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Als Fernsehen (auch kurz TV, vom griechischlateinischen Kunstwort Television) bezeichne ich zunächst ein Massenmedium, das zentral konzipierte und produzierte audiovisuelle Sendungen unidirektional und synchron an ein disperses Massenpublikum mit entsprechenden Empfangsgeräten (Bildschirm) vermittelt.
Unter Fernsehen wird aber auch ein soziotechnischer Komplex von Organisationen (öffentlichrechtlichen oder privatwirtschaftlichen Sendern) und Techniken (Aufnahme-, Aufzeichnungs-, Produktions, Sende- und Empfangstechniken) verstanden.
Außerdem bezeichnet Fernsehen die „Tätigkeit“ der Zuschauer, die mittels eines Empfangsgerätes das Massenmedium konsumieren.


 

Vom Standpunkt des Empfängers sieht es so aus: "Zwischen den Möbeln des Wohnraums steht eine Kiste. Sie hat ein fensterähnliches Glas und verschiedene Knöpfe. Werden diese zweckmäßig behandelt, entströmen dem Glas kinoähnliche Bilder und einem nicht auf Anhieb sichtbaren Lautsprecher kinoähnliche Töne. Die Bedienung ist einfach, aber die Gründe, warum die Kiste funktioniert, sind undurchsichtig. Man nennt derartige Systeme strukturell komplex und funktionell einfach. Ihr Gegenteil sind strukturell einfache und funktionell komplexe Systeme, deren Aufbau durchsichtig ist, die jedoch in ihrer Bedienung Schwierigkeiten bereiten. Ein Beispiel hierfür ist das Schachspiel. Was Systeme vom Typ "Fernsehkiste" kennzeichnet, ist, daß der mit ihnen Spielende selbst zum Spielball des Spiels wird: er scheint das Spiel zu meistern, ohne es zu durchschauen, und das Spiel verschluckt ihn." V. Flusser

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Quelle: Wikipedia
 
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