HTML steht für Hyper Text Marker Language. Das ist eine Menge von Formatierungsbefehlen, die im WWW verwendet wird. Das WWW beruht auf einer Technologie, in welcher gewöhnliche Text-Dateien durch einen Browser betrachtet werden. Die Text-Dateien enthalten den sogenannten HTLM-Quelltext (Source-Code) mit den HTML-Befehlen, der im Browser "interpretiert" dargestellt wird.
Man hat also eine Datei, die man - wie in nebenstehender Abbildung gezeigt - entweder im Editier-Programm (ein gewöhnliches Textbearbeitungsprogramm) oder im Browser betrachten kann.
Damit man im Browser beispielsweise einen Titel sieht, muss die Datei im Quelltext einen entsprechenden HTML-Befehl enthalten. Alle HTML-Befehle haben dieselbe Form:
Sie bestehen aus zwei gleichen sogenannten tag's (Kennzeichnungen), wobei der hintere, abschliessende Tag zusätzlich einen "slash" (Schrägstrich) enthält. Die Tags bestehen aus einem oder mehreren Zeichen in eckigen Klammern, beispielsweise <H2> ist der Befehl für eine bestimmte Titel-Schrift.
Im Homepage-Crashkurs werden die wesentlichen Dinge rasch lernbar dargestellt.
Unter: Self-HTML ist die ganze HTML (und noch vieles mehr) hervorragend und vollständig dokumentiert - mit Beispielen zum Kopieren.
Zeichen im html (aus Self-HTML)
Anmerkungen:
Formatierungsbefehle werden in jeder Textbearbeitungssoftware verwendet, mit welcher man Dokumente und Schriften formatieren kann. In den Textbearbeitungsprogrammen der 1. Generation waren die Formatierungsbefehle am Bildschirm sichtbar (etwa Script auf VMS), in der 2. Generation kam das wisiwig (what you see is what you get) als Option (etwa Word Perfect), die Formatierungen waren beim Schreiben sichtbar, man konnte sich anzeigen lassen, wie das Dokument gedruckt wird. In der 3. Generation wurden die Formatierungsbefehle wurden versteckt (MS-Word).
Im Web-Browser hat man immer eine "interpretierte Sicht auf eine Text-Datei, die Quelltext (Sourcecode) heisst. Die im Browser betrachtenten Dateien heissen [name].htm, beispielweise "todesco.htm". Es sind Text-Dateien in "Nur-Text"- oder ASCIIFormat, die man mit jedem Textbearbeitungsprogramm schreiben kann.
Hinweis: In der PC-Welt heissen die Dateien [name].htm und in der Apple-Welt heissen sie [name].html (mit "l"). Alle Web-Browser verstehen beide Namen, sie finden die Dateien aber nur mit dem richtigen Namen.
(noch mehr darüber).
HTML-Validator: validator.w3.org
CSS-Validator: jigsaw.w3.org/css-validator
Link-Tester: validator.w3.org/checklink
Versionen von HTML und CSS
(spezifiziert durch W3-Konsortium)
1990: HTML 1.0 1996: CSS 1.0
1995: HTML 2.0 1998: CSS 2.0
1997: HTML 3.2
1998: HTML 4.0
1999: HTML 4.01
2000: XHTML
HTML5 ist der Entwurf einer Spezifikation, die sich selbst als Obermenge der bestehenden Standards HTML 4.01, XHTML 1.0 und DOM HTML Level 2 definiert. Nach Fertigstellung soll HTML5 diese Standards ersetzen.
Der erste Vorschlag für HTML5 wurde Mitte 2004 von der WHATWG unter dem Namen Web Applications 1.0 veröffentlicht.
Ende 2006 kündigte Tim Berners-Lee eine neue Arbeitsgruppe mit dem Ziel der Weiterentwicklung von HTML an.[3] Damit schuf sich das W3C Konkurrenz im eigenen Haus, da dieses ebenfalls für die Entwicklung von XHTML 2.0 verantwortlich war, einem rein XML-basierten Format zur Webseitenauszeichnung.
Um diese Konkurrenz aufzulockern, wurden zwischen November 2006 und März 2007 die vorhandenen Arbeitsgruppen beim W3C umgestaltet. HTML5 und XHTML 2.0 wurden als verwandte Sprachen mit unterschiedlichen Zielgruppen definiert.
In einer Abstimmung im Mai 2007 haben die Mitglieder der HTML-Arbeitsgruppe entschieden, dass der Web-Applications-1.0-Entwurf der WHATWG als Startpunkt zur Diskussion und Weiterentwicklung von HTML verwendet wird.
Mitte 2009 gab das W3C bekannt, dass die Entwicklung von XHTML 2.0 mit Ende desselben Jahres nicht mehr weitergeführt werde.
Im Kampf um die führende Webtechnologie zur Darstellung von Videos hat Apple gegen Adobe bereits jetzt gewonnen. Nach aktuellen Zahlen der Video-Suchmachine MeFeedia sind schon 54 Prozent aller Video im Web mit einem HTML5 Video Player abspielbar, das entspricht einer Verdoppelung in den letzten fünf Monaten. Etwa genauso lange ist es her, dass Apple-CEO Steve Jobs Adobes Flash-Technologie als veraltet bezeichnet hatte und damit einen öffentlichen Streit provozierte.