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Hier geht es um den linguistischen Begriff. In meiner Sprache spielt dieser Ausdruck keine Rolle, weil ich die Unterscheidung anders bezeichne - was hier als Erläuterung des Ausdruckes erscheint.

Als Parole bezeichnne ich - in loser Anlehnung an F. de Saussure - nicht die die Rede, sondern die Menge aller Reden und möglichen Reden, als die gesprochene Sprache (unter der Annahme, dass alles schon einmal gesagt wurde) - die sich in Sprachspielen zeigt. Wenn ich spreche - dann spreche ich immer eine bestimmte Sprache und sage Sätze, die ich in dieser Sprache sagen kann.

Ich unterscheide - in derselben losen Anlehnung - Parole von Langue, das ich für Sprache (ohne Plural), also für den Handlungszusammenhang verwende.

Anmerkungen:
N. Chomsky unterscheidet Performance und Kompetenz - das ist anders
J. Austin und J. Searle unterscheiden Sprechakte - was hiermit gar nichts zu tun hat.
F. de Saussure hat auch noch von Langage gesprochen, was ich als pragmatischen Aspekt des Sprechens deute, also als Tätigkeit.


 
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