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ec-Karte steht sowohl für die nicht mehr eingesetzte Eurocheque-Karte wie auch für die zur Bezahlung via electronic cash eingesetzte Karte. Beides sind keine Geldkarten, sondern Identitätskarten, die den Zugriff auf Bankkonten erlauben.

Die eurocheque-Karte (kurz: EC-Karte) war bis zum 1. Januar 2002 eine Garantiekarte für die Einlösung eines eurocheques. Der Name der auf einem Scheck und einer Plastikkarte beruhenden Zahlungsverkehrsdienstleistung wurde zu einer der ersten Marken im Bereich der Geldinstitute. Der Scheckaussteller musste die Nummer seiner Garantiekarte auf die Rückseite des eurocheques eintragen. Dadurch konnte die Bank feststellen, ob die Person, für deren Zahlungsfähigkeit sie einstehen soll, ein berechtigter Kunde von ihr ist.

     

 
 

electronic cash ist ein Debitkarten-System, die Karten mit dem electronic-cash-Logo werden von Kreditinstituten in Verbindung mit einem Girokonto ausgegeben. Die Karte ist durch eine PIN (Persönliche Identifikationsnummer) gesichert und wird durch den Karteninhaber an einem sogenannten Bankomat (EFT-POS-Terminal, Elektronische-Wert-Übertragungs-Terminal) verwendet. Die Bezeichnung EC stammt ursprünglich von Eurocheque, einem europaweiten, einheitlichen Scheckzahlungssystem in Verbindung mit einer Bankgarantie. Ähnliche Debitkarten-Systeme sind Maestro und Visa Electron. Electronic cash Debitkarten werden von den ausgebenden Kreditinstituten oft zusätzlich mit Maestrokarten-Funktionalität ausgestattet und dann als EC/Maestro-Karten bezeichnet. Zu erkennen sind solch kombinierte Karten am zusätzlichen Maestro-Logo auf der Karte.

  

 
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