Den Ausdruck "Schrift" verwende ich homonym für die Schrift (ohne Plural) und für eine Schrift/Schriften:
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A, B, C, D ... H-A-U-S, S-C-H-I-L-D-K-R-O-E-T-E
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siehe auch Schriftzeichen (Ideogramm), Ideographie, Schreiben, Schrift(um)Steller, Schriftkritik Platons
Blindenschrift, Zahlschrift, Notenschrift
Literalität, Text
Literatur
"Im Hinblick auf die elementarsten Informationsprozesse in der lebenden Zelle spricht auch der Biologe heute von Schrift und Pro-gramm. Und endlich wird der ganze, vom kybernetischen Programm eingenommene Bereich- ob ihm nun wesensmäßig Grenzen gesetzt sind oder nicht- ein Bereich der Schrift sein. Selbst wenn man annimt, daß die Theorie der Kybernetik sich aller metaphyischen Begriffe - einschließlich jener der Seele, des Lebens, des Wertes, der Wahl und des Gedächtnisses - begeben kann, die noch bis vor kurzem dazu dienten, die Maschine dem Menschen gegenüberzustellen, (Fussnote 3: Norbert Wiener, der völlig auf die "Semantik" verzichtete und den Gegensatz zwischen Belebtem und Unbelebtem für zu grob und zu allgemein hielt, gebrauchte trotz allem zur Kennzeichnung einzelner Maschinenteile Ausdrücke wie "Sinnesorgane", "Gliedmaßen" usw.) so wird sie dennoch am Begriff der Schrift, der Spur, des Gramma oder Graphems so lange festhalten müssen, bis schliesslich auch das, was an ihr selbst noch historisch-metaphyisch ist, entlarvt wird." (Derrida, Grammatologie, Frankfurt am Main 1974, S.21)
Anmerkung zu Schrift / Text
Ein Text kann "gut sein" (viel ausdrücken), ein guter Brief oder ein guter Roman. Schrift kann "gut sein" (typographisch schön, praktisch, lesbar).
Schrift ist eine Erfindung, Text dagegen wird hergestellt, Text wurde nicht erfunden. Ein Text ist ein Schrift-Stück. Ein Text liegt materiell vor. Schrift
ist ein Handlungszusammenhang.
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