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Alonzo Church (1903-995) war ein US-amerikanischer Mathematiker und einer der Begründer der theoretischen Informatik. Er studierte an der Princeton University und schloss dort mit dem Doktorgrad ab. 1929 wurde er dort Professor für Mathematik. Am bekanntesten ist er für seine Entwicklung des Lambda-Kalküls. Er publizierte dazu 1936 einen Bericht, in dem er damit demonstrierte, dass es unentscheidbare Probleme gibt (d.h. die Antwort auf eine Fragestellung ist nicht mathematisch berechenbar). Dieses Resultat regte seinen Studenten Alan Turing zu seinen Überlegungen zum Halteproblem an, welches auch unentscheidbar ist. Church und Turing fanden dann heraus, dass der Lambda-Kalkül und die Turingmaschine ebenbürtig in der Ausdruckskraft sind und konnten noch einige weitere äquivalente Mechanismen zum Berechnen von Funktionen angeben. Eine hieraus abgeleitete These für den intuitiven Berechenbarkeitsbegriff ist unter dem Namen Church-Turing-These bekannt. Church blieb Mathematikprofessor in Princeton bis 1967. Danach wechselte er an die Universität von Kalifornien (UCLA) in Los Angeles. Dort war er Professor für Mathematik und Philosophie. 1941 The Calculi of Lambda-Conversion as a volume of the Princeton University Press Annals of Mathematics Studies. It is effectively a rewritten and polished version of lectures Church gave in Princeton in 1936 on the -calculus. http://www-groups.dcs.st-and.ac.uk/~history/Biographies/Church.html Biografie Von A. Church stammt der Ausdruck Turing-Maschine |