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"dissipativ" heisst eine Struktur, die nur durch Aufnahme von Energie erhalten bleibt. Dissipative Strkturen sind in einem Fliessgleichgewicht. Beispiel: die Struktur einer Kerzenflamme
Gegenteil: Konservative Struktur Vgl. Prigogine/Stengers, z.B. Termitenhügel, S. 179. |
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Die Kerzenflamme hat vier Zonen:
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dieser Text von Keil-Slavik verlangt mehr als meine Definition:
"Entscheidend ist, dass dissipative Strukturen neue Formen oder Gestalten ausprägen, die nicht aus den vorher vorhandenen Teilen und den zwischen ihnen bestehenden Wechselwirkungen kausal begründet werden können, sondern nur durch einen Austausch mit der Umgebung. 'Mit einer etwas antropomorphen Ausdrucksweise könnte man sagen, dass die Materie unter gleichgewichtsfernen Bedingungen beginnt, Unterschiede in der Aussenwelt (wie etwa schwache Gravitations- oder elektrische Felder) wahrzunehmen, die sie unter Gleichgewichtsbedinungen nicht spüren konnte.' (...) Dissipativer Strukturen sind dynamische Ordnungszustände, die in Form räumlicher Muster mit stehenden Wellen verglichen werden können und die zu ihrer Aufrechterhaltung ständig Energie in Wärme umwandeln (dissipieren = zerstreuen)" (Keil-Slawik, 1985, 93).