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	<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Rolf+Todesco</id>
	<title>Mmktagung - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-18T09:46:21Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=R%FCckblick_MMK_2017&amp;diff=85</id>
		<title></title>
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		<updated>2018-01-15T11:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK 2017 wurde wie in den vorangegangenen Jahren vor Ort nochmals neu organisiert. Die Teilnehmenden liessen 2 Arbeitsgruppen fallen und verteilten sich auf die beiden verbleibenden AG's.&lt;br /&gt;
Am letzten Tag berichten die AGs jeweils, was sie erarbeitet haben und manchmal schreiben sie etwas davon ins Wiki. Früher waren die Schlussberichte der AGs sozusagen Pflicht und wurden auf Papier vervielfältigt und verteilt (das war die gute alte Zeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der MMK 2017 gibt es (bislang) bei der AG &amp;quot;[[Rückblick Technikferne User|Technikferne User]]&amp;quot; einen Rückblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Organisatorischer Rückblick&amp;quot;'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat ein Ritual und ist deshalb immer dasselbe Spiel. Die MMK organisiert sich selbst und fragt sich dann und wann, wie es weitergehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ein paar Jahren hat die MMK nicht mehr so viele TeilnehmerInnen wie früher. Das kann man auch als Vorteil sehen, die Gespräche werden intimer. Aber man kann sich auch fragen, wie das Ritual zu verändern wäre, so dass wieder mehr Leute teilnehmen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben wieder darüber diskutiert, aber eigentlich keine Lösungen gefunden, respektive niemanden, der etwas Neues anfangen würde. Und natürlich sind Ideen nur so gut, wie sie umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächste MMK bleibt eine klassische MMK. Und dann sehen wir wieder weiter.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=84</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
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		<updated>2018-01-15T11:24:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Doro&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
Technikferne User sind Menschen, die bei der Lösung einfacher Aufgaben wie Drucken, Öffnen von Dateien oder Installation von Apps auf dem Smartphone zumindest manchmal Hilfe benötigen.&lt;br /&gt;
Technikferne User finden sich in allen Bevölkerungsgruppen, und sind besonders häufig unter&lt;br /&gt;
* SeniorInnen&lt;br /&gt;
* Hausfrauen&lt;br /&gt;
* bildungsfernen Menschen&lt;br /&gt;
Viele technikferne User sind finanzstark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das mentale Modell vieler technikferner Menschen vom Internet ist beispielsweise das einer riesigen Enzyklopädie. Das hat verständlicherweise Auswirkungen, beispielsweise auf die Bewertung von Informationen. Fachbegriffe, natürlich auch englische, stellen für viele eine Hürde dar. Dadurch werden schwer verstehbare Unterschiede wie beispielsweise zwischen Browser und Suchmaschine oder Suchmaschine und Internet zusätzlich verschleiert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Viele technikferne User sind darüber hinaus ungeübt im Handling von digitalen Medien, und tun sich schwer, kleine Buttoms zu treffen, mit Drag &amp;amp; Drop Elemente an einen anderen Ort zu ziehen, oder mit einer Smartphone-Tastatur Eingaben zu machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wie es dennoch möglich ist, Websites und Apps auch für technikferne User verständlich zu gestalten, das ist Thema des ZIMD. In jüngster Zeit wurden solche Theman in den Projekten &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.mobiseniora.at&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;MobiseniorA&amp;lt;/a&amp;gt; und &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.zimd.at/gut-guideline-checklist&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;GUT&amp;lt;/a&amp;gt; erforscht und bearbeitet.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;DAU und TAU&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen, und gehen auch meist davon aus, dass das seine Berechtigung hat. Denn in der Wirtschaft sind ja auch sehr viele mehr oder weniger technikaffine Menschen, und vor allem sind diese *sichtbarer*.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Dahinter steckt kein Zufall, sondern die so genannte I-Methodology (vgl. Corinna Bath, 2009): Technologische Entwicklungen in Europa werden von relativ homogenen Teams aus Männern mittleren Alters dominiert, was dazu führt, dass vor allem die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Gruppe berücksichtigt werden und andere KundInnengruppen vernachlässigt werden. (vgl. Joost, Bessing &amp;amp; Buchmüller et al., 2010).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; Dies hat ernste Konsequenzen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„It decreases the innovative power and inventiveness because of missing opponent, ambiguous or even conflicting viewpoints. It increases the pitfalls of „I-methodologies“ which means that the producers‘ as-sumptions become more or less consciously the leading benchmarks for technological developments instead of real users‘ needs and demands.“&amp;lt;/i&amp;gt; (Buchmüller, Joost, Bessing &amp;amp; Stein et al., 2011, S. 744)&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Diese I-Methodology bewirkt also, dass EntwicklerInnen auf Ihresgleichen fokussieren und davon ausgehen, dass die meisten anderen NutzerInnen ähnliche Bedürfnisse und Anforderungen haben, wie sie selbst. Immer noch höre ich des öfteren abwertende Worte, wie „Manche User sind sooo dumm!!!“ (aufgeschnappt 2017 (!)). Und nicht zufällig gibt es den Begriff des „Dümmsten anzunehmenden Users“. Auch dieser dumme User sollte es checken, klar, aber auf ihn ausgerichtet wird das Design sicher nicht.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Was, wenn dieser User gar nicht so dumm wäre, sondern einfach andere Erfahrungen gemacht hätte in seinem Leben. Weniger mit Computer zu tun gehabt hätte, keine Erfahrungen, auf die er zurück greifen kann: Deshalb ist er/sie noch lange nicht dumm.&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, einmal den TAU als Randerscheinung zu begreifen, den DAU etwas wertschätzender als TFU – Technikfernen User zu benennen und letzteren etwas mehr in den Fokus zu rücken. Denn wenn Software für technikferne Menschen gut funktioniert, kommen auch technikaffine Menschen damit leichter in den Flow – das konnte im Projekt MobiseniorA eindeutig gezeigt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des &lt;br /&gt;
Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:mark_1.png]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren &lt;br /&gt;
*- also von techniknahen Menschen - durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren können, die von der Technik keine Ahnung haben. Man hat dabei den Steuerungsmechanismus des Prozessors so konstruiert, dass die Programme als lesbare Texte erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer naheliegenden Metaphorik versteht dann der Prozessor, was ihm quasisprachlich mitgeteilt wird. Von der Reduktion des Programmieraufwandes durch Programmiersprachen, welche IBM mit Fortran anstrebte, dürfte ein wesentlicher Anteil darin bestehen, dass die Programmierer, die dem Computer Befehle geben, praktisch nichts vom Computer wissen müssen. Was es alles zu wissen gäbe, erläutert N.Wirth anhand des vermeintlich einfachen Beispiels, wie die Position eines Objektes im Computer darzustellen ist. Das Problemchen wäre in modernen Computer ohne Programmiersprachen gewaltig. ”Deshalb kann von einem Programmierer kaum verlangt werden, dass er über die zu verwendende Zahlendarstellung oder gar über die Eigenschaften der Speichervorrichtung entscheidet. (...) In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Programmiersprachen offensichtlich - es geht darum technikfernen Menschen den Umgang mit Technik möglich zu machen (von ökonomischen Interessen dahinter, will ich hier absehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass Menschen so technikfern gehalten werden. Technik ist nie ein Schulfach geworden, nicht einmal das technikferne Programmieren ist in der Schule angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept &amp;quot;Prozessorsprache&amp;quot; hat zwei Ebenen, die Programmier- und die Kommandosprache. Wer schon etwas länger einen PC verwendet, erinnert sich an den  DOS-Prompt c&amp;gt;:, der als sprachliche Aufforderung interpretiert werden kann, einen auch sprachlichen Befehl einzugeben. Auch die aktuellen Windowsversionen kennen dieses Verfahren unter &amp;quot;Ausführen&amp;quot; immer noch. Die Kommandosprache richtet sich nicht an (nur) Programmierer, sondern an Menschen, die den Computer beispielsweise als Rechner oder als Schreibmaschine verwenden wollen. Und natürlich sind Formulare am Bildschirm auch irgendwie dialogisch. Deshalb wurden Computer mit Bildschirmen dann Dialogcomputer genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist aber, dass die Verwendung von Computern nicht nur für Programmierer, sondern auch für die Masse der sogenannten technikfernen Anwender einfacher wurde. Allerdings gibt es dabei zwei Vergleiche. Ich kann als Anwender, der einen Brief schreiben will, einen Computer mit einer Schreibmaschine vergleichen oder ich kann zwei verschiedene Computer vergleichen, wobei ich beispielsweise MS-Dos und Windows 3.1 vergleichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 - also immer noch Jahre vor der ersten MMK - entwickelte PARC den Xerox Alto, den ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) und Maus und liess ihn sich von Hippies wie B. Gates und S. Jobs oder von Mitarbeitern wie R. Metcalfe (3Com) klauen. Es dauerte aber bis 1984, bis sich der Mac als erstes Massenprodukt zeigt, und Windows liess bis 1990 auf sich warten, weil davor ein passender Prozessor fehlte. Die MMK war mit ihrer Problematisierung der Schnittstelle also wenigstens dem Markt voraus. Die MMK forderte aber immer einfache Schnittstellen, die intuitiv begreifbar sind, also technikferne Anwender unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur Geschichte. Und jetzt zu den Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Gunter Dubrau&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich steht derzeit die Umgestaltung von Arbeitsprozessen durch Redesign existierender Softwareanwendungen im Mittelpunkt meines Interesses. Mir geht es dabei nicht um Senioren, Behinderte und ähnlich spezielle Nutzergruppen, sondern um den Arbeitnehmer, der täglich mit dem Computer, speziell mittels Computer gesteuerter Maschinen, arbeiten muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: Menschen, die an computergesteuerten Maschinen arbeiten, können „technikferne User“ eben dieser Maschinen sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2: Menschen können sich nur in ihrer Freizeit, also im privatem Umfeld, dafür entscheiden, „technikfern“ zu sein. Im Arbeitsprozess können sie es nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3: Unbemerkt zur Gewohnheit gewordene Techniken werden nicht mehr als solche wahrgenommen. &amp;quot;Technikfern&amp;quot; bedeutet also nicht die Nicht-Nutzung von Technik im Alltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4: Technikferne User computergesteuerter Maschinen erleben eine interaktive Parallelwelt, deren Auswirkungen unklar sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionspapier von Rene Hoffmann ===&lt;br /&gt;
Zum aufkommen des Begriffs Technikfernen User (TAU) habe ich fünf Thesen und über dessen Diskussion ich mich freue:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundrecht auf analoge Lebensweise.&lt;br /&gt;
* Jeder ist in der heutigen Zeit ein partieller TAU.&lt;br /&gt;
* Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft.&lt;br /&gt;
* Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf. &lt;br /&gt;
* Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundrecht auf Analoge Lebensweise ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Technikferner User (TAU)“ passt zum heutigen Zeitgeist. In Bücher wie „Analog ist das neue Bio&amp;quot; von Andre Wilkens wird es anschaulich und unterhaltsam in allen Facetten beschrieben.&lt;br /&gt;
Es gibt sicherlich Menschen die aufgrund ihrer Fähigkeiten „geborene TAU's“ sind, aber bei der großen Mehrheit ist es eine freiwillige und vernünftige Entscheidung zu bestimmten Gebieten sich selbst als partiellen TAU einzustufen.&lt;br /&gt;
Das verhält sich so ähnlich bei den früheren aggressiven Zeitgeist das jeder Mensch sein Geld an der Börse anlegen sollte und auf die „Sparbuch-User“ in der Presse eine regelrechte Hetzjagd eröffnet wurde. Seit dem Bördencrash 2007 hat sich der Ton in den Medien gedreht: Wenn Du ein Finanzprodukt nicht verstehst, dann lass die Finger davon.&lt;br /&gt;
Bei den IT-Produkten gab es den &amp;quot;Snowden-Crash&amp;quot; mit der aufgezeigt wurde es auch intelligent sein kann nicht alles digital abzuwickeln. Wünschenswert wäre ein Grundrecht auf analoge Lebensweise. Das Bundesverfassungsgericht wird dies sicherlich früher oder später aus dem Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung ableiten, so ist damals das Grundrecht auf Datenschutz in Deutschland entstanden.&lt;br /&gt;
Der Begriff TAU zwingt dem Leser eine Mangelperspektive auf ohne Reflexion ob das für diese Zielgruppe wirklich ein Mangel darstellt. Ebenfalls verneint der Begriff TAU alternative Lebensentwürfe und unterwirft sich unreflektiert der totalen Digitalen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jeder ist in der heutigen Zeit ein TAU partiell ====&lt;br /&gt;
Top-Moderne GUI haben viele unsichtbare Buttons. Wer die Wisch-Geste nicht kennt der sieht auch keine auswählbaren Funktion am Display seines Smartphones. Ebenso gibt es inzwischen viele Top-Moderne Weboberflächen die um besonders elegant und aufgeräumt sich zu präsentieren die Funktionen verstecken. Oft werden Buttons erst sichtbar, wenn man mit der Maus in den Bereich reingeht oder auf einer Touchoberfläche einen bestimmten Bereich markiert. Es gibt aber keine visuelle Codierung, dass dieses Objekt interaktiv ist und nicht nur eine Grafik.&lt;br /&gt;
Wie löst ein sogenannter technik-affiner Benutzer solche Benutzungsprobleme? Als erstes informiert er sich proaktiv durch das tägliche lesen von IT-News. Als zweites schaut er proaktiv Keynotes von Apple und Google an, weil da zum Beispiel die neusten Wisch-Gesten gezeigt werden an Stellen wo diese vorher nicht benutzbar waren. Und natürlich merkt sich so ein News-Leser was es alles an tollen Funktionen gibt, weil erst mit dem Wissen das es Funktion X oder X auch bei diesem Programm / Webseite geben sollte, hat man eine Idee wonach man am Bildschirm suchen kann.&lt;br /&gt;
Menschen suchen nach Stabilität.&lt;br /&gt;
Das Problem liegt in der Öffentlichkeitsarbeit. Das Neue gilt als schick wie bei der Mode und es dauert lange bis auch die Vorteile alter bewährte Lösungen wertgeschätzt werden - meist erst wenn es Retro-Hipp sein kann. Retro setzt voraus, dass eine Lösung mindestens eine Generation unverändert überstanden hat also mindestens 25 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft ====&lt;br /&gt;
Im Moderationspapier heißt es „Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen“. Das ist eine unpräzise Beobachtung. Es gibt in unserer Zunft auch verschiedene Biographien — die einen haben ein Konfliktverständnis aus Ingenieur/Psychologie nach Gebrauchstauglichkeit, Nutzungskontext und zugehörigen Benutzer(gruppen) — andere haben ein Verständnis aus Marketingsicht und versuchen so viele Abkürzungen nehmen zu können wie möglich um ihren Auftraggeberverständnis auch im vorauseilenden Gehorsam überzuerfüllen.&lt;br /&gt;
Das übrigens Usability-Tests oft nur technikaffine Benutzer abdecken hat in der Realität auch eine Ursache in der aktuellen Normung der ISO 9241. Dort wird viel definiert, aber keine Usability-Prüfung standardisiert. &lt;br /&gt;
Ich selber habe mit Dr. Dirk Fischer die letzte vier Jahre an einen neuen Normungsantrag gearbeitet in der angeregt durch Dirk Fischer erstmalig Fertigkeitsstufen, Schwierigkeitsgrad, Barrierefreiheitsgrad und weitere Dimensionen in einer Matrix standardisiert werden. Der Normungsantrag ist in Deutschland zur Zeit nur bedingt anschlussfähig. &lt;br /&gt;
Wenn man in Detaildiskussionen einsteigt, dann gibt es immer ganz krude Diskussionen. Nach 2-3 Stunden stellt sich dann immer heraus, dass auch die Marketing-affinen Usability-Experten so etwas wie Fertigkeitsstufen und Schwierigkeitsgrad durchaus kennen, aber im Drang ständig eine Abkürzung im Vorgehen zu erlangen mehr ein intuitives Vorgehen bevorzugen, bei der dann nicht dokumentiert wie der Zuschnitt der einzelnen Nutzungskontexte vorgenommen wurde. Dazu gibt es dann immer sehr unterhaltsame kreative Herleitungstechniken zu hören bei der es dann am wenn man hart nachfragt am Ende nur Erfahrungswissen aus früheren Projekten übrig bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahnungslose Auftraggeber bekommt davon nichts mit, weil Festlegungen die nicht dokumentiert werden, bieten ihm auch keinen Anhaltspunkt das kritisch zu hinterfragen wieso am Test nur Experten teilgenommen oder warum nur eine Mini-Einsteiger-Aufgabe XY von Anfängern und es keine Aufgabe für Fortgeschrittene getestet wurde, obwohl wenn ein Anfänger nach 20x nutzen automatisch gewisse neue Varianten aufkommen für die dann gewisse Parameter oder andere Listendarstellungen erforderlich werden - die aber einen anderen Abstraktionsgrad haben müssen als für einen Experten. Aber diese Varianten werden oft nur von Experten getestet, weil dann spart man sich eine Benutzergruppe und hat alle Funktionen effizient geprüft. &lt;br /&gt;
Zum zweiten stellte sich in den Diskussionen in den Gremien heraus, das da auch noch Unwissenheit in der Versuchsplanung gibt. Wenn ich ein Programm in drei Fertigkeitsstufen testen will, dann muss ich nicht 3 x 10 Testbenutzer zusammenholen, es geht auch eleganter und zielgerichteter, wenn man Entscheidungen dokumentieren und mit dem Auftraggeber auch transparent darstellen kann. Die Auftraggeber glauben oft dass alle Zielgruppen getestet wurden.&lt;br /&gt;
Über die Jahre gab es Tipps wie man Normungsanträge trotz Marketing-affin durchsetzte Gremien durchbekommen könnte. Die Hinweise begannen mit das man Wörter wie Konzept und Methode meiden sollte, weil das macht einen Norm sehr Ingenieurmäßig kurz und knapp und lässt wenig Interpretationsspielraum. In der aktuellen Normung zur ISO 9242 gibt es überwiegend Aufzählungs-Inhalte und die Normen werden immer länger. Gewisse Revisonen wie die ISO 9242-11 werden international komplett abgelehnt, weil immer mehr dazugepackt werden soll anstatt gewisse Dinge zu ordnen.&lt;br /&gt;
Wenn der Designer und Entwickler weiß nach welchen Konzepten er später systematisch geprüft wird, dann wird das auch berücksichtigt. Dazu müssen keine Spiegelstriche auswendiggelernt werden oder Checklisten geprüft werden. Das war die Erfahrung aus dem alten DAkkS Usability-Leitfaden. Die dort formulierten Prinzipien sind später in die ISO Normung eingeflossen. Die Revision des DAkkS Usability-Leitfaden nach 15 Jahren Praxis der Anwendung ist bisher nicht veröffentlicht, weil DAkkS keine Veröffentlichungen mehr vornimmt und ein neues Organ erst gefunden werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich muss kritisiert werden, dass die Entwicklung von sogenannten Controls, also Benutzerinteraktionselemente wie Button und Eingabefelder, seit 1985 kaum weiterentwickelt haben. Auch die Weboberflächen haben im Prinzip eine dynamische Oberflächen-Erzeugung, aber diese Möglichkeiten werden kaum genutzt und wurden nicht weiterentwickelt. An der UseLib von Dirk Fischer bei denen ich an einigen Tests teilnehme sieht man erst im Vergleich welches Potenzial da brach liegt. Viele hier beschrieben Probleme des TAU kommen aus einem GUI-Framework, dass immer nur genau für eine Benutzergruppe optimal ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick erscheint es ein guter Ansatz eine weitere Accessbility-Gruppe zu definieren und ihr einen eigenen Namen zu geben, so dass es über die Methode Persona in Schnelltests und Schnellanalysen einsetzbar ist.&lt;br /&gt;
Vor Jahrzehnten hatten wir so einen ähnlichen Fall mit den Rollstuhlfahrer in öffentlichen Gebäuden. Da kam die Forderung auf, dass jedes Gebäude einen Fahrstuhl und Rampen aufzuweisen hat. Inzwischen wissen wir, dass der Fahrstuhl und die Rampe sind auch für viele andere Menschengruppe praktisch ist. Selbst kerngesunde Menschen benötigen Rampen wenn sie bspw. einen Kinderwagen benutzen oder umziehen. &lt;br /&gt;
Kurzum eine gute ergonomische Lösung löst viele Probleme aus ganz vielen Anlässen und damit kommt eine ganz andere Wirtschaftlichkeit. Die Wirtschaftlichkeit über Randgruppen ist immer schwierig zu argumentieren. Besser sind Lösungsansätze die Randgruppe und Mitte gemeinsam abdecken. Üblicherweise wird hierzu der Begriff &amp;quot;Komfort&amp;quot; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Rückblick / Resultate&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rückblick Technikferne User | ein kleiner Bericht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=R%FCckblick_Technikferne_User&amp;diff=83</id>
		<title></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=R%FCckblick_Technikferne_User&amp;diff=83"/>
		<updated>2017-12-10T17:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;ein Bericht aus der AG&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die AG hat ihr Arbeit mit dem Erstellen eines Themenspeichers durch Brainstoming begonnen. Danach wurde die Liste mit einem Verfahren, das systemisches Konsensieren heisst, in eine Reihenfolge gesetzt. Das Verfahren beruht auf der Idee, dass Widerstände statt Zustimmungen gesammelt werden. Jeder Teilnehmer kann zu jedem Vorschlag seinen Widerstand zwischen 0 und 10 gewichten. Die Listeneinträge mit dem geringsten Widerstand werden zuerst behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Fall waren das die Items: &amp;quot;Was ist Technik&amp;quot; (für uns), &amp;quot;Bedürfnis und Bedarf&amp;quot;, &amp;quot;Was heisst technik-fern/nah?&amp;quot;, &amp;quot;Begründetes Interesses, Menschen technikfern zu halten&amp;quot;. Wir wollten auf diese Weise verhindern, sofort Lösungen zu propagieren, weil uns vermeintlich schon klar wäre, was technikferne User sind. Wir wollte die SAche langsam angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technnik definierten wir für unseren aktuellen Zweck funktional, als Fertigkeit und Mittel, mit den wir unseren Bedürfnissen entsprechen. Rasch stand zur Frage, ob Technich die Bedürfnissse erzeugt oder stillt. Und schon vorab hatten wir ja für den Themenspeicher Bedürfnisse und Bedarfszustände unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung kommt bald&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=82</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=82"/>
		<updated>2017-12-06T17:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Doro&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
Technikferne User sind Menschen, die bei der Lösung einfacher Aufgaben wie Drucken, Öffnen von Dateien oder Installation von Apps auf dem Smartphone zumindest manchmal Hilfe benötigen.&lt;br /&gt;
Technikferne User finden sich in allen Bevölkerungsgruppen, und sind besonders häufig unter&lt;br /&gt;
* SeniorInnen&lt;br /&gt;
* Hausfrauen&lt;br /&gt;
* bildungsfernen Menschen&lt;br /&gt;
Viele technikferne User sind finanzstark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das mentale Modell vieler technikferner Menschen vom Internet ist beispielsweise das einer riesigen Enzyklopädie. Das hat verständlicherweise Auswirkungen, beispielsweise auf die Bewertung von Informationen. Fachbegriffe, natürlich auch englische, stellen für viele eine Hürde dar. Dadurch werden schwer verstehbare Unterschiede wie beispielsweise zwischen Browser und Suchmaschine oder Suchmaschine und Internet zusätzlich verschleiert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Viele technikferne User sind darüber hinaus ungeübt im Handling von digitalen Medien, und tun sich schwer, kleine Buttoms zu treffen, mit Drag &amp;amp; Drop Elemente an einen anderen Ort zu ziehen, oder mit einer Smartphone-Tastatur Eingaben zu machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wie es dennoch möglich ist, Websites und Apps auch für technikferne User verständlich zu gestalten, das ist Thema des ZIMD. In jüngster Zeit wurden solche Theman in den Projekten &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.mobiseniora.at&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;MobiseniorA&amp;lt;/a&amp;gt; und &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.zimd.at/gut-guideline-checklist&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;GUT&amp;lt;/a&amp;gt; erforscht und bearbeitet.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;DAU und TAU&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen, und gehen auch meist davon aus, dass das seine Berechtigung hat. Denn in der Wirtschaft sind ja auch sehr viele mehr oder weniger technikaffine Menschen, und vor allem sind diese *sichtbarer*.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Dahinter steckt kein Zufall, sondern die so genannte I-Methodology (vgl. Corinna Bath, 2009): Technologische Entwicklungen in Europa werden von relativ homogenen Teams aus Männern mittleren Alters dominiert, was dazu führt, dass vor allem die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Gruppe berücksichtigt werden und andere KundInnengruppen vernachlässigt werden. (vgl. Joost, Bessing &amp;amp; Buchmüller et al., 2010).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; Dies hat ernste Konsequenzen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„It decreases the innovative power and inventiveness because of missing opponent, ambiguous or even conflicting viewpoints. It increases the pitfalls of „I-methodologies“ which means that the producers‘ as-sumptions become more or less consciously the leading benchmarks for technological developments instead of real users‘ needs and demands.“&amp;lt;/i&amp;gt; (Buchmüller, Joost, Bessing &amp;amp; Stein et al., 2011, S. 744)&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Diese I-Methodology bewirkt also, dass EntwicklerInnen auf Ihresgleichen fokussieren und davon ausgehen, dass die meisten anderen NutzerInnen ähnliche Bedürfnisse und Anforderungen haben, wie sie selbst. Immer noch höre ich des öfteren abwertende Worte, wie „Manche User sind sooo dumm!!!“ (aufgeschnappt 2017 (!)). Und nicht zufällig gibt es den Begriff des „Dümmsten anzunehmenden Users“. Auch dieser dumme User sollte es checken, klar, aber auf ihn ausgerichtet wird das Design sicher nicht.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Was, wenn dieser User gar nicht so dumm wäre, sondern einfach andere Erfahrungen gemacht hätte in seinem Leben. Weniger mit Computer zu tun gehabt hätte, keine Erfahrungen, auf die er zurück greifen kann: Deshalb ist er/sie noch lange nicht dumm.&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, einmal den TAU als Randerscheinung zu begreifen, den DAU etwas wertschätzender als TFU – Technikfernen User zu benennen und letzteren etwas mehr in den Fokus zu rücken. Denn wenn Software für technikferne Menschen gut funktioniert, kommen auch technikaffine Menschen damit leichter in den Flow – das konnte im Projekt MobiseniorA eindeutig gezeigt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des &amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:mark_1.png]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren &lt;br /&gt;
*- also von techniknahen Menschen - durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren können, die von der Technik keine Ahnung haben. Man hat dabei den Steuerungsmechanismus des Prozessors so konstruiert, dass die Programme als lesbare Texte erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer naheliegenden Metaphorik versteht dann der Prozessor, was ihm quasisprachlich mitgeteilt wird. Von der Reduktion des Programmieraufwandes durch Programmiersprachen, welche IBM mit Fortran anstrebte, dürfte ein wesentlicher Anteil darin bestehen, dass die Programmierer, die dem Computer Befehle geben, praktisch nichts vom Computer wissen müssen. Was es alles zu wissen gäbe, erläutert N.Wirth anhand des vermeintlich einfachen Beispiels, wie die Position eines Objektes im Computer darzustellen ist. Das Problemchen wäre in modernen Computer ohne Programmiersprachen gewaltig. ”Deshalb kann von einem Programmierer kaum verlangt werden, dass er über die zu verwendende Zahlendarstellung oder gar über die Eigenschaften der Speichervorrichtung entscheidet. (...) In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Programmiersprachen offensichtlich - es geht darum technikfernen Menschen den Umgang mit Technik möglich zu machen (von ökonomischen Interessen dahinter, will ich hier absehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass Menschen so technikfern gehalten werden. Technik ist nie ein Schulfach geworden, nicht einmal das technikferne Programmieren ist in der Schule angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept &amp;quot;Prozessorsprache&amp;quot; hat zwei Ebenen, die Programmier- und die Kommandosprache. Wer schon etwas länger einen PC verwendet, erinnert sich an den  DOS-Prompt c&amp;gt;:, der als sprachliche Aufforderung interpretiert werden kann, einen auch sprachlichen Befehl einzugeben. Auch die aktuellen Windowsversionen kennen dieses Verfahren unter &amp;quot;Ausführen&amp;quot; immer noch. Die Kommandosprache richtet sich nicht an (nur) Programmierer, sondern an Menschen, die den Computer beispielsweise als Rechner oder als Schreibmaschine verwenden wollen. Und natürlich sind Formulare am Bildschirm auch irgendwie dialogisch. Deshalb wurden Computer mit Bildschirmen dann Dialogcomputer genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist aber, dass die Verwendung von Computern nicht nur für Programmierer, sondern auch für die Masse der sogenannten technikfernen Anwender einfacher wurde. Allerdings gibt es dabei zwei Vergleiche. Ich kann als Anwender, der einen Brief schreiben will, einen Computer mit einer Schreibmaschine vergleichen oder ich kann zwei verschiedene Computer vergleichen, wobei ich beispielsweise MS-Dos und Windows 3.1 vergleichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 - also immer noch Jahre vor der ersten MMK - entwickelte PARC den Xerox Alto, den ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) und Maus und liess ihn sich von Hippies wie B. Gates und S. Jobs oder von Mitarbeitern wie R. Metcalfe (3Com) klauen. Es dauerte aber bis 1984, bis sich der Mac als erstes Massenprodukt zeigt, und Windows liess bis 1990 auf sich warten, weil davor ein passender Prozessor fehlte. Die MMK war mit ihrer Problematisierung der Schnittstelle also wenigstens dem Markt voraus. Die MMK forderte aber immer einfache Schnittstellen, die intuitiv begreifbar sind, also technikferne Anwender unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur Geschichte. Und jetzt zu den Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Gunter Dubrau&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich steht derzeit die Umgestaltung von Arbeitsprozessen durch Redesign existierender Softwareanwendungen im Mittelpunkt meines Interesses. Mir geht es dabei nicht um Senioren, Behinderte und ähnlich spezielle Nutzergruppen, sondern um den Arbeitnehmer, der täglich mit dem Computer, speziell mittels Computer gesteuerter Maschinen, arbeiten muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: Menschen, die an computergesteuerten Maschinen arbeiten, können „technikferne User“ eben dieser Maschinen sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2: Menschen können sich nur in ihrer Freizeit, also im privatem Umfeld, dafür entscheiden, „technikfern“ zu sein. Im Arbeitsprozess können sie es nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3: Unbemerkt zur Gewohnheit gewordene Techniken werden nicht mehr als solche wahrgenommen. &amp;quot;Technikfern&amp;quot; bedeutet also nicht die Nicht-Nutzung von Technik im Alltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4: Technikferne User computergesteuerter Maschinen erleben eine interaktive Parallelwelt, deren Auswirkungen unklar sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionspapier von Rene Hoffmann ===&lt;br /&gt;
Zum aufkommen des Begriffs Technikfernen User (TAU) habe ich fünf Thesen und über dessen Diskussion ich mich freue:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundrecht auf analoge Lebensweise.&lt;br /&gt;
* Jeder ist in der heutigen Zeit ein partieller TAU.&lt;br /&gt;
* Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft.&lt;br /&gt;
* Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf. &lt;br /&gt;
* Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grundrecht auf Analoge Lebensweise ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Technikferner User (TAU)“ passt zum heutigen Zeitgeist. In Bücher wie „Analog ist das neue Bio&amp;quot; von Andre Wilkens wird es anschaulich und unterhaltsam in allen Facetten beschrieben.&lt;br /&gt;
Es gibt sicherlich Menschen die aufgrund ihrer Fähigkeiten „geborene TAU's“ sind, aber bei der großen Mehrheit ist es eine freiwillige und vernünftige Entscheidung zu bestimmten Gebieten sich selbst als partiellen TAU einzustufen.&lt;br /&gt;
Das verhält sich so ähnlich bei den früheren aggressiven Zeitgeist das jeder Mensch sein Geld an der Börse anlegen sollte und auf die „Sparbuch-User“ in der Presse eine regelrechte Hetzjagd eröffnet wurde. Seit dem Bördencrash 2007 hat sich der Ton in den Medien gedreht: Wenn Du ein Finanzprodukt nicht verstehst, dann lass die Finger davon.&lt;br /&gt;
Bei den IT-Produkten gab es den &amp;quot;Snowden-Crash&amp;quot; mit der aufgezeigt wurde es auch intelligent sein kann nicht alles digital abzuwickeln. Wünschenswert wäre ein Grundrecht auf analoge Lebensweise. Das Bundesverfassungsgericht wird dies sicherlich früher oder später aus dem Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung ableiten, so ist damals das Grundrecht auf Datenschutz in Deutschland entstanden.&lt;br /&gt;
Der Begriff TAU zwingt dem Leser eine Mangelperspektive auf ohne Reflexion ob das für diese Zielgruppe wirklich ein Mangel darstellt. Ebenfalls verneint der Begriff TAU alternative Lebensentwürfe und unterwirft sich unreflektiert der totalen Digitalen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jeder ist in der heutigen Zeit ein TAU partiell ====&lt;br /&gt;
Top-Moderne GUI haben viele unsichtbare Buttons. Wer die Wisch-Geste nicht kennt der sieht auch keine auswählbaren Funktion am Display seines Smartphones. Ebenso gibt es inzwischen viele Top-Moderne Weboberflächen die um besonders elegant und aufgeräumt sich zu präsentieren die Funktionen verstecken. Oft werden Buttons erst sichtbar, wenn man mit der Maus in den Bereich reingeht oder auf einer Touchoberfläche einen bestimmten Bereich markiert. Es gibt aber keine visuelle Codierung, dass dieses Objekt interaktiv ist und nicht nur eine Grafik.&lt;br /&gt;
Wie löst ein sogenannter technik-affiner Benutzer solche Benutzungsprobleme? Als erstes informiert er sich proaktiv durch das tägliche lesen von IT-News. Als zweites schaut er proaktiv Keynotes von Apple und Google an, weil da zum Beispiel die neusten Wisch-Gesten gezeigt werden an Stellen wo diese vorher nicht benutzbar waren. Und natürlich merkt sich so ein News-Leser was es alles an tollen Funktionen gibt, weil erst mit dem Wissen das es Funktion X oder X auch bei diesem Programm / Webseite geben sollte, hat man eine Idee wonach man am Bildschirm suchen kann.&lt;br /&gt;
Menschen suchen nach Stabilität.&lt;br /&gt;
Das Problem liegt in der Öffentlichkeitsarbeit. Das Neue gilt als schick wie bei der Mode und es dauert lange bis auch die Vorteile alter bewährte Lösungen wertgeschätzt werden - meist erst wenn es Retro-Hipp sein kann. Retro setzt voraus, dass eine Lösung mindestens eine Generation unverändert überstanden hat also mindestens 25 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft ====&lt;br /&gt;
Im Moderationspapier heißt es „Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen“. Das ist eine unpräzise Beobachtung. Es gibt in unserer Zunft auch verschiedene Biographien — die einen haben ein Konfliktverständnis aus Ingenieur/Psychologie nach Gebrauchstauglichkeit, Nutzungskontext und zugehörigen Benutzer(gruppen) — andere haben ein Verständnis aus Marketingsicht und versuchen so viele Abkürzungen nehmen zu können wie möglich um ihren Auftraggeberverständnis auch im vorauseilenden Gehorsam überzuerfüllen.&lt;br /&gt;
Das übrigens Usability-Tests oft nur technikaffine Benutzer abdecken hat in der Realität auch eine Ursache in der aktuellen Normung der ISO 9241. Dort wird viel definiert, aber keine Usability-Prüfung standardisiert. &lt;br /&gt;
Ich selber habe mit Dr. Dirk Fischer die letzte vier Jahre an einen neuen Normungsantrag gearbeitet in der angeregt durch Dirk Fischer erstmalig Fertigkeitsstufen, Schwierigkeitsgrad, Barrierefreiheitsgrad und weitere Dimensionen in einer Matrix standardisiert werden. Der Normungsantrag ist in Deutschland zur Zeit nur bedingt anschlussfähig. &lt;br /&gt;
Wenn man in Detaildiskussionen einsteigt, dann gibt es immer ganz krude Diskussionen. Nach 2-3 Stunden stellt sich dann immer heraus, dass auch die Marketing-affinen Usability-Experten so etwas wie Fertigkeitsstufen und Schwierigkeitsgrad durchaus kennen, aber im Drang ständig eine Abkürzung im Vorgehen zu erlangen mehr ein intuitives Vorgehen bevorzugen, bei der dann nicht dokumentiert wie der Zuschnitt der einzelnen Nutzungskontexte vorgenommen wurde. Dazu gibt es dann immer sehr unterhaltsame kreative Herleitungstechniken zu hören bei der es dann am wenn man hart nachfragt am Ende nur Erfahrungswissen aus früheren Projekten übrig bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahnungslose Auftraggeber bekommt davon nichts mit, weil Festlegungen die nicht dokumentiert werden, bieten ihm auch keinen Anhaltspunkt das kritisch zu hinterfragen wieso am Test nur Experten teilgenommen oder warum nur eine Mini-Einsteiger-Aufgabe XY von Anfängern und es keine Aufgabe für Fortgeschrittene getestet wurde, obwohl wenn ein Anfänger nach 20x nutzen automatisch gewisse neue Varianten aufkommen für die dann gewisse Parameter oder andere Listendarstellungen erforderlich werden - die aber einen anderen Abstraktionsgrad haben müssen als für einen Experten. Aber diese Varianten werden oft nur von Experten getestet, weil dann spart man sich eine Benutzergruppe und hat alle Funktionen effizient geprüft. &lt;br /&gt;
Zum zweiten stellte sich in den Diskussionen in den Gremien heraus, das da auch noch Unwissenheit in der Versuchsplanung gibt. Wenn ich ein Programm in drei Fertigkeitsstufen testen will, dann muss ich nicht 3 x 10 Testbenutzer zusammenholen, es geht auch eleganter und zielgerichteter, wenn man Entscheidungen dokumentieren und mit dem Auftraggeber auch transparent darstellen kann. Die Auftraggeber glauben oft dass alle Zielgruppen getestet wurden.&lt;br /&gt;
Über die Jahre gab es Tipps wie man Normungsanträge trotz Marketing-affin durchsetzte Gremien durchbekommen könnte. Die Hinweise begannen mit das man Wörter wie Konzept und Methode meiden sollte, weil das macht einen Norm sehr Ingenieurmäßig kurz und knapp und lässt wenig Interpretationsspielraum. In der aktuellen Normung zur ISO 9242 gibt es überwiegend Aufzählungs-Inhalte und die Normen werden immer länger. Gewisse Revisonen wie die ISO 9242-11 werden international komplett abgelehnt, weil immer mehr dazugepackt werden soll anstatt gewisse Dinge zu ordnen.&lt;br /&gt;
Wenn der Designer und Entwickler weiß nach welchen Konzepten er später systematisch geprüft wird, dann wird das auch berücksichtigt. Dazu müssen keine Spiegelstriche auswendiggelernt werden oder Checklisten geprüft werden. Das war die Erfahrung aus dem alten DAkkS Usability-Leitfaden. Die dort formulierten Prinzipien sind später in die ISO Normung eingeflossen. Die Revision des DAkkS Usability-Leitfaden nach 15 Jahren Praxis der Anwendung ist bisher nicht veröffentlicht, weil DAkkS keine Veröffentlichungen mehr vornimmt und ein neues Organ erst gefunden werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich muss kritisiert werden, dass die Entwicklung von sogenannten Controls, also Benutzerinteraktionselemente wie Button und Eingabefelder, seit 1985 kaum weiterentwickelt haben. Auch die Weboberflächen haben im Prinzip eine dynamische Oberflächen-Erzeugung, aber diese Möglichkeiten werden kaum genutzt und wurden nicht weiterentwickelt. An der UseLib von Dirk Fischer bei denen ich an einigen Tests teilnehme sieht man erst im Vergleich welches Potenzial da brach liegt. Viele hier beschrieben Probleme des TAU kommen aus einem GUI-Framework, dass immer nur genau für eine Benutzergruppe optimal ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick erscheint es ein guter Ansatz eine weitere Accessbility-Gruppe zu definieren und ihr einen eigenen Namen zu geben, so dass es über die Methode Persona in Schnelltests und Schnellanalysen einsetzbar ist.&lt;br /&gt;
Vor Jahrzehnten hatten wir so einen ähnlichen Fall mit den Rollstuhlfahrer in öffentlichen Gebäuden. Da kam die Forderung auf, dass jedes Gebäude einen Fahrstuhl und Rampen aufzuweisen hat. Inzwischen wissen wir, dass der Fahrstuhl und die Rampe sind auch für viele andere Menschengruppe praktisch ist. Selbst kerngesunde Menschen benötigen Rampen wenn sie bspw. einen Kinderwagen benutzen oder umziehen. &lt;br /&gt;
Kurzum eine gute ergonomische Lösung löst viele Probleme aus ganz vielen Anlässen und damit kommt eine ganz andere Wirtschaftlichkeit. Die Wirtschaftlichkeit über Randgruppen ist immer schwierig zu argumentieren. Besser sind Lösungsansätze die Randgruppe und Mitte gemeinsam abdecken. Üblicherweise wird hierzu der Begriff &amp;quot;Komfort&amp;quot; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Rückblick / Resultate&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rückblick Technikferne User | ein kleiner Bericht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=R%FCckblick_Technikferne_User&amp;diff=81</id>
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		<updated>2017-12-06T17:43:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -  Die AGs - Anmeldungen - Rahmen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommt bald&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=R%FCckblick_MMK_2017&amp;diff=80</id>
		<title></title>
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		<updated>2017-12-06T17:42:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -  Die AGs - Anmeldungen - Rahmen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK 2017 wurde wie in den vorangegangenen Jahren vor Ort nochmals neu organisiert. Die Teilnehmenden liessen 2 Arbeitsgruppen fallen und verteilten sich auf die beiden verbleibenden AG's.&lt;br /&gt;
Am letzten Tag berichten die AGs jeweils, was sie erarbeitet haben und manchmal schreiben sie etwas davon ins Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 war das (bislang) bei der AG &amp;quot;[[Rückblick Technikferne User|Technikferne User]]&amp;quot; der Fall.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=79</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=79"/>
		<updated>2017-12-06T17:35:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Herzlich willkommen&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;MMK 2017 - &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Mensch Maschine Kommunikation&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;http://www.mmktagung.de/&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die 37-ste MMK findet statt am 17.11.2016 - 20.11.2016 im HOERI AM BODENSEE, 78343 Gaienhofen http://www.hoeri-am-bodensee.de&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Wiki handelt sich um einen Austausch über die Positionen zu den Arbeitsgruppenthemen im Vorfeld der MMK 2017. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen sind auf der Tagungswebseite zu finden: http://www.mmktagung.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:hotel1.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 | Global Village]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Hartmut Barthelmeß, [[Dietmar Hennig]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2017 |  Digitale Transformation]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Matthias Rauterberg / Ernest Wallmueller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Drachenfels-Lecture 2017]] NN bleibt geheim ;-)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Keynote E. Wallmüller: Wie gehen wir mit der Digitalen Transformation um?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2017:  [[Sabine Graeser]] [[Rolf Todesco]] ([[Impressum]])&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK Ritual] der MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Bei der MMK Mitmachen/ Anmelden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://www.mmktagung.de/registrierung.html&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Im MMK-Wiki mitschreiben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Login |Login anfordern]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Facebook.png‎]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=78</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2017-12-06T17:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die 37-ste MMK findet statt am 17.11.2016 - 20.11.2016 im HOERI AM BODENSEE, 78343 Gaienhofen http://www.hoeri-am-bodensee.de&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Wiki handelt sich um einen Austausch über die Positionen zu den Arbeitsgruppenthemen im Vorfeld der MMK 2017. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen sind auf der Tagungswebseite zu finden: http://www.mmktagung.de&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:hotel1.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Wir freuen uns, wenn Du mitmachst! &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Folgende Arbeitsgruppen sind vereinbart:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 | Global Village]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Hartmut Barthelmeß, [[Dietmar Hennig]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2017 |  Digitale Transformation]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Matthias Rauterberg / Ernest Wallmueller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Drachenfels-Lecture 2017]] NN bleibt geheim ;-)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Keynote E. Wallmüller: Wie gehen wir mit der Digitalen Transformation um?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2017:  [[Sabine Graeser]] [[Rolf Todesco]] ([[Impressum]])&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK Ritual] der MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Bei der MMK Mitmachen/ Anmelden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://www.mmktagung.de/registrierung.html&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Im MMK-Wiki mitschreiben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Login |Login anfordern]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Facebook.png‎]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=73</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=73"/>
		<updated>2017-11-18T15:22:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Doro&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
Technikferne User sind Menschen, die bei der Lösung einfacher Aufgaben wie Drucken, Öffnen von Dateien oder Installation von Apps auf dem Smartphone zumindest manchmal Hilfe benötigen.&lt;br /&gt;
Technikferne User finden sich in allen Bevölkerungsgruppen, und sind besonders häufig unter&lt;br /&gt;
* SeniorInnen&lt;br /&gt;
* Hausfrauen&lt;br /&gt;
* bildungsfernen Menschen&lt;br /&gt;
Viele technikferne User sind finanzstark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das mentale Modell vieler technikferner Menschen vom Internet ist beispielsweise das einer riesigen Enzyklopädie. Das hat verständlicherweise Auswirkungen, beispielsweise auf die Bewertung von Informationen. Fachbegriffe, natürlich auch englische, stellen für viele eine Hürde dar. Dadurch werden schwer verstehbare Unterschiede wie beispielsweise zwischen Browser und Suchmaschine oder Suchmaschine und Internet zusätzlich verschleiert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Viele technikferne User sind darüber hinaus ungeübt im Handling von digitalen Medien, und tun sich schwer, kleine Buttoms zu treffen, mit Drag &amp;amp; Drop Elemente an einen anderen Ort zu ziehen, oder mit einer Smartphone-Tastatur Eingaben zu machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wie es dennoch möglich ist, Websites und Apps auch für technikferne User verständlich zu gestalten, das ist Thema des ZIMD. In jüngster Zeit wurden solche Theman in den Projekten &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.mobiseniora.at&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;MobiseniorA&amp;lt;/a&amp;gt; und &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.zimd.at/gut-guideline-checklist&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;GUT&amp;lt;/a&amp;gt; erforscht und bearbeitet.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;DAU und TAU&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen, und gehen auch meist davon aus, dass das seine Berechtigung hat. Denn in der Wirtschaft sind ja auch sehr viele mehr oder weniger technikaffine Menschen, und vor allem sind diese *sichtbarer*.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Dahinter steckt kein Zufall, sondern die so genannte I-Methodology (vgl. Corinna Bath, 2009): Technologische Entwicklungen in Europa werden von relativ homogenen Teams aus Männern mittleren Alters dominiert, was dazu führt, dass vor allem die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Gruppe berücksichtigt werden und andere KundInnengruppen vernachlässigt werden. (vgl. Joost, Bessing &amp;amp; Buchmüller et al., 2010).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; Dies hat ernste Konsequenzen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„It decreases the innovative power and inventiveness because of missing opponent, ambiguous or even conflicting viewpoints. It increases the pitfalls of „I-methodologies“ which means that the producers‘ as-sumptions become more or less consciously the leading benchmarks for technological developments instead of real users‘ needs and demands.“&amp;lt;/i&amp;gt; (Buchmüller, Joost, Bessing &amp;amp; Stein et al., 2011, S. 744)&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Diese I-Methodology bewirkt also, dass EntwicklerInnen auf Ihresgleichen fokussieren und davon ausgehen, dass die meisten anderen NutzerInnen ähnliche Bedürfnisse und Anforderungen haben, wie sie selbst. Immer noch höre ich des öfteren abwertende Worte, wie „Manche User sind sooo dumm!!!“ (aufgeschnappt 2017 (!)). Und nicht zufällig gibt es den Begriff des „Dümmsten anzunehmenden Users“. Auch dieser dumme User sollte es checken, klar, aber auf ihn ausgerichtet wird das Design sicher nicht.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Was, wenn dieser User gar nicht so dumm wäre, sondern einfach andere Erfahrungen gemacht hätte in seinem Leben. Weniger mit Computer zu tun gehabt hätte, keine Erfahrungen, auf die er zurück greifen kann: Deshalb ist er/sie noch lange nicht dumm.&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, einmal den TAU als Randerscheinung zu begreifen, den DAU etwas wertschätzender als TFU – Technikfernen User zu benennen und letzteren etwas mehr in den Fokus zu rücken. Denn wenn Software für technikferne Menschen gut funktioniert, kommen auch technikaffine Menschen damit leichter in den Flow – das konnte im Projekt MobiseniorA eindeutig gezeigt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:mark_1.png]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren &lt;br /&gt;
*- also von techniknahen Menschen - durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren können, die von der Technik keine Ahnung haben. Man hat dabei den Steuerungsmechanismus des Prozessors so konstruiert, dass die Programme als lesbare Texte erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer naheliegenden Metaphorik versteht dann der Prozessor, was ihm quasisprachlich mitgeteilt wird. Von der Reduktion des Programmieraufwandes durch Programmiersprachen, welche IBM mit Fortran anstrebte, dürfte ein wesentlicher Anteil darin bestehen, dass die Programmierer, die dem Computer Befehle geben, praktisch nichts vom Computer wissen müssen. Was es alles zu wissen gäbe, erläutert N.Wirth anhand des vermeintlich einfachen Beispiels, wie die Position eines Objektes im Computer darzustellen ist. Das Problemchen wäre in modernen Computer ohne Programmiersprachen gewaltig. ”Deshalb kann von einem Programmierer kaum verlangt werden, dass er über die zu verwendende Zahlendarstellung oder gar über die Eigenschaften der Speichervorrichtung entscheidet. (...) In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Programmiersprachen offensichtlich - es geht darum technikfernen Menschen den Umgang mit Technik möglich zu machen (von ökonomischen Interessen dahinter, will ich hier absehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass Menschen so technikfern gehalten werden. Technik ist nie ein Schulfach geworden, nicht einmal das technikferne Programmieren ist in der Schule angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept &amp;quot;Prozessorsprache&amp;quot; hat zwei Ebenen, die Programmier- und die Kommandosprache. Wer schon etwas länger einen PC verwendet, erinnert sich an den  DOS-Prompt c&amp;gt;:, der als sprachliche Aufforderung interpretiert werden kann, einen auch sprachlichen Befehl einzugeben. Auch die aktuellen Windowsversionen kennen dieses Verfahren unter &amp;quot;Ausführen&amp;quot; immer noch. Die Kommandosprache richtet sich nicht an (nur) Programmierer, sondern an Menschen, die den Computer beispielsweise als Rechner oder als Schreibmaschine verwenden wollen. Und natürlich sind Formulare am Bildschirm auch irgendwie dialogisch. Deshalb wurden Computer mit Bildschirmen dann Dialogcomputer genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist aber, dass die Verwendung von Computern nicht nur für Programmierer, sondern auch für die Masse der sogenannten technikfernen Anwender einfacher wurde. Allerdings gibt es dabei zwei Vergleiche. Ich kann als Anwender, der einen Brief schreiben will, einen Computer mit einer Schreibmaschine vergleichen oder ich kann zwei verschiedene Computer vergleichen, wobei ich beispielsweise MS-Dos und Windows 3.1 vergleichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 - also immer noch Jahre vor der ersten MMK - entwickelte PARC den Xerox Alto, den ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) und Maus und liess ihn sich von Hippies wie B. Gates und S. Jobs oder von Mitarbeitern wie R. Metcalfe (3Com) klauen. Es dauerte aber bis 1984, bis sich der Mac als erstes Massenprodukt zeigt, und Windows liess bis 1990 auf sich warten, weil davor ein passender Prozessor fehlte. Die MMK war mit ihrer Problematisierung der Schnittstelle also wenigstens dem Markt voraus. Die MMK forderte aber immer einfache Schnittstellen, die intuitiv begreifbar sind, also technikferne Anwender unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur Geschichte. Und jetzt zu den Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Gunter Dubrau&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich steht derzeit die Umgestaltung von Arbeitsprozessen durch Redesign existierender Softwareanwendungen im Mittelpunkt meines Interesses. Mir geht es dabei nicht um Senioren, Behinderte und ähnlich spezielle Nutzergruppen, sondern um den Arbeitnehmer, der täglich mit dem Computer, speziell mittels Computer gesteuerter Maschinen, arbeiten muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: Menschen, die an computergesteuerten Maschinen arbeiten, können „technikferne User“ eben dieser Maschinen sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2: Menschen können sich nur in ihrer Freizeit, also im privatem Umfeld, dafür entscheiden, „technikfern“ zu sein. Im Arbeitsprozess können sie es nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3: Unbemerkt zur Gewohnheit gewordene Techniken werden nicht mehr als solche wahrgenommen. &amp;quot;Technikfern&amp;quot; bedeutet also nicht die Nicht-Nutzung von Technik im Alltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4: Technikferne User computergesteuerter Maschinen erleben eine interaktive Parallelwelt, deren Auswirkungen unklar sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionspapier von Rene Hoffmann ===&lt;br /&gt;
Zum aufkommen des Begriffs Technikfernen User (TAU) habe ich vier Thesen und über dessen Diskussion ich mich freue:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundrecht auf analoge Lebensweise.&lt;br /&gt;
* Jeder ist in der heutigen Zeit ein partieller TAU.&lt;br /&gt;
* Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft.&lt;br /&gt;
* Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf. &lt;br /&gt;
* Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h5&amp;gt; Grundrecht auf Analoge Lebensweise &amp;lt;/h5&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Technikferner User (TAU)“ passt zum heutigen Zeitgeist. In Bücher wie „Analog ist das neue Bio&amp;quot; von Andre Wilkens wird es anschaulich und unterhaltsam in allen Facetten beschrieben.&lt;br /&gt;
Es gibt sicherlich Menschen die aufgrund ihrer Fähigkeiten „geborene TAU's“ sind, aber bei der großen Mehrheit ist es eine freiwillige und vernünftige Entscheidung zu bestimmten Gebieten sich selbst als partiellen TAU einzustufen.&lt;br /&gt;
Das verhält sich so ähnlich bei den früheren aggressiven Zeitgeist das jeder Mensch sein Geld an der Börse anlegen sollte und auf die „Sparbuch-User“ in der Presse eine regelrechte Hetzjagd eröffnet wurde. Seit dem Bördencrash 2007 hat sich der Ton in den Medien gedreht: Wenn Du ein Finanzprodukt nicht verstehst, dann lass die Finger davon.&lt;br /&gt;
Bei den IT-Produkten gab es den &amp;quot;Snowden-Crash&amp;quot; mit der aufgezeigt wurde es auch intelligent sein kann nicht alles digital abzuwickeln. Wünschenswert wäre ein Grundrecht auf analoge Lebensweise. Das Bundesverfassungsgericht wird dies sicherlich früher oder später aus dem Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung ableiten, so ist damals das Grundrecht auf Datenschutz in Deutschland entstanden.&lt;br /&gt;
Der Begriff TAU zwingt dem Leser eine Mangelperspektive auf ohne Reflexion ob das für diese Zielgruppe wirklich ein Mangel darstellt. Ebenfalls verneint der Begriff TAU alternative Lebensentwürfe und unterwirft sich unreflektiert der totalen Digitalen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jeder ist in der heutigen Zeit ein TAU partiell ====&lt;br /&gt;
Top-Moderne GUI haben viele unsichtbare Buttons. Wer die Wisch-Geste nicht kennt der sieht auch keine auswählbaren Funktion am Display seines Smartphones. Ebenso gibt es inzwischen viele Top-Moderne Weboberflächen die um besonders elegant und aufgeräumt sich zu präsentieren die Funktionen verstecken. Oft werden Buttons erst sichtbar, wenn man mit der Maus in den Bereich reingeht oder auf einer Touchoberfläche einen bestimmten Bereich markiert. Es gibt aber keine visuelle Codierung, dass dieses Objekt interaktiv ist und nicht nur eine Grafik.&lt;br /&gt;
Wie löst ein sogenannter technik-affiner Benutzer solche Benutzungsprobleme? Als erstes informiert er sich proaktiv durch das tägliche lesen von IT-News. Als zweites schaut er proaktiv Keynotes von Apple und Google an, weil da zum Beispiel die neusten Wisch-Gesten gezeigt werden an Stellen wo diese vorher nicht benutzbar waren. Und natürlich merkt sich so ein News-Leser was es alles an tollen Funktionen gibt, weil erst mit dem Wissen das es Funktion X oder X auch bei diesem Programm / Webseite geben sollte, hat man eine Idee wonach man am Bildschirm suchen kann.&lt;br /&gt;
Menschen suchen nach Stabilität.&lt;br /&gt;
Das Problem liegt in der Öffentlichkeitsarbeit. Das Neue gilt als schick wie bei der Mode und es dauert lange bis auch die Vorteile alter bewährte Lösungen wertgeschätzt werden - meist erst wenn es Retro-Hipp sein kann. Retro setzt voraus, dass eine Lösung mindestens eine Generation unverändert überstanden hat also mindestens 25 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft ====&lt;br /&gt;
Im Moderationspapier heißt es „Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen“. Das ist eine unpräzise Beobachtung. Es gibt in unserer Zunft auch verschiedene Biographien — die einen haben ein Konfliktverständnis aus Ingenieur/Psychologie nach Gebrauchstauglichkeit, Nutzungskontext und zugehörigen Benutzer(gruppen) — andere haben ein Verständnis aus Marketingsicht und versuchen so viele Abkürzungen nehmen zu können wie möglich um ihren Auftraggeberverständnis auch im vorauseilenden Gehorsam überzuerfüllen.&lt;br /&gt;
Das übrigens Usability-Tests oft nur technikaffine Benutzer abdecken hat in der Realität auch eine Ursache in der aktuellen Normung der ISO 9241. Dort wird viel definiert, aber keine Usability-Prüfung standardisiert. &lt;br /&gt;
Ich selber habe mit Dr. Dirk Fischer die letzte vier Jahre an einen neuen Normungsantrag gearbeitet in der angeregt durch Dirk Fischer erstmalig Fertigkeitsstufen, Schwierigkeitsgrad, Barrierefreiheitsgrad und weitere Dimensionen in einer Matrix standardisiert werden. Der Normungsantrag ist in Deutschland zur Zeit nur bedingt anschlussfähig. &lt;br /&gt;
Wenn man in Detaildiskussionen einsteigt, dann gibt es immer ganz krude Diskussionen. Nach 2-3 Stunden stellt sich dann immer heraus, dass auch die Marketing-affinen Usability-Experten so etwas wie Fertigkeitsstufen und Schwierigkeitsgrad durchaus kennen, aber im Drang ständig eine Abkürzung im Vorgehen zu erlangen mehr ein intuitives Vorgehen bevorzugen, bei der dann nicht dokumentiert wie der Zuschnitt der einzelnen Nutzungskontexte vorgenommen wurde. Dazu gibt es dann immer sehr unterhaltsame kreative Herleitungstechniken zu hören bei der es dann am wenn man hart nachfragt am Ende nur Erfahrungswissen aus früheren Projekten übrig bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahnungslose Auftraggeber bekommt davon nichts mit, weil Festlegungen die nicht dokumentiert werden, bieten ihm auch keinen Anhaltspunkt das kritisch zu hinterfragen wieso am Test nur Experten teilgenommen oder warum nur eine Mini-Einsteiger-Aufgabe XY von Anfängern und es keine Aufgabe für Fortgeschrittene getestet wurde, obwohl wenn ein Anfänger nach 20x nutzen automatisch gewisse neue Varianten aufkommen für die dann gewisse Parameter oder andere Listendarstellungen erforderlich werden - die aber einen anderen Abstraktionsgrad haben müssen als für einen Experten. Aber diese Varianten werden oft nur von Experten getestet, weil dann spart man sich eine Benutzergruppe und hat alle Funktionen effizient geprüft. &lt;br /&gt;
Zum zweiten stellte sich in den Diskussionen in den Gremien heraus, das da auch noch Unwissenheit in der Versuchsplanung gibt. Wenn ich ein Programm in drei Fertigkeitsstufen testen will, dann muss ich nicht 3 x 10 Testbenutzer zusammenholen, es geht auch eleganter und zielgerichteter, wenn man Entscheidungen dokumentieren und mit dem Auftraggeber auch transparent darstellen kann. Die Auftraggeber glauben oft dass alle Zielgruppen getestet wurden.&lt;br /&gt;
Über die Jahre gab es Tipps wie man Normungsanträge trotz Marketing-affin durchsetzte Gremien durchbekommen könnte. Die Hinweise begannen mit das man Wörter wie Konzept und Methode meiden sollte, weil das macht einen Norm sehr Ingenieurmäßig kurz und knapp und lässt wenig Interpretationsspielraum. In der aktuellen Normung zur ISO 9242 gibt es überwiegend Aufzählungs-Inhalte und die Normen werden immer länger. Gewisse Revisonen wie die ISO 9242-11 werden international komplett abgelehnt, weil immer mehr dazugepackt werden soll anstatt gewisse Dinge zu ordnen.&lt;br /&gt;
Wenn der Designer und Entwickler weiß nach welchen Konzepten er später systematisch geprüft wird, dann wird das auch berücksichtigt. Dazu müssen keine Spiegelstriche auswendiggelernt werden oder Checklisten geprüft werden. Das war die Erfahrung aus dem alten DAkkS Usability-Leitfaden. Die dort formulierten Prinzipien sind später in die ISO Normung eingeflossen. Die Revision des DAkkS Usability-Leitfaden nach 15 Jahren Praxis der Anwendung ist bisher nicht veröffentlicht, weil DAkkS keine Veröffentlichungen mehr vornimmt und ein neues Organ erst gefunden werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich muss kritisiert werden, dass die Entwicklung von sogenannten Controls also Benutzerinteraktionselemente wie Button, Kombinationsfeld usw. seit den 1985 kaum weiterentwickelt haben. Auch die Weboberflächen haben im Prinzip eine dynamische Oberflächen-Erzeugung, aber diese Möglichkeiten werden kaum genutzt und wurden nicht weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
An der UseLib von Dirk Fischer bei denen ich an einigen Tests teilnehme sieht man erst welches Potenzial da brach liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick erscheint es ein guter Ansatz eine weitere Accessbility-Gruppe zu definieren und ihr einen eigenen Namen zu geben, so dass es über die Methode Persona in Schnelltests und Schnellanalysen einsetzbar ist.&lt;br /&gt;
Vor Jahrzehnten hatten wir so einen ähnlichen Fall mit den Rollstuhlfahrer in öffentlichen Gebäuden. Da kam die Forderung auf, dass jedes Gebäude einen Fahrstuhl und Rampen aufzuweisen hat. Inzwischen wissen wir, dass der Fahrstuhl und die Rampe sind auch für viele andere Menschengruppe praktisch ist. Selbst kerngesunde Menschen benötigen Rampen wenn sie bspw. einen Kinderwagen benutzen oder umziehen. &lt;br /&gt;
Kurzum eine gute ergonomische Lösung löst viele Probleme aus ganz vielen Anlässen und damit kommt eine ganz andere Wirtschaftlichkeit. Die Wirtschaftlichkeit über Randgruppen ist immer schwierig zu argumentieren. Besser sind Lösungsansätze die Randgruppe und Mitte gemeinsam abdecken. Üblicherweise wird hierzu der Begriff &amp;quot;Komfort&amp;quot; verwendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=72</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-11-18T15:15:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* = Grundrecht auf Analoge Lebensweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Doro&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
Technikferne User sind Menschen, die bei der Lösung einfacher Aufgaben wie Drucken, Öffnen von Dateien oder Installation von Apps auf dem Smartphone zumindest manchmal Hilfe benötigen.&lt;br /&gt;
Technikferne User finden sich in allen Bevölkerungsgruppen, und sind besonders häufig unter&lt;br /&gt;
* SeniorInnen&lt;br /&gt;
* Hausfrauen&lt;br /&gt;
* bildungsfernen Menschen&lt;br /&gt;
Viele technikferne User sind finanzstark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das mentale Modell vieler technikferner Menschen vom Internet ist beispielsweise das einer riesigen Enzyklopädie. Das hat verständlicherweise Auswirkungen, beispielsweise auf die Bewertung von Informationen. Fachbegriffe, natürlich auch englische, stellen für viele eine Hürde dar. Dadurch werden schwer verstehbare Unterschiede wie beispielsweise zwischen Browser und Suchmaschine oder Suchmaschine und Internet zusätzlich verschleiert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Viele technikferne User sind darüber hinaus ungeübt im Handling von digitalen Medien, und tun sich schwer, kleine Buttoms zu treffen, mit Drag &amp;amp; Drop Elemente an einen anderen Ort zu ziehen, oder mit einer Smartphone-Tastatur Eingaben zu machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wie es dennoch möglich ist, Websites und Apps auch für technikferne User verständlich zu gestalten, das ist Thema des ZIMD. In jüngster Zeit wurden solche Theman in den Projekten &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.mobiseniora.at&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;MobiseniorA&amp;lt;/a&amp;gt; und &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.zimd.at/gut-guideline-checklist&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;GUT&amp;lt;/a&amp;gt; erforscht und bearbeitet.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;DAU und TAU&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen, und gehen auch meist davon aus, dass das seine Berechtigung hat. Denn in der Wirtschaft sind ja auch sehr viele mehr oder weniger technikaffine Menschen, und vor allem sind diese *sichtbarer*.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Dahinter steckt kein Zufall, sondern die so genannte I-Methodology (vgl. Corinna Bath, 2009): Technologische Entwicklungen in Europa werden von relativ homogenen Teams aus Männern mittleren Alters dominiert, was dazu führt, dass vor allem die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Gruppe berücksichtigt werden und andere KundInnengruppen vernachlässigt werden. (vgl. Joost, Bessing &amp;amp; Buchmüller et al., 2010).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; Dies hat ernste Konsequenzen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„It decreases the innovative power and inventiveness because of missing opponent, ambiguous or even conflicting viewpoints. It increases the pitfalls of „I-methodologies“ which means that the producers‘ as-sumptions become more or less consciously the leading benchmarks for technological developments instead of real users‘ needs and demands.“&amp;lt;/i&amp;gt; (Buchmüller, Joost, Bessing &amp;amp; Stein et al., 2011, S. 744)&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Diese I-Methodology bewirkt also, dass EntwicklerInnen auf Ihresgleichen fokussieren und davon ausgehen, dass die meisten anderen NutzerInnen ähnliche Bedürfnisse und Anforderungen haben, wie sie selbst. Immer noch höre ich des öfteren abwertende Worte, wie „Manche User sind sooo dumm!!!“ (aufgeschnappt 2017 (!)). Und nicht zufällig gibt es den Begriff des „Dümmsten anzunehmenden Users“. Auch dieser dumme User sollte es checken, klar, aber auf ihn ausgerichtet wird das Design sicher nicht.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Was, wenn dieser User gar nicht so dumm wäre, sondern einfach andere Erfahrungen gemacht hätte in seinem Leben. Weniger mit Computer zu tun gehabt hätte, keine Erfahrungen, auf die er zurück greifen kann: Deshalb ist er/sie noch lange nicht dumm.&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, einmal den TAU als Randerscheinung zu begreifen, den DAU etwas wertschätzender als TFU – Technikfernen User zu benennen und letzteren etwas mehr in den Fokus zu rücken. Denn wenn Software für technikferne Menschen gut funktioniert, kommen auch technikaffine Menschen damit leichter in den Flow – das konnte im Projekt MobiseniorA eindeutig gezeigt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:mark_1.png]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren &lt;br /&gt;
*- also von techniknahen Menschen - durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren können, die von der Technik keine Ahnung haben. Man hat dabei den Steuerungsmechanismus des Prozessors so konstruiert, dass die Programme als lesbare Texte erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer naheliegenden Metaphorik versteht dann der Prozessor, was ihm quasisprachlich mitgeteilt wird. Von der Reduktion des Programmieraufwandes durch Programmiersprachen, welche IBM mit Fortran anstrebte, dürfte ein wesentlicher Anteil darin bestehen, dass die Programmierer, die dem Computer Befehle geben, praktisch nichts vom Computer wissen müssen. Was es alles zu wissen gäbe, erläutert N.Wirth anhand des vermeintlich einfachen Beispiels, wie die Position eines Objektes im Computer darzustellen ist. Das Problemchen wäre in modernen Computer ohne Programmiersprachen gewaltig. ”Deshalb kann von einem Programmierer kaum verlangt werden, dass er über die zu verwendende Zahlendarstellung oder gar über die Eigenschaften der Speichervorrichtung entscheidet. (...) In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Programmiersprachen offensichtlich - es geht darum technikfernen Menschen den Umgang mit Technik möglich zu machen (von ökonomischen Interessen dahinter, will ich hier absehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass Menschen so technikfern gehalten werden. Technik ist nie ein Schulfach geworden, nicht einmal das technikferne Programmieren ist in der Schule angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept &amp;quot;Prozessorsprache&amp;quot; hat zwei Ebenen, die Programmier- und die Kommandosprache. Wer schon etwas länger einen PC verwendet, erinnert sich an den  DOS-Prompt c&amp;gt;:, der als sprachliche Aufforderung interpretiert werden kann, einen auch sprachlichen Befehl einzugeben. Auch die aktuellen Windowsversionen kennen dieses Verfahren unter &amp;quot;Ausführen&amp;quot; immer noch. Die Kommandosprache richtet sich nicht an (nur) Programmierer, sondern an Menschen, die den Computer beispielsweise als Rechner oder als Schreibmaschine verwenden wollen. Und natürlich sind Formulare am Bildschirm auch irgendwie dialogisch. Deshalb wurden Computer mit Bildschirmen dann Dialogcomputer genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist aber, dass die Verwendung von Computern nicht nur für Programmierer, sondern auch für die Masse der sogenannten technikfernen Anwender einfacher wurde. Allerdings gibt es dabei zwei Vergleiche. Ich kann als Anwender, der einen Brief schreiben will, einen Computer mit einer Schreibmaschine vergleichen oder ich kann zwei verschiedene Computer vergleichen, wobei ich beispielsweise MS-Dos und Windows 3.1 vergleichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 - also immer noch Jahre vor der ersten MMK - entwickelte PARC den Xerox Alto, den ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) und Maus und liess ihn sich von Hippies wie B. Gates und S. Jobs oder von Mitarbeitern wie R. Metcalfe (3Com) klauen. Es dauerte aber bis 1984, bis sich der Mac als erstes Massenprodukt zeigt, und Windows liess bis 1990 auf sich warten, weil davor ein passender Prozessor fehlte. Die MMK war mit ihrer Problematisierung der Schnittstelle also wenigstens dem Markt voraus. Die MMK forderte aber immer einfache Schnittstellen, die intuitiv begreifbar sind, also technikferne Anwender unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur Geschichte. Und jetzt zu den Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Gunter Dubrau&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich steht derzeit die Umgestaltung von Arbeitsprozessen durch Redesign existierender Softwareanwendungen im Mittelpunkt meines Interesses. Mir geht es dabei nicht um Senioren, Behinderte und ähnlich spezielle Nutzergruppen, sondern um den Arbeitnehmer, der täglich mit dem Computer, speziell mittels Computer gesteuerter Maschinen, arbeiten muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: Menschen, die an computergesteuerten Maschinen arbeiten, können „technikferne User“ eben dieser Maschinen sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2: Menschen können sich nur in ihrer Freizeit, also im privatem Umfeld, dafür entscheiden, „technikfern“ zu sein. Im Arbeitsprozess können sie es nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3: Unbemerkt zur Gewohnheit gewordene Techniken werden nicht mehr als solche wahrgenommen. &amp;quot;Technikfern&amp;quot; bedeutet also nicht die Nicht-Nutzung von Technik im Alltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4: Technikferne User computergesteuerter Maschinen erleben eine interaktive Parallelwelt, deren Auswirkungen unklar sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionspapier von Rene Hoffmann ===&lt;br /&gt;
Zum aufkommen des Begriffs Technikfernen User (TAU) habe ich vier Thesen und über dessen Diskussion ich mich freue:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundrecht auf analoge Lebensweise.&lt;br /&gt;
* Jeder ist in der heutigen Zeit ein partieller TAU.&lt;br /&gt;
* Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft.&lt;br /&gt;
* Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf. &lt;br /&gt;
* Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt; Grundrecht auf Analoge Lebensweise &amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Technikferner User (TAU)“ passt zum heutigen Zeitgeist. In Bücher wie „Analog ist das neue Bio&amp;quot; von Andre Wilkens wird es anschaulich und unterhaltsam in allen Facetten beschrieben.&lt;br /&gt;
Es gibt sicherlich Menschen die aufgrund ihrer Fähigkeiten „geborene TAU's“ sind, aber bei der großen Mehrheit ist es eine freiwillige und vernünftige Entscheidung zu bestimmten Gebieten sich selbst als partiellen TAU einzustufen.&lt;br /&gt;
Das verhält sich so ähnlich bei den früheren aggressiven Zeitgeist das jeder Mensch sein Geld an der Börse anlegen sollte und auf die „Sparbuch-User“ in der Presse eine regelrechte Hetzjagd eröffnet wurde. Seit dem Bördencrash 2007 hat sich der Ton in den Medien gedreht: Wenn Du ein Finanzprodukt nicht verstehst, dann lass die Finger davon.&lt;br /&gt;
Bei den IT-Produkten gab es den &amp;quot;Snowden-Crash&amp;quot; mit der aufgezeigt wurde es auch intelligent sein kann nicht alles digital abzuwickeln. Wünschenswert wäre ein Grundrecht auf analoge Lebensweise. Das Bundesverfassungsgericht wird dies sicherlich früher oder später aus dem Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung ableiten, so ist damals das Grundrecht auf Datenschutz in Deutschland entstanden.&lt;br /&gt;
Der Begriff TAU zwingt dem Leser eine Mangelperspektive auf ohne Reflexion ob das für diese Zielgruppe wirklich ein Mangel darstellt. Ebenfalls verneint der Begriff TAU alternative Lebensentwürfe und unterwirft sich unreflektiert der totalen Digitalen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jeder ist in der heutigen Zeit ein TAU partiell ====&lt;br /&gt;
Top-Moderne GUI haben viele unsichtbare Buttons. Wer die Wisch-Geste nicht kennt der sieht auch keine auswählbaren Funktion am Display seines Smartphones. Ebenso gibt es inzwischen viele Top-Moderne Weboberflächen die um besonders elegant und aufgeräumt sich zu präsentieren die Funktionen verstecken. Oft werden Buttons erst sichtbar, wenn man mit der Maus in den Bereich reingeht oder auf einer Touchoberfläche einen bestimmten Bereich markiert. Es gibt aber keine visuelle Codierung, dass dieses Objekt interaktiv ist und nicht nur eine Grafik.&lt;br /&gt;
Wie löst ein sogenannter technik-affiner Benutzer solche Benutzungsprobleme? Als erstes informiert er sich proaktiv durch das tägliche lesen von IT-News. Als zweites schaut er proaktiv Keynotes von Apple und Google an, weil da zum Beispiel die neusten Wisch-Gesten gezeigt werden an Stellen wo diese vorher nicht benutzbar waren. Und natürlich merkt sich so ein News-Leser was es alles an tollen Funktionen gibt, weil erst mit dem Wissen das es Funktion X oder X auch bei diesem Programm / Webseite geben sollte, hat man eine Idee wonach man am Bildschirm suchen kann.&lt;br /&gt;
Menschen suchen nach Stabilität.&lt;br /&gt;
Das Problem liegt in der Öffentlichkeitsarbeit. Das Neue gilt als schick wie bei der Mode und es dauert lange bis auch die Vorteile alter bewährte Lösungen wertgeschätzt werden - meist erst wenn es Retro-Hipp sein kann. Retro setzt voraus, dass eine Lösung mindestens eine Generation unverändert überstanden hat also mindestens 25 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft ====&lt;br /&gt;
Im Moderationspapier heißt es „Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen“. Das ist eine unpräzise Beobachtung. Es gibt in unserer Zunft auch verschiedene Biographien — die einen haben ein Konfliktverständnis aus Ingenieur/Psychologie nach Gebrauchstauglichkeit, Nutzungskontext und zugehörigen Benutzer(gruppen) — andere haben ein Verständnis aus Marketingsicht und versuchen so viele Abkürzungen nehmen zu können wie möglich um ihren Auftraggeberverständnis auch im vorauseilenden Gehorsam überzuerfüllen.&lt;br /&gt;
Das übrigens Usability-Tests oft nur technikaffine Benutzer abdecken hat in der Realität auch eine Ursache in der aktuellen Normung der ISO 9241. Dort wird viel definiert, aber keine Usability-Prüfung standardisiert. &lt;br /&gt;
Ich selber habe mit Dr. Dirk Fischer die letzte vier Jahre an einen neuen Normungsantrag gearbeitet in der angeregt durch Dirk Fischer erstmalig Fertigkeitsstufen, Schwierigkeitsgrad, Barrierefreiheitsgrad und weitere Dimensionen in einer Matrix standardisiert werden. Der Normungsantrag ist in Deutschland zur Zeit nur bedingt anschlussfähig. &lt;br /&gt;
Wenn man in Detaildiskussionen einsteigt, dann gibt es immer ganz krude Diskussionen. Nach 2-3 Stunden stellt sich dann immer heraus, dass auch die Marketing-affinen Usability-Experten so etwas wie Fertigkeitsstufen und Schwierigkeitsgrad durchaus kennen, aber im Drang ständig eine Abkürzung im Vorgehen zu erlangen mehr ein intuitives Vorgehen bevorzugen, bei der dann nicht dokumentiert wie der Zuschnitt der einzelnen Nutzungskontexte vorgenommen wurde. Dazu gibt es dann immer sehr unterhaltsame kreative Herleitungstechniken zu hören bei der es dann am wenn man hart nachfragt am Ende nur Erfahrungswissen aus früheren Projekten übrig bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahnungslose Auftraggeber bekommt davon nichts mit, weil Festlegungen die nicht dokumentiert werden, bieten ihm auch keinen Anhaltspunkt das kritisch zu hinterfragen wieso am Test nur Experten teilgenommen oder warum nur eine Mini-Einsteiger-Aufgabe XY von Anfängern und es keine Aufgabe für Fortgeschrittene getestet wurde, obwohl wenn ein Anfänger nach 20x nutzen automatisch gewisse neue Varianten aufkommen für die dann gewisse Parameter oder andere Listendarstellungen erforderlich werden - die aber einen anderen Abstraktionsgrad haben müssen als für einen Experten. Aber diese Varianten werden oft nur von Experten getestet, weil dann spart man sich eine Benutzergruppe und hat alle Funktionen effizient geprüft. &lt;br /&gt;
Zum zweiten stellte sich in den Diskussionen in den Gremien heraus, das da auch noch Unwissenheit in der Versuchsplanung gibt. Wenn ich ein Programm in drei Fertigkeitsstufen testen will, dann muss ich nicht 3 x 10 Testbenutzer zusammenholen, es geht auch eleganter und zielgerichteter, wenn man Entscheidungen dokumentieren und mit dem Auftraggeber auch transparent darstellen kann. Die Auftraggeber glauben oft dass alle Zielgruppen getestet wurden.&lt;br /&gt;
Über die Jahre gab es Tipps wie man Normungsanträge trotz Marketing-affin durchsetzte Gremien durchbekommen könnte. Die Hinweise begannen mit das man Wörter wie Konzept und Methode meiden sollte, weil das macht einen Norm sehr Ingenieurmäßig kurz und knapp und lässt wenig Interpretationsspielraum. In der aktuellen Normung zur ISO 9242 gibt es überwiegend Aufzählungs-Inhalte und die Normen werden immer länger. Gewisse Revisonen wie die ISO 9242-11 werden international komplett abgelehnt, weil immer mehr dazugepackt werden soll anstatt gewisse Dinge zu ordnen.&lt;br /&gt;
Wenn der Designer und Entwickler weiß nach welchen Konzepten er später systematisch geprüft wird, dann wird das auch berücksichtigt. Dazu müssen keine Spiegelstriche auswendiggelernt werden oder Checklisten geprüft werden. Das war die Erfahrung aus dem alten DAkkS Usability-Leitfaden. Die dort formulierten Prinzipien sind später in die ISO Normung eingeflossen. Die Revision des DAkkS Usability-Leitfaden nach 15 Jahren Praxis der Anwendung ist bisher nicht veröffentlicht, weil DAkkS keine Veröffentlichungen mehr vornimmt und ein neues Organ erst gefunden werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich muss kritisiert werden, dass die Entwicklung von sogenannten Controls also Benutzerinteraktionselemente wie Button, Kombinationsfeld usw. seit den 1985 kaum weiterentwickelt haben. Auch die Weboberflächen haben im Prinzip eine dynamische Oberflächen-Erzeugung, aber diese Möglichkeiten werden kaum genutzt und wurden nicht weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
An der UseLib von Dirk Fischer bei denen ich an einigen Tests teilnehme sieht man erst welches Potenzial da brach liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick erscheint es ein guter Ansatz eine weitere Accessbility-Gruppe zu definieren und ihr einen eigenen Namen zu geben, so dass es über die Methode Persona in Schnelltests und Schnellanalysen einsetzbar ist.&lt;br /&gt;
Vor Jahrzehnten hatten wir so einen ähnlichen Fall mit den Rollstuhlfahrer in öffentlichen Gebäuden. Da kam die Forderung auf, dass jedes Gebäude einen Fahrstuhl und Rampen aufzuweisen hat. Inzwischen wissen wir, dass der Fahrstuhl und die Rampe sind auch für viele andere Menschengruppe praktisch ist. Selbst kerngesunde Menschen benötigen Rampen wenn sie bspw. einen Kinderwagen benutzen oder umziehen. &lt;br /&gt;
Kurzum eine gute ergonomische Lösung löst viele Probleme aus ganz vielen Anlässen und damit kommt eine ganz andere Wirtschaftlichkeit. Die Wirtschaftlichkeit über Randgruppen ist immer schwierig zu argumentieren. Besser sind Lösungsansätze die Randgruppe und Mitte gemeinsam abdecken. Üblicherweise wird hierzu der Begriff &amp;quot;Komfort&amp;quot; verwendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=71</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-11-18T15:14:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Doro&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
Technikferne User sind Menschen, die bei der Lösung einfacher Aufgaben wie Drucken, Öffnen von Dateien oder Installation von Apps auf dem Smartphone zumindest manchmal Hilfe benötigen.&lt;br /&gt;
Technikferne User finden sich in allen Bevölkerungsgruppen, und sind besonders häufig unter&lt;br /&gt;
* SeniorInnen&lt;br /&gt;
* Hausfrauen&lt;br /&gt;
* bildungsfernen Menschen&lt;br /&gt;
Viele technikferne User sind finanzstark.&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das mentale Modell vieler technikferner Menschen vom Internet ist beispielsweise das einer riesigen Enzyklopädie. Das hat verständlicherweise Auswirkungen, beispielsweise auf die Bewertung von Informationen. Fachbegriffe, natürlich auch englische, stellen für viele eine Hürde dar. Dadurch werden schwer verstehbare Unterschiede wie beispielsweise zwischen Browser und Suchmaschine oder Suchmaschine und Internet zusätzlich verschleiert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Viele technikferne User sind darüber hinaus ungeübt im Handling von digitalen Medien, und tun sich schwer, kleine Buttoms zu treffen, mit Drag &amp;amp; Drop Elemente an einen anderen Ort zu ziehen, oder mit einer Smartphone-Tastatur Eingaben zu machen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Wie es dennoch möglich ist, Websites und Apps auch für technikferne User verständlich zu gestalten, das ist Thema des ZIMD. In jüngster Zeit wurden solche Theman in den Projekten &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.mobiseniora.at&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;MobiseniorA&amp;lt;/a&amp;gt; und &amp;lt;a href=&amp;quot;http://www.zimd.at/gut-guideline-checklist&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&amp;gt;GUT&amp;lt;/a&amp;gt; erforscht und bearbeitet.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;DAU und TAU&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen, und gehen auch meist davon aus, dass das seine Berechtigung hat. Denn in der Wirtschaft sind ja auch sehr viele mehr oder weniger technikaffine Menschen, und vor allem sind diese *sichtbarer*.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Dahinter steckt kein Zufall, sondern die so genannte I-Methodology (vgl. Corinna Bath, 2009): Technologische Entwicklungen in Europa werden von relativ homogenen Teams aus Männern mittleren Alters dominiert, was dazu führt, dass vor allem die Bedürfnisse und Anforderungen dieser Gruppe berücksichtigt werden und andere KundInnengruppen vernachlässigt werden. (vgl. Joost, Bessing &amp;amp; Buchmüller et al., 2010).&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt; Dies hat ernste Konsequenzen:&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;„It decreases the innovative power and inventiveness because of missing opponent, ambiguous or even conflicting viewpoints. It increases the pitfalls of „I-methodologies“ which means that the producers‘ as-sumptions become more or less consciously the leading benchmarks for technological developments instead of real users‘ needs and demands.“&amp;lt;/i&amp;gt; (Buchmüller, Joost, Bessing &amp;amp; Stein et al., 2011, S. 744)&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Diese I-Methodology bewirkt also, dass EntwicklerInnen auf Ihresgleichen fokussieren und davon ausgehen, dass die meisten anderen NutzerInnen ähnliche Bedürfnisse und Anforderungen haben, wie sie selbst. Immer noch höre ich des öfteren abwertende Worte, wie „Manche User sind sooo dumm!!!“ (aufgeschnappt 2017 (!)). Und nicht zufällig gibt es den Begriff des „Dümmsten anzunehmenden Users“. Auch dieser dumme User sollte es checken, klar, aber auf ihn ausgerichtet wird das Design sicher nicht.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Was, wenn dieser User gar nicht so dumm wäre, sondern einfach andere Erfahrungen gemacht hätte in seinem Leben. Weniger mit Computer zu tun gehabt hätte, keine Erfahrungen, auf die er zurück greifen kann: Deshalb ist er/sie noch lange nicht dumm.&lt;br /&gt;
Ich schlage vor, einmal den TAU als Randerscheinung zu begreifen, den DAU etwas wertschätzender als TFU – Technikfernen User zu benennen und letzteren etwas mehr in den Fokus zu rücken. Denn wenn Software für technikferne Menschen gut funktioniert, kommen auch technikaffine Menschen damit leichter in den Flow – das konnte im Projekt MobiseniorA eindeutig gezeigt werden.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:mark_1.png]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren &lt;br /&gt;
*- also von techniknahen Menschen - durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren können, die von der Technik keine Ahnung haben. Man hat dabei den Steuerungsmechanismus des Prozessors so konstruiert, dass die Programme als lesbare Texte erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer naheliegenden Metaphorik versteht dann der Prozessor, was ihm quasisprachlich mitgeteilt wird. Von der Reduktion des Programmieraufwandes durch Programmiersprachen, welche IBM mit Fortran anstrebte, dürfte ein wesentlicher Anteil darin bestehen, dass die Programmierer, die dem Computer Befehle geben, praktisch nichts vom Computer wissen müssen. Was es alles zu wissen gäbe, erläutert N.Wirth anhand des vermeintlich einfachen Beispiels, wie die Position eines Objektes im Computer darzustellen ist. Das Problemchen wäre in modernen Computer ohne Programmiersprachen gewaltig. ”Deshalb kann von einem Programmierer kaum verlangt werden, dass er über die zu verwendende Zahlendarstellung oder gar über die Eigenschaften der Speichervorrichtung entscheidet. (...) In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Programmiersprachen offensichtlich - es geht darum technikfernen Menschen den Umgang mit Technik möglich zu machen (von ökonomischen Interessen dahinter, will ich hier absehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass Menschen so technikfern gehalten werden. Technik ist nie ein Schulfach geworden, nicht einmal das technikferne Programmieren ist in der Schule angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept &amp;quot;Prozessorsprache&amp;quot; hat zwei Ebenen, die Programmier- und die Kommandosprache. Wer schon etwas länger einen PC verwendet, erinnert sich an den  DOS-Prompt c&amp;gt;:, der als sprachliche Aufforderung interpretiert werden kann, einen auch sprachlichen Befehl einzugeben. Auch die aktuellen Windowsversionen kennen dieses Verfahren unter &amp;quot;Ausführen&amp;quot; immer noch. Die Kommandosprache richtet sich nicht an (nur) Programmierer, sondern an Menschen, die den Computer beispielsweise als Rechner oder als Schreibmaschine verwenden wollen. Und natürlich sind Formulare am Bildschirm auch irgendwie dialogisch. Deshalb wurden Computer mit Bildschirmen dann Dialogcomputer genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist aber, dass die Verwendung von Computern nicht nur für Programmierer, sondern auch für die Masse der sogenannten technikfernen Anwender einfacher wurde. Allerdings gibt es dabei zwei Vergleiche. Ich kann als Anwender, der einen Brief schreiben will, einen Computer mit einer Schreibmaschine vergleichen oder ich kann zwei verschiedene Computer vergleichen, wobei ich beispielsweise MS-Dos und Windows 3.1 vergleichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 - also immer noch Jahre vor der ersten MMK - entwickelte PARC den Xerox Alto, den ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) und Maus und liess ihn sich von Hippies wie B. Gates und S. Jobs oder von Mitarbeitern wie R. Metcalfe (3Com) klauen. Es dauerte aber bis 1984, bis sich der Mac als erstes Massenprodukt zeigt, und Windows liess bis 1990 auf sich warten, weil davor ein passender Prozessor fehlte. Die MMK war mit ihrer Problematisierung der Schnittstelle also wenigstens dem Markt voraus. Die MMK forderte aber immer einfache Schnittstellen, die intuitiv begreifbar sind, also technikferne Anwender unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur Geschichte. Und jetzt zu den Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Gunter Dubrau&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich steht derzeit die Umgestaltung von Arbeitsprozessen durch Redesign existierender Softwareanwendungen im Mittelpunkt meines Interesses. Mir geht es dabei nicht um Senioren, Behinderte und ähnlich spezielle Nutzergruppen, sondern um den Arbeitnehmer, der täglich mit dem Computer, speziell mittels Computer gesteuerter Maschinen, arbeiten muss.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: Menschen, die an computergesteuerten Maschinen arbeiten, können „technikferne User“ eben dieser Maschinen sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2: Menschen können sich nur in ihrer Freizeit, also im privatem Umfeld, dafür entscheiden, „technikfern“ zu sein. Im Arbeitsprozess können sie es nicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3: Unbemerkt zur Gewohnheit gewordene Techniken werden nicht mehr als solche wahrgenommen. &amp;quot;Technikfern&amp;quot; bedeutet also nicht die Nicht-Nutzung von Technik im Alltag.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 4: Technikferne User computergesteuerter Maschinen erleben eine interaktive Parallelwelt, deren Auswirkungen unklar sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Positionspapier von Rene Hoffmann ===&lt;br /&gt;
Zum aufkommen des Begriffs Technikfernen User (TAU) habe ich vier Thesen und über dessen Diskussion ich mich freue:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Grundrecht auf analoge Lebensweise.&lt;br /&gt;
* Jeder ist in der heutigen Zeit ein partieller TAU.&lt;br /&gt;
* Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft.&lt;br /&gt;
* Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf. &lt;br /&gt;
* Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Grundrecht auf Analoge Lebensweise ====&lt;br /&gt;
Der Begriff „Technikferner User (TAU)“ passt zum heutigen Zeitgeist. In Bücher wie „Analog ist das neue Bio&amp;quot; von Andre Wilkens wird es anschaulich und unterhaltsam in allen Facetten beschrieben.&lt;br /&gt;
Es gibt sicherlich Menschen die aufgrund ihrer Fähigkeiten „geborene TAU's“ sind, aber bei der großen Mehrheit ist es eine freiwillige und vernünftige Entscheidung zu bestimmten Gebieten sich selbst als partiellen TAU einzustufen.&lt;br /&gt;
Das verhält sich so ähnlich bei den früheren aggressiven Zeitgeist das jeder Mensch sein Geld an der Börse anlegen sollte und auf die „Sparbuch-User“ in der Presse eine regelrechte Hetzjagd eröffnet wurde. Seit dem Bördencrash 2007 hat sich der Ton in den Medien gedreht: Wenn Du ein Finanzprodukt nicht verstehst, dann lass die Finger davon.&lt;br /&gt;
Bei den IT-Produkten gab es den &amp;quot;Snowden-Crash&amp;quot; mit der aufgezeigt wurde es auch intelligent sein kann nicht alles digital abzuwickeln. Wünschenswert wäre ein Grundrecht auf analoge Lebensweise. Das Bundesverfassungsgericht wird dies sicherlich früher oder später aus dem Grundrecht der freien Persönlichkeitsentfaltung ableiten, so ist damals das Grundrecht auf Datenschutz in Deutschland entstanden.&lt;br /&gt;
Der Begriff TAU zwingt dem Leser eine Mangelperspektive auf ohne Reflexion ob das für diese Zielgruppe wirklich ein Mangel darstellt. Ebenfalls verneint der Begriff TAU alternative Lebensentwürfe und unterwirft sich unreflektiert der totalen Digitalen Transformation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jeder ist in der heutigen Zeit ein TAU partiell ====&lt;br /&gt;
Top-Moderne GUI haben viele unsichtbare Buttons. Wer die Wisch-Geste nicht kennt der sieht auch keine auswählbaren Funktion am Display seines Smartphones. Ebenso gibt es inzwischen viele Top-Moderne Weboberflächen die um besonders elegant und aufgeräumt sich zu präsentieren die Funktionen verstecken. Oft werden Buttons erst sichtbar, wenn man mit der Maus in den Bereich reingeht oder auf einer Touchoberfläche einen bestimmten Bereich markiert. Es gibt aber keine visuelle Codierung, dass dieses Objekt interaktiv ist und nicht nur eine Grafik.&lt;br /&gt;
Wie löst ein sogenannter technik-affiner Benutzer solche Benutzungsprobleme? Als erstes informiert er sich proaktiv durch das tägliche lesen von IT-News. Als zweites schaut er proaktiv Keynotes von Apple und Google an, weil da zum Beispiel die neusten Wisch-Gesten gezeigt werden an Stellen wo diese vorher nicht benutzbar waren. Und natürlich merkt sich so ein News-Leser was es alles an tollen Funktionen gibt, weil erst mit dem Wissen das es Funktion X oder X auch bei diesem Programm / Webseite geben sollte, hat man eine Idee wonach man am Bildschirm suchen kann.&lt;br /&gt;
Menschen suchen nach Stabilität.&lt;br /&gt;
Das Problem liegt in der Öffentlichkeitsarbeit. Das Neue gilt als schick wie bei der Mode und es dauert lange bis auch die Vorteile alter bewährte Lösungen wertgeschätzt werden - meist erst wenn es Retro-Hipp sein kann. Retro setzt voraus, dass eine Lösung mindestens eine Generation unverändert überstanden hat also mindestens 25 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Begriff TAU zeigt ein kritisches Problem unserer Usability-Zunft ====&lt;br /&gt;
Im Moderationspapier heißt es „Usability-Experts fokussieren in ihrer Arbeit gerne auf technikaffine Menschen“. Das ist eine unpräzise Beobachtung. Es gibt in unserer Zunft auch verschiedene Biographien — die einen haben ein Konfliktverständnis aus Ingenieur/Psychologie nach Gebrauchstauglichkeit, Nutzungskontext und zugehörigen Benutzer(gruppen) — andere haben ein Verständnis aus Marketingsicht und versuchen so viele Abkürzungen nehmen zu können wie möglich um ihren Auftraggeberverständnis auch im vorauseilenden Gehorsam überzuerfüllen.&lt;br /&gt;
Das übrigens Usability-Tests oft nur technikaffine Benutzer abdecken hat in der Realität auch eine Ursache in der aktuellen Normung der ISO 9241. Dort wird viel definiert, aber keine Usability-Prüfung standardisiert. &lt;br /&gt;
Ich selber habe mit Dr. Dirk Fischer die letzte vier Jahre an einen neuen Normungsantrag gearbeitet in der angeregt durch Dirk Fischer erstmalig Fertigkeitsstufen, Schwierigkeitsgrad, Barrierefreiheitsgrad und weitere Dimensionen in einer Matrix standardisiert werden. Der Normungsantrag ist in Deutschland zur Zeit nur bedingt anschlussfähig. &lt;br /&gt;
Wenn man in Detaildiskussionen einsteigt, dann gibt es immer ganz krude Diskussionen. Nach 2-3 Stunden stellt sich dann immer heraus, dass auch die Marketing-affinen Usability-Experten so etwas wie Fertigkeitsstufen und Schwierigkeitsgrad durchaus kennen, aber im Drang ständig eine Abkürzung im Vorgehen zu erlangen mehr ein intuitives Vorgehen bevorzugen, bei der dann nicht dokumentiert wie der Zuschnitt der einzelnen Nutzungskontexte vorgenommen wurde. Dazu gibt es dann immer sehr unterhaltsame kreative Herleitungstechniken zu hören bei der es dann am wenn man hart nachfragt am Ende nur Erfahrungswissen aus früheren Projekten übrig bleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ahnungslose Auftraggeber bekommt davon nichts mit, weil Festlegungen die nicht dokumentiert werden, bieten ihm auch keinen Anhaltspunkt das kritisch zu hinterfragen wieso am Test nur Experten teilgenommen oder warum nur eine Mini-Einsteiger-Aufgabe XY von Anfängern und es keine Aufgabe für Fortgeschrittene getestet wurde, obwohl wenn ein Anfänger nach 20x nutzen automatisch gewisse neue Varianten aufkommen für die dann gewisse Parameter oder andere Listendarstellungen erforderlich werden - die aber einen anderen Abstraktionsgrad haben müssen als für einen Experten. Aber diese Varianten werden oft nur von Experten getestet, weil dann spart man sich eine Benutzergruppe und hat alle Funktionen effizient geprüft. &lt;br /&gt;
Zum zweiten stellte sich in den Diskussionen in den Gremien heraus, das da auch noch Unwissenheit in der Versuchsplanung gibt. Wenn ich ein Programm in drei Fertigkeitsstufen testen will, dann muss ich nicht 3 x 10 Testbenutzer zusammenholen, es geht auch eleganter und zielgerichteter, wenn man Entscheidungen dokumentieren und mit dem Auftraggeber auch transparent darstellen kann. Die Auftraggeber glauben oft dass alle Zielgruppen getestet wurden.&lt;br /&gt;
Über die Jahre gab es Tipps wie man Normungsanträge trotz Marketing-affin durchsetzte Gremien durchbekommen könnte. Die Hinweise begannen mit das man Wörter wie Konzept und Methode meiden sollte, weil das macht einen Norm sehr Ingenieurmäßig kurz und knapp und lässt wenig Interpretationsspielraum. In der aktuellen Normung zur ISO 9242 gibt es überwiegend Aufzählungs-Inhalte und die Normen werden immer länger. Gewisse Revisonen wie die ISO 9242-11 werden international komplett abgelehnt, weil immer mehr dazugepackt werden soll anstatt gewisse Dinge zu ordnen.&lt;br /&gt;
Wenn der Designer und Entwickler weiß nach welchen Konzepten er später systematisch geprüft wird, dann wird das auch berücksichtigt. Dazu müssen keine Spiegelstriche auswendiggelernt werden oder Checklisten geprüft werden. Das war die Erfahrung aus dem alten DAkkS Usability-Leitfaden. Die dort formulierten Prinzipien sind später in die ISO Normung eingeflossen. Die Revision des DAkkS Usability-Leitfaden nach 15 Jahren Praxis der Anwendung ist bisher nicht veröffentlicht, weil DAkkS keine Veröffentlichungen mehr vornimmt und ein neues Organ erst gefunden werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Forschung zum TAU zeigt den Stillstand bei den GUI-Framework auf ====&lt;br /&gt;
Grundsätzlich muss kritisiert werden, dass die Entwicklung von sogenannten Controls also Benutzerinteraktionselemente wie Button, Kombinationsfeld usw. seit den 1985 kaum weiterentwickelt haben. Auch die Weboberflächen haben im Prinzip eine dynamische Oberflächen-Erzeugung, aber diese Möglichkeiten werden kaum genutzt und wurden nicht weiterentwickelt.&lt;br /&gt;
An der UseLib von Dirk Fischer bei denen ich an einigen Tests teilnehme sieht man erst welches Potenzial da brach liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Positiver Lösungsansatz statt neue &amp;quot;Accessibility-Randgruppe&amp;quot; ====&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick erscheint es ein guter Ansatz eine weitere Accessbility-Gruppe zu definieren und ihr einen eigenen Namen zu geben, so dass es über die Methode Persona in Schnelltests und Schnellanalysen einsetzbar ist.&lt;br /&gt;
Vor Jahrzehnten hatten wir so einen ähnlichen Fall mit den Rollstuhlfahrer in öffentlichen Gebäuden. Da kam die Forderung auf, dass jedes Gebäude einen Fahrstuhl und Rampen aufzuweisen hat. Inzwischen wissen wir, dass der Fahrstuhl und die Rampe sind auch für viele andere Menschengruppe praktisch ist. Selbst kerngesunde Menschen benötigen Rampen wenn sie bspw. einen Kinderwagen benutzen oder umziehen. &lt;br /&gt;
Kurzum eine gute ergonomische Lösung löst viele Probleme aus ganz vielen Anlässen und damit kommt eine ganz andere Wirtschaftlichkeit. Die Wirtschaftlichkeit über Randgruppen ist immer schwierig zu argumentieren. Besser sind Lösungsansätze die Randgruppe und Mitte gemeinsam abdecken. Üblicherweise wird hierzu der Begriff &amp;quot;Komfort&amp;quot; verwendet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG4_MMK_2017&amp;diff=69</id>
		<title>AG4 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-11-17T12:47:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG4 - Digitale Transformation&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Matthias Rauterberg/Ernest Wallmueller&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 4'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet vernetzt die Gesellschaft, die Automatisierung verändert die Industrie, Roboter übernehmen unsere Arbeit. Einige Ökonomen sagen der durch Digitalisierung getriebenen technischen Entwicklung eine größere Wirkung vorher als etwa der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Automobils. Die digitale Transformation ist ein Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Die Digitale Transformation bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen betrifft. Basis der digitalen Transformation sind digitale Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen. Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation gehören die – traditionell als Informationstechnik bezeichneten – digitalen Technologien, dazu gehören die digitalen Infrastrukturen und Anwendungen, sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale, zum Beispiel mögliche digitale Geschäftsmodelle und digitale Wertschöpfungsnetzwerke. Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der durch digitale Technologien oder darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet. Die digitale Transformation geht aber viel weiter und darüber hinaus. Sie ist ein Veränderungsprozess, der eine Vielzahl von Aspekten unserer Gesellschaft betrifft und nicht bei den Unternehmen endet. Hauptakteure der digitalen Transformation sind Unternehmen, Individuen und Gemeinschaften, die Wissenschaft  sowie der Staat. Diese Akteure üben einen vielfältigen Einfluss aufeinander aus. Dieser Einfluss zeigt sich zum Beispiel dann, wenn durch neue Technologien und der Verwendung dieser auch Erwartungshaltungen an Unternehmen verbunden sind, diese digitalen Technologien zu adoptieren. So ist es für ein Versand-Unternehmen schwer, seine Kunden zu erreichen, wenn den Kunden keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich online über einen Artikel oder eine Dienstleistung zu informieren beziehungsweise diese auch zu bestellen. Die Erwartung von Individuen, insbesondere von den vielen innovativen Mitgliedern der Gesellschaft, unter anderem den Unternehmen gegenüber, stellt selbst eine starke treibende Kraft der digitalen Transformation dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionthemen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verhaelt sich die Digitale Welt mit der Realen Welt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist noch Realitaet nach der digitalen Transformation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit soll noch die Mechanisierung des Menschen gehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lektüreanregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernest Wallmueller (2017) Praxiswissen Digitale Transformation: Den Wandel verstehen, Lösungen entwickeln, Wertschöpfung steigern. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulli Klotz (2017) Arbeit wird neu definiert. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Transformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Thesenpapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Sabine Graeser&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:Mmk_17_graeser.pdf | Thesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Hansjürgen Paul&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://onedrive.live.com/view.aspx?resid=62A5D236E222D92B!705980&amp;amp;ithint=file%2cdocx&amp;amp;app=Word&amp;amp;authkey=!AKjkuP-ZV1zP180| Thesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=68</id>
		<title>AG2 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=68"/>
		<updated>2017-11-12T19:26:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG2 -  Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Peter Brödner: Anstößiges zum Thema der AG 2&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;1.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Um kaum ein anderes technisches Artefakt ranken sich derart viele und&lt;br /&gt;
abwegige Mythen wie um den Computer. Als den allermeisten Menschen&lt;br /&gt;
mystisch erscheinender Gegenstand ist er die mythisch umwölkte Maschine&lt;br /&gt;
schlechthin. Damit lässt er sich auch perfekt für ideologische Zwecke&lt;br /&gt;
missbrauchen (was wir derzeit gerade wieder in einer neuen Welle&lt;br /&gt;
»technologischen Überschwangs« um sog. »autonome Systeme« erleben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;2.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Von Beginn an ist der Computer Gegenstand irreführender Metaphorik. So gilt&lt;br /&gt;
er unter anderem als&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;»Elektronengehirn« und »Denkmaschine« (in den 1940/50er Jahren),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;befähigt zu künstlicher »Intelligenz« und maschinellem »Lernen« (McCarthy&lt;br /&gt;
1957, Steinbuchs »Lernmatrix« 1961, »Expertensysteme« der 1980er, KNN,&lt;br /&gt;
heutige Rede von der »Singularität« als dem Umschlagpunkt, an dem die&lt;br /&gt;
künstliche der natürlichen Intelligenz überlegen wird),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;daher auch als allgemeiner Bösewicht und »Jobkiller« (Wiener 1952,&lt;br /&gt;
1970/80er Jahre, heute wieder).&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;3.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auch die sich für zuständig erklärende Wissenschaft der »Informatik« trägt&lt;br /&gt;
selbst wesentlich zur Mythenbildung bei, wenn sie erklärt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;»Im Zentrum der Informatik steht die Information. Sie bezieht sich auf Fakten, Wissen,&lt;br /&gt;
Können, Austausch, Überwachen und Bewirken; sie will erzeugt, dargestellt, abgelegt,&lt;br /&gt;
aufgespürt, weitergegeben und verwendet werden; sie ist meist komplex und&lt;br /&gt;
undurchschaubar mit anderen Informationen vernetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[…]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Wissenschaft Informatik befasst sich mit der Darstellung, Speicherung, Übertragung und&lt;br /&gt;
Verarbeitung von Information.« (So eine Grundsatzerklärung der GI, vgl.&lt;br /&gt;
www.gi.de/fileadmin/redaktion/Download/was-ist-informatik-lang.pdf).&lt;br /&gt;
Ebenso behauptet auch die Académie Francaise: »Informatik ist die Wissenschaft von der&lt;br /&gt;
rationalen, insbesondere maschinellen Verarbeitung von Information.«&lt;br /&gt;
Das ist in grotesker Weise kontrafaktisch; der Blick auf die Kernbereiche der&lt;br /&gt;
»Informatik« als wissenschaftlicher Disziplin offenbart: Die theoretische&lt;br /&gt;
»Informatik« befasst sich mit Fragen der Berechenbarkeit, Entscheidbarkeit&lt;br /&gt;
und Korrektheit, mit Turingmaschinen, Algorithmen und Datenstrukturen; die&lt;br /&gt;
technische Informatik behandelt Analyse, Entwurf und Bewertung von&lt;br /&gt;
Schaltsystemen; die praktische Informatik behandelt Probleme der&lt;br /&gt;
systematischen Entwicklung und Gebrauchstauglichkeit von Software etc.. Von&lt;br /&gt;
»Information« ist dort nirgendwo die Rede. Der Computer verarbeitet nicht&lt;br /&gt;
»Information« (was immer das sei), sondern Zeichen eines endlichen&lt;br /&gt;
Zeichenvorrats (»Alphabet«) mittels Algorithmen (vgl. Turingmaschine oder&lt;br /&gt;
auch Shannon). Eine zutreffende Benennung der Disziplin ist daher die&lt;br /&gt;
angelsächsische »computer science«, oder besser noch: »computing science«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;4.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die sich ebenfalls für zuständig haltende Sozialwissenschaft – jedenfalls soweit&lt;br /&gt;
es Fragen von Entwicklung und Gebrauch von Computertechnik in sozialer&lt;br /&gt;
Praxis anbelangt – trägt ihrerseits wenig zur Aufklärung, dafür gelegentlich&lt;br /&gt;
selbst erheblich zur Mythenbildung bei. So wird beispielsweise in der&lt;br /&gt;
unsäglichen »Actor Network Theory« Computern eigene »Handlungsträgerschaft&lt;br /&gt;
«, also die Eigenschaft des eigenständigen, »autonomen« Handelns,&lt;br /&gt;
zugeschrieben (woraus dann flugs etwa das »autonome« Auto entsteht). Oder&lt;br /&gt;
es wird wie vom ISF behauptet, »Informatisierung« in Gestalt vernetzter&lt;br /&gt;
Computersysteme bewirke einen »Produktivkraftsprung« und bilde eine neue&lt;br /&gt;
»gesellschaftliche Handlungsebene« &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. etwa Boes, A. &amp;amp; Kämpf, T. (2011): Global verteilte Kopfarbeit. Offshoring und der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandel der Arbeitsbeziehungen.&lt;br /&gt;
Berlin: edition sigma, S.62f.&amp;lt;/small&amp;gt;). Wahrlich starker Tobak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;5.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Das alles wirft die Fragen auf: Was tun? Wie können wir uns rund um den&lt;br /&gt;
Computer vor Mystifizierungen und Selbsttäuschungen schützen? Wie häufig in&lt;br /&gt;
solchen Fällen ist es hilfreich, genauestens hinzuschauen, wie Computer&lt;br /&gt;
funktionieren, was in ihnen im einzelnen abläuft. Und dazu hat die theoretische&lt;br /&gt;
»Informatik« in Form der Turingmaschine das Wesentliche zu sagen. Mit ihrer&lt;br /&gt;
Hilfe gelang es Turing ein- für allemal zu klären, was ein Algorithmus ist: ein&lt;br /&gt;
terminierendes Verfahren, mittels dessen Computer berechenbare Funktionen&lt;br /&gt;
auf einem endlichen Zeichenvorrat ausführen – und nichts sonst; darüber&lt;br /&gt;
hinaus konnte er damit zeigen, dass es auf die Hilbertsche Frage nach einem&lt;br /&gt;
allgemeinen Verfahren, mit dem von jeder beliebigen Formel in einem formalen&lt;br /&gt;
System entschieden werden kann, ob sie beweisbar ist oder nicht, keine&lt;br /&gt;
Antwort geben kann. Genau deswegen heißt der Computer »Computer« und ist&lt;br /&gt;
die »Informatik« eigentlich »computing science«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;6.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Damit entpuppen sich Computer (und mit ihnen durch den Austausch von&lt;br /&gt;
Signalen (Daten) gebildete Netzwerke) als eine besondere Klasse von&lt;br /&gt;
Maschinen, die sich von herkömmlichen Maschinen der Energie- und&lt;br /&gt;
Stoffumwandlung radikal unterscheiden. Während sich letztere Naturkräfte und&lt;br /&gt;
-effekte zwecks Steigerung von Mengenleistung funktional zunutze machen,&lt;br /&gt;
manipulieren Computer Zeichen, um entweder Prozesse der Energie- und&lt;br /&gt;
Stoffumwandlung zu steuern (etwa in sog. »cyber-physischen Systemen«)&lt;br /&gt;
oder um Zeichenprozesse sozialer Praktiken (etwa in Organisationen) zu&lt;br /&gt;
reorganisieren. Die oft zu vernehmende Behauptung, Computer steigerten per&lt;br /&gt;
se die Produktivität von Arbeit, ist mithin ein Märchen: Produktivitätssteigerungen&lt;br /&gt;
lassen sich mittels Computern allenfalls indirekt erzielen, indem&lt;br /&gt;
entweder durch bessere Steuerung von energie- und stoffumwandelnden&lt;br /&gt;
Prozessen neue Natureffekte oder größere Naturkräfte mobilisiert oder indem&lt;br /&gt;
zeichenbasierte Wissensarbeit (»Kopfarbeit«) und der Umgang mit ihren durch&lt;br /&gt;
Daten repräsentierten Ergebnissen neu organisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;7.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auch aus diesem Grund ist in allen hoch entwickelten, immer stärker durch&lt;br /&gt;
Wissensarbeit geprägten Gesellschaften ein säkularer Niedergang der&lt;br /&gt;
Produktivitätszuwächse zu verzeichnen. Das bedeutet allerdings nicht, dass im&lt;br /&gt;
Einzelfall konkreter Reorganisation von Wissensarbeit der Computereinsatz&lt;br /&gt;
nicht zu erheblichen Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Prozessabläufen&lt;br /&gt;
einschließlich des Wegfalls ganzer Tätigkeiten führt. Andererseits erfordert das&lt;br /&gt;
beträchtliche Aufwände für die Modellierung und Formalisierung von&lt;br /&gt;
Zeichenprozessen der Wissensarbeit als notwendiger Voraussetzung für den&lt;br /&gt;
Computereinsatz sowie für die individuelle und kollektive Aneignung seiner&lt;br /&gt;
Funktionen zum praktischen Gebrauch in den veränderten Arbeitsprozessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;8.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die mit dem Computer verbundene Metaphorik ist in mehrfacher Hinsicht&lt;br /&gt;
irreführend. Sie verführt dazu, die fremdbestimmte algorithmische Funktionsweise&lt;br /&gt;
von Computern mit autonomem, reflexiv gesteuertem Handeln von&lt;br /&gt;
Menschen gleichzusetzen mit der Folge, menschliches Verhalten auf&lt;br /&gt;
maschinelle Funktionen zu reduzieren und zugleich Illusionen über die Leistung&lt;br /&gt;
von Maschinen hervorzurufen. »Wer denkt, dass eine Maschine denkt, denkt&lt;br /&gt;
wie eine Maschine« (F. Nake).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wie die theoretische Informatik lehrt, ist das Verhalten von Computern strikt&lt;br /&gt;
gebunden an die durch Algorithmen kausal determinierte Ausführung&lt;br /&gt;
berechenbarer Funktionen (s.o. 5.); es ähnelt daher weder der Arbeitsweise&lt;br /&gt;
eines Gehirns als Organ eines lebendigen und bedürftigen, empfindsamen und&lt;br /&gt;
zu unmittelbarer, vorbegrifflicher Wahrnehmung fähigen Körpers noch ist es&lt;br /&gt;
mangels Intentionalität in irgendeinem bedeutungsvollen Sinn »wissend« oder&lt;br /&gt;
»intelligent«. Dem Algorithmus fehlt die zwecksetzende Instanz: Gehirn und&lt;br /&gt;
Körper sind per Stoffwechsel und Interaktion eingebunden in die umgebende&lt;br /&gt;
natürliche und soziale Welt, mit der sie von sich aus intentional interagieren&lt;br /&gt;
und die sie nährt. Dagegen sind Computer Artefakte, die zweckmäßig&lt;br /&gt;
gestaltete berechenbare Funktionen ausführen; intelligent sind nicht sie selbst,&lt;br /&gt;
sondern allenfalls die Programmierer, die sie mit diesen Funktionen ausgestattet&lt;br /&gt;
haben, um sozial bestimmten Zwecken zu dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ähnlich beruht auch der Ausdruck »maschinelles Lernen« auf einer fehlgeleiteten&lt;br /&gt;
Analogiebildung. Das veränderliche Verhalten vermeintlich »autonomer«&lt;br /&gt;
Software-Agenten wird durch algorithmische Verfahren erreicht, die deren&lt;br /&gt;
Anpassung an Umweltgegebenheiten steuern (tatsächlich wurden solche&lt;br /&gt;
Systeme früher auch als adaptive Systeme bezeichnet). Es ist daher fremdbestimmt&lt;br /&gt;
und gerade nicht autonom (allenfalls automatisch, durch äußeren&lt;br /&gt;
Anstoß von selbst ablaufend, auto-operativ). Im Gegensatz dazu geschieht&lt;br /&gt;
menschliches Lernen aus eigenem Antrieb – als Folge des intentionalen&lt;br /&gt;
Verhältnisses zur Welt – und beruht wesentlich auf reflexiver Handlungssteuerung&lt;br /&gt;
und Begriffsbildung als Grundlage der Gewinnung expliziten&lt;br /&gt;
theoretischen Wissens über die eigene Praxis (Nachdenken über das eigene&lt;br /&gt;
Handeln und das eigene Denken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG2) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:nntext itfiktionSo.pdf| „Thesen, quer gelesen“ Norbert Nowotsch, AG 2]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Datei:Nntext_itfiktionSo.pdf&amp;diff=67</id>
		<title>Datei:Nntext itfiktionSo.pdf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=66</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2017-10-25T21:57:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die 37-ste MMK findet statt am 17.11.2016 - 20.11.2016 im HOERI AM BODENSEE, 78343 Gaienhofen http://www.hoeri-am-bodensee.de&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Wiki handelt sich um einen Austausch über die Positionen zu den Arbeitsgruppenthemen im Vorfeld der MMK 2017. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen sind auf der Tagungswebseite zu finden: http://www.mmktagung.de&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Wir freuen uns, wenn Du mitmachst! &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Folgende Arbeitsgruppen sind vereinbart:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2017 |  Digitale Transformation]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Drachenfels-Lecture 2017]] NN bleibt geheim ;-)&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Keynote E. Wallmüller: Wie gehen wir mit der Digitalen Transformation um?&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2017:  [[Sabine Graeser]] [[Rolf Todesco]] ([[Impressum]])&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK Ritual] der MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG4_MMK_2017&amp;diff=63</id>
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		<updated>2017-10-03T16:25:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG4 - Digitale Transformation&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Matthias Rauterberg/Ernest Wallmueller&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 4'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet vernetzt die Gesellschaft, die Automatisierung verändert die Industrie, Roboter übernehmen unsere Arbeit. Einige Ökonomen sagen der durch Digitalisierung getriebenen technischen Entwicklung eine größere Wirkung vorher als etwa der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Automobils. Die digitale Transformation ist ein Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Die Digitale Transformation bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen betrifft. Basis der digitalen Transformation sind digitale Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen. Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation gehören die – traditionell als Informationstechnik bezeichneten – digitalen Technologien, dazu gehören die digitalen Infrastrukturen und Anwendungen, sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale, zum Beispiel mögliche digitale Geschäftsmodelle und digitale Wertschöpfungsnetzwerke. Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der durch digitale Technologien oder darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet. Die digitale Transformation geht aber viel weiter und darüber hinaus. Sie ist ein Veränderungsprozess, der eine Vielzahl von Aspekten unserer Gesellschaft betrifft und nicht bei den Unternehmen endet. Hauptakteure der digitalen Transformation sind Unternehmen, Individuen und Gemeinschaften, die Wissenschaft  sowie der Staat. Diese Akteure üben einen vielfältigen Einfluss aufeinander aus. Dieser Einfluss zeigt sich zum Beispiel dann, wenn durch neue Technologien und der Verwendung dieser auch Erwartungshaltungen an Unternehmen verbunden sind, diese digitalen Technologien zu adoptieren. So ist es für ein Versand-Unternehmen schwer, seine Kunden zu erreichen, wenn den Kunden keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich online über einen Artikel oder eine Dienstleistung zu informieren beziehungsweise diese auch zu bestellen. Die Erwartung von Individuen, insbesondere von den vielen innovativen Mitgliedern der Gesellschaft, unter anderem den Unternehmen gegenüber, stellt selbst eine starke treibende Kraft der digitalen Transformation dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionthemen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verhaelt sich die Digitale Welt mit der Realen Welt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist noch Realitaet nach der digitalen Transformation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit soll noch die Mechanisierung des Menschen gehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lektüreanregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernest Wallmueller (2017) Praxiswissen Digitale Transformation: Den Wandel verstehen, Lösungen entwickeln, Wertschöpfung steigern. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulli Klotz (2017) Arbeit wird neu definiert. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Transformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Thesenpapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Sabine Graeser&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:Mmk_17_graeser.pdf | Thesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Datei:Mmk_17_graeser.pdf&amp;diff=62</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<updated>2017-10-03T16:20:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG4 - Digitale Transformation&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Matthias Rauterberg/Ernest Wallmueller&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 4'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet vernetzt die Gesellschaft, die Automatisierung verändert die Industrie, Roboter übernehmen unsere Arbeit. Einige Ökonomen sagen der durch Digitalisierung getriebenen technischen Entwicklung eine größere Wirkung vorher als etwa der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Automobils. Die digitale Transformation ist ein Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Die Digitale Transformation bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen betrifft. Basis der digitalen Transformation sind digitale Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen. Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation gehören die – traditionell als Informationstechnik bezeichneten – digitalen Technologien, dazu gehören die digitalen Infrastrukturen und Anwendungen, sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale, zum Beispiel mögliche digitale Geschäftsmodelle und digitale Wertschöpfungsnetzwerke. Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der durch digitale Technologien oder darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet. Die digitale Transformation geht aber viel weiter und darüber hinaus. Sie ist ein Veränderungsprozess, der eine Vielzahl von Aspekten unserer Gesellschaft betrifft und nicht bei den Unternehmen endet. Hauptakteure der digitalen Transformation sind Unternehmen, Individuen und Gemeinschaften, die Wissenschaft  sowie der Staat. Diese Akteure üben einen vielfältigen Einfluss aufeinander aus. Dieser Einfluss zeigt sich zum Beispiel dann, wenn durch neue Technologien und der Verwendung dieser auch Erwartungshaltungen an Unternehmen verbunden sind, diese digitalen Technologien zu adoptieren. So ist es für ein Versand-Unternehmen schwer, seine Kunden zu erreichen, wenn den Kunden keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich online über einen Artikel oder eine Dienstleistung zu informieren beziehungsweise diese auch zu bestellen. Die Erwartung von Individuen, insbesondere von den vielen innovativen Mitgliedern der Gesellschaft, unter anderem den Unternehmen gegenüber, stellt selbst eine starke treibende Kraft der digitalen Transformation dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionthemen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verhaelt sich die Digitale Welt mit der Realen Welt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist noch Realitaet nach der digitalen Transformation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit soll noch die Mechanisierung des Menschen gehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lektüreanregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernest Wallmueller (2017) Praxiswissen Digitale Transformation: Den Wandel verstehen, Lösungen entwickeln, Wertschöpfung steigern. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulli Klotz (2017) Arbeit wird neu definiert. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Transformation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Thesenpapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Sabine Graeser&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG4_MMK_2017&amp;diff=56</id>
		<title>AG4 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-07-24T15:06:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG4 - Digitale Transformation&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Matthias Rauterberg/Ernest Wallmueller&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 4'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet vernetzt die Gesellschaft, die Automatisierung verändert die Industrie, Roboter übernehmen unsere Arbeit. Einige Ökonomen sagen der durch Digitalisierung getriebenen technischen Entwicklung eine größere Wirkung vorher als etwa der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Automobils. Die digitale Transformation ist ein Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Die Digitale Transformation bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen betrifft. Basis der digitalen Transformation sind digitale Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen. Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation gehören die – traditionell als Informationstechnik bezeichneten – digitalen Technologien, dazu gehören die digitalen Infrastrukturen und Anwendungen, sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale, zum Beispiel mögliche digitale Geschäftsmodelle und digitale Wertschöpfungsnetzwerke. Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der durch digitale Technologien oder darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet. Die digitale Transformation geht aber viel weiter und darüber hinaus. Sie ist ein Veränderungsprozess, der eine Vielzahl von Aspekten unserer Gesellschaft betrifft und nicht bei den Unternehmen endet. Hauptakteure der digitalen Transformation sind Unternehmen, Individuen und Gemeinschaften, die Wissenschaft  sowie der Staat. Diese Akteure üben einen vielfältigen Einfluss aufeinander aus. Dieser Einfluss zeigt sich zum Beispiel dann, wenn durch neue Technologien und der Verwendung dieser auch Erwartungshaltungen an Unternehmen verbunden sind, diese digitalen Technologien zu adoptieren. So ist es für ein Versand-Unternehmen schwer, seine Kunden zu erreichen, wenn den Kunden keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich online über einen Artikel oder eine Dienstleistung zu informieren beziehungsweise diese auch zu bestellen. Die Erwartung von Individuen, insbesondere von den vielen innovativen Mitgliedern der Gesellschaft, unter anderem den Unternehmen gegenüber, stellt selbst eine starke treibende Kraft der digitalen Transformation dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionthemen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verhaelt sich die Digitale Welt mit der Realen Welt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist noch Realitaet nach der digitalen Transformation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit soll noch die Mechanisierung des Menschen gehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lektüreanregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernest Wallmueller (2017) Praxiswissen Digitale Transformation: Den Wandel verstehen, Lösungen entwickeln, Wertschöpfung steigern. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulli Klotz (2017) Arbeit wird neu definiert. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Transformation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=55</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=55"/>
		<updated>2017-07-19T13:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;http://www.mmktagung.de/&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die 37-ste MMK findet statt am 17.11.2016 - 20.11.2016 im HOERI AM BODENSEE, 78343 Gaienhofen http://www.hoeri-am-bodensee.de&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Wiki handelt sich um einen Austausch über die Positionen zu den Arbeitsgruppenthemen im Vorfeld der MMK 2017. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen sind auf der Tagungswebseite zu finden: http://www.mmktagung.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:hotel1.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Wir freuen uns, wenn Du mitmachst! &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Folgende Arbeitsgruppen sind vereinbart:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 | Global Village]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Hartmut Barthelmeß, [[Dietmar Hennig]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2017 |  Digitale Transformation]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Matthias Rauterberg / Ernest Wallmueller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Drachenfels-Lecture 2017]] NN&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Keynote [[NN]] &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2017:  [[Sabine Graeser]] [[Rolf Todesco]] ([[Impressum]])&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK Ritual] der MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Bei der MMK Mitmachen/ Anmelden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://www.mmktagung.de/registrierung.php &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Im MMK-Wiki mitschreiben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Login |Login anfordern]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Facebook.png‎]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Arbeitsgruppen_MMK_2017&amp;diff=54</id>
		<title>Arbeitsgruppen MMK 2017</title>
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		<updated>2017-07-19T13:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h3&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 |  Global Village]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Hartmut Barthelmeß , [[Dietmar Hennig]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG1 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
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&amp;lt;h3&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG2 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
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&amp;lt;h3&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG3 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Matthias Rauterberg / Ernest Wallmueller&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG4 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
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&amp;lt;h3&amp;gt;AG 5: [[AG5 MMK 2017 | Jocker-Thema]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: N.N.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG5 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG4_MMK_2017&amp;diff=53</id>
		<title>AG4 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG4_MMK_2017&amp;diff=53"/>
		<updated>2017-07-19T13:42:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG4 - Digitale Transformation&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Matthias Rauterberg/Ernest Wallmueller&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet vernetzt die Gesellschaft, die Automatisierung verändert die Industrie, Roboter übernehmen unsere Arbeit. Einige Ökonomen sagen der durch Digitalisierung getriebenen technischen Entwicklung eine größere Wirkung vorher als etwa der Erfindung der Dampfmaschine, der Elektrizität oder des Automobils. Die digitale Transformation ist ein Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft betrifft. Die Digitale Transformation bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der die gesamte Gesellschaft und insbesondere Unternehmen betrifft. Basis der digitalen Transformation sind digitale Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen. Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation gehören die – traditionell als Informationstechnik bezeichneten – digitalen Technologien, dazu gehören die digitalen Infrastrukturen und Anwendungen, sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale, zum Beispiel mögliche digitale Geschäftsmodelle und digitale Wertschöpfungsnetzwerke. Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der durch digitale Technologien oder darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet. Die digitale Transformation geht aber viel weiter und darüber hinaus. Sie ist ein Veränderungsprozess, der eine Vielzahl von Aspekten unserer Gesellschaft betrifft und nicht bei den Unternehmen endet. Hauptakteure der digitalen Transformation sind Unternehmen, Individuen und Gemeinschaften, die Wissenschaft  sowie der Staat. Diese Akteure üben einen vielfältigen Einfluss aufeinander aus. Dieser Einfluss zeigt sich zum Beispiel dann, wenn durch neue Technologien und der Verwendung dieser auch Erwartungshaltungen an Unternehmen verbunden sind, diese digitalen Technologien zu adoptieren. So ist es für ein Versand-Unternehmen schwer, seine Kunden zu erreichen, wenn den Kunden keine Möglichkeit zur Verfügung steht, sich online über einen Artikel oder eine Dienstleistung zu informieren beziehungsweise diese auch zu bestellen. Die Erwartung von Individuen, insbesondere von den vielen innovativen Mitgliedern der Gesellschaft, unter anderem den Unternehmen gegenüber, stellt selbst eine starke treibende Kraft der digitalen Transformation dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussionthemen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verhaelt sich die Digitale Welt mit der Realen Welt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist noch Realitaet nach der digitalen Transformation?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie weit soll noch die Mechanisierung des Menschen gehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lektüreanregungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernest Wallmueller (2017) Praxiswissen Digitale Transformation: Den Wandel verstehen, Lösungen entwickeln, Wertschöpfung steigern. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulli Klotz (2017) Arbeit wird neu definiert. [link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Transformation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG5_MMK_2017&amp;diff=52</id>
		<title>AG5 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG5_MMK_2017&amp;diff=52"/>
		<updated>2017-07-19T13:40:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -   Die AGs  -  Anmeldungen - Schl…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG5 -  Jocker-Thema&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: N.N.&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 5'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bildet sich ein Gruppe relativ spontan, weil sie ein wichtiges Thema bearbeiten will oder weil keins der vorgeschlagenen Themen passt. Dafür haben wir einen Jocker vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand davon Gebrauch machen will, kann er sich bei mir (Rolf Todesco)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Arbeitsgruppen_MMK_2017&amp;diff=51</id>
		<title>Arbeitsgruppen MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Arbeitsgruppen_MMK_2017&amp;diff=51"/>
		<updated>2017-07-19T13:40:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 |  Global Village]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Hartmut Barthelmeß , [[Dietmar Hennig]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG1 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG2 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG3 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2017 | Jocker-Thema]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: N.N.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG4 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 5: [[AG5 MMK 2017 | Jocker-Thema]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: N.N.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG5 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=50</id>
		<title>AG2 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=50"/>
		<updated>2017-07-15T21:54:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG2 -  Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Peter Brödner: Anstößiges zum Thema der AG 2&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;1.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Um kaum ein anderes technisches Artefakt ranken sich derart viele und&lt;br /&gt;
abwegige Mythen wie um den Computer. Als den allermeisten Menschen&lt;br /&gt;
mystisch erscheinender Gegenstand ist er die mythisch umwölkte Maschine&lt;br /&gt;
schlechthin. Damit lässt er sich auch perfekt für ideologische Zwecke&lt;br /&gt;
missbrauchen (was wir derzeit gerade wieder in einer neuen Welle&lt;br /&gt;
»technologischen Überschwangs« um sog. »autonome Systeme« erleben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;2.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Von Beginn an ist der Computer Gegenstand irreführender Metaphorik. So gilt&lt;br /&gt;
er unter anderem als&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;»Elektronengehirn« und »Denkmaschine« (in den 1940/50er Jahren),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;befähigt zu künstlicher »Intelligenz« und maschinellem »Lernen« (McCarthy&lt;br /&gt;
1957, Steinbuchs »Lernmatrix« 1961, »Expertensysteme« der 1980er, KNN,&lt;br /&gt;
heutige Rede von der »Singularität« als dem Umschlagpunkt, an dem die&lt;br /&gt;
künstliche der natürlichen Intelligenz überlegen wird),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;daher auch als allgemeiner Bösewicht und »Jobkiller« (Wiener 1952,&lt;br /&gt;
1970/80er Jahre, heute wieder).&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;3.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auch die sich für zuständig erklärende Wissenschaft der »Informatik« trägt&lt;br /&gt;
selbst wesentlich zur Mythenbildung bei, wenn sie erklärt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;»Im Zentrum der Informatik steht die Information. Sie bezieht sich auf Fakten, Wissen,&lt;br /&gt;
Können, Austausch, Überwachen und Bewirken; sie will erzeugt, dargestellt, abgelegt,&lt;br /&gt;
aufgespürt, weitergegeben und verwendet werden; sie ist meist komplex und&lt;br /&gt;
undurchschaubar mit anderen Informationen vernetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[…]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Wissenschaft Informatik befasst sich mit der Darstellung, Speicherung, Übertragung und&lt;br /&gt;
Verarbeitung von Information.« (So eine Grundsatzerklärung der GI, vgl.&lt;br /&gt;
www.gi.de/fileadmin/redaktion/Download/was-ist-informatik-lang.pdf).&lt;br /&gt;
Ebenso behauptet auch die Académie Francaise: »Informatik ist die Wissenschaft von der&lt;br /&gt;
rationalen, insbesondere maschinellen Verarbeitung von Information.«&lt;br /&gt;
Das ist in grotesker Weise kontrafaktisch; der Blick auf die Kernbereiche der&lt;br /&gt;
»Informatik« als wissenschaftlicher Disziplin offenbart: Die theoretische&lt;br /&gt;
»Informatik« befasst sich mit Fragen der Berechenbarkeit, Entscheidbarkeit&lt;br /&gt;
und Korrektheit, mit Turingmaschinen, Algorithmen und Datenstrukturen; die&lt;br /&gt;
technische Informatik behandelt Analyse, Entwurf und Bewertung von&lt;br /&gt;
Schaltsystemen; die praktische Informatik behandelt Probleme der&lt;br /&gt;
systematischen Entwicklung und Gebrauchstauglichkeit von Software etc.. Von&lt;br /&gt;
»Information« ist dort nirgendwo die Rede. Der Computer verarbeitet nicht&lt;br /&gt;
»Information« (was immer das sei), sondern Zeichen eines endlichen&lt;br /&gt;
Zeichenvorrats (»Alphabet«) mittels Algorithmen (vgl. Turingmaschine oder&lt;br /&gt;
auch Shannon). Eine zutreffende Benennung der Disziplin ist daher die&lt;br /&gt;
angelsächsische »computer science«, oder besser noch: »computing science«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;4.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die sich ebenfalls für zuständig haltende Sozialwissenschaft – jedenfalls soweit&lt;br /&gt;
es Fragen von Entwicklung und Gebrauch von Computertechnik in sozialer&lt;br /&gt;
Praxis anbelangt – trägt ihrerseits wenig zur Aufklärung, dafür gelegentlich&lt;br /&gt;
selbst erheblich zur Mythenbildung bei. So wird beispielsweise in der&lt;br /&gt;
unsäglichen »Actor Network Theory« Computern eigene »Handlungsträgerschaft&lt;br /&gt;
«, also die Eigenschaft des eigenständigen, »autonomen« Handelns,&lt;br /&gt;
zugeschrieben (woraus dann flugs etwa das »autonome« Auto entsteht). Oder&lt;br /&gt;
es wird wie vom ISF behauptet, »Informatisierung« in Gestalt vernetzter&lt;br /&gt;
Computersysteme bewirke einen »Produktivkraftsprung« und bilde eine neue&lt;br /&gt;
»gesellschaftliche Handlungsebene« &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. etwa Boes, A. &amp;amp; Kämpf, T. (2011): Global verteilte Kopfarbeit. Offshoring und der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandel der Arbeitsbeziehungen.&lt;br /&gt;
Berlin: edition sigma, S.62f.&amp;lt;/small&amp;gt;). Wahrlich starker Tobak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;5.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Das alles wirft die Fragen auf: Was tun? Wie können wir uns rund um den&lt;br /&gt;
Computer vor Mystifizierungen und Selbsttäuschungen schützen? Wie häufig in&lt;br /&gt;
solchen Fällen ist es hilfreich, genauestens hinzuschauen, wie Computer&lt;br /&gt;
funktionieren, was in ihnen im einzelnen abläuft. Und dazu hat die theoretische&lt;br /&gt;
»Informatik« in Form der Turingmaschine das Wesentliche zu sagen. Mit ihrer&lt;br /&gt;
Hilfe gelang es Turing ein- für allemal zu klären, was ein Algorithmus ist: ein&lt;br /&gt;
terminierendes Verfahren, mittels dessen Computer berechenbare Funktionen&lt;br /&gt;
auf einem endlichen Zeichenvorrat ausführen – und nichts sonst; darüber&lt;br /&gt;
hinaus konnte er damit zeigen, dass es auf die Hilbertsche Frage nach einem&lt;br /&gt;
allgemeinen Verfahren, mit dem von jeder beliebigen Formel in einem formalen&lt;br /&gt;
System entschieden werden kann, ob sie beweisbar ist oder nicht, keine&lt;br /&gt;
Antwort geben kann. Genau deswegen heißt der Computer »Computer« und ist&lt;br /&gt;
die »Informatik« eigentlich »computing science«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;6.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Damit entpuppen sich Computer (und mit ihnen durch den Austausch von&lt;br /&gt;
Signalen (Daten) gebildete Netzwerke) als eine besondere Klasse von&lt;br /&gt;
Maschinen, die sich von herkömmlichen Maschinen der Energie- und&lt;br /&gt;
Stoffumwandlung radikal unterscheiden. Während sich letztere Naturkräfte und&lt;br /&gt;
-effekte zwecks Steigerung von Mengenleistung funktional zunutze machen,&lt;br /&gt;
manipulieren Computer Zeichen, um entweder Prozesse der Energie- und&lt;br /&gt;
Stoffumwandlung zu steuern (etwa in sog. »cyber-physischen Systemen«)&lt;br /&gt;
oder um Zeichenprozesse sozialer Praktiken (etwa in Organisationen) zu&lt;br /&gt;
reorganisieren. Die oft zu vernehmende Behauptung, Computer steigerten per&lt;br /&gt;
se die Produktivität von Arbeit, ist mithin ein Märchen: Produktivitätssteigerungen&lt;br /&gt;
lassen sich mittels Computern allenfalls indirekt erzielen, indem&lt;br /&gt;
entweder durch bessere Steuerung von energie- und stoffumwandelnden&lt;br /&gt;
Prozessen neue Natureffekte oder größere Naturkräfte mobilisiert oder indem&lt;br /&gt;
zeichenbasierte Wissensarbeit (»Kopfarbeit«) und der Umgang mit ihren durch&lt;br /&gt;
Daten repräsentierten Ergebnissen neu organisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;7.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auch aus diesem Grund ist in allen hoch entwickelten, immer stärker durch&lt;br /&gt;
Wissensarbeit geprägten Gesellschaften ein säkularer Niedergang der&lt;br /&gt;
Produktivitätszuwächse zu verzeichnen. Das bedeutet allerdings nicht, dass im&lt;br /&gt;
Einzelfall konkreter Reorganisation von Wissensarbeit der Computereinsatz&lt;br /&gt;
nicht zu erheblichen Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Prozessabläufen&lt;br /&gt;
einschließlich des Wegfalls ganzer Tätigkeiten führt. Andererseits erfordert das&lt;br /&gt;
beträchtliche Aufwände für die Modellierung und Formalisierung von&lt;br /&gt;
Zeichenprozessen der Wissensarbeit als notwendiger Voraussetzung für den&lt;br /&gt;
Computereinsatz sowie für die individuelle und kollektive Aneignung seiner&lt;br /&gt;
Funktionen zum praktischen Gebrauch in den veränderten Arbeitsprozessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;8.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die mit dem Computer verbundene Metaphorik ist in mehrfacher Hinsicht&lt;br /&gt;
irreführend. Sie verführt dazu, die fremdbestimmte algorithmische Funktionsweise&lt;br /&gt;
von Computern mit autonomem, reflexiv gesteuertem Handeln von&lt;br /&gt;
Menschen gleichzusetzen mit der Folge, menschliches Verhalten auf&lt;br /&gt;
maschinelle Funktionen zu reduzieren und zugleich Illusionen über die Leistung&lt;br /&gt;
von Maschinen hervorzurufen. »Wer denkt, dass eine Maschine denkt, denkt&lt;br /&gt;
wie eine Maschine« (F. Nake).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wie die theoretische Informatik lehrt, ist das Verhalten von Computern strikt&lt;br /&gt;
gebunden an die durch Algorithmen kausal determinierte Ausführung&lt;br /&gt;
berechenbarer Funktionen (s.o. 5.); es ähnelt daher weder der Arbeitsweise&lt;br /&gt;
eines Gehirns als Organ eines lebendigen und bedürftigen, empfindsamen und&lt;br /&gt;
zu unmittelbarer, vorbegrifflicher Wahrnehmung fähigen Körpers noch ist es&lt;br /&gt;
mangels Intentionalität in irgendeinem bedeutungsvollen Sinn »wissend« oder&lt;br /&gt;
»intelligent«. Dem Algorithmus fehlt die zwecksetzende Instanz: Gehirn und&lt;br /&gt;
Körper sind per Stoffwechsel und Interaktion eingebunden in die umgebende&lt;br /&gt;
natürliche und soziale Welt, mit der sie von sich aus intentional interagieren&lt;br /&gt;
und die sie nährt. Dagegen sind Computer Artefakte, die zweckmäßig&lt;br /&gt;
gestaltete berechenbare Funktionen ausführen; intelligent sind nicht sie selbst,&lt;br /&gt;
sondern allenfalls die Programmierer, die sie mit diesen Funktionen ausgestattet&lt;br /&gt;
haben, um sozial bestimmten Zwecken zu dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ähnlich beruht auch der Ausdruck »maschinelles Lernen« auf einer fehlgeleiteten&lt;br /&gt;
Analogiebildung. Das veränderliche Verhalten vermeintlich »autonomer«&lt;br /&gt;
Software-Agenten wird durch algorithmische Verfahren erreicht, die deren&lt;br /&gt;
Anpassung an Umweltgegebenheiten steuern (tatsächlich wurden solche&lt;br /&gt;
Systeme früher auch als adaptive Systeme bezeichnet). Es ist daher fremdbestimmt&lt;br /&gt;
und gerade nicht autonom (allenfalls automatisch, durch äußeren&lt;br /&gt;
Anstoß von selbst ablaufend, auto-operativ). Im Gegensatz dazu geschieht&lt;br /&gt;
menschliches Lernen aus eigenem Antrieb – als Folge des intentionalen&lt;br /&gt;
Verhältnisses zur Welt – und beruht wesentlich auf reflexiver Handlungssteuerung&lt;br /&gt;
und Begriffsbildung als Grundlage der Gewinnung expliziten&lt;br /&gt;
theoretischen Wissens über die eigene Praxis (Nachdenken über das eigene&lt;br /&gt;
Handeln und das eigene Denken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG2) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=49</id>
		<title>AG2 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=49"/>
		<updated>2017-07-15T17:04:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG2 -  Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;Peter Brödner: Anstößiges zum Thema der AG 2&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;1.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Um kaum ein anderes technisches Artefakt ranken sich derart viele und&lt;br /&gt;
abwegige Mythen wie um den Computer. Als den allermeisten Menschen&lt;br /&gt;
mystisch erscheinender Gegenstand ist er die mythisch umwölkte Maschine&lt;br /&gt;
schlechthin. Damit lässt er sich auch perfekt für ideologische Zwecke&lt;br /&gt;
missbrauchen (was wir derzeit gerade wieder in einer neuen Welle&lt;br /&gt;
»technologischen Überschwangs« um sog. »autonome Systeme« erleben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;2.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Von Beginn an ist der Computer Gegenstand irreführender Metaphorik. So gilt&lt;br /&gt;
er unter anderem als&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;»Elektronengehirn« und »Denkmaschine« (in den 1940/50er Jahren),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;befähigt zu künstlicher »Intelligenz« und maschinellem »Lernen« (McCarthy&lt;br /&gt;
1957, Steinbuchs »Lernmatrix« 1961, »Expertensysteme« der 1980er, KNN,&lt;br /&gt;
heutige Rede von der »Singularität« als dem Umschlagpunkt, an dem die&lt;br /&gt;
künstliche der natürlichen Intelligenz überlegen wird),&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;daher auch als allgemeiner Bösewicht und »Jobkiller« (Wiener 1952,&lt;br /&gt;
1970/80er Jahre, heute wieder).&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;3.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auch die sich für zuständig erklärende Wissenschaft der »Informatik« trägt&lt;br /&gt;
selbst wesentlich zur Mythenbildung bei, wenn sie erklärt:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;»Im Zentrum der Informatik steht die Information. Sie bezieht sich auf Fakten, Wissen,&lt;br /&gt;
Können, Austausch, Überwachen und Bewirken; sie will erzeugt, dargestellt, abgelegt,&lt;br /&gt;
aufgespürt, weitergegeben und verwendet werden; sie ist meist komplex und&lt;br /&gt;
undurchschaubar mit anderen Informationen vernetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[…]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die Wissenschaft Informatik befasst sich mit der Darstellung, Speicherung, Übertragung und&lt;br /&gt;
Verarbeitung von Information.« (So eine Grundsatzerklärung der GI, vgl.&lt;br /&gt;
www.gi.de/fileadmin/redaktion/Download/was-ist-informatik-lang.pdf).&lt;br /&gt;
Ebenso behauptet auch die Académie Francaise: »Informatik ist die Wissenschaft von der&lt;br /&gt;
rationalen, insbesondere maschinellen Verarbeitung von Information.«&lt;br /&gt;
Das ist in grotesker Weise kontrafaktisch; der Blick auf die Kernbereiche der&lt;br /&gt;
»Informatik« als wissenschaftlicher Disziplin offenbart: Die theoretische&lt;br /&gt;
»Informatik« befasst sich mit Fragen der Berechenbarkeit, Entscheidbarkeit&lt;br /&gt;
und Korrektheit, mit Turingmaschinen, Algorithmen und Datenstrukturen; die&lt;br /&gt;
technische Informatik behandelt Analyse, Entwurf und Bewertung von&lt;br /&gt;
Schaltsystemen; die praktische Informatik behandelt Probleme der&lt;br /&gt;
systematischen Entwicklung und Gebrauchstauglichkeit von Software etc.. Von&lt;br /&gt;
»Information« ist dort nirgendwo die Rede. Der Computer verarbeitet nicht&lt;br /&gt;
»Information« (was immer das sei), sondern Zeichen eines endlichen&lt;br /&gt;
Zeichenvorrats (»Alphabet«) mittels Algorithmen (vgl. Turingmaschine oder&lt;br /&gt;
auch Shannon). Eine zutreffende Benennung der Disziplin ist daher die&lt;br /&gt;
angelsächsische »computer science«, oder besser noch: »computing science«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;4.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die sich ebenfalls für zuständig haltende Sozialwissenschaft – jedenfalls soweit&lt;br /&gt;
es Fragen von Entwicklung und Gebrauch von Computertechnik in sozialer&lt;br /&gt;
Praxis anbelangt – trägt ihrerseits wenig zur Aufklärung, dafür gelegentlich&lt;br /&gt;
selbst erheblich zur Mythenbildung bei. So wird beispielsweise in der&lt;br /&gt;
unsäglichen »Actor Network Theory« Computern eigene »Handlungsträgerschaft&lt;br /&gt;
«, also die Eigenschaft des eigenständigen, »autonomen« Handelns,&lt;br /&gt;
zugeschrieben (woraus dann flugs etwa das »autonome« Auto entsteht). Oder&lt;br /&gt;
es wird wie vom ISF behauptet, »Informatisierung« in Gestalt vernetzter&lt;br /&gt;
Computersysteme bewirke einen »Produktivkraftsprung« und bilde eine neue&lt;br /&gt;
»gesellschaftliche Handlungsebene« &amp;lt;small&amp;gt;(vgl. etwa Boes, A. &amp;amp; Kämpf, T. (2011): Global verteilte Kopfarbeit. Offshoring und der &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wandel der Arbeitsbeziehungen.&lt;br /&gt;
Berlin: edition sigma, S.62f.&amp;lt;/small&amp;gt;). Wahrlich starker Tobak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;5.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Das alles wirft die Fragen auf: Was tun? Wie können wir uns rund um den&lt;br /&gt;
Computer vor Mystifizierungen und Selbsttäuschungen schützen? Wie häufig in&lt;br /&gt;
solchen Fällen ist es hilfreich, genauestens hinzuschauen, wie Computer&lt;br /&gt;
funktionieren, was in ihnen im einzelnen abläuft. Und dazu hat die theoretische&lt;br /&gt;
»Informatik« in Form der Turingmaschine das Wesentliche zu sagen. Mit ihrer&lt;br /&gt;
Hilfe gelang es Turing ein- für allemal zu klären, was ein Algorithmus ist: ein&lt;br /&gt;
terminierendes Verfahren, mittels dessen Computer berechenbare Funktionen&lt;br /&gt;
auf einem endlichen Zeichenvorrat ausführen – und nichts sonst; darüber&lt;br /&gt;
hinaus konnte er damit zeigen, dass es auf die Hilbertsche Frage nach einem&lt;br /&gt;
allgemeinen Verfahren, mit dem von jeder beliebigen Formel in einem formalen&lt;br /&gt;
System entschieden werden kann, ob sie beweisbar ist oder nicht, keine&lt;br /&gt;
Antwort geben kann. Genau deswegen heißt der Computer »Computer« und ist&lt;br /&gt;
die »Informatik« eigentlich »computing science«.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;6.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Damit entpuppen sich Computer (und mit ihnen durch den Austausch von&lt;br /&gt;
Signalen (Daten) gebildete Netzwerke) als eine besondere Klasse von&lt;br /&gt;
Maschinen, die sich von herkömmlichen Maschinen der Energie- und&lt;br /&gt;
Stoffumwandlung radikal unterscheiden. Während sich letztere Naturkräfte und&lt;br /&gt;
-effekte zwecks Steigerung von Mengenleistung funktional zunutze machen,&lt;br /&gt;
manipulieren Computer Zeichen, um entweder Prozesse der Energie- und&lt;br /&gt;
Stoffumwandlung zu steuern (etwa in sog. »cyber-physischen Systemen«)&lt;br /&gt;
oder um Zeichenprozesse sozialer Praktiken (etwa in Organisationen) zu&lt;br /&gt;
reorganisieren. Die oft zu vernehmende Behauptung, Computer steigerten per&lt;br /&gt;
se die Produktivität von Arbeit, ist mithin ein Märchen: Produktivitätssteigerungen&lt;br /&gt;
lassen sich mittels Computern allenfalls indirekt erzielen, indem&lt;br /&gt;
entweder durch bessere Steuerung von energie- und stoffumwandelnden&lt;br /&gt;
Prozessen neue Natureffekte oder größere Naturkräfte mobilisiert oder indem&lt;br /&gt;
zeichenbasierte Wissensarbeit (»Kopfarbeit«) und der Umgang mit ihren durch&lt;br /&gt;
Daten repräsentierten Ergebnissen neu organisiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;7.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Auch aus diesem Grund ist in allen hoch entwickelten, immer stärker durch&lt;br /&gt;
Wissensarbeit geprägten Gesellschaften ein säkularer Niedergang der&lt;br /&gt;
Produktivitätszuwächse zu verzeichnen. Das bedeutet allerdings nicht, dass im&lt;br /&gt;
Einzelfall konkreter Reorganisation von Wissensarbeit der Computereinsatz&lt;br /&gt;
nicht zu erheblichen Veränderungen von Arbeitsaufgaben und Prozessabläufen&lt;br /&gt;
einschließlich des Wegfalls ganzer Tätigkeiten führt. Andererseits erfordert das&lt;br /&gt;
beträchtliche Aufwände für die Modellierung und Formalisierung von&lt;br /&gt;
Zeichenprozessen der Wissensarbeit als notwendiger Voraussetzung für den&lt;br /&gt;
Computereinsatz sowie für die individuelle und kollektive Aneignung seiner&lt;br /&gt;
Funktionen zum praktischen Gebrauch in den veränderten Arbeitsprozessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;center&amp;gt;8.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Die mit dem Computer verbundene Metaphorik ist in mehrfacher Hinsicht&lt;br /&gt;
irreführend. Sie verführt dazu, die fremdbestimmte algorithmische Funktionsweise&lt;br /&gt;
von Computern mit autonomem, reflexiv gesteuertem Handeln von&lt;br /&gt;
Menschen gleichzusetzen mit der Folge, menschliches Verhalten auf&lt;br /&gt;
maschinelle Funktionen zu reduzieren und zugleich Illusionen über die Leistung&lt;br /&gt;
von Maschinen hervorzurufen. »Wer denkt, dass eine Maschine denkt, denkt&lt;br /&gt;
wie eine Maschine« (F. Nake).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Wie die theoretische Informatik lehrt, ist das Verhalten von Computern strikt&lt;br /&gt;
gebunden an die durch Algorithmen kausal determinierte Ausführung&lt;br /&gt;
berechenbarer Funktionen (s.o. 5.); es ähnelt daher weder der Arbeitsweise&lt;br /&gt;
eines Gehirns als Organ eines lebendigen und bedürftigen, empfindsamen und&lt;br /&gt;
zu unmittelbarer, vorbegrifflicher Wahrnehmung fähigen Körpers noch ist es&lt;br /&gt;
mangels Intentionalität in irgendeinem bedeutungsvollen Sinn »wissend« oder&lt;br /&gt;
»intelligent«. Dem Algorithmus fehlt die zwecksetzende Instanz: Gehirn und&lt;br /&gt;
Körper sind per Stoffwechsel und Interaktion eingebunden in die umgebende&lt;br /&gt;
natürliche und soziale Welt, mit der sie von sich aus intentional interagieren&lt;br /&gt;
und die sie nährt. Dagegen sind Computer Artefakte, die zweckmäßig&lt;br /&gt;
gestaltete berechenbare Funktionen ausführen; intelligent sind nicht sie selbst,&lt;br /&gt;
sondern allenfalls die Programmierer, die sie mit diesen Funktionen ausgestattet&lt;br /&gt;
haben, um sozial bestimmten Zwecken zu dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Ähnlich beruht auch der Ausdruck »maschinelles Lernen« auf einer fehlgeleiteten&lt;br /&gt;
Analogiebildung. Das veränderliche Verhalten vermeintlich »autonomer«&lt;br /&gt;
Software-Agenten wird durch algorithmische Verfahren erreicht, die deren&lt;br /&gt;
Anpassung an Umweltgegebenheiten steuern (tatsächlich wurden solche&lt;br /&gt;
Systeme früher auch als adaptive Systeme bezeichnet). Es ist daher fremdbestimmt&lt;br /&gt;
und gerade nicht autonom (allenfalls automatisch, durch äußeren&lt;br /&gt;
Anstoß von selbst ablaufend, auto-operativ). Im Gegensatz dazu geschieht&lt;br /&gt;
menschliches Lernen aus eigenem Antrieb – als Folge des intentionalen&lt;br /&gt;
Verhältnisses zur Welt – und beruht wesentlich auf reflexiver Handlungssteuerung&lt;br /&gt;
und Begriffsbildung als Grundlage der Gewinnung expliziten&lt;br /&gt;
theoretischen Wissens über die eigene Praxis (Nachdenken über das eigene&lt;br /&gt;
Handeln und das eigene Denken).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG2) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Arbeitsgruppen_MMK_2017&amp;diff=48</id>
		<title>Arbeitsgruppen MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Arbeitsgruppen_MMK_2017&amp;diff=48"/>
		<updated>2017-07-05T08:57:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 |  Global Village]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Hartmut Barthelmeß , [[Dietmar Hennig]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG1 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG2 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG3 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2017 | Jocker-Thema]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: N.N.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG4 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Programmablauf&amp;diff=47</id>
		<title>Programmablauf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Programmablauf&amp;diff=47"/>
		<updated>2017-07-05T08:56:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - Programmablauf - [[Arbeitsgruppen MMK 2017]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Programm der MMK (wie immer)&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Freitag, 17. November 2017 	'''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;ab 16:00 Uhr Anreise &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;18:00 Uhr 	Abendessen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;19:00 Uhr 	Eröffnung und Rahmensetzung - Sabine Graeser und Rolf Todesco&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;19:30 Uhr 	Keynote: N.N.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Samstag, 18.11.2016&amp;lt;/b&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;08:00 Uhr Frühstück&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;09:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;10:30 Uhr Kaffeepause&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;11:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;12:30 Uhr Mittagessen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;14:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;15:30 Uhr Kaffeepause&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;16:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;18:00 Uhr Abendessen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;19:30 Uhr [[Drachenfels-Lecture 2017|Drachenfels-Lecture]]&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Sonntag, 20.11.2017&amp;lt;/b&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;08:00 Uhr Frühstück&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;09:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;10:30 Uhr Kaffeepause&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;11:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;12:30 Uhr Mittagessen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;14:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;15:30 Uhr Kaffeepause&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;16:00 Uhr [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;18:00 Uhr Abendessen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;19:30 Uhr Zeit für Austausch und Vorbereitung der Präsentationen&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Montag, 20.11.2017&amp;lt;/b&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;08:00 Uhr Frühstück&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;09:00 Uhr Präsentation der Arbeitsgruppen-Ergebnisse&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;10:30 Uhr Kaffeepause&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;11:00 Uhr Übergabe an die nächsten Konferenzveranstalter - Planung der 38. MMK-Tagung 2018&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;12:30 Uhr Mittagessen&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;13:00 Uhr Ende der MMK-Tagung&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Dietmar_Hennig&amp;diff=46</id>
		<title>Dietmar Hennig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Dietmar_Hennig&amp;diff=46"/>
		<updated>2017-07-05T08:55:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Dietmar Hennig&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Mathematik (kognitive Psychologie im Nebenfach) habe ich angefangen in der IT-Industrie zu arbeiten. Zuerst als Technischer Redakteur, wo es darum ging, IT verständlich zu beschreiben, später als Scout für Internet-Anwendungen in Europa und den USA. Von 1998 bis heute dann als Berater für IT Service Management Prozesse. Hier steht der Umgang von Menschen/Gruppen mit komplexen IT-Systemen im Mittelpunkt. Wie sehen gut funktionierende Arbeitsabläufe aus? Wie können diese weiterentwickelt werden? Welchen Grenzen und Gesetzmäßigkeiten gelten in diesen Systemen, die von Mensch und IT-System gebildet? Welche Chancen und welche Gefahren gehen von diesen Systemen aus? Alles Themen, die mich immer wieder direkt zur MMK geführt haben - und sicher auch zukünftig dorthin führen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Dietmar_Hennig&amp;diff=45</id>
		<title>Dietmar Hennig</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Dietmar_Hennig&amp;diff=45"/>
		<updated>2017-07-05T08:54:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - Anmeldungen - Schlussbericht -…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Dietmar Hennig&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Studium der Mathematik (kognitive Psychologie im Nebenfach) habe ich angefangen in der IT-Industrie zu arbeiten. Zuerst als Technischer Redakteur, wo es darum ging, IT verständlich zu beschreiben, später als Scout für Internet-Anwendungen in Europa und den USA. Von 1998 bis heute dann als Berater für IT Service Management Prozesse. Hier steht der Umgang von Menschen/Gruppen mit komplexen IT-Systemen im Mittelpunkt. Wie sehen gut funktionierende Arbeitsabläufe aus? Wie können diese weiterentwickelt werden? Welchen Grenzen und Gesetzmäßigkeiten gelten in diesen Systemen, die von Mensch und IT-System gebildet? Welche Chancen und welche Gefahren gehen von diesen Systemen aus? Alles Themen, die mich immer wieder direkt zur MMK geführt haben - und sicher auch zukünftig dorthin führen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=44</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=44"/>
		<updated>2017-07-05T08:52:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;http://www.mmktagung.de/&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die 37-ste MMK findet statt am 17.11.2016 - 20.11.2016 im HOERI AM BODENSEE, 78343 Gaienhofen http://www.hoeri-am-bodensee.de&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Wiki handelt sich um einen Austausch über die Positionen zu den Arbeitsgruppenthemen im Vorfeld der MMK 2017. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen sind auf der Tagungswebseite zu finden: http://www.mmktagung.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:hotel1.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Wir freuen uns, wenn Du mitmachst! &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Folgende Arbeitsgruppen sind vereinbart:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 | Global Village]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Hartmut Barthelmeß, [[Dietmar Hennig]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Drachenfels-Lecture 2017]] NN&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Keynote [[NN]] &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2017:  [[Sabine Graeser]] [[Rolf Todesco]] ([[Impressum]])&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK Ritual] der MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Bei der MMK Mitmachen/ Anmelden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://www.mmktagung.de/registrierung.php &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Im MMK-Wiki mitschreiben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Login |Login anfordern]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Facebook.png‎]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=43</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=43"/>
		<updated>2017-07-03T13:52:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:mark_1.png]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren &lt;br /&gt;
*- also von techniknahen Menschen - durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren können, die von der Technik keine Ahnung haben. Man hat dabei den Steuerungsmechanismus des Prozessors so konstruiert, dass die Programme als lesbare Texte erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer naheliegenden Metaphorik versteht dann der Prozessor, was ihm quasisprachlich mitgeteilt wird. Von der Reduktion des Programmieraufwandes durch Programmiersprachen, welche IBM mit Fortran anstrebte, dürfte ein wesentlicher Anteil darin bestehen, dass die Programmierer, die dem Computer Befehle geben, praktisch nichts vom Computer wissen müssen. Was es alles zu wissen gäbe, erläutert N.Wirth anhand des vermeintlich einfachen Beispiels, wie die Position eines Objektes im Computer darzustellen ist. Das Problemchen wäre in modernen Computer ohne Programmiersprachen gewaltig. ”Deshalb kann von einem Programmierer kaum verlangt werden, dass er über die zu verwendende Zahlendarstellung oder gar über die Eigenschaften der Speichervorrichtung entscheidet. (...) In diesem Zusammenhang wird die Bedeutung der Programmiersprachen offensichtlich - es geht darum technikfernen Menschen den Umgang mit Technik möglich zu machen (von ökonomischen Interessen dahinter, will ich hier absehen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, dass Menschen so technikfern gehalten werden. Technik ist nie ein Schulfach geworden, nicht einmal das technikferne Programmieren ist in der Schule angekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept &amp;quot;Prozessorsprache&amp;quot; hat zwei Ebenen, die Programmier- und die Kommandosprache. Wer schon etwas länger einen PC verwendet, erinnert sich an den  DOS-Prompt c&amp;gt;:, der als sprachliche Aufforderung interpretiert werden kann, einen auch sprachlichen Befehl einzugeben. Auch die aktuellen Windowsversionen kennen dieses Verfahren unter &amp;quot;Ausführen&amp;quot; immer noch. Die Kommandosprache richtet sich nicht an (nur) Programmierer, sondern an Menschen, die den Computer beispielsweise als Rechner oder als Schreibmaschine verwenden wollen. Und natürlich sind Formulare am Bildschirm auch irgendwie dialogisch. Deshalb wurden Computer mit Bildschirmen dann Dialogcomputer genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend ist aber, dass die Verwendung von Computern nicht nur für Programmierer, sondern auch für die Masse der sogenannten technikfernen Anwender einfacher wurde. Allerdings gibt es dabei zwei Vergleiche. Ich kann als Anwender, der einen Brief schreiben will, einen Computer mit einer Schreibmaschine vergleichen oder ich kann zwei verschiedene Computer vergleichen, wobei ich beispielsweise MS-Dos und Windows 3.1 vergleichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 - also immer noch Jahre vor der ersten MMK - entwickelte PARC den Xerox Alto, den ersten Computer mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) und Maus und liess ihn sich von Hippies wie B. Gates und S. Jobs oder von Mitarbeitern wie R. Metcalfe (3Com) klauen. Es dauerte aber bis 1984, bis sich der Mac als erstes Massenprodukt zeigt, und Windows liess bis 1990 auf sich warten, weil davor ein passender Prozessor fehlte. Die MMK war mit ihrer Problematisierung der Schnittstelle also wenigstens dem Markt voraus. Die MMK forderte aber immer einfache Schnittstellen, die intuitiv begreifbar sind, also technikferne Anwender unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zur Geschichte. Und jetzt zu den Folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=42</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=42"/>
		<updated>2017-07-02T22:18:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Datei:mark_1.png]]&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren konnten, die von der Technik keine Ahnung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Datei:Mark_1.png&amp;diff=41</id>
		<title>Datei:Mark 1.png</title>
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		<updated>2017-07-02T17:11:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<title>AG3 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=40"/>
		<updated>2017-07-02T17:10:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden. Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu[[Datei:mark_1.png]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren konnten, die von der Technik keine Ahnung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=39</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-07-02T17:05:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht). Mein &amp;quot;Personal Computer&amp;quot; -  das ist ein wunderbarer Name: Computer fürs Personal - ist ein ganz gewöhnliches Massenprodukt, das HP wohl in einem Billigland herstellen lässt und mit ganz vielen Programmen, ich weder will noch brauche und technikfernst gar nicht erkenne, vermarktet. Ich habe also viel Technik, die ich nicht verwenden kann und auch nicht verwenden will. Aber - und das wäre mein Einwand gegen das 4-Felder-Schema von Wolfgang - ich habe auch viele Programme, die ich aus verschiedenen Gründen verwenden MUSS. Es geht dabei nicht um wollen und können. Man mag einwenden, dass meine Mutter ja auch nicht muss, dass ich mich also selbst zwinge. Aber das hilft mir nicht, ich muss trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verwende MS-Windows 7 und die üblichen MS-Programme. Ich kann nicht erkennen, dass ich mit anderer Software viel besser bedient wäre. Aber die Programme, die ich verwende, sind für mich in vielen Hinsichten Rätsel. Ich mache damit sehr oft Dinge, die ich gar nicht will, weil ich nicht verstehe, wie sie funktionieren. Mit Hammer und Sichel bin ich auch nicht sehr geschickt. Vielleicht bin ich generell etwas technikfern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde aber - als Mitglied der MMK-Gemeinschaft - den Spiess umdrehen. Ich glaube, die Technik ist sehr oft sehr fern von mir - und wohl auch von anderen Menschen, sonst würde es die MMK ja gar nicht geben. 1980 fand die erste MMK statt. Das Thema der Gründerjahre war: &amp;quot;(G)UI oder Wie kann man Computer für technikferne Menschen verwendbar machen&amp;quot;. Das Thema der MMK hat sich im Laufe der 37 Jahre etwas ausgeweitet, ist aber im Kern dasselbe geblieben. Gut, die MMK befasst sich mittlerweile sogar mit Waschmaschien und derlei technischen Geräten, aber eigentlich hat sich die MMK immer mit nur mit jenem Aspekt der Technik befasst, der als Schnittstelle bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
Dass dabei für die Benutzung von Maschinen das Wort Kommunikation ausgesucht wurde, zeigt allenfalls, dass an jene spezifischen Maschinen gedacht wurde, die umgangssprachlich als Computer bezeichnet werden. Im Wesentlichen hat sich die MMK immer mit Probleme befasst, die Geräte mit programmierbaren Prozessoren machen, die in einer Art sokratischem Dialog bedient werden wollen. Für normale Maschinen oder gar gewöhliche Werkzeuge hat sich die MMK kaum je interessiert. Die Computer waren immer etwas menschenferner als einfachere Werkzeuge. Ganz offensichtlich trifft das auf die ersten Computer zu (Bildchen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange vor der ersten MMK erkannten die Konstrukteure der Computer, dass man technikfernen Menschen helfen musste. Die ersten bewusst beobachteten technikfernen Menschen waren die Programmierer, zu einer Zeit als es sie noch gar nicht gab. Die ersten Computer wurden von Elektroingenieuren durch physische Verkabelungen programmiert. In Bezug auf diese Tätigkeiten waren nur sehr wenige Menschen nicht technikfern. Man hat Programmiersprachen geschaffen, damit Menschen programmieren konnten, die von der Technik keine Ahnung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=38</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-07-02T08:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, unaufzählbar viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dass ich die Logik des Samsungtelefons, das ich praktisch nur als Kamera benutze, nicht begreife, macht mich technikfern, aber - um mit Wolfgang zu sprechen - technikfern (3: will nicht/kann nicht oder brauchs nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=37</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=37"/>
		<updated>2017-07-01T17:48:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapier von Rolf Todesco&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technikfern ist ein etwas eigentümliches Wort. Doro meint damit offenbar Menschen, die mit Computer nicht so gut umgehen können, wie es ihr Alltag eigentlich erfordern würde. Meine Mutter hat weder einen Computer noch ein Telefon, das auch ein Computer wäre, weil es die gleiche Benutzerschnittstelle hat. Meine Mutter hat also keine Probleme mit solcher Technik, aber sie hat natürlich Probleme damit, dass man ihr zumutet, viele Dinge über das Internet abzuwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich selbst habe einen Computer und ein Telefon, das auch ein Computer ist. Dieses Samsunggerät habe ich aber nur, weil es   ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortsetzung folgt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG3_MMK_2017&amp;diff=36</id>
		<title>AG3 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-06-29T15:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG3 -  Technikferne User - ein Tabu?&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionspapiere von GruppenteilnehmerInnen bitte unten einfügen oder verlinken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Moderationspapier von Wolfgang&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gedanken zum Thema &amp;quot;Technikferne User - ein Tabu&amp;quot;?'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meinen verschiedenen Tätigkeiten habe und hatte ich immer wieder mit Menschen zu tun, die ich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; bezeichnen könnte. Mich interessiert jetzt, ob ich da verschiedene Gruppen ausmachen kann, ob und wie ein Leidensdruck mit der Technikferne verbunden ist und wie der sich, so vorhanden, auf gangbare Art verringern lässt. Eventuell ergeben sich ja daraus auch Chancen, das berühmte &amp;quot;hedonische Nutzererlebnis&amp;quot; aller NutzerInnen zu verbessern, gelungenen Beispiele wären hier die &amp;quot;einfache Sprache&amp;quot; und die Eingabehilfen, die mittlerweile in allen Computer-Betriebssystemen mehr oder weniger vorhanden sind. Im Folgenden habe ich stichwortartig versucht, mich den Fragen zu nähern und verschiedene Aspekte zu ordnen. Diese Stichworte können auch als &amp;quot;lose Enden&amp;quot; verstanden werden, an denen sich eine Diskussion anknüpfen lässt. Also:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Welche technikferne Gruppen kann ich identifizieren?&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Defizit&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Arme&lt;br /&gt;
*** Alte&lt;br /&gt;
*** Menschen mit Behinderung&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Teilhabe, Barriere&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Privileg&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Delegierer (Manager, ProfessorInnen, ...)&lt;br /&gt;
*** Technikignoranten&lt;br /&gt;
*** Technik-nur-Nutzer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Entscheidungsbefugnis mit aus Technikferne bedingten Konsequenzen, Technik-Unmündigkeit&lt;br /&gt;
** '''&amp;quot;Intention&amp;quot;-Gruppen'''&lt;br /&gt;
*** Elektrosensible&lt;br /&gt;
*** Technikverweigerer&lt;br /&gt;
*** '''PROBLEM''': Ubiquität elektrobasierter Technik, Gruppendruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht lässt sich das auch in ein Vierfelder-Schema bringen, dessen Achsen durch &amp;quot;können&amp;quot; und &amp;quot;wollen&amp;quot; gebildet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left; color: blue;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|'''will'''&lt;br /&gt;
|'''will nicht'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann''' &lt;br /&gt;
|technikaffin&lt;br /&gt;
|technikfern (1)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|'''kann nicht'''&lt;br /&gt;
|technikfern (2)&lt;br /&gt;
|technikfern (3)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am wenigsten Probleme hat hier wohl die Diagonale aus &amp;quot;technikaffin&amp;quot; und &amp;quot;technikfern (3)&amp;quot;, der Fall &amp;quot;will, aber kann nicht&amp;quot; (technikfern (2)) ist tragisch für die Person, der Fall &amp;quot;kann, aber will nicht&amp;quot; (technikfern (1)) ist eher tragisch für andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt ergeben sich aber aus dem Themenfeld Technikferne noch viel mehr Fragen, die betrachtet und diskutiert werden könnten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist es schlimm, sich als &amp;quot;technikfern&amp;quot; zu bezeichnen?&lt;br /&gt;
* Was hilft, über (ungewollte) Technikferne hinwegzukommen?&lt;br /&gt;
* Was hat es mit dem &amp;quot;knowledge gap&amp;quot; auf sich zwischen technikliteraten und technikfernen Nutzern? (&amp;quot;Technikferne&amp;quot; hier im Sinne eines &amp;quot;bewußtlosen, unmündigen&amp;quot; Technikgebrauchs)&lt;br /&gt;
* Entsteht neues Herrschaftswissen?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht alle in verschiedenen Bereichen technikfern?&lt;br /&gt;
* Sind wir nicht durch die Technikdurchdringung des Alltags überfordert? Täte nicht &amp;quot;Technikferne&amp;quot; deshalb manchmal ganz gut?&lt;br /&gt;
* Ist &amp;quot;Technikferne&amp;quot; nicht relativ, wenn uns die Technik immer näher kommt? (vom Rechner vor dem Körper über das Smartphone beim Körper zu den Wearables am Körper bis zu Sensoren/Sonden im Körper)&lt;br /&gt;
* Welche gesellschaftlichen Tendenzen bauen Druck auf technikferne Menschen auf? (T. am Arbeitsplatz, T. als Erreichbarkeitsmittel, T. in der Freizeit, T. als Gruppenkommunikationsmittel, T. als Distinktionsmittel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Auf die Diskussionen und Ergebnisse bin ich sehr gespannt!'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG1_MMK_2017&amp;diff=35</id>
		<title>AG1 MMK 2017</title>
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		<updated>2017-06-29T13:01:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG1 -  Global Village&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Hartmut Barthelmeß , Dietmar Hennig &lt;br /&gt;
&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 1: Global Village'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange galt die zusammenrückende Welt als rührendes Idyll, als humanistische Utopie. Doch der Spaß ist uns gründlich vergangen. Inzwischen scheinen hinter jeder Ecke Monster zu lauern: Cyberattacken, Antibiotika resistente Keime, Ebola, Terror, online Mobbing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Global Village ist ein Begriff aus der Medientheorie, den Marshall McLuhan (Medientheoretiker und Zukunftsdenker) 1962 in seinem Buch „Die Gutenberg-Galaxis“ (The Gutenberg Galaxy) prägte und in seinem letzten Buch The Global Village ausformulierte. Er bezieht sich damit auf die moderne Welt, die durch elektronische Vernetzungen zu einem „Dorf“ zusammenwächst. Heute wird der Begriff zumeist als Metapher für das Internet und das World Wide Web gebraucht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Begriff ein Toponym darstellt, versteht McLuhan darunter eher eine historische Epoche als einen Ort. Sie folgt laut ihm unmittelbar auf die sogenannte „Gutenberg-Galaxis“, also das Buch-Zeitalter. Dessen Anfänge lassen sich bereits in der Erfindung der Alphabete erkennen, den entscheidenden Durchbruch brachte erst die Erfindung der Druckerpresse durch Johannes Gutenberg. Die Druckerpresse machte den allgemeinen Erwerb und die Nutzung von Schriftstücken und damit einer großen Menge an Information erst möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das globale Dorf würde die Gutenberg-Galaxis nun ablösen (McLuhan schrieb das Buch in den 1960er Jahren). Individualität würde im Globalen Dorf zugunsten einer kollektiven Identität aufgegeben. McLuhan beschrieb den Begriff nicht mit dem positiven Beiklang. Er warnte vor Möglichkeiten des Missbrauchs, vor Totalitarismus und Terrorismus, wenn auf die Gefahren, die von den neuen Medien ausgehen, nicht angemessen reagiert würde. Erschreckend ist, wie Recht er hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spaß ist uns nun gründlich vergangen. Das liegt daran, dass wir jetzt zu spüren bekommen, wie sehr die Welt globales Dorf geworden ist – zu einem Ort, an dem jedes erdenkliche Elend einem sehr viel näher kommt, als es Stadtmenschen gewohnt sind. Alle paar Tage erreichen uns Videos, auf denen Menschen geköpft werden, keine Fremden, sondern Leute mit Namen, Berufen, Gesichtern; man kann sich durchaus vorstellen, mit ihnen befreundet zu sein. Und alle paar Tage warnt jemand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Tagen, 28 Jahre nach dem Fall der Mauer, 68 Jahre nach der Deklaration der Menschenrechte, und was immer man noch aus der Chronik des Fortschritts aufzählen könnte, lautet dessen Stand: In Rakka, der Hauptstadt des Kalifats, sorgen bewaffnete Patrouillen dafür, dass Frauen blickdichte Schleier tragen, aber es gibt auch europäische Frauen, die in ihr gelobtes Land aufgebrochen sind, um sich solchen Dresscodes freiwillig zu unterwerfen. Die Messer, mit denen die Köpfe der Ungläubigen von den Rümpfen gesäbelt werden, stammen möglicherweise aus lokaler Produktion, aber die Videokameras, die Pick-ups, die Waffen und der Nachschub an Kämpfern kommen aus unserer Hälfte des Dorfes. Die Mörder sind oft zornige junge Männer aus dem Westen, mit Staatsbürgerschaften, für die andere ihr Leben lassen müssen. Der „Islamische Staat“ ist so etwas wie eine reaktionäre Globalisierungsavantgarde, durchaus mit dem Ziel, sich unsere Welt zu unterwerfen, deren Abtrünnige von ihm willkommen geheißen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von ihrer Angst vor der Globalisierung versuchen sich die Menschen mit fast schon rührender Idyllik zu kurieren. Jeder will seinen eigenen Claim abstecken, jeder Flecken seinen eigenen Staat ausrufen. Der Ostukrainer will in Neurussland leben dürfen, der Schotte sich in Schottland abschotten, der Bayer wenigstens wieder die Grenzen streng kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum großen zivilisatorischen Elan, der dem mobilisierenden Pathos der Barbarei oder der Gleichgültigkeit vor dem Flehen afrikanischer Regierungen etwas entgegensetzt, scheint es nicht mehr zu reichen. Aus den üblichen, sehr verständlichen Gründen: Die Welt zu retten käme zu teuer, niemand könne die Folgen abschätzen, es würde zu viel Blut vergossen werden. Außerdem: mit welcher moralischen Berechtigung? Schließlich weiß jeder, wie seltsam die Freunde sind, mit denen zusammen man gegen die Feinde ziehen muss. Mit Saudi-Arabien und Katar gegen den IS? Und wie kann man Ebola bekämpfen, ohne der Pharmaindustrie Druck zu machen, dass sie ruhig ein wenig mehr Forschung gegen die Seuchen der Armen betreibt oder Antibiotika nicht mehr in Indien/Hyderabad produzieren lässt, dort nicht die Umwelt verseucht, damit keine Antibiotika resistenten Keime gezüchtet werden? Es geht immer nur um Maximalprofit einiger weniger. Normalprofit allein, reicht nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Überwinden dieser Probleme und Bedrohungen stellt uns, die Gesellschaft des Globalen Dorfes, vor große Herausforderungen und wirft damit viele Fragen auf, die es zu ordnen und dann abzuarbeiten gilt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie diszipliniert man die Superreichen, politischen Eliten und Wirtschaftseliten dieser Welt? Wer kloppt ihnen auf die Finger, wenn sie Recht und Werte beugen? Es ist zum Verrücktwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was muss Gegenstand einer neuen Ordnung sein, die für das Globale Dorf gilt?&lt;br /&gt;
 Wer kann diese neue Ordnung formulieren und Konsens über den Inhalt herstellen?&lt;br /&gt;
 Wie ist eine Gewaltenteilung zu gestalten, damit die neue Ordnung weiterentwickelt und durchgesetzt werden kann?&lt;br /&gt;
 Wie, oder besser von wem und wann, kann ein solcher Prozess in Gang gesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klassische Dorf kennen wir, das globale Dorf wird uns unheimlich. Gibt es am Ende ein Happy-End für das Globale Dorf, dass mit einer großen Feier am Lagerfeuer endet, wie es bei Asterix &amp;amp; Co im rebellischen, gallischen Dorf üblich ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Welt hat sich durch die Digitalisierung  in vielen Punkten zum Negativen verändert?&lt;br /&gt;
 Haben wir eine Möglichkeit, diese Veränderungen rückgängig zu machen, Schwächen und Fehler auszumerzen?&lt;br /&gt;
 Wenn wir diese Veränderungen nicht mehr aufhalten können, kann es dann Vorgehensweisen für den Einzelnen geben, mit diesen Veränderungen umgehen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Büchse der Pandora“ ist geöffnet. Wie bekommen wir sie wieder zu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um in der Arbeitsgruppe auf der MMK Antworten auf die Fragen oben zu finden, schlagen wir vor, die Elemente des Globalen Dorfs zu benennen und dann mit der Methode der SWOT-Analyse Stärken, Schwächen, Risiken und Chancen, die für uns mit dem Globalen Dorf verbunden sind, herauszuarbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McLuhan, Marshall: Gutenberg Galaxy. 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Praschl: Die Welt, veröffentlicht am 29.09.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wikipaedia.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG1) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=23"/>
		<updated>2017-03-14T09:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;http://www.mmktagung.de/&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die 37-ste MMK findet statt am 17.11.2016 - 20.11.2016 im HOERI AM BODENSEE, 78343 Gaienhofen http://www.hoeri-am-bodensee.de&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Wiki handelt sich um einen Austausch über die Positionen zu den Arbeitsgruppenthemen im Vorfeld der MMK 2017. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen sind auf der Tagungswebseite zu finden: http://www.mmktagung.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:hotel1.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Wir freuen uns, wenn Du mitmachst! &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Folgende Arbeitsgruppen sind vereinbart:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 | Global Village]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Hartmut Barthelmeß, Dietmar Hennig&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Drachenfels-Lecture 2017]] NN&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Keynote [[NN]] &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2017:  [[Sabine Graeser]] [[Rolf Todesco]] ([[Impressum]])&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK Ritual] der MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Bei der MMK Mitmachen/ Anmelden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://www.mmktagung.de/registrierung.php &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Im MMK-Wiki mitschreiben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Login |Login anfordern]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Facebook.png‎]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Arbeitsgruppen_MMK_2017&amp;diff=22</id>
		<title>Arbeitsgruppen MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Arbeitsgruppen_MMK_2017&amp;diff=22"/>
		<updated>2017-03-14T09:04:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 |  Global Village]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Hartmut Barthelmeß , Dietmar Hennig &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG1 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG2 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG3 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2017 | Jocker-Thema]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Moderation: N.N.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[AG4 MMK 2017|Moderations- und Thesenpapiere]] &lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=21</id>
		<title>AG2 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG2_MMK_2017&amp;diff=21"/>
		<updated>2017-03-14T09:03:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG2 -  Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: Gerd Palmetzhofer, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 2'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle TeilnehmerInnen an Arbeitsgruppen sollen im Vorfeld der MMK ein Positionspapier zum gewählten Arbeitsgruppenthema verfassen und&lt;br /&gt;
*an die Veranstalterin schicken (mmktagung@outlook.de)&lt;br /&gt;
oder &lt;br /&gt;
*ins Wiki der MMK (AG2) uploaden (Login nach Registrierung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;hr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Positionspapiere&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Rahmenprogramm&amp;diff=20</id>
		<title>Rahmenprogramm</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Rahmenprogramm&amp;diff=20"/>
		<updated>2017-03-11T17:12:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - Anmeldungen - Schlussbericht -…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  Arbeitsgruppen MMK 2017 - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Das Rahmenprogramm ist noch in Planung&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG4_MMK_2017&amp;diff=19</id>
		<title>AG4 MMK 2017</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=AG4_MMK_2017&amp;diff=19"/>
		<updated>2017-03-11T16:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -   Die AGs  -  Anmeldungen - Schl…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt; AG4 -  Jocker-Thema&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: Moderation: N.N.&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Positionspapiere zur AG 3'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bildet sich ein Gruppe relativ spontan, weil sie ein wichtiges Thema bearbeiten will oder weil keins der vorgeschlagenen Themen passt. Dafür haben wir einen Jocker vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn jemand davon Gebrauch machen will, kann er sich bei mir (Rolf Todesco)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Login&amp;diff=18</id>
		<title>Login</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Login&amp;diff=18"/>
		<updated>2017-03-11T14:27:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „Das MMK-Wiki ist für alle Interessierten offen, unabhängig davon, ob sie an MMK-Tagungen mitmachen oder nicht. Das Schreibrecht dient nur gegen Spam:  Wer wi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das MMK-Wiki ist für alle Interessierten offen, unabhängig davon, ob sie an MMK-Tagungen mitmachen oder nicht. Das Schreibrecht dient nur gegen Spam:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer will kann ein Pseudonym verwenden: &lt;br /&gt;
[mailto:info@mmktagung.de?subject=Login%20für%20das%20WIKI%20der%20MMK%202016 Login anfordern]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=17</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=17"/>
		<updated>2017-03-11T14:24:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] - [[ Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs]] - [[Anmeldungen]] - [[Rahmenprogramm]] -  [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Herzlich willkommen&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;MMK 2017 - &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; Mensch Maschine Kommunikation&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;http://www.mmktagung.de/&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Die 37-ste MMK findet statt am 17.11.2016 - 20.11.2016 im HOERI AM BODENSEE, 78343 Gaienhofen http://www.hoeri-am-bodensee.de&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Wiki handelt sich um einen Austausch über die Positionen zu den Arbeitsgruppenthemen im Vorfeld der MMK 2017. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Informationen sind auf der Tagungswebseite zu finden: http://www.mmktagung.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:hotel1.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Wir freuen uns, wenn Du mitmachst! &amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;Folgende Arbeitsgruppen sind vereinbart:&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2017 | Global Village]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Hartmut Barthelmeß, Dietmar Hennig&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2017 | Fiktion und Realität der IT im Laufe der Zeit]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Thomas Igler, Peter Brödner&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2017 | Technikferne User - ein Tabu?]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;Moderation: Dorothea Erharter, Wolfgang Harst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Drachenfels-Lecture 2017]] NN&lt;br /&gt;
&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Keynote [[NN]] &amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2017:  [[Sabine Graeser]] [[Rolf Todesco]] ([[Impressum]])&amp;lt;/p&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK Ritual] der MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; http://www.mmktagung.de/registrierung.php &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Im MMK-Wiki mitschreiben&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Login |Login anfordern]]&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:Facebook.png‎]] &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Impressum&amp;diff=16</id>
		<title>Impressum</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Impressum&amp;diff=16"/>
		<updated>2017-03-11T14:21:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „Verantwortlich für den Inhalt der Webseiten sowie Ansprechpartner für die Organisation der MMK 2017:   Rolf Todesco  Im Scheller 12  CH - 8914 Aeugstertal  T…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Verantwortlich für den Inhalt der Webseiten sowie Ansprechpartner für die Organisation der MMK 2017: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Todesco &lt;br /&gt;
Im Scheller 12 &lt;br /&gt;
CH - 8914 Aeugstertal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel: ++41 +43 322 87 39 &lt;br /&gt;
Mail: todesco@hyperkommunikation.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Richtigkeit aller Angaben wird keine Gewähr gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Aeugstertal, 11. März 2017&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Anmeldungen&amp;diff=15</id>
		<title>Anmeldungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Anmeldungen&amp;diff=15"/>
		<updated>2017-03-11T14:19:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -   Die AGs  -  Anmeldungen - Schl…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die Anmeldung kann ab sofort formlos auf der Webseite [http://mmktagung.de/registrierung.php Registrierung/Anmeldung] erfolgen (wo auch die Preise sichtbar sind)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Ausblick&amp;diff=14</id>
		<title>Ausblick</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2017/index.php?title=Ausblick&amp;diff=14"/>
		<updated>2017-03-11T14:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] -  Die Tagung - Programmablauf -   Die AGs  -  Anmeldungen - Schl…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite| Die Tagung]] - [[Programmablauf]] -  [[Arbeitsgruppen MMK 2017| Die AGs  ]]-  [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kommt noch ;-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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