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Bertrand Russell (1872- 1970) lehrte Philosophie in Cambridge und engagierte sich lebenslang in der Friedensbewegung und als Sozialkritiker. Für sein Werk ¨Ehe und Moral¨ erhielt er 1950 den Nobelpreis für Literatur. Principia Mathmatica Typentheorie zur Vermeidung von Paradoxien Russell wird zusammen mit George Edward Moore als Begründer der sprachanalytischen Richtung der Sprachphilosophie betrachtet. In der Mengenlehre wurde Russell durch das nach ihm benannte Paradoxon (Russellsche Antinomie) berühmt. Es tritt auf, wenn man die Menge aller Mengen betrachtet, die nicht Element ihrer selbst sind. Solch eine Menge scheint nur dann ein Element seiner selbst zu sein, wenn es nicht Element seiner selbst ist. Eine populäre Version des Paradoxons, ist die Geschichte des Friseurs in einem Ort, der von sich selbst behauptet, er rasiert alle Männer in dem Ort, die sich nicht selbst rasieren. Was macht er dann aber mit sich selbst? Rasiert er sich selbst oder rasiert er sich nicht selbst? Hier tritt ein Widerspruch auf. |
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