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Literatur

  • Wissen, Sprache und Wirklichkeit
  • Radikaler Konstruktivismus. Ideen, Ergebnisse, Probleme
  • Wege des Wissens
  • Über Grenzen des Begreifens
  • mit von Foerster: Wie wir uns erfinden
  • Konstruktion der Wirklichkeit und des Begriffs der Objektivität.
        In: Gumin/Mohler:
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  • Einführung in den radikalen Konstruktivismus. In: Watzlawick, P.
  • Piagets konstruktivistisches Modell: Wissen und Lernen.
        In: Delfin 94
  • How Do We Mean?
  • Die Kontrolle der Wahrnehmung. In: Schmidt, S.
  • Unverbindliche Erinnerungen
  • Vortrag

  • ( aus einem Seminar-Vortrag )
  • Festrede für JS. Schmidt
  • Ernst von Glasersfeld youtube
    Drei Mal lernen" - Wiener Vorlesung am 12.11.2009

    zur Person

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    Ernst von Glasersfeld ist der Erfinder des radikalen Konstruktivismus (Epistemologie)
    Er ist als Oesterreicher 1917 in München geboren, studierte Mathematik in Zürich, 2. Weltkrieg in Irland, ab 1947 in Italien Journalismus und bei S. Ceccato, der für die US Air Force ein Linguistikprojekt durchführte, ab1966 USA bei Wooster und Rowena Swanson, die ihn mit Heinz von Foerster bekannt machte, wodurch er Mitglied der American Society for Cybernetics wurde. 1970 Professur für kognitive Psychologie an der Uni of Georgia. Seit der Emiritrierung bei Jack Lochhead Scientific Reasoning Research Institute, Physics Department, University of Massachusetts (ausführlicher)


    Ernst von Glasersfeld-Homepage, Ernst von Glasersfeld, Ernst von Glasersfeld im www
    Ernst von Glasersfeld - Archiv

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    im Hyperlexikon unter:

  • Evolution
  • G. Galilei
  • Hypothese

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  • Plan (Stadtplan lesen)
  • weil (ursächliche Konjunktion)
  • Zitate

    Konstruktivismus ist keine Erkenntnistheorie
    "Der Konstruktivismus schlägt vor, das Wort "Erkenntnis" und alle Ambitionen, die damit verknüpft sind, aufzugeben und anstelle der Erkenntnistheorie eine Wissenstheorie zu entwickeln, die ein annehmbares Modell unserer Fähigkeiten liefert, das Wissen aufzubauen, das wir in unserer Erfahrungswelt ja mit einigem Erfolg verwenden ( Wege des Wissens: 48f).

    Nicht "Cogito ergo sum", sondern "ich nehme wahr, dass ich denke, daher bin ich" (Radikaler Konstruktivismus:14)

    Das Mädchen-Beispiel als mentales Übersetzungsproblen. Wer hat die aktive Rolle im Satz?: I like that boy, questo ragazzo mi piace (Radikaler Konstruktivismus:33)

    Der Unterschied zu Popper (Vermutungen und Widerlegungen, 1968) liegt darin:
    "Wir legen unseren Hauptakzent auf die Viabilität der Vermutungen, nicht so sehr auf ihre Widerlegungen (Radikaler Konstruktivismus:254) (Das war auch eine Kritikrichtung von Holzkamp, unter dem Aspekt: Welche Thesen werden überhaupt aufgestellt).

    Das französische "intelligence" sollte mit dem englischen "mind" übersetzt werden, nicht mit dem detschen Begriff "Intelligenz" (ich glaube, das macht meisten keine Unterschied, weil diese Begriff ohnehin sehr selten begrifflich verwendet werden. Wer weiss schon, was "mind" heissen soll? RT)

    zu Wissen:

    Eine Hypothese als falsch erwiesen zu haben ist in der Tat der Gipfel des Wissens (McCulloch 1970:154, in Radikaler Konstruktivismus:252)

    "Der entscheidende Aspekt unserer Theorie des Wissens liegt darin, dass die Idee der Übereinstimmung mit der Wirklichkeit durch die Idee des Passens ersetzt wird. Wissen ist dann gut, wenn es zu den einschränkenden Bedingunen der Realität passt und nicht mit ihnen kollidiert. Dieses Wissen muss nicht nur so erreicht werden, dass kognitive Strukturen, Schemas und Theorien gegenüber neuen Erfahrungen und Experimenten viabel bleiben, sondern auch insofern, als sie mit anderen benutzten Schemas und Theorien vereinbar sind" (Radikaler Konstruktivismus:253)

    zur Evolutionstheorie:

    Darwin hat "fit" zu fittest" gesteigert, was angesichts einer Selektion auf Ueberleben völlig unsinnig istvon Glasersfeld: Konstruktivismus:24. (Ich glaube, Darwin hat nie das Evolutionskonzept gemeint, von welchem von Glasersfeld spricht. Für Darwin ging es darum, ob er oder Wallace in der Erinnerung der folgenden Generationen überleben wird.. RT)


     
    [dass „jede Sprache eine andere begriffliche Welt bedeutet.“]
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