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Autor bedeutet ursprünglich autorisierter Stellvertreter des Schöpfers, also eine Art autorisiertes Medium, das für das Gesagte nicht eigentlich verantwortlich ist. Später oder emanzipierter schreibt der Autor selbst(bewusst), was andere wissen müssen. Noch später ist der Autor im Hypertext vergesellschaftet (u.a. Todesco, 1995, 15f).


 

Der Tod des Autors

Bei N. Luhmann ist diese Autor-Haftigkeit hoch entwickelt: Die Gesellschaft ist das Subjekt der Selbstbeschreibung, das sich der Autoren bedient, die Teile der Gesellschaft sind. N. Luhmann, WdG:11 "Fast nichts stammt vom Autor ..."

Grundlegende Texte sind auch R. Barthes' Aufsatz "Der Tod des Autors" (1968), M. Foucaults "Was ist ein Autor?" (1969) und U. Ecos "Das offene Kunstwerk" 1973).


 
[Arne Janning]
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