William Shakespeare        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]
 

Literatur

Romeo und Julia

bild

Texte im Netz

....
Wolfgang Scherreiks Es gibt eine Menge und auch umfangreiche Biografien über Shakespeare. Aber mein wunderbares Shakespeare-Handbuch aus dem Alfred Kröner Verlag stellt nüchtern und unmissverständlich klar: Es gibt so gut wie keine seriösen Zeugnisse über dessen Leben.

Zur Person

bild

Shakespeare, William (1564-1616) Dichter und Dramatiker. Gehört zu den größten Dramatikern der Weltliteratur.

"Ein entfernter Verwandter der englischen Königin Vikoria hat mir in einem persönlichen Gespräch glaubwürdig versichert, dass die königliche Familie weiss, aber nicht aussprechen darf, dass die Stücke, die Shakespeare zugeschrieben werden, von der englischen Königin Elisabeth I geschrieben wurden, was diese aber nicht aussprechen durfte. Sie engagierte ein lebendes Synonym, einen Wanderschauspieler, der kaum schreiben konnte, keinerlei Herkunft hatte (oder haben Sie jemals etwas Biographisches über Shakespeare gelesen, das nicht als Mutmassung geäussert wurde?), und schon gar nichts über das in den Stücken beschriebene höfische Leben wissen konnte. Aber eben, das alles sollte man nicht aussprechen, insbesondere auch nicht, dass die königliche Familie das alles weiss, aber nicht aussprechen kann" (Todesco (1999): Schrift-Um-Steller statt Schriftsteller).

Im Lexikon steht:

Leben
Nur wenige Lebensdaten sind zuverlässig überliefert. Ab 1589 dürfte sich Shakespeare in London aufgehalten haben; spätestens ab 1594 war er Autor und Schauspieler einer berühmten Londoner Schauspieltruppe (›Chamberlain's Men‹, ab 1603 ›King's Men‹; 1599 Bau des Globe Theatre, dessen Mitinhaber er war). Ab 1612 lebte er wieder in Stratford. Auch Entstehungszeit und Chronologie seiner Werke sind nur ungefähr bekannt, in der Forschung besteht jedoch ein weitgehender Konsens darüber. Shakespeare schrieb seine Dramen für seine Schauspieltruppe (auch im Kollektiv, u. a. mit C. Marlowe, B. Jonson, T. Kyd) zum einmaligen Zwecke der unmittelbaren Aufführung; gedruckt wurden sie ohne sein Zutun (zu seinen Lebzeiten 20 Dramen in Einzelausgaben im Quartformat, ›Quarto‹; erste wiss. Ausgabe: 1790 von Edmund Malone [* 1741, 1812]). London repräsentierte (bis 1642) eine Theaterkultur, die das Theater mit einem breiten und engagierten Publikum (v. a. auch untere Volksschichten) zu einem wesentlichen Bestandteil des öffentlichen. Lebens machte (elisabethanisches Theater). (c) Meyers Lexikonverlag.

Zum Hintergrund

         

Elisabeth I.

Elisabeth I.1533-1603,Königin von England 1558 bis 1603.Elisabeth war eine hochgebildete Frau, bewandert in Philosophie, Literatur, Römischem Recht und Altgriechisch. Elisabeth besaß große politische Fähigkeiten und verstand es, sich tüchtige Berater wie Lord Burleigh zu wählen. Nach ihr ist das "Elisabethanische Zeitalter" benannt.

Im Lexikon steht:

England/Großbritannien: 1) Elisabeth I., *)Greenwich (=)London 7.9. 1533, †)Richmond (=)London 24.3. 1603, Königin (ab 1558). Tochter Heinrichs)VIII. und Anna Boleyns, Nachfolgerin ihrer Halbschwester Maria I. Durch Änderung der Supremats- und der Uniformitätsakte (1559) versuchte sie, England religiös und innenpolitisch zu einen. Damit trat sie außenpolitisch in Gegensatz zum Spanien Philipps II. 1587 ließ das Parlament Maria Stuart als Haupt der katholischen Opposition ohne Wissen von Elisabeth hinrichten. Den offenen Konflikt mit Spanien konnte Elisabeth trotz ihrer Unterstützung der aufständischen Niederlande und des englischen Freibeuterkrieges (F. Drake) bis 1588 hinauszögern. Die Abwehr der spanischen Armada bestätigte endgültig die Stellung Englands als protestantische Großmacht (Aufschwung von Handel und Schiffahrt). Die Anfänge des engl. Kolonialreichs wurden geschaffen. Dennoch hinterließ Elisabeth einen durch Kriege, Mißernten und Arbeitslosigkeit erschöpften Staat. Die außerordentliche kulturelle Blüte findet ihren Ausdruck in der Bezeichnung Elisabethanisches Zeitalter. (c) Meyers Lexikonverlag.


 
[nzz]
[wp]