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Als Synapse bezeichne ich die Stelle der neuronalen Verbindung zwischen Nervenzellen.

Das Gehirn eines Erwachsenen hat etwa 100 Billionen (10 14). Ein einzelnes Neuron hat zwischen 1 und 200'000 Synapsen.

Der Ausdruck Synapse wurde 1897 von Charles S. Sherrington geprägt, an den D. Hebb angeschlossen hat.

In den meisten Fällen sind es chemische Synapsen. Bei ihnen wird das Signal, das als elektrisches Aktionspotential ankommt, in ein chemisches Signal umgewandelt, in dieser Form über den zwischen den Zellen bestehenden synaptischen Spalt getragen, und dann wieder in ein elektrisches Signal umgebildet. Dabei schüttet die sendende Zelle (präsynaptisch) Botenstoffe aus, Neurotransmitter, die sich auf der anderen Seite des Spaltes (postsynaptisch) an Membranrezeptoren der empfangenden Zelle binden. Hierdurch ist die Richtung der Signalübertragung (nur vorwärts) anatomisch festgelegt, was für die Verarbeitung von Information in neuronalen Netzen grundlegend ist. Der erregungsübertragende Transmitter wird entweder in der Endigung des Axons des sendenden Neurons gebildet oder in dessen Zellkörper synthetisiert und axonal zu den präsynaptischen Membranregionen transportiert.


 

Es ist leicht erkennbar, dass das eine ziemlich komplizierte Geschichte ist. Die Neuronalen Netzwerke in der Technik haben andere - extrem viel einfachere Verbindungen.

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Bildquelle: Wikipedia

 
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