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Ein eigentlicher Algorithmus ist eine formale, vollständige Beschreibung eines Steuerungs-Prozesses einer Maschine" (Todesco: Technische Intelligenz: 82f).

Vergleiche dazu die Turingmaschine und das 'effektive Verfahren' bei J. Weizenbaum (1977, 74f und 91f.)


 

Literatur:

Die Bezeichnung Algorithmus wird auf den Namen des persisch-arabischen Mathematikers und Astronomen Ibn Musa Al Chwarismizurückgeführt. Man verstand darunter ursprünglich das um 1600n.Chr. in Europa eingeführte Rechnen mit Dezimalzahlen” (Duden, Mathematik, 1985:31f).

"Das Buch, in dem al-Khwarizmi das Stellenwertsystem der Inder beschreibt, hiess in einer Übersetzung des 12. Jahrhunderts 'Algorithmi de numero Indorum', wobei das Wort Algorithmus der Lateinisierung des Namens von al-Kwarizmi entspricht. 'Seit dieser Zeit ist das Wort Algorithmus als Bezeichnung für einen automatisierten Rechenvorgang in die Fachsprache der Mathematik eingegangen' (...)" (Keil-Slawik, 1990, 145).

Nach S. Krämer, 1988, 159, ist ein Algorithmus durch 4 Merkmale bestimmt: (1) Elementarität: die Zerlegung eines komplexen Prozesse in Grundoperationen, die selbst nicht weiter zerlegbar sind; (2) Determiniertheit: die Reihenfolge dieser Grundoperationen ist streng festgelegt, schematisiert; (3) Allgemeinheit: Die Operationen richten sich auf Objekte, deren Natur für den Algorithmus gleichgültig ist und die zu einer Klasse möglicher Objekte gehören; (4) Endlichkeit: Ein Algorithmus muss in doppelter Hinsicht endlich sein: Endlichkeit der Vorschrift der Ausführung und Endlichkeit der Operationszeit einzelner Schritte.

Vgl. auch Vollmer, G.: Algorithmen als Denkzeuge. In: Irrgang/Klawitter, 1990, 145ff.;

siehe auch Programm


 

In der Informatik spielen Algorithmem eine wichtige Rolle und ganz bestimmte Algorithmen werden ausgezeichnet:


 
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