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"Götterdämmerung" ist ein Titel in R. Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen, welcher auf (einer schlechten Übersetzung) der nordische Sage Ragnarök beruht. |
Als "Götterdämmerung" bezeichne ich einen Weltuntergang durch das Untergehen von Göttern, die sich bis zum Letzten bekämpfen.
Die Götterdämmerung führt im Unterschied zur Dämmerung nur ins Dunkle, während jemand, dem etwas dämmert, die Sache nur heller sieht. Die Dämmerung bezeichnet beide Richtungen.
Die Götterdämmerung von R. Wagner beruht auf einem falsch übersetzten Wort für Verfinsterung in der Ragnarök-Sage, auf die sich R. Wagner bezieht. Die Untergangsgeschichte ist aber modern: Zerstörung der Natur. Wotan brach einen Ast von der Esche, um einen Speer herzustellen. Die Esche erkrankte an der Wunde, die der abgebrochene Ast hinterliess, und verdorrte als Zeichen dafür, "wie es wird": Das Ende der Götter im brennenden Walhall.
Die Idee, das menschliche Verhalten in die Götterwelt zu projizieren, hat P. Weiss in Die Ästhetik des Widerstands ausführlich behandelt.
Der Zusammenbruch der "edlen" Bronzezeit und dem Übergang zum "dunklen" Eisenzeitalter mit der Herrschaft des Chaos" ist das , was R. Wagner als Götterdämmerung bezeichnet hat - wohl trotz seines Führerglaubens ohne zu wissen, dass es die Morgen-Dämmerung der Menschen (Dawn of men) ist.
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Ich spreche von einer Dämmerung des Menschen im Sinne einer Menschwerdung, die S. Kubrick in der 2001: A Space Odyssey als "Dawn of Man" durch Bilder einer Morgendämmerung eingeführt hat. Diese Dämmerung im Tier-Mensch-Übergangsfeld passiert durch das Herstellen, das durch das Herstellen von Werkzeugen vermittelt ist. |
Bildquelle: Wikipedia |