Semiotik        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Literatur ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]              [ Meine Bücher ]

Mit der Wortendung "-ik" verweise ich im Falle von Technik auf eine relative Indifferenz zwischen Gegenstand und Widerspiegelung, die ich beispielsweise durch die Wortendung "-logie" in Technologie aufhebe, weil ich damit im Sinne eines re-enrtys eine Lehre zur Technik bezeichne, die im Ausdruck Technik mitgemeint ist.
==> Semiologie.

Als Semiotik bezeichne ich die Lehre, die sich mit der Semiose, also mit dem Verhältnis zwischen Zeichen und Bezeichnetem (Referenzobjekt des Zeichens) beschäftigt, also damit, was ich als Beobachter tue, wenn ich Zeichen verwende.

In der Semiotik unterscheide ich einerseits Zeichenkörper als Artefakte und bezeichnete oder referenzierte Objekte und andrerseits Referenzierungsarten.

In der Semiotik wird konventionellerweise viel über Bedeutung und sehr wenig über Zeichenkörper gesprochen.
"Es ist üblich, aber gleichwohl historisierend naiv, Text als Vergegenständlichung einer nicht-gegenständlichen Sprache aufzufassen, und so zu tun, als ob „Sprache" sehr viel mit Bewusstsein und Geist, aber nur ganz wenig mit konstruierten, materiellen Strukturen zu tun hätte" Todesco, R.: Was heisst Konstruktion

Semiotik beziehe ich auf das Verwenden von Zeichen (Ikon, Index, Symbol), Sprache sehe ich dabei als einen Handlungszusammenhang unter anderen, in welchem Zeichen eine Rolle spielen. Semiotik umfasst aber auch die Linguistik, zu welcher ich Grammatik, Syntax und Semantik rechne.

Ein zentrales Theorem der Semiotik ist das semiotische Dreieck. Sehr oft wird auf die "Zeichentheorie" von C. Peirce verwiesen, der die Rolle der Verwendung der Zeichen stark hervorgehoben hat. Bei ihm und bei C. Morris wird das Zeichen via Signifikant zum Wahnsinn.

Links
http://www.rechtssemiotik.de/


 
[Semiologie bei M. Foucault]
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