Franz Kafka        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]         [ Meine Bücher ]

Literatur

  • 1913 Betrachtung
  • 1915 Blumfeld, ein älterer Junggeselle
  • 1916 Die Verwandlung
  • 1916 Das Urteil
  • 1919 In der Strafkolonie
  • 1919 Ein Landarzt
  • 1919 Brief an den Vater
  • bild
  • 1924 Ein Hungerkünstler
  • 1925 Der Prozeß
  • 1926 Das Schloß
  • 1927 Amerika (Romanfragment)
  • 1931 Beim Bau der Chinesischen Mauer
  • Texte im Netz

    Das Schweigen der Sirenen
    R. Todesco: Das Schweigen der Sirenen
    Kleine Fabel
    P. von Matt: NZZ

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    die Puppe [ ]

    Zur Person


    Quelle: Wikipedia
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    Franz Kafka (1883-1924) war Sohn eines wohlhabenden Kaufmanns. 1901-1906 studierte er Germanistik und Jura in Prag; 1906 promovierte er zum Dr. jur. 1908-1917 arbeitete er in Versicherungsgesellschaft. 1917 erkrankte er an Tbc, was ihn 1922 zur Aufgabe des Berufes zwang. Sein literarischer Nachlass, den er testamentarisch zur Verbrennung bestimmt hatte, wurde posthum gegen seinen Willen von Max Brod veröffentlicht.

    F. Kafka kannte M. Buber


    Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden:

    Links

  • Rieck: Kafka-Seite

  • Zitate

    » Dieses Arrangement muss nicht erst erfunden werden, sondern ist bereits installiert. Es handelt es sich dabei um jede ablaufende Internekommunikation. Denn jede Operation findet auf einem entsprechend vermintem Feld statt. «
    Dieses Argument klingt eben fatal kafkaesk… Der abstrakte Kontext der gestörten Störkommunikation, lässt sich vielleicht sogar recht treffend in der Tragik des Antihelden Josef K. abbilden:
    Wir lassen uns festnehmen, verhören, untersuchen, verprügeln, anklagen und verurteilen… hinter unseren Bildschirmen verschanzt und doch ausgeliefert.

    „das Gericht will nichts von Dir. Es nimmt Dich auf, wenn du kommst, und es entläßt Dich, wenn Du gehst“ … sagt uns der Geistliche (Kusanowsky?) im Dom (Differentia?).
    Das Internet als “vollständig selbstkontrolliertes, rücksichtsloses” Gericht, dem wir uns jeweils (freiwillig?) ausliefern, um uns im (sinnlosen/ willkürlichen?) “Proceß” der Kommunikation (ent-)stören (und verstören) zu lassen.

    "Er hat den archimedische;;' Punkt gefunden, hat ihn aber gegen sich ausgenutzt, offenbar hat er ihn nur unter dieser Bedingung finden dürfen." H. Arendt zitiert den Satz am Anfang ihres Kapitels, in welchem sie die kopernikanische Wende (neu) interpretiert, als Sicht von aussen auf die Erde, als Weltentfremdung.


     
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