Drei (chinesische) Lehren        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Literatur ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]

Im Kulturkreis, den man als westlich oder christlich oder kapitalistisch bezeichnen könnte, den ich mit "Renaissance" bezeichne, weil darin die Renaissance als eine Epoche erfunden wurde, um sich anhand einer Geschichte eine völkische Identität zu geben, werden neben Epochen geographische Räume und Weltanschauungen unterschieden, die mit den Epochen den Zivilisationprozess, der keine Einheit kennt, erzählbar machen.
Ich kann beispielsweise von den drei Weltanschauungen der chinesischen Kultur sprechen, weil ich sie räumlich im heutigen China verorten kann. Jenseits solcher Zuordnungen gibt es keinen Grund, beispielsweise den Buddhismus als östliche Philosophie oder gar als Religion zu bezeichnen.


 

Die drei (chinesischen) Lehren sind Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus.

Im Unterschied zu den Religionen sind diese Lehren in vielen Hinsichten komplementär. Ein Mensch kann also ohne weiteres allenn Lehren anhängen und folgen - und sogar einzelnen Lebenssituationen zuordnen (so wie Wissenschaft und Kunst nebeneinander bestehen können).

Es gibt auch viele Bemühungen, eine Dreieinigkeit zu formulieren. Aber es gibt auch viele Vermengungen mit ganz anderen Weltanschauungen wie etwa dem Shinto


 

siehe auch China, TCM


Laozi, Buddha und Konfuzius Quelle: Wikipedia

 
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