Blaise Pascal        zurück ]      [ Index ]      [ Literatur-Index ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]     

Literatur


zur Person

      

Blaise Pascal (1623-1662) war ein französischer Universalgelehrter, der eine Rechenmaschine konstruierte. Er befasste sich mit dem Vakuum und wies 1647 die Abhandlung des Luftdruck von der Höhe des jeweiligen Ortes nach. 1648 begründete er in einer weiteren Abhandlung das Gesetz der kommunizierenden Röhren.

1653 verfasste er eine Abhandlung über den Luftdruck, in der zum ersten Mal in der Wissenschaftsgeschichte die Hydrostatik umfassend behandelt wird. Der hydrostatische Druck berechnet sich nach dem Pascalschen Gesetz (benannt nach Blaise Pascal):
p(h) - Hydrostatischer Druck als Funktion der Wasserhöhe p: P(h) = g p h
g - Schwerebeschleunigung; [g] = m/s²
? - Dichte (für Wasser: ? = 1.000 kg/m³); [?] = kg/m³
h - Höhe der Flüssigkeitssäule; [h] = m
Zur vollständigen Beschreibung des Drucks einer ruhenden Flüssigkeit muss man zum hydrostatischen Druck noch den Umgebungsdruck addieren. So entspricht der auf einen Taucher wirkende Wasserdruck in einem ruhenden Gewässer der Summe aus Luftdruck, der auf die Gewässeroberfläche wirkt, und dem hydrostatischen Druck des Wassers selbst.


 

Ein normales, intaktes Fass wurde bei diesem historischen Versuch (von Pascal, 1648) durch die Wassersäule (bis zur 2. Etage) in einem langen, dünnen Rohr undicht, was den enormen Wasserdruck demonstrierte.


 
 
 

Der Druck am Boden (rot; alle gleich groß) ist in allen drei Gefäßen paradoxerweise identisch, obwohl der "normale" Menschenverstand erwartet, dass er im linken Gefäß geringer ist als im rechten.