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Als Rechnen (to compute (Computer)) bezeichne ich jene Operationen, bei welchen ich Halbaddierer verwenden kann. Ich sage dann, dass ich mittels eines Computers rechne, wobei der Computer dann sowenig rechnet wie ein Abakus. Die Lehre des Rechnens heisst Mathematik oder Logik. Die Operationen, die ich beim Rechnen ausführe, können durch ein Kalkül beschrieben werden.

Differenztheoretisch unterscheide ich zwischen der Operation eines Halbaddierers und der Tätigkeit, in welcher ich Halbaddierer verwende oder verwenden könnte.
Ein Computer rechnet also nicht, sondern ich rechne mittels eines Computers , wobei der Computer dann sowenig rechnet wie etwa ein Abakus.


 

Anmerkungen

Wenn man als deutender Beobachter Maschinenzustände als Symbole interpretiert, kann man sagen: Rechnen heisst der Prozess, in welchem eine Menge von Symbolen durch eine Menge von Regeln in eine ander Menge von Symbolen übergeführt wird.

Zitate:
K. Zuse in Czauderna, S.27: Aus gegebenen Angaben nach einer Vorschrift neue Angaben bilden

Hinweis:
Externes Gedächtnis ist eine Metapher, die eingeführt hat (R. Keil Slawik 1992:179f), um eine spezifische Funktion der Artefakte zu benennen. Nämlich: Wenn man ohne externe Dinge oder Objekte operieren muss, also nicht auf eine bereits bestehenden geronnene Historie oder Welt zurückgreifen kann, kommt man nicht sehr weit, was man etwa durch sogenanntes Kopfrechnen leicht verifizieren kann. Wenn man das Kopfrechnen durch Artefakte, etwa durch ein externes Gedächtnis in Form von Text unterstützt, wird es viel effizienter.
Man könnte meinen, dass Kopfrechnen etwas primäres sei, das dann durch Artefakte unterstützt werde, man kann aber im Kopfrechnen auch eine beschränkt funktionierende Simulation des eigentlichen Rechnens sehen.


 
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