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Schach
Schachproblem
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Schach ist ein Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd Spielsteine (die Schachfiguren) auf einem Spielbrett (dem Schachbrett) bewegen. Schach ist ein Ergebnisspiel, die Spieler verfolgen das Ziel, den Gegner zu beziegen, indem sie ihn schachmatt setzen, wobei schachmatt eine Situation bezeichnet, in welcher für den mattgesetzte Spieler keine weiteren Züge mehr möglich sind.
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Das Schach-Spiel besteht aus einer materiellen Spielinfrastruktur (umganssprachlich oft als Spielmaterial bezeichnet), eben dem Brett und den Figuren, wobei letztere nach einem Set von Spielregeln bewegt werden. Auf dem Brett ist ein Quadratgitter mit 8 × 8 Feldern, die abwechselnd von heller und dunkler Farbe sind (Schachbrettmuster). Das gleiche Brett wird - teilweise mit mehr Feldern - auch für andere Spiele wie etwa "Dame" verwendet. Jeder der beiden Spieler hat - am Anfang einer Partie - 16 Schachfiguren: der König, die Dame, zwei Türme, zwei Läufer, zwei Springer und acht Bauern, die beim einen Spieler schwarz und beim anderen weiss sind. Für jeder Figur bestimmen die Regeln, wie sie bewegt werden darf, was auch das jeweilige Ende des Spiels, das schachmatt impliziert. Schachmatt bezeichnet eine Situation, in welcher für den mattgesetzte Spieler keine weiteren Züge mehr möglich sind, weil er den Angriff auf seinen König weder durch Abwehr noch Flucht ausweichen kann. |
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Das Spiel beginnt mit einer Ausgangskonfiguration der Figuren. Beide Spieler bewegen abwechslungsweise je eine ihrer Figuren auf nicht selbst besetzten Feldern, wobei sie die Figuren des Gegners "schlagen", das heisst aus dem Spiel nehmen können. Wenn das Erreichen des schachmatt beiden Spielern als unwahrscheinlich erscheint, können sie sich auf ein Patt (Unentschieden) einigen und die Partie so beenden.
Die Schachregeln bestimmen die zulässigen Transitionen auf dem Brett. Die erste Transition besteht darin, dass die Figuren auf ein je bestimmtes Feld gestellt werden. Die Ausgangskonfiguration ist also durch eine Regel bestimmt.
Dass ein Schachbrett und Figuren benutzt werden, ist dagegen ein Voraussetzung, also keine Schachregel. Diese Voraussetzungen sagen nichts daüber, wie das Spiel gespielt wird, und auch nicht, was ein Spieler tun darf oder muss.
[ cop ]
Anmerkungen, die nicht das Spiel betreffen:
Schach wird oft mit einer Sprache verglichen, in welcher mit Wörtern (Figuren) und Grammatik (Regeln) eine sehr grosse Anzahl von Texten (Positionen) konstruiert werden kann.
[ Verkürzte algebraische Notation ]
Die verkürzte Form der Notation ist bei der handschriftlichen Notation der Schachpartie üblich und hat sich weitgehend auch in Schachbüchern und -zeitschriften durchgesetzt.
Beispiele:
Lc4 Läufer zieht nach c4.
Lxc4 Läufer zieht nach c4 und schlägt dort einen gegnerischen Stein.
b4 Bauer zieht nach b4.
[ Grundlagen der Eröffnung ] Halte dich nicht sklavisch an die vorgenannten "Regeln" !!!!
Wenn du ein Schachspiel beginnst, hast du 20 Züge zur Verfügung (16 für Bauern und 2 für einen Springer). Nach dem Abschluss des ersten Zugs hast du mehr als 40 verschiedene Möglichkeiten. Und 8900 im dritten und 197740 im vierten. In den 40ern wird es 10 hoch 40 Möglichkeiten geben. Diese Zahl entspricht der Anzahl der Atome im Universum. Das ist es, was Schach magischer macht.
[ Veränderung des Schachs durch Technik ]
[ Transkript zum Beitrag ]
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Zu Schach gibt es auch beliebig viele beliebige Vorstellungen: "Meister im Schachspiel erkennt man nicht daran, dass sie möglichst viele Züge des Gegners im Vorraus zu berechnen versuchen, sondern ganz im Gegenteil daran, dass sie versuchen, möglichst lange eine gleichgewichtige und daher in ihrer Entwicklung ungewisse Situation aufrechtzuerhalten, damit eine Chance besteht, Anfangsfehler zu erkennen und zu korrigeren (zit. E. Leifer). Es kommt daher auf Züge beziehungsweise auf Handlungen an, die ihr Potential der Festlegung auf eine Interpreation der Situation und ihrer Entwicklung dazu nutzen, um Ungewissheit nicht etwas zu reduzieren, sondern zu pflegen, wenn nicht sogar, bei Bedarf, zu steigern. (40)" (in: D. Baecker: Form (40) Handelt es sich um einen Spielraum mit einer finiten Anzahl von Elementen und klaren Regeln, kann KI dem Menschen aber heute schon durchaus überlegen sein: Bei den Brettspielen Dame und Schach etwa hat der Mensch inzwischen keine Chance mehr gegen einen Computer. Anders sieht es allerdings beim asiatischen Brettspiel Go aus, für das noch kein Programm entwickelt wurde, das einem fortgeschrittenen Spieler die Stirn bieten könnte. Was vor allem daran liegt, dass beim Go intelligente Strategien angewendet werden müssen, um nach der Analyse einzelner Teilprobleme die Ergebnisse zu einer "Gesamtsicht" zu verknüpfen. Während es beim Schach um das Schlagen von Figuren geht und sich Handlungen direkt in Punktwerten ausdrücken lassen, geht es beim Go darum, Gebiete auf dem Brett zu beherrschen und dem Gegner Freiheiten bei der Spielentwicklung zu nehmen. (das ist eine noch nicht alte, aber sehr veraltete Vorstellung über Computer und Go) |
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