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Portfolio (Portefeuille, Sammelmappe) bedeutet Zuständigkeitsbereich eines Subjektes (Geschäftsbereich eines Ministers, die Wertpapiere ein Bankiers, usw).

Wir nennen deshalb das individuelle Wissen eines Menschen sein Wissens-Portfolio und unser Projekt, in dem wir uns mit diesem Wissen befassen Knowlede Portfolio (KnowPort).

In der Pädagogik wird ein Lerntagebuch als Portfolio bezeichnet.
dazu P. Wampfler

Kurze Einführung von Andreas Sägesser
und ein gut dokumentiertes Beispiel


Das Führen eines Lern-Portfolios verlangt eine selbstbestimmte Auseinandersetzung mit dem Stoff einerseits, die Beobachtung und Reflexion des eigenen Lernens andererseits. Diese Reflexion wiederum ermöglich die Entwicklung von Lernstrategien, die dem studierten Fach adäquat sind. Allgemeine Funktionen von Portfolios sind deshalb: Stofferwerb mit hoher Nachhaltigkeit und Einschätzung des eigenen Lernfortschritts. Portfolios begleiten den Lernprozess. ( Arbeitsstelle für Hochschuldidaktik der Uni Zürich: Lern-Portfolio (=Dossier Unididaktik 1/06) 2006, S. 3)

Ich habe eine Frage zum ePortfolio. Ich weiss ungefähr was im Kontext der Pädagogik als Portfolio bezeichnet wird. Ich verstehe aber den Ausdruck ePortfolio nicht recht. Es ist doch klar, dass ich in der heutigen Zeit mit dem Computer schreibe. Ich sage doch nicht, dass ich einen eAufsatz geschrieben habe. Ich sage aber e-mail. Damit meine ich nicht, dass ich einen eBrief schreibe, sondern dass ich den Brief, den ich ohnehin mit dem Compuuter schreibe, im Internet übermittle. Das e sagt in diesem Fall also nichts über das Schreiben, sondere etwas darüber, wie mein Brief zu seinem Adressaten kommt.
Wenn ich also analog von einem ePortfolio spreche, müsste ich die Verbreitung im Internet meinen, nicht, dass ich mit einem Computer geschrieben habe, oder?

Und eine anschliessende Frage. Im Internet gibt es zwei ganz verschiedene Verfahren. Ich kann e-mailen. Das ist wie der altbekannte Briefversand, einfach im Internet. Die alte Idee mit neuer Technik. Und ich kann im www homepagen. Das ist ein neues Verfahren, das nur im Internet geht, auch wenn ich das Buch als Frühform davon sehen kann. Ich habe noch nie von e-homepagen gehört. Wenn ich auf eine Homepage schreibe, können alle Menschen sehen, was ich schreibe (so wie hier im Facebook, sic)
Heisst ePortfolio, dass ich mein Portfolio auf dem e-Weg allen zugänglich mache?

Und noch die logische Frage, wer von Euch hat das schon gemacht?


ich finde die Frage auf eine gute Art subversiv, weil ich sie so deute: Was habe ich gelernt, habe ich was gelernt, was lerne ich zur Zeit. Kann ich sagen, was ich lerne? und wie ich lerne? Mein Weg ist meine eigene Theorie aufzuschreiben.

zum #Portfolio die relevanten Einträge in meinem Protfolio betreffen meine Theorie, also die Art meines Schauens. Inhalte meines Wissens dienen dabei nur als Beispiele. Ich weiss beispielsweise wie ein Vergaser funktioniert und ich kann einen Vergaser reparieren. Solches Wissen und Können qualifiziert mich für sehr spezifische Arbeit, aber wohl für Arbeit, die gelegentlich nicht mehr gebraucht wird.
Oder: ich kann englisch und (noch nicht so gut) chinesisch. Das sagt nichts darüber, was ich englisch oder chinesisch, sagen kann. Die konventionelle Schule lehrt und prüft im Fach Englisch. Dazu sind die herkömmlichen Prüfungen sehr geeignet. Sie sagen mir nichts, was ich nicht schon weiss, aber sie sagen anderen etwas über mich.


 
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