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Todesco, Rolf: Walden III. Haag und Herchen, Frankfurt am Main 1994

Klappentext

Im Roman schildert ein Ich-Erzähler, wie er seine Stelle bei einer Bank aufgibt, um in einem alternativen Informatikbetrieb mitzuarbeiten. Dieser Betrieb ist eine Art utopischer Modell-Betrieb, mit welchem die verschiedenen Mitarbeiter verschiedenen Ideen und Motive verbinden, die sich teilweise auf Walden von H.D. Thoreau, und Walden II von B.F. Skinner zurückführen lassen. Im Unterschied zu den ersten beiden Walden wird in Walden III keine von der normalen Welt abgekoppelte Insellösung beschrieben, also kein 'Leben in den Wäldern', sondern eine Arbeitsform, die in unserer Gesellschaft denkbar ist.
 

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Anmerkungen
 
Wenn ich jetzt im Buch lese, sehe ich sehr viele Dinge, die nicht ausgearbeitet sind. Ich sehe aber vor allem zwei Aspekte, die es sind:
1. Nicht die konkrete Tätigkeit der einzelnen Mitarbeiter der Gegen-IBM (Hal), aber die idelle Arbeitsteilung, die exemplarisch realisiert, was in der Unterscheidung von H. Braverman zwischen natürlicher und kultureller (die er betriebliche nennt) Arbeitsteilung.
2. eine Explikation der impliziten Ethik, wie man sie bei H. Thoreau und B. Skinner finden kann, die ich als 11. Gebot bezeichne. Eine Figur im Roman heisst E. Schumacher wie der Autor von Small is beautiful, der diese "Ethik" in seiner Ökonomik entfaltet hat.

  
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[reale Umsetzungen]