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Die Struktur der Hyperbibliothek

Die Hyper-Bibliothek besteht - wenn man in der Metapher bleiben will - gewissermassen aus "Hyper-Büchern" und einem "Hyper-Glossar" mit Begriffs-Vereinbarungen, die in allen "Hyper-Büchern" der Hyper-Bibliothek verwendet werden. Die Hyper-Büchern enthalten dadurch wenig Redundanz, weil alle Vereinbarungen im Glossar ausgelagert sind. Der praktische Nutzen einer Hyper-Bibliothek besteht darin, dass die Hyper-Bücher kurz und untereinander konsitent sind. Der Leser muss Vereinbarungen, die er bereits kennt, nicht lesen. (ausführlicher in: Rolf Todesco: Schränkt Hypertext die Sprache ein? Ein Erfahrungsbericht über den Versuch, ein Hyper-Lexikon zu schreiben).

Diese modulare Struktur wird bei der Programmierung von Computern verwendet, weil so allfällige Fehler nur einmal vorhanden sind und von vielen Orten aus aufgedeckt werden.

Die Struktur ist rekursiv, denn jede Auslagerung ist selbst ein Text, der potentiell Teile enthält, die ausgelagert werden können. Mit fortlaufender Auslagerung werden die Texte immer kleiner und die Bibliothek gewinnt den Charakter eines "Hyper-Lexikons".


 

Bevor wir uns den Bibliotheksprozessen zuwenden, will ich noch einige terminologische Vereinbarungen treffen: Definition und Begriff