Hyper-Trilogie: Kollaboration im Internet        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Literatur ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]

Die Hyper-Trilogie befasst sich mit der Kollaboration im WWW. Das WWW wird darin - im engeren Sinne der Erfindung - als Kommunikations-Plattform interpretiert. Die drei Kurse liefern operative Grundlagen zu den Werkzeugen, eine Konstruktionsanleitung zur Organisation des Hypertextes und eine Kommunikationstheorie zur Reflexion der Kollaboration.

 - Crash-Kurs Schreiben im WWW (Werkzeug)
 - Crash-Kurs Hyper-Bibliothek (Konstruktion von Hypertext)
 - Crash-Kurs Hyper-Kommunikation (systemische Kommunikationstheorie).

Werkzeug für das WWW

Die Entwicklung von Werkzeugen gilt als Kriterium fürs Menschsein schlechthin. Hammer und Sichel sind sehr primitive Werkzeuge, eine vollautomatisierte, menschenleere Fabrik ist ein hochentwickeltes Werkzeug. Bleistift und Internet sind in diesem Sinne verschieden hoch entwickelte Werkzeuge im Kontext der Textproduktion. Es ist sinnenklar, dass das Internet bei weitem nicht nur der Textproduktion dient. Das Internet ist Medium für Werbung und Auskunft, für Spiele, Pornographie und Bankverbindungen. Alle Massenmedien verwenden das Internet als zusätzlichen Kanal. In Abhängigkeit der Nutzung ändern sich auch die Ansprüche. Wer Werbung macht, braucht eine "schöne" Homepage, Banken brauchen sichere Verbindungen. Zum kollaborativ Schreiben braucht es beides nicht.

Gleichwohl gibt es auch fürs Schreiben verschieden hoch entwickelt Werkzeuge, wovon die meisten aber produktorientiert, aber nicht für kollaboratives Arbeiten gemacht sind. Für kollaboratives Schreiben gibt es die wiki-Software, die wegen der Wikipedia sehr bekannt ist. Primitive Werkzeuge sind gratis und funktionieren fast immer, aber sie verlangen mehr Handwerk. In diesem Kurs verwenden wir die einfachsten Werkzeuge, nämlich HTML und FTP.