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Mit der Wortendung "-ik" verweise ich auch auf eine relative Indifferenz zwischen Gegenstand und Lehre, die dann durch die Wortendungen "-logie" und "-nomie" aufgehoben wird.

Den Ausdruck Technik verwende ich für die Kunst des Effizient-und Effektiv-Seins (Techne),
 - sowohl als Produkt-Bezeichner für Artefakte, die mich effizient machen (Werkzeug)
 - als auch als Prozess-Bezeichner für effizientes Verhalten (Verhandlungstechnik , Technik eines Künstlers)

Sinn der Technik ist die Entwicklung der Technologie, also das Wissen darüber, was wie funktioniert (Systemtheorie, Kybernetik).

Paraphrase:
Technik = Arbeit sparen (Ortega y Gasset, Ropohl, 1979:197)


 

siehe auch Elektro(tech)nik und Technik als soziales System

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"Man muss die Technik, verstanden als Milieu des epiphylogenetischen Gedächtnisses im Allgemeinen, sorgfältig von den Mnemotechniken im strengen Sinne unterscheiden. Der Mensch ist ein kulturelles Wesen genau in dem Maße, in dem er, ebenso grundsätzlich, ein technisches Wesen ist. Weil er vom dritten, technischen Gedächtnis umgeben ist, vermag er jene intergenerationelle Erfahrung zu akkumulieren, die wir oft Kultur nennen. Deshalb ist es absurd, Technik im Gegensatz zur Kultur zu denken. Technik ist vielmehr die Bedingung der Kultur, insofern als sie deren Weitergabe und Übertragung allererst ermöglicht. Dessen ungeachtet gibt es eine Epoche der Technik, und das ist eben unsere Epoche der Technologie, wo die Kultur in die Krise gerät, weil, sie von der Industrie vereinnahmt, industriell wird und als Kulturindustrie den Imperativen des Marktkalküls unterworfen ist. " Stiegler, Bernard und Erich Hörl (Hg.): Denken bis an die Grenzen der Maschine. Zürich, Berlin 2009, S. 60

"Jedes technische Problem und jeder technische Erfolg wird unvermeidbar sofort auch ein soziales, ein psychologisches Problem, und zwar in der Art, daß dem Menschen eine Sachgesetzlichkeit, die er selbst in die Welt gesetzt hat, nun als soziale, als seelische Forderung entgegentritt, die ihrerseits gar keine andere Lösung zuläßt als eine technische, eine vom Menschen her geplante und konstruktive, weil dies das Wesen der Sache ist, die es zu bewältigen gilt. Der Mensch löst sich vom Naturzwang ab, um sich seinem eigenen Produktionszwang wiederum zu unterwerfen." (Schelsky: Der Mensch in der wissenschaftlichen Zivilisation. Köln/Opladen 1961)

" [...] Von Technik spricht man dann, wenn [eine beobachterabhängige] Fixierung für wiederholten Gebrauch erfolgt. " (Luhmann, N. (2002) Die Politik der Gesellschaft, S. 24)


 
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