Logie (-logie)        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]

Die Endung -logie - vergleiche auch -graphie - bezeichnet seit dem 16. Jahrhundert in der Regel die wissenschaftliche Disziplinen, die in paradigmatischen Lehren dargestellt sind.

Etymologie - wohl ein Ursprung der Ableitung - wurde bereits in der griechischen Antike für die Lehre der Nachweisung der eigentlichen, wahren Bedeutung eines Wortes verwendet.

„Ableitung und Erklärung eines Worts aus seinem Wortstamm“).[3][4] Die meisten dieser Wörter wurden jedoch erst in der Neuzeit nach demselben Muster gebildet, z. B. Klimatologie. Die Endung -nomie hat oft dieselbe Funktion, allerdings können die dadurch beschriebenen Begriffe sehr stark voneinander abweichen, beispielsweise Ökologie gegenüber Ökonomie und Gastrologie (innere Medizin) gegenüber Gastronomie (Gastgewerbe). Die Endung -logie weist meist auf eine reine Wissenschaft hin, während -nomie meist anwendungsbezogene Bereiche bezeichnet. Ein historisches Gegenbeispiel dieser Regel ist die Astronomie (Sternkunde), die sich tatsächlich und begrifflich von der nicht wissenschaftlichen Astrologie (Sterndeutung) abspaltete.

K. Holzkamp verwendet stets den wissenschaftsbezogenen Terminus »biologisch« anstatt den gegenstandsbezogenen Terminus »biotisch« (Biologie = Wissenschaft vom Biotischen).

Ausnahmen:

Werkzyklen wie Trilogie
Analogie, Ideologie, Homologie und Tautologie.

siehe auch -sophie, -nomie


 
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