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Homonym: Im Commonsense (Daten - Information - Wissen) ist Wissen an eine Person gebunden, es zeigt sich in dieser
Emotion: "Ich weiss etwas". Aber wenn ich es sagen muss, dann weiss ich es doch nicht (zb sprichwörtlich: Zeit).
Redeweisen: Ich weiss, dass ich es weiss, es fällt mir jetzt nur nicht ein. Ich weiss, dass ich es kann, es ist
mir nur noch nie gelungen.
Schliesslich die Vorstellung, wonach Wissenschaft Wissen schaft.

 
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Vorspann
Die differenztheoretische Bestimmung eines Begriffes ist immer eine "Alternative", wobei eine Alternative ja nicht alleine sein kann, sondern eine Alternative braucht. Wenn ich "Wissen" als einen Begriff beobachte, habe ich Alternativen in bezug auf meine Unterscheidungen (Definitionen), so dass der Begriff vielfältig wird. Ich kann aber auch einem Ausdruck verschiedene Begriffe zuordnen, ihn also zum Homonyme oder zur Metapher machen. Und oft muss ich mich zwischen diesen beiden Alternativen gar nicht entscheiden. Ich kann in der Schwebe lassen, ob ich durch meine Differenzen einen vielfältigen Begriff oder vielfälltige Begriffe zum Ausdruck Wissen habe. Hier ein paar Differenzen:

Wissen versus Können

Differenztheoretisch kann Wissen durch die Differenz zwischen Wissen und Können gesehen werden, wobei auf der Seite des Wissens das Können wiedereintritt, denn ich muss sagen können, was ich weiss.

Siehe dazu Wissen als Beschreibungen von Operationen


 
Wissen versus Intelligenz

Differenztheoretisch kann Wissen durch die Differenz zwischen Wissen und Intelligenz gesehen werden, wobei auf der Seite des Wissens die Intelligenz wiedereintritt.

Siehe dazu Wissen als mentals Konstrukt

Differenztheoretisch kann Wissen durch die Differenz zwischen einer mentalen Fähigkeit und einer Aussprechbarkeit gesehen werden, [ ] .

Siehe dazu tacit knowledge


 
Ausserdem:

Wissen/Gewissheit
Wissen/Kennen
Wisen-Glauben-Meinen

Und ausserdem:
Als reines Wissen bezeichnet Hegel das Wissen, dessen Gegenstand das in seiner Vielfalt zu bestimmende Wissen selber ist. Das System der Wissenschaften ist nach Hegel eine Darstellung des reinen Wissens.

Nutzlose Fakten, völlig überflüssiges Wissen, Eine Sammlung hunderter absolut nutzloser, aber auf jeden Fall witziger Fakten.
Nutzloses Wissen - Unnützes Wissen, Nutzloses Wissen ist einfach nur lustig und total interessant.

Literatur

Eine Hypothese als falsch erwiesen zu haben ist in der Tat der Gipfel des Wissens (McCulloch 1970:154, in Radikaler Konstruktivismus:252)


 
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