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Siehe ausführlich unter: Steuerung

Als Regelung bezeichne ich den Prozess, in welchem aufgrund einer - nicht antizipierten, sondern gemessenen - Ist-Soll-Wert-Differenz eine Massnahme ausgelöst wird, die die Ist-Soll-Wert-Differenz verringert.

Als Regelungstechnik bezeichne ich die Technik, die sich mit der Regelung befasst und dabei insbesondere Automaten, also "geregelte" Maschinen herstellt.

Beispiel:
eine thermostatengeregelte Heizung reagiert auf eine Temperatur-Differenz, indem sie den Oelbrenner einschaltet. Durch das Heizen wird die Differenz zwischen Ist- und eingestellter Solltemperatur geringer - wenn es zuvor zu kalt war.

Die Regelung wird in der Systemdynamics simuliert.


Ich unterscheide kontinuierliche und diskrete Regelung, letztere passiert durch zeitdiskretes Abtasten der Zustandsgösse.

Die formalen Grundlagen sind unter kybernetische Simulation genauer beschrieben.

Siehe auch Craskurs Systemtheorie, und dort auch die Unterscheidung Sollwert / Eigenwert

Siehe auch Regelungstechnik


 

Umgangssprachlich werden Angelegenheiten wie etw ein Geldproblem oder ein zwischenmenschliches Beziehungsproblem geregelt. Dabei geht es um die Wiederherstellung eines gewünschten Zustandes, der durch äussere oder innere Einflüsse in Unordnung geraten ist.

DIN IEC 60050-351:
„Vorgang, bei dem fortlaufend eine variable Größe, die Regelgröße, erfasst, mit einer anderen variablen Größe, der Führungsgröße, verglichen und im Sinne einer Angleichung an die Führungsgröße beeinflusst wird. Kennzeichen für das Regeln ist der geschlossene Wirkungsablauf, bei dem die Regelgröße im Wirkungsweg des Regelkreises fortlaufend sich selbst beeinflusst."


 
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