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Anmerkungen zu (für-)wahrnehmen

1.

  

H. Maturana (1982:34) Der Beobachter betrachtet gleichzeitig den Gegenstand, den er untersucht, und die Welt, in der sich dieser Gegenstand befindet

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2.

  

Ich beschreibe hier, was ich als deutender Beobachter erlebe. Wenn ich meine Augen offen habe, sehe ich, was ich sehe. Ich habe keine Wahl und kann nichts beeinflussen, ausser dass ich in eine andere Richtung schauen kann, um dort zu sehen, was ich sehe. Sogar bei optischen Täuschungen sehe ich, was ich sehe.

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4.

  

Aufmerksamkeit nenne ich eine in das rezeptive Verfahren projizierte Focusierung, die ich als Beobachter beim Benennen der Seiten einer Unterscheidung leiste. Aufmerksamkeit ist ein zentrales Konzept der Theorien, die "Mentalität" verwenden. Die Aufmerksamkeit bestimmt, was von Gesehenen wahrgenommen wird, insbesondere welche Seite einer Unterscheidung als Vordergurnd (marked space) gesehen wird (vgl. dazu Ceccato, Silvio).

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5.

  

N. Luhmann argumentiert mit Differenzen, die quasi in die Welt gekommen sind, bevor sie beobachtet werden. Kommunikation beobachtet in seiner Sprache die Differenzen der Kommunikation.

N. Luhmann Differenztheorie wird oft so gelesen, dass vor der Feststellung von Differenzen durch einen Beobachter ein naturwüchsiger Prozess "sprechende Menschen" - die in der Theorie dann gerade nicht vorkommen - hervorgebracht habe.

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