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Das Wort Körper verwende ich auch in einem physikalischen Sinn für eine geformte Masse. Siehe auch n-Körperproblem


 

Als Körper bezeichne ich im biologischen Sinn die materiell in Erscheinung tretende Gestalt eines Lebewesens, mit der es von seiner Umgebung abgesetzt ist, unabhängig davon, ob es noch lebt oder nicht. Dieses stoffliche Gebilde kann morphologisch nach Form und Aussehen beschrieben, nach Bestandteilen und Verknüpfungen als Struktur untersucht und als Resultat von Prozessen verstanden auf mögliche Funktionen hin verglichen werden.

Wenn mich die Funktionsweise des Körpers interessiert, spreche ich von einem Organismus, der unter funktionalen Gesichtspunkten Organe hat.

Der Körper fungiert als Motor, er wandelt Energie um (Eine kurze Geschichte der Menschheit)

Es gibt überdies das sogenannte Körper-Geist-Problem und empodied KI, wo ein Roboter als Körper fungiert.

siehe auch Einverleibung, Körperschema

;-) Denn kaum ein Unterschied könnte größer sein als der zwischen dem Schmerz, der in Körpern ausgelöst wird, und dem, den ich erleide, weil der fragliche Körper MEIN Leib ist.

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Bildquelle: Wikipedia

Körper und "Ich"

Es gibt eine biologische Sicht auf den Körper, in welcher der Körper als autopoitsches System im Laufe der Zeit alle seine Zellen erneuert. Man könnte daraus folgern, dass der Körper dann ein neuer Körper wäre. Diese Geschichte ist viel älter als die Autopoiesis, sie wird schon von den alten Griechen und daran anschliessen von O. Neurath über den Umbau eines Schiffes auf offener See erzählt.

Auch ist in solchen Betrachtungen oft davon die Rede, dass beim Verlust eines oder mehrerer Körperglieder das Ich-Bewusstsein nicht betroffen sei, dass der Körper also nicht als Sitz des Ichs betrachtet werden könne. Solange ich noch ich sagen kann, habe ich meinen Körper, dabei spielt keine Rolle, wie versehrt er ist. Ich kann dann jeweils auch sagen, was mein Körper ist.

Der Körper spielt eine entscheidende Rolle in der Ding-Medium-Geschichte von F. Heider, weil er als Referenzobjekt für die Grössenordnung bestimmt, was zur Makroebene gehört.


 

Die Natur ist der unorganische Leib des Menschen, nämlich die Natur, soweit sie nicht selbst menschlicher Körper ist. (K. Marx, Ökonomisch-philosophische Manuskripte, MEW 40, 516)
Die Natur, die den Organismus umfasst, wird darin als Differenz beobachtet, in welcher der Teil der Natur, der nicht zum Organismus gehört, als Material des Stoffwechsels zum Organismus gehört (re-entry). Der Organismus fungiert so als Aspekt des natürlichen Stoffwechsels. Er beruht auf einer Autopoiese, in welcher er sich als organische Natur durch die Bildung einer Haut von seiner unorganischen Natur abgrenzt.


 
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