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Ein Lernen ist eine Erklärungsprinzip, das Veränderungen eines System "erklärt", die dazu führen, dass das System seiner Um-Welt besser angepasst ist.

Lernen ist das Herstellen eines neuen Aquilibrium durch Akkommodation.

Hinweis:
Lernen wird häufig als strukturelle Koppelung aufgefasst. Die strukturelle Koppelung wird aber mit dem Erklärungsprinzip nur erklärt, sie ist etwas anderes, nämlich das, was erklärt wird.

siehe auch Begleitetes Lernen, Lehren und e-learning


Unterscheidung: ich lerne (Selbstsicht) - er lernt (Fremdsicht)

Lit: Fritz B. Simon: Die Kunst, nicht zu lernen

Wenn sich (..) Strukturen, die ein gewisses Verhalten bei den Mitgliedern einer Spezies möglich machen, nur bei Vorliegen einer besonderen Geschichte von Interaktionen entwickel, dann sagt man, diese Strukturen seien ontogenetisch und die Verhaltensweisen erlernt (Maturana/Varela 1987:187f)

EvG: WSuW S.284: Lernen bedeutet Folgerungen aus Erfahrungen zu ziehen. Dabei wird vorausgesetzt, dass Regularitäten entdeckt werden können und dass diese Regularitäten auch in künftigen Erfahrungen vorhanden sind. Lernen ist das Herstellen eines neuen Aquilibrium durch Akkommodation (vgl. EvG:Delfin94:36)


Lernen ist eine zentrale Fähigkeit intelligenter Systeme. Im Kontext der «Embodied Systems» muss Lernen immer im Zusammenhang von Situativität, Autonomie, Entwicklungsprozessen, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Gedächtnis betrachtet werden. Das Lernen aus konstruktivistischer Sicht
 
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