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Literatur

Der Computer, mein Lebenswerk
The Plankalkuel
Computerarchitektur aus damaliger und heutiger Sicht

Literatur über Zuse

Die Rechenmaschinen von Konrad Zuse
Lexikon der Computerpioniere

erwähnt in:

Lexikon: Kalkül

Konzepte und Maschinen

Plankalkül, Z1, Z3, Z4
Architektur und Simulatoinen (Modelle)


Zuse im Museum

Zur Person


Bildquelle: Wikipedia

Konrad Zuse (1910-1995) war zunächst Bauingenieur. Er befasst sich schliesslich vor allem damit rechnerische Routinearbeiten zu automatisieren und entwickelte ab 1934 eine Reihe von Computern, die er Z nannte. 1936 baute er die erste programmgesteuerte Rechenanlage, die Z1, in welcher die duale Darstellung für Zahlen verwendet wurde.

War der Z1 noch rein mechanisch, so enthielt sein Nachfolgemodell Z2 bereits elektromechanische Teile. Von der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt finanziert, war der Z3 1941 der erste betriebsfähige programmgesteuerte, mit 2600~Relais ausgestattete Rechenautomat mit logischen Schaltungen (Und, Oder, Nicht). Dieser Computer hatte eine Speicherkapazität von 64 Zahlen zu je 22 Dualstellen und konnte in der Sekunde bis zu 20 arithmetische Grundoperationen durchführen.
Vier Jahre später veröffentlichte Zuse die erste Programmiersprache der Welt: Plankalkül. Mit dem Z22 entwickelte Zuse seinen ersten Elektronenrechner, mit dem Z23 einen Transistorenrechner.

ein paar schöne Bilder

Zitate / Anmerkungen

Das Plankalkül wurde von K. Zuse erst viel später publiziert, er selbst hat gesagt, dass er es viel früher geschrieben habe. erstmals wurde die Sprache aber erst 1972 komplett veröffentlicht, erstmals wurde die Sprache aber erst 1972 komplett veröffentlicht. K. Zuse sagte auch, dass er von C. Babbage's Arbeiten nichts wusste. Dort hätte er viel abschreiben können.


Noch ein paar Gereimtheiten:

Die Rechengeräte von K. Zuse wurden 1943 bei einem Bombenangriff in Berlin zerstört. Von dem ersten Prototyp eines Digitalrechners gibt es übrigens nicht ein einziges Bild. Mehrfach wurde jedoch der legendäre Z3 nachgebaut. Die Fachleute der Zeit beurteilten die Arbeiten von Konrad Zuse sehr unterschiedlich. Einerseits unterstützte die Versuchsstelle für Luftfahrt die Entwicklung mit einem Betrag von 25.000 Reichsmark. Bei Monatslöhnen unter 100 Reichsmark und der Mangelwirtschaft des Krieges eine sehr hohe Summe für einen einzelnen Entwickler. Andererseits brauchte das Patentamt für die Bearbeitung 26 Jahre und lehnte 1967 schließlich Zuses Idee zu einer programmgesteuerten Rechenhilfe als nicht patentwürdig ab. Einige amerikanische Ingenieure bauten ab 1943 - ebenfalls mitten im Krieg und durchs Militär finanziert - durch den Einsatz der elektronischen Röhre schnellere Rechner.

Pro und Kontra:

Neumann_vs_Zuse
Die Webseite von K. Zuse's Sohn Horst Zuse
 
[Legenden]
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