"Wenn zwei Lebewesen über längere Zeit hinweg ... h. Maturana, 255
"Wenn zwei Lebewesen über längere Zeit hinweg interagieren, sich also gegenseitig zu Strukturänderungen anregen ('perturbieren'), 'parallelisieren' sich ihre Strukturen und dabei vor allem die Nervensysteme der beiden interagierenden Lebewesen. Diese gleichen sich immer mehr aneinander an, und es bilden sich Gemeinsamkeiten (partielle Isomorphien) aus. Diese gemeinsamen Strukturbereiche beider Lebewesen bezeichnet Maturana als konsensuelle Bereiche. (V. Riegas (1990:333)
Bemerkungen zum Begriff "Konsensueller Bereich" Nun, wenn Organismen anfangen, ihre Handlungen derart zu koordinieren, dass man als Beobachter sagen kann, dass da eine konsensuelle Koordination von konsensuellen Koordinationen von Handlungen vorliegt, dann liegt ein neuer Phänomenbereich vor. Die im Verlauf dieses Prozesses auftretenden Phänomene sind nicht von den Phänomenen zu unterscheiden, die sich im Bereich der Sprache abspielen. Genau das nenne ich den Sprachprozess oder die Produktion von Sprache.