Fliessgleichgewicht ist ein Begriff, mit welchem L. von Bertalanffy Systemprozesse in Lebewesen beschrieben hat. I. Prigogine hat später darauf seine dissipative Struktur entwickelt.
Fliessgleichgewicht steht für ein Gleichgewicht, das durch fortlaufende Regelung hergestellt wird, typischerweise etwa durch Osmose.
M .Faraday hat das Fliessgleichgewicht lange vor L. Bertalanffy anhand von Kerzenflammen beschrieben. Die Flamme hält ihre fliessende (dissipative) Struktur aufrecht, indem sie beim Brennen Hitze entwickelt, die als warme Luft in einer bestimmten Strömung nach oben verglüht.