Methode heisst eine zielorientierte Menge von Anweisungen: Um X zu erreichen, tue A, dann B, ...
Ein Spezialfall der Methode ist das Rezept.
Umgangssprachlich wird "Methode" auch für das Verfahren verwendet, das durch eine Methode beschrieben wird. Etwa: Eine Methode ist ein Verfahren, das theoretisch begründet wird
Der Ausdruck ist vom spätlateinischen methodus (griech. méthodos = Weg oder Gang einer Untersuchung, eigentlich "Weg zu etwas hin") abgeleitet. Es ist eine Zusammensetzung von meta (jenseits) und hodos (Weg).
Beispiel: Die Methode, die diesem Lexikon zugrunde liegt.
Wir fragen uns, wo, wann und wie wir bestimmte Wörter verwenden. An Stellen, wo wir diese Wörter leicht durch andere einschlägige Ausdrücke ersetzen können, tun wir dies, damit die Menge der Verwendungen kleiner wird.
Metapher:
Art und Weise eines Vorgehens: fragwürdige, undurchsichtige, raffinierte, raue Methoden; seine Methoden gefallen mir nicht; was sind denn das für Methoden? (umgangssprachlich: was ist denn das für ein ungehöriges Verhalten? ); Methode (Planmäßigkeit, sinnvolle Ordnung) in etwas bringen; er hat so seine Methoden (umgangssprachlich: sein eigenes Verfahren); (oft ironisch:) nach bewährter Methode, Methode haben (auf einem genauen Plan beruhen): sein Vorgehen hat Methode.
Ingenieure entwickeln keine Theorien, sondern Methoden, weil sie die Phänomene konstruieren, die sie meinen, nicht solche, die für etwas anderes stehen.
Eine Methode verändert ein Objekt. (objektorientierte Programmierung)
Lexirom: .. [griech.], ein nach Mittel und Zweck planmäßiges Verfahren, das zu technischen Fertigkeit bei der Lösung theoretischen und praktischen Aufgaben führt. Die wissenschaftlichen Methoden - mit ihren wichtigsten Teilen: Lehre von der Begriffsbildung und Lehre von den Begründungsverfahren - gelten als Kennzeichen und Unterscheidungsmerkmal der einzelnen Wissenschaften.
Wir unterscheiden in unserer Projektarbeit verschiedene Tätigkeiten und mithin verschiedene Methoden:
Unsere generelle Methode heisst Engineering, was wir - nomen est omen - als konstruktives Abbilden verstehen. Wir beschreiben unsere Werkzeuge unter verschiedenen Gesichtspunkten:
Auf der Ebene der Begriffsentwicklung schreiben wir kollaborativ Hypertext.
Die Entwicklung der Begriffe leisten wir auf beiden Ebenen, also konstruktiv im Sinne der Entwicklung von Werkzeugen und Progammtheoretisch im Sinne der Entwicklung von Beschreibungen.
Auf der Ebene der Werkzeugentwicklung schreiben wir Benutzter-Anforderungen, ein funktionales Design, Spezifikationen der Funktionsweise und schliesslich ein Progamm.
Ein wesentliches Konzept der Netztechnologie ist Hypertext, also vernetzte Textteile, die durch ihre Organisation auf Computernetzen eine echte Kollaboration zulassen und als Lexikon gleichzeitig auch die Form von Wissen repräsentiernen, die am Anfang aller Wissenskulturen gestanden hat.
Wir schreiben also von Anfang an Hypertexte und legen in diesem Sinne ein Lexikon an, in welchem wir unser Wissen entwickeln. Dabei erfahren wir, wie wir Texte sinnvol organisieren, was ein unmittelbares Ziel unseres Projektes ist, in welchem wir ja insbesondere ein Werkzeug produzieren, das uns genau bei dieser Arbeit helfen soll: KnowPort MailTack.