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Ich verwende den Audruck "Ökonomik" für die Einheit der Differenz zwischen Ökologie und Ökonomie. In der Ökonomik ist diese Differenz noch nicht entfaltet.
Ich plädiere für die Blaue Partei Ökonomik verwende ich für ein bewusstes haushälterisches Verhalten, das in der Ökonomie dann in Form von Geld bewertet wird und in der Ökologie auch auf natürliche Prozesse projiziert wird. Ökonomik steht in diesem Sinne für die Differenz zwischen Haushalt und haushälterischem Verhalten. Haushalten heisst Verbrauchen. Haushälterisch heisst in irgendeinem Sinne sparsam zu sein, man kann Geld sparen oder man kann bei nicht erneuerbaren Energie sparen, usw. E. Schumacher hat diese Differenz expliziert: Beim Herstellen, Verkaufen und Kaufen muss man der herrschenden Ökonomie zufolge sehr haushälterisch sein, und beim (Ver)Brauchen soll man es sich auf jegliche Weise wohl sein lassen. |
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Bei Aristoteles ist die Ökonomik Teil der Moralphilosophie, die ein - für den alten Griechen sinnvolles Verhalten vom einzelnen Menschen, vom Hausverband und von der Gesellschaft darstellt. Alle Fragen zum Unterhalt (pädagogische, ethische, soziologische, medizinische, wirtschaftliche und landwirtschaftliche müssen auf diesen drei Ebenen.
Im Mittelalter erscheint "Yconomica" (1348-52) des Regensburger Domherren Konrad von Megenberg, der darin die gesamte Gesellschaft in Kategorien des Hauses beschreibt. Er hat Vorgänger, als erste dieser mittelalterlichen ökonomischen Schriften gilt das "Speculum doctrinale", der dritte Band des enzyklopädischen "Speculum maius" (1256) des Vinzenz von Beauvais. Um 1280 schrieb der Augustinereremit Aegidius Romanus seinen Fürstenspiegel "De regimine principum", der ebenfalls ökonomisch ausgerichtet ist.
Anmerkung
Der Übergang von der Ökonomik zur Ökonomie passiert als Merkantilismus, also dadurch dass das Haushalten durch eine Lehre auf "Geld" reduziert wird