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Nikomachische Ethik (5. Buch, 8. Kap.: über Tauschhandel (siehe Oekonomie[])
Metaphysik (Volltext deutsch: http://www.e-text.org/text/Aristoteles%20-%20Metaphysik.pdf)
 

             

zur Person

   

Aristoteles ist eine fiktive Person, der unglaublich viel schräges Wissen zugeschrieben wird (Was Aristoteles alles meinte

Aristoteles (322-384), griech. Philosoph. 367-348/47 Mitglied der Akademie Platons; 342 Erzieher des späteren Alexander des Grossen; lehrte um 335 im Lykeion in Athen; gründete etwa um die gleiche Zeit eine eigene Schule, den Peripatos, ein naturwissenschaftliches Museum und eine Bibliothek. (==> alte Griechen)

Aristoteles entwickelte eine Aussagen-Logik, dh. eine Menge von formalsprachlichen Anweisungen, wie "Aussagen" verknüpft werden dürfen. Kernstück dieser formalen Logik ist die Syllogistik. Pragmatisch interpretiert sind die "Prämissen" genannten Teile des Syllogismus Axiome, aus welchen per Deduktion Folgerungen abgeleitet werden. Die Bewegung der wirklichen Dinge folgt nach Aristoteles einer Zielbestimmung (Entelechie des unbewegten Bewegers). Menschen sind nur zur Mimesis (Nachahmung der Natur) fähig, weil sie keine Zwecke setzen können (poietischePhilosophie).

"Ursache"
In seiner Theorie des Wissens verwendet Aristoteles vier Erklärungsprinzipien, die verwirrenderweise "Ursachen" genannt werden. Aristoteles selbst spricht von vier Möglichkeiten die "Warum-Frage" zu beantworten.

Aristoteles unterschied :

Aristoteles untersucht das Wissen, nicht die Welt. Die Wirkursache bezieht sich auf Veränderungen, mithin auf Vergleiche von Erfahrungen und setzt Regelmässigkeit im Wiedererkennen voraus. Die Zweckursache liegt nicht (als angestrebtes Ziel) in der Zukunft, sondern in der Verküpfung eines Zieles mit einer Wirkursache. Weil ich weiss A -> B und ich B will, erzeuge ich A. Dass ich B will, und dass ich die Wirkursache zu B kenne, setzt voraus, dass ich B und die Gestzmässigkeit zwischen A und B schon kenne, erfahren habe. Diese Art von Ziel liegt also nicht in der Zukunft, sondern in der Vergangenheit. Mir fällt dazu eine Darwin-Lamark-Geschichte ein: Wieso fällt der Apfel vom Baum? Weil er der Wirkursache Schwerkraft ausgesetzt ist, oder weil er als Sammenträger für einen neuen Baum in die Erde muss. Entscheidend ist aber, dass das Wissenbestände von Darwin und Lamark sind: sie beschreiben die Sache so.

Der Begriff der Ursache wird in der Metaphysik ausführlich und an mehreren Stellen erläutert (im 4. und 9. Buch in logischen Zusammenhängen, im 5. Buch als Ursache und Prinzip, im 12. Buch als vorausgesetztes "Wesen" und im Zusammenhang mit dem ersten Beweger als Ursache etc. etc.). Es gibt also in der Metaphysik genügend Anknüpfungspunkte.

Horror vacui
Aristoteles nahm an, die Natur sei überall um Auffüllung eines leeren Raumes bemüht.

Mimesis
Aristotelesbegreift jedes Schaffens als Nachahmung der Natur

Nach Aristoteles bestand die Kunst der Syllogistik darin, einerseits von der Betrachtung des Besonderen zum Allgemeinen aufzusteigen (Induktion), andererseits durch das Abstrahieren vom Unwesentlichen sowie durch Zusammenfassung des Wesentlichen zu festen allg. Begriffen zu gelangen (Definition).

Wissen
Aristoteles unterscheidet verschiedene epistemische Stufen des Wissens, die sich folgendermaßen darstellen lassen (Met. I 1; An. post. II 19):
Wissen Mensch
Erfahrung einige Tiere im eingeschränkten Sinn; Mensch
Erinnerung die meisten Lebewesen
Wahrnehmung alle Lebewesen

Zitate


Diese Geschichte geht auf den griechischen Historiker Strabo zurück. In Geographica 13.1.54 (Bibliotheca Teubneriana Vol. 3, Seiten 851.24-852.30 Meineke, oder aber Theophrastus of Eresus, Sources for his Life, Writings, Thought and Influence, ed. by William W. Fortenbught et al. Part One, Leiden Brill 1992, S. 90-1, Nr. 37) schreibt er: "Neleus aber brachte die Bibliothek (von Theophrast und Aristoteles) nach Skepsis und gab sie seinen Erben, einfache Leute, welche die Bücher wegschlossen und sie ohne grosse Sorge einlagerten. Und als sie lernten, dass die Attiliden Könige - deren Untertanen sie waren - mit nachdruck nach Büchers für die Bibliothek in Pergamom suchten, versteckten sie an einem Ort, der in der Erde vergraben war." Es geht dann noch weiter, als sie die Bücher in ziemlich schlechtem Zustand an Apellicon von Teos verkaufen, der als Sachunverständiger die vermosten und angefaulten Stellen ergänzt und somit fälscht. Die Bibliothek von Aristoteles und Theophrast und auch Aristoteles Werke landen später dann als Sullas Kriegbeute 84 in Rom. Warum also? Um sie vor einem Raubzug zu bewahren, um sie schliesslich dann doch an den Meistbietenden zu verkaufen. Den Wahrheitsgehalt dieser Geschichte zu beurteilen ist mir unmöglich. Wenns nicht wahr ist, so ist es doch eine nette Geschichte.
 
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