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Literatur

Sozialstruktur und Persönlichkeit
Das System moderner Gesellschaften
Aktor, Situation und normative Muster
Zur Theorie der sozialen Interaktionsmedien
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zur Person

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Bildquelle: Wikipedia
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Talcott Parsons (1902-1979) war ein US-amerikanischer Soziologe. Er ist mit einer Handlungstheorie hervorgetreten, hat diese zum Strukturfunktionalismus weiterentwickelt und diesen schließlich zu einer Soziologischen Systemtheorie ausgebaut. Seine Soziologie reagiert auf den vorherrschenden Empirismus in der angelsächsischen Soziologie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Parsons entwickelte eine allgemeine soziologische Theorie und stellte Zusammenhänge mit anderen Gesellschaftswissenschaften her, insbesondere zu Ökonomie, Politikwissenschaft, Psychologie und Anthropologie.
Er beinflusste N. Luhmann

Ueber T. Parson im Netz:
Wie ist soziale Ordnung möglich?
Definitionen zentraler Begriffe der struktur-funktionalen Theorie

Der Strukturfunktionalismus nach Talcott Parsons, eine theoretische Richtung der Soziologie, betrachtet soziale Systeme als ihre eigene Existenz erhaltende Gebilde. Um seinen Bestand strukturell zu sichern, muss ein System vier Funktionen erfüllen (AGIL-Schema):

Adaption (oder auf deutsch Anpassung)
Goal-Attainment (Zielerreichung)
Integration
Latent Pattern maintenance (Latente Aufrechterhaltung von Wertmustern)

Um dies zu erreichen, bildet ein System Subsysteme aus, die diese Aufgaben erfüllen (diese Subsysteme unterliegen auch wieder dem AGIL-Schema, das heißt, sie lassen sich ebenso wiederum in diese vier Teilbereiche zerlegen).


 
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