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Literatur

Denker des Abendlandes
Die Analyse des Geistes.
Einführung in die mathematische Philosophie
Lob des Müssiggangs
Philosophie des Abendlandes
Probleme der Philosophie
Principia Mathematica

               

Texte im Netz

Wilhelm von Ockham
Ausschnitt aus "Lob des Müßiggangs"
zum Paradox
über Chritus
On Denoting

Zur Person

    

Bertrand Russell (1872- 1970) lehrte Philosophie in Cambridge und engagierte sich lebenslang in der Friedensbewegung und als Sozialkritiker. Für sein Werk ¨Ehe und Moral¨ erhielt er 1950 den Nobelpreis für Literatur.

Principia Mathmatica

Typentheorie zur Vermeidung von Paradoxien

Russell wird zusammen mit George Edward Moore als Begründer der sprachanalytischen Richtung der Sprachphilosophie betrachtet. In der Mengenlehre wurde Russell durch das nach ihm benannte Paradoxon (Russellsche Antinomie) berühmt. Es tritt auf, wenn man die Menge aller Mengen betrachtet, die nicht Element ihrer selbst sind. Solch eine Menge scheint nur dann ein Element seiner selbst zu sein, wenn es nicht Element seiner selbst ist. Eine populäre Version des Paradoxons, ist die Geschichte des Friseurs in einem Ort, der von sich selbst behauptet, er rasiert alle Männer in dem Ort, die sich nicht selbst rasieren. Was macht er dann aber mit sich selbst? Rasiert er sich selbst oder rasiert er sich nicht selbst? Hier tritt ein Widerspruch auf.

B. Russel

auf Hyperkommunikation:

Crash-Kurs Systemtheorie
Todesco: Achilles

               

im Netz:

Wikipedia

               

in Literatur:

von Foerster, H.: Verstehen:286


Bertrand Russell, geb. 1872, gest. 1970, war einer der einflußreichsten Philosophen und Schriftsteller unserer Zeit, der "Voltaire unseres Jahrhunderts" (Golo Mann). Seine Arbeit galt nicht nur der Philosophie im engeren Sinne, er hat auch immer wieder mit Leidenschaft über gesellschaftspolitische Themen geschrieben und sich in Auseinandersetzungen der Tagespolitik vorbehaltlos engagiert. 1950 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Der bedeutendste Beitrag Russells zur Philosophie liegt auf dem Gebiet der mathematischen Logik und der Philosophie der Mathematik. Seine Gedanken hierzu erschienen in The Principles of Mathematics (1900) und in dem gemeinsam mit seinem Lehrer Alfred North Whitehead verfaßten dreibändigen Werk Principia Mathematica (1910-1913). Eine weniger formale Darstellung findet man in der Einführung in die mathematische Philosophie. Principia Mathematica Anknüpfend an die Cantorsche Mengenlehre und aufbauend auf Freges Überlegungen zur Beweistheorie und Peanos Symbolismus, gelang es in den Principia Mathematica ersmals, weite Bereiche der Mathematik aus einigen wenigen logischen Grundbegriffen und Axiomen herzuleiten. Zur Lösung jener Paradoxien, deren Entdeckung eine Grunlagenkrise der Mathematik zur Folge hatte, entwickelten Whitehead und Russel die sogenannte Typentheorie. In den Einleitungen zu ihrem monumentalen Werk stellen sie Paradoxien und Typentheorie, die selbst in den Humanwissenschaften - etwa bei Gregory Bateson, Paul Watzlawick und ihrer Schule - Anstöße zu neuen Denkmodellen und Methoden gegeben haben, in einer auch für mathematisch nicht gebildete Leser zugänglichen Form dar. Einführung in die mathematische Philosophie Das Studium der Mathematik läßt sich in zwei entgegengesetzte Richtungen verfolgen. Die bekannte übliche Richtung ist konstruktiv und führt - sich komplizierend - bis zur höheren Mathematik. Die andere - weniger bekannte - Richtung ist analytisch, schreitet zu immer größerer Abstraktion und logischer Einfachheit fort und sucht allgemeine Begriffe und Prinzipien, mit deren Hilfe ganz neue mathematische Probleme gelöst werden können. Der Zweck dieses Buches ist es, diese mathematische Philosophie einfach und ohne fachwissenschaftlichen Apparat darzulegen - wobei ergänzend eine kurze Darstellung der Hauptergebnisse der mathematischen Logik einbezogen wurde. Der in der modernen Logik führende englische Mathematiker und Philosoph Bertrand Russell begründete seine internationale Anerkennung durch sein Hauptwerk "Principia Mathematica". Seine zahlreichen Leser werden es begrüßen, daß nunmehr seine Einführung in die mathematische Philosophie auch in deutscher Sprache vorliegt.