logische Ebene        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]
 
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Ebene heisst auch eine planare Fläche, vor allem eine flache Landschaft. Davon ist hier nicht die Rede.

Als logische Ebene bezeichne ich eine je bestimmte Auflösung, auf welcher ich Teil und Ganzes unterscheide, was einer Wahl der Systemgrenze von jeweils Ganzheiten entspricht. Ich unterscheide dabei jeweils eine Mikro- und eine Makroebene, die aber ihrerseits eine Mikro- und eine Makroebene haben. Die Ebene, von welcher ich die Mikro- und die Makroebene untercheide, bezeichne ich als Mesoebene.

Beispiel:
Ich beobachte Gegenstände in meiner eigenen Grössenordnung. hergestellte Gegenstände repräsentieren als Ganzheiten durch ihre vergleichbare und zu mir passende Grösse eine logische Ebene, auf welcher sich dann auch nicht hergestellte Gegenstände vergleichbarer Grösse befinden.
Ein Tisch beispielsweise besteht aus Atomen und er steht auf der Erde, beides ist für sein Tischsein relativ unerheblich. Wenn ih über den Tisch nachdenke, spielt beides keine Rolle.

Ich kann den Tisch als eine Menge Atome begreifen oder ihn als Teil eines Planeten in der Milchstrasse aufheben. In beiden Fällen spielt sein Tischsein keine Rolle. Ich beobachte dann auf logisch anderen Ebenen.


 

Literatur

F. Heider spricht zwar nicht von logischen Ebenen, aber er begründet die Unterscheidung damit, dass in der Sphäre, in der wir leben, die Dinge sehr vielfätig sind und sehr vielfältige Beziehungen zueinander haben, während im Kleinen (Mikroebene der Atome) und im Grossen nur wenige Elemente und wenige Relationen - mathematisch einfach fassbar - vorhanden seien.


 
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