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Als Bildschirm bezeichne ich ein Gerät oder ein Geräteteil, dessen Zustand - etwa beim Computer - elektronisch so gesteuert wird, dass der Betrachter Symbole sehen kann.

Der Bildschirm ist eine Zustands-Anzeige des Computers. Ich kann den Bildschirm als Instrument sehen, das Auskunft über den steuernden Apparat gibt.
Ungangssprachlich wird der Bildschirm - einer input-Output-Logik folgend - oft als Ausgabegerät bezeichnet.

In älteren Modellen wie dem CRT-Monitorbild liegen alle Farbpunkte auf einer Linie, die von drei Elektronenstrahlen (pro Farbe einer) zeilenweise zum Leuchten angeregt werden.

Aktuelle Bildschirme sind fast ohne Ausnahme Flüssigkristallanzeigegeräte (LCD, TFT).

In allen Techniken beruht das Bild auf einer Rastergrafik mit Pixeln


 

Zur Entwicklungsgeschichte:
Seit den 1950er Jahren kommen Bildschirme auf Basis von Braunschen Röhren zum Einsatz. Am Anfang waren Vektorbildschirm und Videoterminals, die noch nicht auf einen Bildpunktraster beruhten und deshalb das GUI sehr einschränkten zum Aufbau des . Bei den meisten Videoterminals lassen sich die einzelnen Bildpunkte nicht direkt ansprechen, vielmehr übernimmt ein Zeichengenerator (character prozessor) die Darstellung von einzelnen Zeichen; die Anzahl und das Aussehen darstellbarer Zeichen ist somit vorgegeben.
In den frühen 1980er Jahren wurde zunehmend die graphische Ausgabe wichtiger, treibend hierbei war unter anderem die Entwicklung von CAD und von grafischen Benutzeroberflächen (GUI, Graphical User Interface), die mit dem Macintosh populär wurden.


 

Der Bildschirm ist auch ein Metapher für die Retina im radikalen Konstruiktivismus



 

Einfachste Variante:
(Technische Intelligenz: S. 104)


 
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