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Homonyme: Der Ausdruck "Ideographie" wird auch als Übersetzung für "Begriffsschrift" verwendet.
In der Linguistik hat Graphie eine relativ konkrete Bedeutung, die hier keine Rolle spielt.

Als Ideographie bezeichne ich - in Anlehnung an eine eigenartige Konvention - eine aus Ideogrammen gebildete Schrift, was es meines Wissens nicht gibt, oder eben nur formal im Kalkül von G. Frege.

Umgangssprachlich wirr werden "Schriften der Indianer" als Bilderschriften und Elemente der altägyptischen Hieroglyphenschrift oder der assyrischen Keilschriften zugerechnet.

Eine postulierte Differenz zu - auch nicht existierenden - Bilderschriften wird darin gesehen, dass Ideogramme nicht für den abgebildeten Gegenstand, sondern für eine damit verbundene Idee stehen. Dabei werden dann die chinesische Schrift auch zu den Ideographien gezählt, wie wenn sie aus Bildern bestehen würde.


[heitere Diskussion in der wp (2008)]
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