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Es ist ein Pronomen, hier interessiert es vor allem als Expletiv(pronomen).


 

Kontext:
Als Wind bezeichne ich eine Hypostasierung der Redeweise "Es windet".

Wenn ich sage, dass ES windet - was ich, wie ES regnet, ohne weiteres sage und sinnvoll finde, weil ich weiss, was ich damit sage - beschreibe ich, dass Luft fliesst, was ich anhand von messbaren Wirkungen erkennen kann. Ich kann in einer gängigen Inversion des grammatischen Gefüges - ohne ES - sagen, dass ein (starker) Wind weht oder bläst. Dabei muss ich aber den Wind als Sache unterstellen.

Mit Wind bezeichne ich - wie mit Regen - einen Strom aus fluidem Material, das ich mir als lose gekoppelte Teilchen vorstelle, die eine Masse haben. Die einzelnen Teilchen - etwa Moleküle oder Atome - bewegen sich in dieselbe Richtung, wofür ich physikalisch ein Kraftfeld postuliere. In dieser Hinsicht erscheint der Strom und mithin der Wind als Sammelbezeichnung für nicht genannte Objekte - so wie Wald für Bäume steht.

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Bildquelle: Wikipedia

 
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