Zeichnung        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Literatur ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]              [ Meine Bücher ]

Als Zeichnungen bezeichne ich Artefakte, die mit den gezeichneten Sachen, also ihren Referenzobjekten die Form teilen. Sie geben nur die Form des Gegenstandes wieder, während ich bei Gemälden, also bei Bildern im engeren Sinne als Betrachter die Formen der vordergründlichen Gegenstände selbst unterscheiden muss.

siehe auch Zeichnen

Zeichnungen sind ananloge Abbildungen, Bilder sind ein Spezialfall der analogen Abbildung.

Erläuterungen
Auf Gemälden muss ich selbst feststellen, wo die Grenzen der Bedeutungseinheiten sind. Deshalb kann ich mit Fotoapparaten nicht zeichnen (Bilderkennungsproblem in der KI). Die Grenze zwischen Zeichnungen und Bildern ist im Alltag unscharf, weil auch andere Kriterien verwendet werden, insbesondere Bleistift versus Pinsel. Dann sind umgekehrt künstlerische Zeichnungen sehr häufig Bilder im engeren Sinne, sie sehen aus wie Fotografien. Technische Zeichnungen sind normalerweise ihrem Zweck entsprechend eigentliche Zeichnungen. Dagegen sind Schemata eine eigenständige semiotische Klasse (da sie eine eigenständige Form unterstellen).


 
[wp]