Paul K. Feyerabend        zurück ]      [ Stichworte ]      [ Literatur ]      [ Die Hyper-Bibliothek ]      [ Systemtheorie ]

Literatur

Wissenschaft als Kunst
Zeitverschwendung
Probleme des Empirismus 1
Wider den Methodenzwang (1976, 1986)
Erkenntnis für freie Menschen (1980)
Irrwege der Vernunft (1989)
Briefe an einen Freund. Herausgegeben von Hans Peter Duerr (1995)

zitiert in:

    

Zur Person

geboren 1924 in Wien, ist 1994 in Genf gestorben. Er studierte Theaterwissenschaft, Geschichte, Mathematik, Astronomie und Philosophie und lehrte als Professor für Philosophie u. a. in Berkeley, London, Brighton, Kassel und Zürich.

Zitate

anything goes

Paul Feyerabend hatte mal geschrieben, die Wissenschaft sei immer noch König, weil die Wissenschaftler unfähig sind, andere Ideologien zu verstehen, und nicht bereit, sie gewähren zu lassen, weil sie die Macht haben, ihre Wünsche durchzusetzen, und weil sie diese anwenden, ganz wie ihre Vorfahren die ihrige benutzt haben, um den Völkern, auf die sie bei ihren Eroberungen stießen, das Christentum aufzuzwingen. Ein Amerikaner kann heute wählen, welche Religion er haben möchte, aber kann noch nicht verlangen, dass seine Kinder in der Schule Magie statt Wissenschaft lernen. Es gibt eine Trennung von Staat und Kirche, aber keine Trennung von Staat und Wissenschaft. Dabei hat die Wissenschaft keine größere Autorität als andere Lebensformen.
Aus: Arbeit am Logos: Aufstieg und Krise der wissenschaftlichen Vernunft. Texte zur Theorie und Geschichte der Bildung. Von Volker Steenblock, 3. Kapitel: Wissenschaftsphilosophie, Münster 2000, S. 192.
 
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