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"Bargeld" ist eine Tautologie, weil Geld immer bar ist. Differenziell verweist der Ausdruck "Bargeld" auf Geld, das kein Geld, sondern Giralgeld ist.

Geld gibt es in Form von Münzgeld und Banknoten, die eigentümlicherweise als "Bank"noten statt als Geldnoten bezeichnet werden.

Seit einiger Zeit gibt es ein Bargeld-Äquivalent auf sogenannten Geldkarten.

Ich kann "bar" bezahlen, wenn ich Geld habe. Dann bezeichnet "bar", dass ich tatsächlich bezahle, also Geld im Sinne eines Verfügungsgeschäfts übergebe.


 

In meinem Buch "Geld" beschreibe ich, inwiefern Geld eine Übergangsform ist, die nocht nicht vorhandene Kontokorrente ersetzt.

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Bildquelle: Wikipedia
"Ich habe weiter vorne geschrieben, dass Geld den – massen-haften – Warentausch möglich macht, wo die Tauschpartner keine oder keine passende Waren zur Hand haben. Jetzt er-scheint Geld rückblickend als Lösung für ein anderes Pro-blem, das darin bestanden hat, dass es zunächst noch keine Bankkontokorrente für den Warentausch gegeben hat. Als Lö-sung für das zuerst genannte Problem erscheint jetzt das Bankkontokorrent und Geld erscheint nur mehr als Über-brückung bis das Bankkontokorrent entwickelt ist. Geld löst in diesem Sinne also nicht mehr das Problem des Waren-tausches, sondern das Problem der noch nicht vorhandenen Banken." (Todesco: Geld, S.142)

Allerdings sind Kontokorrente, die von Banken verwaltet werden, mit viele Problemen und mit grossen Gewinnen für die Banken und Kreditkarten-Institutionen verbunden. Deshalb drängen diese und auch Steuerbehörden und andere Überwachungsorganisationen intensiv auf eine Bargeldabschaffung.


 
[ 700 Kilo Geldscheine ]
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