InteressentInnen sind herzlich eingeladen, am Autopoietischen Kreis teilzunehmen.
| Datum | Thema | ReferentIn |
| 22.01.97 | Die Fiktion der Zeit | Ernst Juchli |
| 19.02.97 | Verbindlichkeit und Ethik im Konstruktivisimus | Hanspeter Mühlethaler |
| 19.03.97 | Die Physiker verstummen | Walter Aeschbacher |
| 16.04.97 | Was ist ein Open Space Event | Ralph Häfliger |
| 21.05.97 | Nicht-Bliebigkeit und Verantwortung | Christiane Geiser |
| 25.06.97 | Selbstorganisation in einer Patchwork-Family | Daniel Stoller |
| 10.09.97 | Das Menschenbild des Konstruktivismus | Wilfried Branke |
| 01.10.97 | Poetische Form und Information | Barbara Hampel |
| 22.10.97 | Das Nichts in der Physik | Walter Aeschbacher |
| 19.11.97 | Dante und die Individuation | Peter Jeanmaire |
| 10.12.97 | Wirklichkeit und Realität | Robert Ottiger |
| 21.01.98 | Emergenz im Dialog | Marlen Karlen |
| 04.02.98 | Nicht-entscheidbare Fragen | Henk Goorhuis |
| 25.02.98 | Die Wirklichkeit von Hypertext | Rolf Todesco |
| 25.03.98 | The Global Brain | Henk Goorhuis |
| 06.05.98 | Stanislav Lem und Philip Dick | Jules Zwimpfer |
| 03.06.98 | Organisationsdynamik | Sepp Käslin |
| 08.07.98 | Ceccato-Ein Erfinder des Konstruktivismus | Rolf Todesco |
| 09.09.98 | Bilder, Bildbetrachtungen | Thomas Pfister |
| 28.10.98 | Geistige Reserven | Christiane Geiser |
| 25.11.98 | Selbstorganisierter Abend | Plenum |
| 09.12.98 | Konstruierte Krisen | Robert Bernhart |
| 20.01.99 | Die Konstruktion der Erleuchtung | Walter Aeschbacher |
| 10.02.99 | Der Dialog von David Bohm | Marlen Karlen |
| 10.03.99 | Nomadisches Denken | Barbara Hampel |
| 21.04.99 | Attentional Quantum Model | Robert Ottiger |
| 19.05.99 | Emotion und Konstruktion | Jules Zwimpfer |
| 09.06.99 | Erwartungsabhängige Wahrnehmung | Astrid von Stein |
| 07.07.99 | Die Theorie von Niklas Luhmann | Henk Goorhuis |
| 29.09.99 | Einführung in den Bohm'schen Dialog | Christiane Geiser |
| 27.10.99 | Bohm'scher Dialog in der Praxis | Plenum |
| 24.11.99 | Bohm'scher Dialog | Plenum |
| 15.12.99 | Bohm'scher Dialog | Plenum |
| 26.01.00 | Bohm'scher Dialog | Plenum |
| 23.02.00 | Selbstorganisierter Abend | Plenum |
| 22.03.00 | Leben ohne Konstruktionen | Henk Goorhuis |
| 26.04.00 | Charakterstrukturgebundenes Leben | Ernst Juchli |
| 17.05.00 | Identität? | Sepp Käslin |
| 21.06.00 | Die Unschuld des Augenblicks | Marlen Karlen |
| 12.07.00 | Wirklich, wirklich?? | Christiane Geiser |
| 13.09.00 | Wir haben immer recht | Friedemann Bürgel |
| 18.10.00 | Glühen statt Wissen | Bernard v. Clairvaux |
| 15.11.00 | Differenz und Emergenz | Helga Saefkow |
| 17.01.01 | Nachhaltigkeit - eine Sorge um die Geschichte? | Barbara Hampel |
| 28.02.01 | Advaita - die Lehre von der Nicht-Dualität | Henk Goorhuis |
| 28.03.01 | Jungs Individuation als Selbstorganisationsprozess | Helga Saefkow Peter Jeanmaire |
| 09.05.01 | Der Mensch - ohne Gebrauchsanleitung? | Walter Menzi |
| 27.06.01 | Dualität in Theorie und Praxis | Hanspeter Mühlethaler |
| 26.09.01 | Wissen als Prozess | Hanspeter Mühlethaler |
| 17.10.01 | Reduktionismus oder Konstruktivismus? Die Medizin als "proof of the pudding" | Hanspeter Stähli |
| 21.11.01 | Die Selbstorganisation von Gruppen - am Beispiel des autopoietischen Kreises | Jules Zwimpfer |
| 05.12.01 | 10 Jahre Autopoietischer Kreis - Rückblick und Vermächtnis | Peter Jeanmaire |
| 13.03.02 | Selbstorganisierende Systeme in der Praxis. 1. Teil. Wirkungsziele und Intelligentes Wachstum. => Hinweise |
T. Skriver |
| 10.04.02 | Selbstorganisierende Systeme in der Praxis. 2. Teil: Plattform für nachhaltige Entwicklungen. => Hinweise |
T. Skriver Hanspeter Stähli |
| 07.05.02 | Selbstorganisierende Systeme in der Praxis. Kommende Vorhaben. | Hanspeter Stähli |
| 11.06.02 | Selbstorganisation und psychologisches Verstehen. | Wilfried Branke |
| 11.09.02 | Autopoiese. | Rolf Todesco |
| 09.10.02 | Tonband-Aufnahme von Maturana. Diskussion über Unterschiede von Autopoiese und Konstruktivismus. |
Rolf Todesco |
| 13.11.02 | Kinesiologie und das fünfte Feld / Ervin Laszlo / Selbstorganisation. | Katharina B. Gattiker |
| 11.12.02 | Kosmisches Bewusstsein. | Helga Saefkow |
| 14.01.03 | Wie wir uns selbst erzeugen. | Henk Goorhuis |
| 12.03.03 | Freier Dialog mit sanfter Moderation. Moderation:Walter Menzi Wie haben die Vorträge und Gedanken unserer Veranstaltungen mich gestaltet? Welche Fragen sind wichtig geworden? Welche sind verschwunden? So .......... [ ] oder so, oder doch anders ... ( ) ..... |
Plenum |
| 08.04.03 | Wie Ethik von der Uni in die Praxis kommt - ein Problem von Kommunikation zwischen den Systemen. | Christoph Arn |
| 14.05.03 | Mathematische Modelle, konstruktivistisch beleuchtet. | Christian Hennig |
| Mi 11.06.03 | Die Systemtheorie als Metasprache zur Beschreibung der Modelle unterschiedlicher psychologischer Schulen und die Überwindung deren Sprachlosigkeit im gegenseitigen Ideenaustausch. | Wilfried Branke |
| Mi 10.09.03 | Wolfgang Pauli und C.G. Jung - Die Suche nach der psychophysischen Einheitswirklichkeit. Synchronizität bei der Gründung des Jung-Institutes im Jahre 1948. Wie Wolfgang Pauli diese erlebte und wohin die "psychophysische Forschung" hätte führen können. Siehe auch www.psychovision.ch und www.psychovision.ch/rfr/roth_e.htm. |
Remo F. Roth |
| Mi 08.10.03 | Begriffliche Organisation der Organisation als reflexiver Prozess. Die Idee zu diesem Experiment ist am 11.Juni 03 entstanden als die Überwindung der Sprachlosigkeit zur Diskussion stand. Was braucht es, damit die gemeinsame Sprache entstehen kann. Oder wie erzeugen wir die Sprachlosigkeit? Dies wollen wir am Begriff "Organisation" gemeinsam erproben. |
Rolf Todesco |
| Mi 12.11.03 | PZ-Simile / eine neuartige Therapiemethode. Alles lebt. Ähnliches durch Ähnliches heilen. Komplementär als gegensätzlich zur Ganzheit. Diese kann, auf Grund der mannigfachen, überraschend positiven Erfahrungen an unterschiedlichsten Patienten einer allgemein-medizinischen Praxis als wertvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie eingestuft werden. Sie basiert im Wesentlichen auf der Kompensation von klinisch nicht unmittelbar zugänglichen Störfaktoren. Die Methode wird u.a. am Beispiel der Elektrosmog Belastung demonstriert. |
Peter Schudel |
| Mi 10.12.03 | PZ-Simile / eine neuartige Therapiemethode. => Fortsetzung. | Peter Schudel |
| Mi 10.03.04 | Geschichte des Konstruktivismus. Geschichten des Konstruktivismus. Welche Geschichten erzeugten und begründeten den Konstruktivismus? Oder hat der Konstruktivismus die eigenen schönen Geschichten selber erzeugt? | Rolf Todesco |
| Mi 14.04.04 | Meta-Management oder "Wie es kommt, dass Pläne nie funktionieren". Im Zentrum des Abends steht die Vorführung eines auf Video aufgezeichneten Vortrags (engl.) von Humberto Maturana mit dem Thema "How It is that Plans never Work". Den Vortrag hat er 2001 auf dem 1. Weltkongress für systemisches Management in Wien gehalten. Bei der anschliessenden Diskussion der Thematik können wir unsere Gedanken über die heutigen Anforderungen an modernes Management austauschen, für das ich den Begriff "Meta-Management" gewählt habe.
Weiterführende Links: Wie kommt es, dass Pläne nie funktionieren / http://www.branke.com/IUE |
Wilfried Branke |
| Mi 12.05.04 | ZIELE SETZEN: Eine Denkkatastrophe kann beginnen! Suchen bedeutet ein Ziel haben, finden bedeutet sich auf den Weg einlassen. Wie bringen wir es fertig, dass Projekte scheitern? Warum lernen wir wenig aus Misserfolgen? Warum konstruieren wir unsere Katastrophen immer wieder selber? Wir werden gemeinsam diese Prozesse des Denkens beleuchten und hinterfragen. |
Moderation: Walter Menzi |
| Mi 09.06.04 | Vorspann zum Thema, von Rolf Todesco: Im letzten Gespräch wurde mir bewusst, dass ich im autopoietischen Kreis eine sehr offene diskursive Kultur erlebe. Wir haben unter der Regie von Christiane einmal versucht, den Diskurs
durch einen Dialog zu ersetzen (vgl. Der Dialog von David Bohm, eine Einführung). Damals ist es beim Versuch geblieben. Kulturen wechseln ist nicht leicht. Ich schlage vor, dass wir - in der diskursiven Tradition des autopoietischen Kreises - über den Unterschied von diskursiven und dialogischen Kulturen sprechen. Vielleicht schaffen wir so die Grundlagen für eine bewusstere Wahl der Kultur. Wer Zeit und Lust hat, soll das Buch von Bohm, David (1998): Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen. Stuttgart: Klett Kotta, lesen und/oder auf unsere Dialog-Seite schauen. Thema: Unterschied von diskursiven und dialogischen Kulturen. Diskussion und Dialog im Kreis. Es gibt somit keinen Referenten. Wir werden im Kreis uns austauschen. - Jeder sagt was er will. - Jeder nimmt was er brauchen kann. - Keiner muss Recht haben. Wir lassen unterschiedliche Positionen bewusst zu. - Inhaltlich und auch bezüglich der Form des Gespräches sind wir alle zuständig. - Jede Frage ist zugelassen. |
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| Mi 13.10.04 | Systemtheorie im Dialog: Vordergründig stelle ich meine konstruktive Systemtheorie vor. Sie steht auch im Internet unter: http://www.hyperkommunikation.ch/bibliothek/crashkurse/crashkurs_systemtheorie/ck_systemtheorie_top.htm Es handelt sich um klassische Kybernetik, wobei ich im Unterschied zu den Klassikern nicht vor allem rechne, sondern die Begriffe kläre. Eigentlich geht es mir um die Sprache, in welcher ich die Systemtheorie schreibe (oder vorstelle). Ich bemühe mich um eine "dialogische" Sprache, dass heisst, ich halte mich bei der Darstellung an Dialogregeln. Ich werde über meine Erfahrungen damit berichten. |
Rolf Todesco |
| Mi 10.11.04 | Der Vortrag von Rolf Siebenmann ist auf Dezember wegen Auslandreise verschoben. Die Welt ist autopoietisch. Sie konstruiert sich selber. Wir sind in diesem Spiel beteiligt. Diese Verschiebung ist systemisch. So wie es ist, ist es gut. Wir treffen uns wie üblich. Das Thema wird sich finden lassen. Wir verfügen gemeinsam über genügend Stoff und können diesen geistigen Freiraum sicher gut füllen. Hier einige Anregungen: - Lüge, Fehler, Illusion, Wahrnehmungsvermögen. (Maturana) - Was sorgt dafür, dass wir etwas für wahr ansehen? - Warum brauchen wir Menschen eine Sinngebung für unser Handeln? - Woher kommen die Fragen in uns? - usw. |
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| Mi 08.12.04 | Spiel und Experiment zum TEXT-VERSTEHEN: Begreifen. Verstehen. Interpretieren. Spielregeln. Anweisungen. etc. Was auch immer! Wie auch immer! Wir werden gemeinsam experimentieren und spielen. |
Rolf Siebenmann |
| Mi 12.01.05 | Werte versus Autopoiese. Ein Denkanstoss von Katharina Gattiker. Wieviel haben selbstorganisierender Diskurs, das nicht- oder mehrfach definieren von Begriffen und Werten, die Hyperkommunikation zu tun mit dem nicht mehr Weitergeben von Werten in Gesellschaft, an Jugendliche, an Einwanderer, mit dem "wertfreien" Kommunizieren, dem wertfreien Lehren in der Schule (Lehrer sind angehalten, Religions- bzw. Ethikunterricht wertfrei zu vermitteln. Wen wundert es, dass Jugendliche nicht mehr wissen, was wichtig ist und aus lauter Neugier und weil es überall erhältlich ist, mit allem möglichen experimentieren, ohne über die wirklichen Gefahren aufgeklärt zu sein. Die Fachstellen wagen nicht mehr zu sagen, was richtig oder falsch sei. Wieviel hat das nicht-mehr definieren von Begriffen auch mit dem Spin-Doctoring zu tun? |
Katharina Gattiker |
| Mi 09.03.05 | Welches Thema uns in seinen Bann ziehen wird, wird sich zeigen. Hier einige Gedankenanstösse: - Warum brauchen die erwachsenen Menschen immer eine Erklärung? - Woher kommt das Wollen in uns? - Ist die Seele mehr als nur ein Konstrukt der Konstruktivisten? - Etwas suchen, heisst ein Ziel haben! Um etwas zu finden, muss man sich auf den Weg einlassen. - Kann ein Mensch diese Welt verändern? Oder hat der König weniger Macht als wir denken? Wie entsteht Veränderung überhaupt? |
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| Mi 13.04.05 | "Die Seele des Unternehmens". Ein Film vorgeführt von Marlen Karlen. Jeder bringe die Seele seiner Unternehmung mit, damit wir komplett sind. |
Marlen Karlen |
| Mi 11.05.05 | Seele, was ist das? Ein Thema. Zwei Kurzreferate. Rolf Siebenmann und Walter Menzi graben in Büchern und erzählen uns, was sie gefunden haben. Der Gedankenaustausch soll viel Spielraum erhalten, damit "es" sich entfaltet. Unterlagen zum Thema: - Zusammenfassung - Körper Geist Seele.ppt - Persische Schöpfungslegende als Bild.ppt |
Rolf Siebenmann / Walter Menzi |
| Mi 08.06.05 | Kulturprojekte in der Landwirtschaft. http://www.vogelgespraeche.ch/ |
Marlen Karlen |
| Mi 04.09.05 | Einblicke in die Natur von uns selbst. "Wissenschaftliche" Experimente mit den Fluktuationen des Bewusstseins. Folien zum Vortrag: - Einblicke in die Natur von uns selbst - Bewusstsein: Definitionsversuche - Bewusstsein: derzeitiger Stand der Wissenschaft - Die wichtigsten Subsysteme des Bewusstseins - Schlüssel "Bewusstsein" definiert - Organisation des Lebendigen - Maturana/Varela: Der Baum der Erkenntnis, 1987 - Reduktionismus/Konstruktivismus - Spiritualität als Oberbegriff von Wissenschaft und Religion - Siddhas II: Ordnung der Welt / Einführung - Yoga Sutras I - Yoga Sutras II - Yoga Sutras III Reaktionen zum Vortrag: Rolf Todesco |
Hanspeter Stähli |
| Mi 12.10.05 | Mein Bewusstsein Diskussion Was ist das für mich? Durch den Vortrag von Hanspeter Stähli wurden viele Fragen aufgeworfen. Wir bleiben am Thema dran und geben der Diskussion nochmals genügend Raum. Jeder hat dazu seine eigenen Erlebnisse und Vorstellungen. Diese wollen wir im Kreis austauschen und voneinander lernen. Wie gehe ich mit meinem Bewusstsein um, oder wie geht es mit mir um? Welche Überlegungen und Gedankengänge helfen mir, meine "Denke" besser zu begreifen? Woher kommen die Fragen in mir? Was braucht es, dass wir etwas für wahr halten? Welche Spiele spielt das Bewusstsein mit mir? Mit unserer Denke über das eigene Denken nachdenken, während wir denken. Beobachter und Experiment in einer Person. Ob wir das schaffen? Ein Versuch ist es allemal wert. |
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| Mi 09.11.05 |
Der Anstoss von Hanspeter Stähli mit seinem Vortrag über das Bewusstsein
zieht weitere Kreise. Die Gespräche vom letzten Mal geben die Richtung für diesen Abend. MEIN BEWUSSTSEIN Was tue ich, damit es sich entwickelt? Welche Erlebnisse, welche Strategien, welche Übungen, welche Fragen haben mich auf diesem Weg weitergebracht? Diese Erfahrungen wollen wir austauschen. Damit wir voneinander lernen. Jeder für seinen Weg. |
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| Mi 14.12.05 | ICH + Co. Wer bin ich? Was spielt sich in mir ab? Wie manage ich meine Denkwerkstatt? Welche Figuren arbeiten darin? Zwei Seelen wohnen, ach in meiner Brust oder bin ich ein ganzer Wanderzirkus? Steht das Ego der Erleuchtung im Weg oder ist es hilfreich? Rolf Siebenmann und Walter Menzi verzichten auf einen Vortrag und laden zu einer "Vernissage" ein. Die ausgestellten "Werke" sind anstössig und sollen Anlass zum Nachdenken, Vordenken und zur gemeinsamen Erkundung sein. Wir werden soweit voneinander lernen, wie wir bereit sind uns zu öffnen und andere hinter die eigenen Kulissen sehen zu lassen. Materialien |
Walter Menzi & Rolf Siebenmann |
| Mi 11.01.06 | Die Organisation der VOC Lenkungsabgabe als Konstrukt. Ein Ansatzversuch mit Laws of Form von G. Spencer-Brown. Marktwirtschaft und Umweltschutz. Umweltwissenschafter, Ökonomen und Soziologen arbeiten interdisziplinär zusammen. |
Heinz Businger |
| Mi 15.03.06 | Spencer-Brown und die Systemtheorie Vortragsunterlagen: - Präsentation - Virtueller Einführungs-Kurs Professor Helmut Schauer / Juli 2004: George Spencer-Brown / Boolsche Algebra Weiterführende Links: - Hyperkommunikation: George Spencer-Brown - Wikipedia: George Spencer-Brown - Enolagaia: George Spencer-Brown - Buchbesprechung: Laws of Form - Buchbesprechung: Gesetze der Form Reaktionen zum Vortrag: Rolf Todesco |
Helmut Schauer / Rolf Todesco |
| Mi 12.04.06 | Die Philosophie des Impliziten (Eugene-Gendlin). - Geschichtlicher Hintergrund - Mein persönlicher Bezug zur POI - Was kommt heraus, wenn ich mich auf das innere Erleben beziehe? - Arbeiten am Beispiel der Sprache (Wie funktioniert Sprache?) Unterlagen: - Vortragsmanuskript |
Hanspeter Mühlethaler |
| Mi 10.05.06 | G. Spencer- Brown - Gesetze der Form Was man mit dem Kalkül von G. Spencer-Brown jenseits von Mathematik und Algebra so alles anstellen kann. - Skript zum Vortrag |
Rolf Todesco |
| Mi 14.06.06 | Mind time / Benjamin Libet Unbewusste Entscheidungen wissenschaftlich dargestellt. - Skript zum Vortrag |
Hanspeter Stähli |
| Mi 13.09.06 | LIEBE, was ist das? Ein Konstrukt mit Wirkung? Ein grosses Wort, für etwas alltägliches? Schwer fassbar und doch wichtig, wie die Luft zum Atmen? Ein heisses Thema voller Gefühle oder ist Liebe im Grunde emotionslos? Doris Burn und Walter Menzi als Vortragende wagen sich an dieses Thema und freuen sich, zu erfahren, wie Du darüber denkst. - Vortragsunterlagen |
Doris Burn und Walter Menzi |
| Mi 11.10.06 | Prophetie Von der Wirkung zur Wirklichkeit? Das Fragezeichen am Ende des Untertitels ist bewusst gewählt. "Wirklichkeit" ist ein problematischer Begriff und oft als Provokation benutzt. Der Computer ermöglicht heute Simulationen. Ein neues Feld der menschlichen Erfahrung. |
Rolf Siebenmann |
| Mi 08.11.06 | Überlegungen zu einer Kompetenztheorie "Zukunftsfähigkeit durch lebenslanges Lernen" ist im Bildungswesen in den Vordergrund gerückt. Nicht mehr der Wissenserwerb steht im Vordergrund, sondern der Erwerb von Kompetenzen. "Kompetenz" ist im Sinne von "Fähigkeiten" oder "Zuständigkeiten" und "Befugnissen" geläufig. Aber steckt da noch mehr dahinter! Deshalb habe ich mir überlegt, wie ich für mich mehr Klarheit in das Verständnis der Begriffe und mehr Ordnung in deren Gebrauch bringen könnte. Was dabei herausgekommen ist, will ich euch gerne vorstellen und mit euch bereden. - Vortragsunterlagen |
Wilfried Branke |
| Mi 13.12.06 | Diskussionsabend Ein neues Feld menschlicher Erfahrungen ist die Simulation mit modernen Computern. Im Oktober haben wir einen ersten Einblick in diese Verfahren erhalten. Der Diskussion über dieses heisse Thema wollen wir heute mehr Raum geben. - Soll der Mensch in die Zukunft blicken können? - Wo sind die Grenzen? - Was sind Vorteile und Nachteile? - Welche Erfahrungen haben wir selber schon gemacht? - Wie gehen wir persönlich mit der "Wahrsagerei" um? |
Rolf Todesco und Rolf Siebenmann |
| Mi 10.01.07 |
Titel: Gott lacht Untertitel: Der grosse Witz der Wirklichkeit - Vortragsunterlagen - http://www.quantum.at/links/newscientist/bit.html (Hinweis von Helmut Schauer als Ergänzungslektüre zu Henk's epochalen Thesen. Es handelt sich in dem Artikel um eine recht verständliche Beschreibung des Informationsbegriffes aus der Sicht des bekannten Wiener Quantenphysikers Anton Zeilinger.) |
Henk Goorhuis |
| Mi 14.03.07 |
Die dreiwertige Logik und der Beobachter |
Henk Goorhuis |
| Mi 11.04.07 | ICH und die Globalisierung Derzeit finden grundlegende weltwirtschaftliche Verschiebungen statt. Diese wirken sich bereits auf unsere individuelle Lebensführung und auf die persönliche Identität aus. Voraussichtlich ist das aber erst der Anfang. Weitere einschneidende Veränderungen sind absehbar. Parallel zu den Umwälzungen in der Wirtschaft ist auch eine gesellschaftlich-ideologische und soziale Neuausrichtung im Gang. Diese Entwicklungen fordern uns künftig umfassend heraus. Dabei geht es auch um die Sicherung der materiellen Existenz. All diese Vorgänge und Fragen können Angst auslösen. Sie bieten aber auch Chancen für aktive und interessante Lebenskonzepte. Wie soll das künftige gesellschaftliche Zusammenleben gestaltet werden? |
Hans Willi |
| Mi 09.05.07 | Was hat Telepathie mit Quantenphysik zu tun? Wie ist die Welt im Kleinen? Wie ist die Welt im Grossen? Sind Systeme immer gleichen Gesetzenmässigkeiten unterworfen, oder verhalten sie sich ganz anders? Wie ordnet sich Bewusstsein, mystisches Erleben, Telepathie oder alternative Heilmethoden in dieses Weltbild der Wissenschaft ein? Ergänzungen zum Vortrag - Eine neue Folge der ewigen Geschichte von den kleinen Teilen und dem grossen Ganzen. - Henk Goorhuis, Kurzkommentar zum Text von Nikolaus v. Stillfried. - Rolf Todesco, Kommentar zu den komplementären sich ausschliessenden Beschreibungen. |
Nikolaus v. Stillfried |
| Mi 13.06.07 | Muster des Erfolgs und Misserfolgs System-Archetypen & Strategeme Ein Beitrag zur Systematik Abstract: In diesem Vortrag geht es um die Kategorisierung des System-Verhaltens. Dieses ist trotz bekannter System-Konstruktion doch recht schwierig vorherzusagen. Die "Lebendigkeit" eines Systems wird weitgehend durch die Konstruktion seiner System-Bausteine bestimmt. Diese umfassen: positiver Feedback, negativer Feedback und Verzögerung. Die einfachsten Architektur-Muster aus diesen drei Elementen erzeugen charakteristische Verhaltens-Muster. Anderseits kann umgekehrt aus dem beobachteten Verhalten auf die zugrunde liegende Konstruktion geschlossen werden. Die innige Vertrautheit mit diesen Entsprechungen ist Voraussetzung für eine nachhaltige, praktische therapeutische Einflussnahme. |
Rolf Siebenmann |
| Mi 12.09.07 | Der Vortrag von Hans Willi vom April findet seine Fortsetzung. Das gleiche Thema aus einem neuen Blickwinkel.
Beginnt die Globalisierung bei mir als Beobachter? Bin ich am Ende die Globalisierung? ICH und die Globalisierung: reloaded and revisited Mit welchen Unterscheidungen denken wir über die Globalisierung nach? Wir beobachten einen Beitrag aus unserem Kreis. Dabei beobachten wir eine Beobachtung, wir beobachten in der 2. Ordnung, was einem Verfahren der Autopoietischen Theorie entspricht. Wir können so den Konstruktivismus praktisch üben und sehen, wohin die konstruktivistische Theorie uns sehen lässt. |
Rolf Todesco |
| Mi 10.10.07 | Schöne Geschichten ?! ICH und die Globalisierung: Das Konstrukt wird nochmals aufgelegt. Das Thema wird weitergeführt. Als Beobachter beobachten wir uns selbst und berichten unsere Geschichten. |
Rolf Todesco |
| Mi 14.11.07 | Leben ohne Objektkonstanz Objektkonstanz wird meist als unumgängliche Notwendigkeit zur Orientierung in der Welt verstanden. Der Konstruktivismus stellt die objektive Anwesenheit einer Welt an sich in Frage und eröffnet dadurch andere Möglichkeiten der Orientierung, welche nicht mehr zwingend von der Konstanz von Objekten abhängig sind. |
Henk Goorhuis |
| Mi 12.12.07 | Besinnung Der letzte Anlass im Jahr dient der Reflexion. |
Moderation: Rolf Todesco |
| Mi 09.01.08 | Thinking at the edge (TAE)
Hanspeter Mühlethaler hat am 12.04.2006 eine Einführung in Eugene Gendlin's (*1926) Philosophie des Impliziten gegeben. Auf der Basis dieser Philosophie hat Gendlin eine praktische Methode entwickelt, diese Philosophie auf den Denkprozesse und kreative Prozesse anzuwenden. Es geht darum, an der Grenze zwischen dem bewussten Wissen und dem persönlichen Erleben zu denken, welches grundlegend ist für jedes Verstehen, Deuten. Was können wir mit der Methode gewinnen? - Wir können den eigenen Standpunkt auch unter erschwerten Bedingungen finden. - Wir können dem Wissen, das wir eher ahnen, eine Sprache verleihen. - Unser Denken kann von fremden, vorgegebenen Konzepten befreit werden. Wir werden eine kurze Einführung in die Methode geben und kleine Übungen anleiten. Weiterführende Informatonen: www.hpm-focusing.ch - Vortragsunterlagen |
Dona Schoeller Reich, Philosophin und Hanspeter Mühlethaler, Physiker |
| Mi 12.03.08 | Ken Wilber
Ein Denker und Philosoph unserer Zeit. Ein Einblick in Wilber`s weiträumige Denkwerkstatt. Ken Wilber's Mathematik des Lebens, und aller Lebensprozesse: Verifikation? Erweiterung? |
Hanspeter Stähli |
| Mi 09.04.08 | Hanspeter Stähli hat ein neues Thema in den Kreis gebracht und es lohnt sich
dies zu vertiefen. Ich lade Euch deshalb zu einem kleinen gedanklichen Spaziergang ein. Zu bestaunen sind die vier Fähigkeiten eines Holons; die da sind: Agenz, Kommunion, Selbsttranszendenz, Selbstauflösung. Besonders interessant finde ich die Frage: Was führt dazu, dass sich ein Holon selbstauflöst? Was führt dazu, dass ein System über sich hinauswächst? (Selbsttranszendenz) Was braucht es, dass der Phönix aus der Asche aufersteht. Welche persönlichen Erlebnisse und Eindrücke veranschaulichen dies? Es soll ein Gespräch und ein Gedankenaustausch werden. Die Führung durch diesen Garten übernimmt Walter Menzi. Buchtip: Ken Wilber / Eine kurze Geschichte des Komos / Fischertaschenbuch-Verlag |
Walter Menzi |
| Mi 14.05.08 | Ken Wilber: Ganz anders. In den letzten zwei Anlässen sind verschiedene Aspekte und Ansichten entstanden. Reflexionen und eigene Gedanken erzeugen neue Sichtweisen. Die Auseinandersetzung geht weiter. |
Heinz Businger |
| Mi 11.06.08 | Ken Wilber: Nochmals ganz anders. In den letzten drei Anlässen sind verschiedene Aspekte und Ansichten entstanden. Reflexionen und eigene Gedanken erzeugen neue Sichtweisen. Die Gedanken von Ken Wilber lösen eigene Geschichten aus und denen wollen wir Raum geben. Die Auseinandersetzung geht weiter. |
Rolf Todesco |
| Mi 08.10.08 | Chronos und Kairos. Ein gemeinsames Herantasten an die Qualitäten von Zeit, im Zeichen von Chronos und Kairos. Ein nicht sehr kopflastiges Thema. Es geht mir darum, an eine bessere Form von Lebensgefühl zu kommen. |
Verena Callaghan |
| Mi 12.11.08 | Die Menschheit als Schwarm Wenn wir die Menschheit als autopoietisches System verstehen, sind politische oder gesellschaftliche Prozesse Werkzeuge für die Homöostase, also für die Stabilisierung des Gleichgewichts im System - keineswegs um eine Veränderung hervorzurufen. Vielleicht sind darum politische Entscheide immer so knapp, sie streben keine Differenzierung, sondern als Werkzeug der Homöostase ein Gleichgewicht aller Kräfte, also ein 50%-50%-Verhältnis an (und erreichen es meistens fast). Wenn tatsächlich deutliche Veränderungen notwendig werden, und es sieht in der heutigen Zeit danach aus, kann dies demnach gar nicht politisch oder gesellschaftlich bewirkt werden. Möglich wären drastische und schnelle Veränderungen ähnlich wie ein Vogelschwarm plötzlich seine Richtung ändert, also ohne dass eine Hierarchie die Aenderung beschliesst, sondern als Emergenzen und nicht aufgrund von Steuerung. Das könnte aber auch heissen, dass wir die Veränderung gar nicht bemerken, da sie bei allen gleichzeitig geschieht. Für den einzelnen Vogel sieht der Flug vor und nach dem Richtungswechsel (fast) gleich aus. |
Henk Goorhuis |
| Mi 10.12.08 | Nikolai Berdjajew In seinem Buch "Von der Bestimmung des Menschen" hat der russische Religionsphilosoph Nikolai A. Berdjajew (1874 - 1948) die wesentlichen Aspekte seiner Denkweise zusammengefasst. Seine Philosophie der Freiheit und des Geistes steht im Gegensatz zu den objektivierenden Traditionen der modernen Wissenschaften, welche stets "von etwas" lehren. Berdjajew verneint allerdings nicht die Notwendigkeit der objektivierenden Traditionen, er bestreitet aber deren Bedeutung, wenn es um den Kern der Philosophie, d.h. um den Umgang mit geistigen Phänomenen geht. Die Entobjektivierung, d.h. das Sich-zu-Eigen-machen geistiger Dinge, wird bei Berdjajew daher zum tragenden Anliegen seiner Philosophie und zur Grundlage seiner Gedanken über Persönlichkeit, Erkenntnis und Ethik. Seine Philosophie bildet weniger eine Wissenschaft als vielmehr eine "besondere Sphäre der geistigen Kultur". Vorbilder Berdjajews sind u.a. Jakob Böhme, Sören Kirkegaard, Immanuel Kant, Friedrich Nietzsche, Fjodor M. Dostojewskij und Wladimir Solowjew. |
Max René Wolfensberger |
| Mi 14.01.09 | Grammatik des Guten und Bösen Gefangen im Dickicht der Wirkungsketten? Alter Wein in neuen Schläuchen? Wie kommt das Böse in die Welt, wie das Gute? Von Zuständen, von Ursachen, Wirkungen, Spätfolgen und Nebenwirkungen. Ethik und Moral systemtheoretisch. Woher kommt der Geist, der das Gute will und das Böse schafft? |
Rolf Siebenmann |
| Mi 11.03.09 | Autopoiese contra Systembruch: Emmerich's 13th floor.
"Du bist das, was Du denkst" - ein Film über die Wirklichkeit der menschlichen Gesellschaft der Zukunft? Die Computerspezialisten Douglas Hall und Hannon Fuller haben ein Universum, Los Angeles im Jahre 1937, entwickelt ... auf einem Computerchip. Der Hauptfilm dauert 100 min, plus Bonus Material ca. 55 min. Ein Film, der Technik zeigt, die in unserer Gesellschaft langsam immer mehr Wirklichkeit wird (vergl. Tages Anzeiger, 14. Jan 2009, S. 22: "Second Life erhält ein zweites Leben"). Also endlich eine Anwendung, die Konstruktivismus in die Praxis umsetzt? Hanspeter Stähli wird DVD, Computer und Beamer mitbringen, und wird vorgängig einige Fragen formulieren, die wir im April diskutieren. Wer Zeit hat, liest noch das Buch (ein Roman), auf dem der Film basiert, und das noch einiges detaillierter ist: Daniel F. Galouye: The 13th floor, Taschenbuch Kiepenhauer und Witsch, 1999. An diesem Abend werden wir den Film uns ansehen. Für die tiefer gehende Diskussion ist der Abend 08.04.2009 reserviert. |
Hanspeter Stähli |
| Mi 08.04.09 | Diskussionsabend über den Film, den wir uns im März gemeinsam angesehen haben. Autopoiese contra Systembruch: Emmerich's 13th floor. "Du bist das, was Du denkst". Ein Film über die Wirklichkeit der menschlichen Gesellschaft der Zukunft?" Hier erste Fragen von Hanspeter Stähli zur Diskussion: ERLEBEN oder ERDENKEN - In was für einem Zustand bist Du, wenn Du den Film erlebst? (Subjekt / Objekt Verbindung. Emotion?) - In was für einem Zustand bist Du, wenn Du den Film analysierst? (Subjet / Objekt Trennung. Emotion?) - In was für einem Zustand bist Du, wenn Du einen solchen Film konstruieren würdest? (Subjekt / Objekt Trennung oder Subjekt / Objekt Verbindung gleichzeitig? Emotion?) - Was ist für Dich wahr, und weshalb? Verschiedene Fragen werden vom Plenum kommen. Gemeinsam wollen wir das Thema an diesem Abend ausleuchten. |
Hanspeter Stähli |
| Mi 13.05.09 | Geld und die sogenannte Wirtschaftskrise Weil die Medien gerade von einer Wirtschaftskrise berichten, die darauf beruht, dass einige von uns zuviel Geld haben, schlage ich vor, (wieder) einmal darüber nachzudenken, woher Geld kommt (fiat money), wo es verweilt, und wohin es geht, wenn es verschwindet. |
Rolf Todesco |
| Mi 10.06.09 | DIE NEUE ROLLE DES MANNES - SCHON GEFUNDEN? Immer häufiger höre ich die Klagen von Frauen um die Dreissig, gut ausgebildet, durchschnittlich bis gut aussehend, dass man die heutigen Männer "zu nichts gebrauchen könne" - sie übernähmen keine Verantwortung, wollen sich nicht verpflichten oder festlegen..." Sind die Alleinerziehenden Mütter wirklich die neuen Heroinen? Das kann`s ja auch nicht sein... Sind die Aufgaben zwischen Mann und Freu gerecht und neu verteilt? - Vortragsunterlagen |
Katharina Gattiker, Kinesiologin, unter Mitwirkung von Mark Harvey von "Maenner.ch". |
| Mi 09.09.09 | Informationstechnologie und
Evolution Ein aktuelles Thema, das die Kultur der Menschen sehr verändert hat und noch verändern wird. Die IT greift zweifellos und mit unabsehbaren Folgen in die Entwicklung der Menschheit ein. Die Informationstechnologie (IT) ist etwas besonderes. Seit mehr als 40 Jahren wachsen die Leistungsparameter der IT exponentiell an und verdoppeln sich ungefähr alle 2 Jahre: Anzahl der Transistoren pro Chip, Leistung der Systeme und damit viele abhängige Grössen, z.B. die Menge an Daten. Damit entwickelt sich die IT selbst rapide zu wachsender Komplexität (eine eigene Evolution) und treibt neue Technologien ("NBIC") sowie die Gesellschaft (z.B. durch Web 2.0) insgesamt. IT erzeugt laufend, ja sogar beschleunigt, Innovation und damit "höherer" oder "emergente" Effekte. Das Zusammentreffen dieser vom Menschen geschaffenen IT-Entwicklung mit der "natürlichen" Evolution des Menschen wurde vor 30 Jahren als dramatisches Ereignis, als sogenannte "Singularität" vorhergesagt. Heute sind wir um etwa den Faktor 10`000 bis 50`000 weiter und näher an diese Singularität gekommen! Wir diskutieren die Charakterisitiken dieser exponentiellen Entwicklungen, analysieren den heutigen Status der IT und einige der möglichen, erwarteten oder befürchteten Trends für die Entwicklung der Menschheit. |
Walter Hehl |
| Mi 14.10.09 | FREIHEIT Ein grosses Wort. Für viele Menschen ein mächtiges Ziel oder eine unerfüllbare Sehnsucht. Ein Grundwert in unserer Gesellschaft. Aus zwei unterschiedlichen Perspektiven werden wir gemeinsam tiefer in diesen Begriff eintauchen und unterschiedliche Sichtweisen zum gleichen Wort aufzeigen. Dieser Abend wird sowohl dem Dialog wie dem Vortrag Raum lassen. |
Rolf Siebenmann und Walter Menzi |
| Mi 11.11.09 | Der Mensch wird ohne Anleitung abgegeben Ein Konstrukteur ist jemand der Konstruktionen macht. Das was Konstruktivisten tun, nennen einige Konstruktivismus. Nun haben einige den Versuch gewagt, die Konstruktion des Konstruktivisten nach zu konstruieren. Oder einfacher: Der Mensch wird ohne Vorstellung seiner eigenen Konstruktion geliefert. Eine Anleitung wurde bei Geburt nicht beigelegt. Oder noch einfacher: Mit dem eigenen Denken über die Konstruktion des eigenen Denken, Fühlen und Handeln nachdenken. Heute arbeiten wir gemeinsam an einer solchen Anleitung des Menschen. Ein erster Entwurf liegt vor. |
Moderation: Walter Menzi |
| Mi 09.12.09 | Der Mensch wird ohne Anleitung abgegeben (Fortsetzung) Das letzte Mal haben wir uns mit einem solchen Entwurf einer Anleitung auseinandergesetzt. Die Meinungen reichten von wahnsinnig bis vernünftig und vielleicht trifft sogar beides zu. Heute soll ein bedeutender Mensch und Denker unserer Zeit sich dazu äussern. Ausschnitte aus seinen Gedanken hören wir als Hörbuch. Wer es ist, sei noch nicht verraten. Nur soviel: er kennt Daniel Goleman und Francisco Varela aus verschiedenen Workshops. |
Moderation: Walter Menzi |
| Mi 10.03.10 | Kant: Ahnvater des Konstruktivismus Die meisten haben schon etwas von Kant und seiner pedantischen Lebensweise gehört. Bekannt ist evtl. die Schrift "Was ist Aufklärung?" oder seine Fragen an die Philosphie: Was können wir wissen?", "Was sollen wir tun?", "Was dürfen wir hoffen?" oder das "Ding an sich". Die wenigsten wissen aber, was Kant über die Wahrnehmung und das Denken gesagt hat, und er als Ahnvater des Konstruktivismus angesehen werden muss. Immanuel Kant (1724-1804) gilt als einer der wichtigsten Philosophen der neueren Zeit und ist bestimmt der einflussreichste deutsche Philosoph aller Zeiten. Viele bauen auf Kant auf, ohne es zu wissen. Seine (wenig wirklich gelesenen) Hauptwerke Kritik der reinen Vernunft (1781), Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785), Kritik der praktischen Vernunft (1788) und Kritik der Urteilskraft (1790) gelten heute als Klassiker der Philosophie. Seine Einschränkung der möglichen Erkennntis auf die Erscheinungswelt befriedigte seine Nachfolger allerdings nicht und so gingen Fichte, Schelling und v.a. Hegel wieder über Kants Kritik hinaus, d.h. sie missachteten die Grenzen der Vernunft. Ein eigenwilliger Kant-Interpret ist Schopenhauer. Philosophiegeschichtlich steht Kant zwischen Aufklärung und Deutschem Idealismus (eben Hegel und Co.). Bei der Vorstellung von kann es nur darum gehen, einige Aspekte der Erkenntnistheorie von Kant zu streifen. |
Franz Baenziger |
| Mi 14.04.10 | Das Phänomen der Chiralität Es gibt Gegenstände, welche mit ihrem spiegelbildlich gebauten Gegenpart nicht zur Deckung gebracht werden können. Da unsere beiden Hände solche Gegenstände in konkreter Form darstellen, bezeichnet man dieses Phänomen nach dem griechischen Wort für Händigkeit als Chiralität. Chiralität spielt in der Natur, in Industrie und Technik eine grundlegende und im praktischen Alltag eine nicht unbedeutende Rolle. Die Thematik wird anhand von Beispielen aufgezeigt. |
Max René Wolfensberger |
| Mi 05.05.10 | Für Henk Goorhuis: Heinz von Förster und Fritjof Capra im Gespräch. Ein unveröffentliches Video vom ORF. |
Marlen Karlen |
| Mi 09.06.10 | Modell als Orientierung Oft fehlt der Durchblick. Die Komplexität der Dinge und Sachverhalte des zu bearbeitenden Problembereichs übersteigt oft meine geistige Kapazität. Um mich trotzdem orientieren zu können helfen mir Modelle. "Modell" ist ein im Alltag und in der Wissenschaft vielfältig verwendeter Begriff. Er kann verstanden werden als konkrete, idealisierende Reduktion auf relevante Konstituenten eines verworrenen Problembereichs. Modelle geben mir die Chance das undurchschaubare Dickicht des mir Fremden, Verworrenem in Vertrautes überzuführen. Modelle dienen meiner Orientierung. Über die dabei entstehenden Schwierigkeiten möchten wir reden. |
Rolf Siebenmann |
| Mi 08.09.10 | Systemtheorie wohin? Henk hatte diese Frage angeregt und ein Treffen dazu war geplant, doch sein Tod hinderte ihn an der Durchführung. Michael Zirkler hat die Idee weitergetragen und ein Arbeitstreffen zu dem Thema in Rheinau organisiert. Nikolaus v. Stillfried hat daran teilgenommen und wird uns darüber berichten. Insbesondere wird er das "systemische Aufstellen" beschreiben, eine Methode, die Struktur und Dynamik von Systemen praktisch erfahrbar machen kann und die auf dem Wokshop immer wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit stand. In diesem Zusammenhang werden auch einige Gedanken zu den Parallelen zwischen Quantenphysik, Systemtheorie und systemischen Aufstellungen aus seiner kürzlich abgeschlossen Doktorarbeit mit einfliessen. |
Nikolaus v. Stillfried |
| Mi 13.10.10 |
Aufstellungs-Quantum / Fortsetzung des Septemberabends Die Physik hat ein paar eigenartige Phänomene, die Nikolaus von Stillfried mit einigen Phänomenen aus dem Kontext der Aufstellungsarbeit analogisiert hat. Ich möchte darüber nachdenken, wie die Phänomene zustande kommen und worin die Gemeinsamkeiten dieser Phänomene bestehen. Mir geht es dabei um die intersubjektiv gemeinte Anordnung des Erfahrungsbereiches, in welchem die Phänomene zu haben sind. Ich möchte darüber nachdenken, was man wie beobachten muss, damit die Phänomene überhaupt entstehen. Nikolaus wird (wenn er Zeit findet) die Physik nochmals etwas genauer erläutern. Die Aufstellung ist den meisten von uns irgendwie bekannt. Indem wir etwas langsamer darüber sprechen, können wir realisieren, was uns von der Quantentheorie und der Aufstellung eigentlich bekannt ist. Mir schwebt vor, dass wir die Unterscheidungen, die wir verwenden, beobachten. Vorgeschichte zur Ausschreibung der Veranstaltung vom 13.10.10 |
Rolf Todesco |
| Mi 10.11.10 | Obszönität des Fragens Fragen sind provokativ. Fragen sind Fallen. Fragen nötigen den Befragten zur Antwort. Und nicht immer zielt die Intension des Fragenden auf das Schliessen seiner Informationslücken. |
Rolf Siebenmann |
| Mi 08.12.10 | Von nichts sind wir fester überzeugt als von dem, worüber wir am wenigsten
Bescheid wissen. Dieser Satz hat mich elektrisiert und zu folgender Frage geführt:
Wie konstruieren wir in unserem Kopf Gewissheiten? Vorurteile. Schubladendenken. Erklärungsmodelle. Landkarten. Systemdenken. Konstruktivismus. Glaubensrichtungen, Gesetze und Verhaltensregeln ... das alles erzeugen wir Menschen und unser Kopf hilft uns dabei. Was veranlasst uns, das zu wollen und zu tun? Was ist gut daran? Wie tun wir das eigentlich? Wie ist das bei dir? Wie ist das bei mir? Kleiner Vortrag mit ausgedehntem Gedankenaustausch. |
Walter Menzi |
| Mi 12.01.11 | Aufstellungs-Arbeit praktisch " Hauptsache, es wirkt!". Mir (XA) fehlten im Arbeitskreis vom Oktober 2010 (Titel: Aufstellungs-Quantum / Fortsetzung des Septemberabends) die anschaulichen Situationen, in denen Systemaufstellungen (gilt auch für Theorien der Quantenphysik, etc.), angeblich oder tatsächlich, wirksam sind. Barbara Hirt ist in Unternehmen Coach, Consultant und Trainerin und veranstaltet regelmässig Systemische Aufstellungs-Foren (www.intuition-management.ch und Ausschreibung SA-Foren). Sie ist bereit, uns die Herkunft der Methodik System-Aufstellungen, Sinn und Zweck und adäquate Einsatzmöglichkeiten zu erläutern. Sofern jemand ein Anliegen für eine Aufstellung einbringen mag, können wir eine Aufstellung unter ihrer Anleitung sogar erleben und auch von da her reflektieren. Zum Abschluss des Abends möchte ich (XA) die Teilnehmenden fragen: "Wie wirksam und autopoietisch waren wir heute aufgestellt?" |
Barbara Hirt und Xaver Achermann |
| Mi 09.03.11 | Aufstellungs-Arbeit praktisch / (Fortsetzung) "Hauptsache, es wirkt!". Mit Barbara Hirt haben wir den Abend im Januar erlebt. Heute wollen wir den Abend gemeinsam reflektieren. - Wie habe ich den Abend erlebt? - Welche Fragen tauchen bei mir auf? - Was ist mir besonders aufgefallen? - Was hat das alles mit Autopoiese zu tun? Dieser Abend setzt nicht voraus, dass man am Januaranlass anwesend war. Der gemeinsame Gedankenaustausch wird moderiert von Barbara Hirt und Xaver Achermann |
Barbara Hirt und Xaver Achermann |
| Mi 13.04.11 | Selbstbestimmung oder Fremdbestimmung? In der Reflexion zur systemischen Aufstellung mit Barbara Hirt standen am März-Abend ausgesprochene und nicht ausgesprochene Fragen im Raum: - Habe ich mein Geschick in meinen Händen, bin ich meines eigenen Glückes Schmied oder steuert mich etwas von aussen? - Bin ich für alles, was mir geschieht, verantwortlich oder gibt es Fremdeinflüsse, die mein Schicksal erzeugen? - Welche persönlichen Erlebnisse können allenfalls Hinweise in die eine oder andere Richtung geben? Darüber wollen wir gemeinsam nachdenken und uns austauschen. |
Doris Burn und Walter Menzi |
| Mi 11.05.11 | Neue Erkenntnisse zu einer Kompetenztheorie und deren praktische Umsetzung
bei der Ausbildung psychologischer Berater. Vor vier Jahren hatte ich meine ersten Überlegungen zu einer Kompetenztheorie im Autopoietischen Kreis vorgestellt. Auslöser war eine Weiterbildung im "Selbstmanagement von Kompetenzen". Seit dieser Zeit hat mich das Thema nicht mehr losgelassen und wurde zum Schwerpunkt meiner Arbeit. Ich fand, dass es auf diesem Gebiet zwar gute praktische Werkzeuge gab, die theoretische Untermauerung aber zu wünschen übrig liess. Da ich als selbständiger psychologischer Berater tätig bin, interessierte mich vor allem die Erklärung und Handhabung von Persönlichkeits- und Sozialkompetenz und ihre Rolle bei der Beschreibung und Bewertung von Handlungskompetenzen. Welche Lösung ich für mich gefunden habe und welchen Stellenwert diese Lösung für die Konzeption einer kompetenzorientierten Beratungsausbildung einnimmt, will ich gerne an dem Abend vorstellen und mit euch teilen. |
Wilfried Branke |
| Mi 08.06.11 | Wachstum ?! Dieses Stichwort machte sich an der letzten Veranstaltung breit und bietet sich an, dass wir gemeinsam daran unseren Geist schärfen. Wir werden Fragen aufwerfen und Antworten suchen und austauschen. Hier eine kleine Auswahl: - Warum ist der Glaube an Wachstum in unseren Führungsetagen so verbreitet? - Warum wachsen die Bäume nicht in den Himmel? - Warum fressen die grossen Fische die kleinen? - Warum wachsen junge Menschen und alte lassen es bleiben? - Was ist gut am Wachstum? Was ist gut am Stillstehen? - Wo führt Wachstum hin? Welche Motive treiben es an? Ich freue mich auf eure Geschichten und Erlebnisse zum Thema. |
Walter Menzi |
| Mi 14.09.11 | Kybernetik - rein theoretisch KEINE praktischen Fragen und Erfahrungen. |
Rolf Todesco |
| Mi 12.10.11 | Die Unterscheidung als Differenz der Unterscheidung und dem Unterschiedenen.
Wie begreife ich die Geschichte von Adam und Eva konstruktivistisch. |
Heinz Businger |
| Mi 09.11.11 | Das Ich als autopoietisches System und das "Unser Vater" Irritationen, Paradoxien, Optionen: eine persönliche Betrachtung, mit dem Versuch der Konstruktion einer Annäherung an einen fernen Text. |
Hans Willi |
| Mi 14.12.11 | Das Leben ist Veränderung doch warum ist Wandlung so schwer?
In vielen Staaten sind grosse Veränderungen im Gange. Die stolzen Machthaber klammern sich an ihre Macht und das leidende Volk rebelliert. Das gleiche Phänomen kann auch im privaten Leben auftauchen. Die Frage des Abends: Wo fällt mir Wandlung am schwersten? Von meiner Reise in die Stille des Sinai habe ich einige Gedanken mitgebracht. |
Walter Menzi |
| Mi 11.01.12 | Gespräch zwischen Capra und Förster (unveröffentlichtes Material des ORF) Eine Konserve von und mit alten Bekannten, im Anschluss gemeinsame Betrachtungen. |
Marlen Karlen |
| Mi 14.03.12 | Autopoiesis „Urnatur des Ganzen“ Der Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli hat in den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts als Erster gesehen, dass die Alchemie in zwei verschiedene Sparten geteilt war: die neuplatonische und die hermetische Alchemie. Während Erstere durch einen ewig in sich kreisenden Prozess beschrieben wird, in dem nichts Neues entsteht, beruht Letztere auf der Idee, dass „die menschliche Zeugungskraft nur ein Sonderfall der ‚Urnatur des Ganzen’ ist“ (C.G. Jung). Die Hermetik postuliert also, dass in der Natur Autopoiesis, d.h. wörtlich Selbstschöpfung möglich ist. Diese Idee, symbolisch als die Selbstzeugungskraft der alles durchdringenden (hermetischen) Weltseele dargestellt, durch das (akausale) Pneuma der Stoa, ist durch die Mathematisierung der Naturphilosophie im 17. Jahrhundert – Mathematik ist per definitionem kausal – nach und nach verdrängt worden. Die Hermetik kam jedoch, völlig überraschend und den meisten Menschen heute noch nicht bewusst, mit der Entdeckung der Radioaktivität und der Postulierung des (alles durchdringenden!) Neutrinos durch Pauli zurück. Es stellt gemäss meinen Forschungsresultaten eben ein solches selbstzeugendes und selbsterschaffendes Prinzip auf einer tieferen, psychophysischen Ebene dar. In meinen Ausführungen, die hoffentlich eine lebhafte Diskussion auslösen werden, werde ich diesen revolutionären Aspekt der Hermetik und ihre von Pauli geforderte Vereinigung mit der Quantenphysik, die unter anderem in seinem bonmot „Das noch Ältere ist immer das Neue“ dokumentiert ist, erläutern. |
Remo Roth |
| Mi 11.04.12 | Mahamudra und Konstruktion Eine performative Reise durch die Aha im radikalen Konstruktivismus und auf dem Weg des Elefanten im tibetischen Buddhismus. |
Marlen Karlen |
Autopoietischer Kreis
letzte Änderung 1§.03.12 / Robert Ottiger