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Als Film bezeichne ich zunächst eine dünne Schicht eines Materials, die die Oberfläche ihres Trägers verändert. In einer kaum mehr erkennbaren Metapher - aus der ein Homonym geworden ist - dann auch den Kinofilm.


 
  • Beim fotografischen Film meinte man mit Film anfänglich die dünne Schicht einer Fotoemulsion, mit der die Oberfläche einer Fotoplatte überzogen wurde. Mit der Erfindung des Zelluloids und dessen Einsatz als Filmträger fand ein Bedeutungswandel statt. Heute versteht man unter Film eine mit einer Fotoemulsion beschichtete, transparente Folie aus Tri-Acetat oder Polyester, die auch als Negativfilm bezeichnet wird.
     
    Mich interessiert hier die sprachliche Verkürzung von Film für dünne Schicht zu Film für das Trägermaterial der dünnen Schicht
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Bildquelle: Wikipedia

 
 
  • Als Film bezeichne ich sowohl eine dynamische Abbildung, die aus einer Reihe sich schnell folgender Bilder besteht, als auch das materielle Dokument, auf welchem die Bilder gespeichert sind (Filmrolle, Filmakt).
     
    Die ersten Filme bestanden aus Lichtbildern, die mittels eines Projektors in abgedunkelten Räumen auf eine Leinwand projiziert wurden.
     
    Und nach einem weiteren Bedeutungswandel den bewegten (Kino)film, der zunächst auf dem fotografischen Film von Einzelnbildern beruhte, und später durch andere Verfahren abgelöst wurde. Umgangssprachlich durch das analoge und das digital TV.
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Bildquelle: Wikipedia

 

Louis Le Prince drehte 1888 die ersten (überlieferten) Bewegtbilder der Filmgeschichte. Kurz bevor er jedoch seine Erfindung präsentieren konnte, verschwand er 1890 spurlos.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Roundhay_Garden_Scene.ogv
Bildquelle: Wikipedia

 

Filme, TV-Serien


 
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