Laser ist ein Akronym von Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation (Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlungsaussendung). Der Begriff wurde 1957 von Gordon Gould geprägt.
Selbstorganisation ... H. Haken ... M. Eigen
Wikipedia:
Laser sind Lichtquellen, deren Gemeinsamkeit im Entstehungsprozess des Lichts liegt, nämlich in der sogenannten stimulierten Emission. So gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Lasermodelle mit den verschiedensten Eigenschaften. Ein Laser besteht dabei immer aus einem optisch aktiven Medium, in dem das Licht erzeugt wird, und einem Resonator, der für die Eigenschaften des Laserstrahls, wie Parallelität oder Strahlprofil, verantwortlich ist.
Laser haben faszinierende Eigenschaften, die sie stark von klassischen Lichtquellen (wie z.B. einer Glühlampe) unterscheiden. Aufgrund ihrer hohen Kohärenz-Eigenschaften kann mittels Lasern die Wellennatur des Lichts z. B. durch Interferenzeffekte direkt beobachtet werden. Laserlicht kann zeitlich kohärent sein. Dadurch ist es einfarbig (monochromatisch). Wegen der hohen räumlichen Kohärenz kann Laserlicht gebündelt werden, hoch intensiv und gut fokussierbar, was es für Anwendungen als Schneid- und Schweißwerkzeug oder auch als Laserskalpell in der Medizin geeignet macht.
Laser können auch so konstruiert werden, dass sie Impulse mit extrem geringer Dauer (~10 fs-Bereich) aussenden, so dass die zeitaufgelöste Laserspektroskopie ein Standardverfahren zur Untersuchung schneller Prozesse geworden ist.