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	<title>Mmktagung - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-23T12:27:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#(Zwischen-Schluss)-Bericht von Rolf Todesco|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Schlussbericht#Ein Rückblick auf die AG 3 Dialog von Antje Eske|ein Rückblick von Antje Eske]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst. Der Benutzer rückte in den Focus - und in den Focus der dazu ins Leben gerufenen MMK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das MMK-Paradigma ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dialektik besteht zwischen zwei Perspektiven, in welchen Benutzer vordergründig Programmierern gegenüberstehen. Diese Dialektik erscheint als &amp;quot;MMK-Kommunikation&amp;quot;, die ihre Kommunikations-Parteien fingiert. Die Benutzer - gemeint sind die im neuen Paradigma fingierten Anwender von Software - sahen (und sehen) in dieser Geschichte Computer als Maschinen, die effektiver werden sollten. Programmierer sind in dieser Benutzerperspektive die, die Computer den - tacit - Wünschen der Benutzer gemäss konstruieren. Die &amp;quot;Programmierer&amp;quot; - gemeint sind nicht die konkreten Menschen, die Programme herstellen, sondern die Vertreter des alten Paradigmas - sahen (und sehen) Computer als Maschinen, die das, was sie machen, immer effizienter machen sollen. Die Benutzer sind in dieser Programmiererperspektive das, was durch die Computer geführt und gesteuert werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei, Führung und Organisation von sogenannten Mitarbeitern ist ein Diskurs, der sich an der MMK auch ausgebreitet hat, weil er ziemlich gut widerspiegelt, was das Anliegen der hier &amp;quot;Programmierer&amp;quot; genannten Partei ist: Führen durch maschinelle Prozesssteuerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialog-Computer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-23T11:23:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#(Zwischen-Schluss)-Bericht von Rolf Todesco|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Schlussbericht#Ein Rückblick auf die AG 3 Dialog von Antje Eske|ein Rückblick von Antje Eske]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
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=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
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Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
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&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst. Der Benutzer rückte in den Focus - und in den Focus der dazu ins Leben gerufenen MMK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialog-Computer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dialektik besteht zwischen zwei Perspektiven, in welchen die Benutzer vordergründig den Programmierern gegenüberstehen. Diese Dialektik erscheint als MMK-Kommunikation, die ihre Parteien fingiert. Die Benutzer - gemeint sind die im neuen Paradigma fingierten Anwender von Software - sahen (und sehen) Computer als Maschinen, die effektiver werden sollten. Programmierer sind in dieser Perspektive die, die Computer den - tacit - Wünschen der Benutzer gemäss konstruieren. Die &amp;quot;Programmierer&amp;quot; - gemeint sind nicht die konkreten Menschen, die Programme herstellen, sondern die Vertreter des alten Paradigmas - sahen (und sehen) Computer als Maschinen, die das, was sie machen, immer effizienter machen sollen. Die Benutzer sind in dieser Perspektive das, was durch die Computer geführt und gesteuert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei, Führung und Organisation von sogenannten Mitarbeitern ist ein Diskurs, der sich an der MMK auch ausgebreitet hat, weil er ziemlich gut widerspiegelt, was das Anliegen der hier &amp;quot;Programmierer&amp;quot; genannten Partei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Paradigma ist die Frage, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17952</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-23T11:22:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#(Zwischen-Schluss)-Bericht von Rolf Todesco|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein Rückblick auf die AG 3 Dialog von Antje Eske|ein Rückblick von Antje Eske]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst. Der Benutzer rückte in den Focus - und in den Focus der dazu ins Leben gerufenen MMK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialog-Computer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dialektik besteht zwischen zwei Perspektiven, in welchen die Benutzer vordergründig den Programmierern gegenüberstehen. Diese Dialektik erscheint als MMK-Kommunikation, die ihre Parteien fingiert. Die Benutzer - gemeint sind die im neuen Paradigma fingierten Anwender von Software - sahen (und sehen) Computer als Maschinen, die effektiver werden sollten. Programmierer sind in dieser Perspektive die, die Computer den - tacit - Wünschen der Benutzer gemäss konstruieren. Die &amp;quot;Programmierer&amp;quot; - gemeint sind nicht die konkreten Menschen, die Programme herstellen, sondern die Vertreter des alten Paradigmas - sahen (und sehen) Computer als Maschinen, die das, was sie machen, immer effizienter machen sollen. Die Benutzer sind in dieser Perspektive das, was durch die Computer geführt und gesteuert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei, Führung und Organisation von sogenannten Mitarbeitern ist ein Diskurs, der sich an der MMK auch ausgebreitet hat, weil er ziemlich gut widerspiegelt, was das Anliegen der hier &amp;quot;Programmierer&amp;quot; genannten Partei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Paradigma ist die Frage, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Schlussbericht&amp;diff=17951</id>
		<title>Schlussbericht</title>
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		<updated>2014-11-23T11:17:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geschafft, 3 Holonen haben sich 2 x 8 Stunden mit ihren Themen befasst und im Interesse des Ganzen die Vorbereitungen für die MMK 2015 gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich (Gunter Dubrau) war es wieder Mal eine wunderbar typische MMK. 15 Teilnehmer, gut gelaunt und entspannt, ein paar neue Gesichter und mind. 2 davon wollen auf jeden Fall wieder kommen. Besser geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch deswegen, weil ich mich am Sonnabend Mittag gefragt habe: Ist das jetzt die [[AG2 MMK 2014 | Sprachlos zwischen unsichtbaren Prozessen]], die mir etwas bringt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mmk2014.jpg|200px|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was passierte? Mit etwas Geduld, die ich mir bei 2 x 8 Stunden locker erlauben konnte, tauchten im [[AG3 MMK 2014 | Dialog]] bei den Teilnehmern, und auch bei mir, Gedankengänge auf, die aufregend bis revolutionär sind. Ganz im Sinne Autonomer Zellen einer Holokratie, übrigens wohl bereits in den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts erstmalig formuliert, als Gegenentwurf zum Taylorismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Erkenntnisgewinn garantiert. Meine Erwartungshaltung wurde komplett erfüllt. Mehr noch, ich bekam diese gold-gelbe Medaille von der [[AG4 MMK 2014 | AG 3D-Printing]] verliehen, danke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== (Zwischen-Schluss)-Berichte aus der [[AG3 MMK 2014 | AG 3: Dialog und Dialogcomputer]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen Schluss-Bericht der AG 3. Es gibt aber Berichte !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Zwischen-Schluss)-Bericht von [[Rolf Todesco]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MMK-Ritual sieht im Prinzip vor, dass die verschiedenen Arbeitsgruppen am letzten Tage über ihre Arbeit und die dabei geschaffenen Resultate berichten. Ich habe aber an der MMK an einem Dialog teilgenommen, in welchem ich mir ein paar Beobachtungen bewusster gemacht habe, die insbesondere nicht zulassen, dass eine Arbeitsgruppe im Sinne eines Dialoges etwas berichten kann. Meine Komplikation besteht darin, dass ich im Dialog in der ich-Form spreche. Ich sehe nicht, wie die Arbeitsgruppe in der ich-Form sprechen könnte. Ich und jedes andere Mitglied der Arbeitsgruppe kann in der ich-Form sprechen. Dabei berichte ich aber über meine Erfahrungen und Erkenntnisse, nicht über jene der andern Arbeitsgruppenmitglieder und schon gar nicht über jene der Gruppe. Für mich war die&lt;br /&gt;
Erörterung dieser ich-Form ein wesentlicher Teil des Dialoges. Ich habe realisiert, welche Probleme mit dieser ich-Form verbunden werden (könn(t)en). Eine scheinbar wichtige Komplikation besteht eben darin, dass die Arbeitsgruppe keinen Bericht verfassen kann. Ich komme darauf zurück, ich will aber zuerst etwas zum Berichten und etwas zum vermeintlichen Thema der AG sagen, was mir im Dialog der AG auch bewusster geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich berichte und durch dieses Berichten vergesse ich, was auch zu berichten wäre, weil ich es zunächst im Bericht weglasse und später nicht mehr erinnern kann, weil es im Bericht nicht vorkommt. Im Bericht reduziere ich Komplexität. Ich schliesse ein paar Aspekte des Geschehens ein und anderes aus. Wenn ich in der ich-Form berichte, mache ich mir bewusst, dass und was ich berichte und allenfalls, was ich nicht berichte, weil es mir nicht wichtig genug ist oder meinen roten Faden in meinem Bericht auflösen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen, das ich in den Dialog mitgebracht habe, war anhand des Wortes &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; eine Einsicht in die ursprüngliche Motivation der MMK zu generieren. Meiner Vorstellung nach ist die MMK ursprünglich ein Versuch gewesen, sogenannte &amp;quot;Computerdialoge&amp;quot; sinnvoll zu gestalten. Dabei ging es aber natürlich nicht um die Gestaltung eines Dialoges, sondern um die Gestaltung von sogenannten Schnittstellen, über welche Dialoge fingiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. Weizenbaum hat diese Dialog-Perversion bereits 1966 als Eliza beschrieben (äh .. ich bemerke, dass auch das keine ich-Formulierung ist: Ich erkenne in Weizenbaum's Beschreibung ...). Im deutschsprachigen Raum wurde Informatik als Studium erst im Laufe der 1970er Jahre, also nachdem die Entwicklung der Computer weitgehend abgeschlossen war, angeboten. Die ersten ausgebildeten Informatiker, die den Rechner - eben weil sie Informatik und nicht Mathematik studiert haben - nicht mehr (nur) als Rechner begriffen, suchten 1980 nach Gleichgesinnten, die sich auch mit dem Büro-Werkzeug oder dem Medium befassen wollten. Dazu haben sie die MMK erfunden. Ein wesentlicher Aspekt der sogenannten Schnittstellenproblematik war damals aber als Windows von MS bereits fast marktreif &lt;br /&gt;
vorhanden. Und weil sich daran praktisch nichts mehr verbessern liess - wie die Differenz zwischen dem ersten Windows 3.1 und dem letzen zeigt, mussten die MMKler eben andere Felder erschliessen - bis hin zur Reflexion im Dialog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dialog könnte ich beispielsweise trefflich darüber berichten, wann ich überhaupt mit Computern zum ersten Mal in Berührung gekommen bin - wenn ich es nicht schlicht vergessen hätte. Und in unserem Dialog war dieses Vergessen zusätzlich darin aufgehoben, dass gar nicht klar ist, was denn Computer in diesem Zusammenhang heissen soll. Alle erinnerten sich an irgendwelche Geräte, aber was diese Geräte zu Computern der ersten Erfahrung machte, wurde mir nicht klar. Ein anschauliches Beispiel war die Lochkartenmaschine von Remington und ein anderes die Schreibmaschine mit einer Displayzeile. Inwiefern das Computer sind und über welche Assoziationen diese  Geräte zu Computererfahrungen werden, habe ich als Folge des jeweiligen Berichtens begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Dialogen kann ich mir aber umgekehrt bewusst machen, was ich als Computer bezeichne, gerade weil andere den Begriff ganz anders verwenden. Und weil ich im Dialog keine wir-Formulierung suche, entfalten sich viele Auffassungen, die nicht unter einen Hut müssen. Dialog begründet Vielfalt nicht herrschendes Wissen. Erste Computer gibt es offenbar so viele, wie es Menschen gibt, die sich daran erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme jetzt zurück zur Problematik der ich-Formulierung, respektive zu einer spezifischen Komplikation, die in unserem Dialog zur Sprache kam. Die ich-Formulierungen werden gesellschaftlich tabuisiert, was sich mir darin zeigt, dass sie oft als Ausdruck eines vermeintlichen &amp;quot;Egoismus&amp;quot; zurückgewiesen werden. Es galt lange Zeit als unsittlich, einen Brief oder sogar einzelne Sätze in einem Brief mit &amp;quot;ich&amp;quot; zu beginnen. Es gibt im Sinne von N. Luhmann zwei gesellschaftliche Diskurse, die ich hervorheben will. Der eine ist die Wissenschaft, die beschreiben will, was wirklich und objektiv der Fall ist, und die andere Ideologie ist die Wirtschaft in Form von Aktiengesellschaften, die zum Wohlstand der&lt;br /&gt;
Nation beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vermeintlichen Wissenschaft kann ich die Tabuisierung der ich-Formulierung jederzeit experimentell verifizieren, indem ich einen ich-Eintrag in die Wikipedia mache. Ich behaupte hier nicht, dass in der Wikipedia keine ich-Formulierungen zugelassen werden, sondern ich berichte hier über meine Erfahrung, dass alle meine ich-Formulierungen innert kürzester Zeit gelöscht werden. In der jeweils uniformen Begründung steht, dass meine Meinung niemanden interessiere. Ich meine weder dass die Wikipedia für die Wissenschaft repräsentativ sei, noch dass meine Experimente die Substanz einer Wissenschaft ausmachen. Ich berichte einfach von einem Experiment, das ich schon mehrfach gemacht habe und dass das zu Geboten passt, die ich in der Proseminaren der Uni gelehrt bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaft suche ich nicht nach der Wahrheit von Aussagen, ich rechne viel mehr damit, über den Tisch gezogen zu werden. Als Wirtschaft bezeichne ich den Ort, an dem kein gemeinschaftliches Interesse wahrgenommen wird, sondern ein gesellschaftliches - durch Warentausch und Grundrenten vermitteltes - Interesse. Wenn ich in Verhandlungen &amp;quot;ich&amp;quot; sage, also von mir anstatt von der Ware spreche, erscheine ich egoistisch oder dumm. Als Egoist, weil ich dann scheinbar meine Meinung durchsetzen will. Als Idiot, weil ich das zugebe oder publik mache. In vielen Situationen - an der MMK etwa bei Frage zur Organisation - merke ich, dass ich nicht ernst genommen werden, wenn ich nicht sage, was wirklich und objektiv der Fall ist, sondern erzähle, wie ich ein Verhältnis rekonstruiere und einschätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich an die MMK komme, habe ich weder Wissenschaft noch Wirtschaft im Sinn. An dieser MMK sagte man mir, dass diese meine Behinderung im Sinne einer Inklusion ausgehalten wird. Und ich realisiere, was ich hier alles nicht berichten kann, es wird aber sicher nicht alles vergessen, weil ich ja auch an anderen Orten davon erzähle, was mir an der MMK wieder sehr gut gefallen hat. Ich komme sehr gerne auch an die nächste MMK.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Rückblick auf die AG 3 Dialog von Antje Eske===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich an die AG 3 zurückdenke, erinnere ich mich an unterschiedlichste Momente. Einen Bericht darüber kann auch ich nicht liefern, denn es ging in unserer Arbeitsgemeinschaft ja nicht, wie Rolf schon geschrieben hat, um die Reduktion von Komplexität, sondern eher darum, vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen, um mit unseren Gedanken in Bereiche zu gelangen, die nicht vom Common Sense vernebelt sind, der Gefühle und Vorstellungen erzeugt, die mit uns persönlich nichts zu tun haben. Es ging mir darum, mich zu finden und im Gruppenaustausch mit Glück die eigene, beschränkte Perspektive zu erweitern, also eine Grenzerweiterung zu erleben und das hat geklappt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefreut hat mich, dass der Austausch von ganz allein nicht nur ´durch das Wort´ stattfand, sondern über diverse Sinneskanäle lief. Wir tauschten uns dabei auch über unterschiedliche Konversationsspiele und über das Schweigen aus. So erweiterte sich der Dialog wie von selbst zur Konversation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr beeindruckt hat mich auch Rolfs Erörterung der Ich-Form und der Gebrauch im Austausch innerhalb der Gruppe. Deutlich wurde für mich dabei an unseren Äußerungen, die Anfangs sehr stark immer in Allgemeinheiten wie ´man´ oder die Anbindung an irgendeine ´Autorität´ zurückfielen, wie normal es ist, die eigenen Interessen oder Meinungen aus dem Auge zu verlieren und sich selbst hinter irgendeiner Floskel zu verbergen. Nach einiger Zeit und vielen Übungsansätzen begannen sich unsere Ausdrucksweise und wohl auch unser Selbstverständnis zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war die MMK eine Bereicherung und auch ich komme sehr gerne zur nächsten MMK.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Schlussbericht&amp;diff=17950</id>
		<title>Schlussbericht</title>
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		<updated>2014-11-23T11:11:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* Ein (Zwischen-Schluss)-Bericht aus der AG 3 Dialog */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geschafft, 3 Holonen haben sich 2 x 8 Stunden mit ihren Themen befasst und im Interesse des Ganzen die Vorbereitungen für die MMK 2015 gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich (Gunter Dubrau) war es wieder Mal eine wunderbar typische MMK. 15 Teilnehmer, gut gelaunt und entspannt, ein paar neue Gesichter und mind. 2 davon wollen auf jeden Fall wieder kommen. Besser geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch deswegen, weil ich mich am Sonnabend Mittag gefragt habe: Ist das jetzt die [[AG2 MMK 2014 | Sprachlos zwischen unsichtbaren Prozessen]], die mir etwas bringt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mmk2014.jpg|200px|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was passierte? Mit etwas Geduld, die ich mir bei 2 x 8 Stunden locker erlauben konnte, tauchten im [[AG3 MMK 2014 | Dialog]] bei den Teilnehmern, und auch bei mir, Gedankengänge auf, die aufregend bis revolutionär sind. Ganz im Sinne Autonomer Zellen einer Holokratie, übrigens wohl bereits in den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts erstmalig formuliert, als Gegenentwurf zum Taylorismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Erkenntnisgewinn garantiert. Meine Erwartungshaltung wurde komplett erfüllt. Mehr noch, ich bekam diese gold-gelbe Medaille von der [[AG4 MMK 2014 | AG 3D-Printing]] verliehen, danke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== (Zwischen-Schluss)-Berichte aus der AG 3 Dialog ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen Schluss-Bericht der AG 3. Es gibt aber Berichte !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== (Zwischen-Schluss)-Bericht von [[Rolf Todesco]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MMK-Ritual sieht im Prinzip vor, dass die verschiedenen Arbeitsgruppen am letzten Tage über ihre Arbeit und die dabei geschaffenen Resultate berichten. Ich habe aber an der MMK an einem Dialog teilgenommen, in welchem ich mir ein paar Beobachtungen bewusster gemacht habe, die insbesondere nicht zulassen, dass eine Arbeitsgruppe im Sinne eines Dialoges etwas berichten kann. Meine Komplikation besteht darin, dass ich im Dialog in der ich-Form spreche. Ich sehe nicht, wie die Arbeitsgruppe in der ich-Form sprechen könnte. Ich und jedes andere Mitglied der Arbeitsgruppe kann in der ich-Form sprechen. Dabei berichte ich aber über meine Erfahrungen und Erkenntnisse, nicht über jene der andern Arbeitsgruppenmitglieder und schon gar nicht über jene der Gruppe. Für mich war die&lt;br /&gt;
Erörterung dieser ich-Form ein wesentlicher Teil des Dialoges. Ich habe realisiert, welche Probleme mit dieser ich-Form verbunden werden (könn(t)en). Eine scheinbar wichtige Komplikation besteht eben darin, dass die Arbeitsgruppe keinen Bericht verfassen kann. Ich komme darauf zurück, ich will aber zuerst etwas zum Berichten und etwas zum vermeintlichen Thema der AG sagen, was mir im Dialog der AG auch bewusster geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich berichte und durch dieses Berichten vergesse ich, was auch zu berichten wäre, weil ich es zunächst im Bericht weglasse und später nicht mehr erinnern kann, weil es im Bericht nicht vorkommt. Im Bericht reduziere ich Komplexität. Ich schliesse ein paar Aspekte des Geschehens ein und anderes aus. Wenn ich in der ich-Form berichte, mache ich mir bewusst, dass und was ich berichte und allenfalls, was ich nicht berichte, weil es mir nicht wichtig genug ist oder meinen roten Faden in meinem Bericht auflösen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen, das ich in den Dialog mitgebracht habe, war anhand des Wortes &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; eine Einsicht in die ursprüngliche Motivation der MMK zu generieren. Meiner Vorstellung nach ist die MMK ursprünglich ein Versuch gewesen, sogenannte &amp;quot;Computerdialoge&amp;quot; sinnvoll zu gestalten. Dabei ging es aber natürlich nicht um die Gestaltung eines Dialoges, sondern um die Gestaltung von sogenannten Schnittstellen, über welche Dialoge fingiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. Weizenbaum hat diese Dialog-Perversion bereits 1966 als Eliza beschrieben (äh .. ich bemerke, dass auch das keine ich-Formulierung ist: Ich erkenne in Weizenbaum's Beschreibung ...). Im deutschsprachigen Raum wurde Informatik als Studium erst im Laufe der 1970er Jahre, also nachdem die Entwicklung der Computer weitgehend abgeschlossen war, angeboten. Die ersten ausgebildeten Informatiker, die den Rechner - eben weil sie Informatik und nicht Mathematik studiert haben - nicht mehr (nur) als Rechner begriffen, suchten 1980 nach Gleichgesinnten, die sich auch mit dem Büro-Werkzeug oder dem Medium befassen wollten. Dazu haben sie die MMK erfunden. Ein wesentlicher Aspekt der sogenannten Schnittstellenproblematik war damals aber als Windows von MS bereits fast marktreif &lt;br /&gt;
vorhanden. Und weil sich daran praktisch nichts mehr verbessern liess - wie die Differenz zwischen dem ersten Windows 3.1 und dem letzen zeigt, mussten die MMKler eben andere Felder erschliessen - bis hin zur Reflexion im Dialog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dialog könnte ich beispielsweise trefflich darüber berichten, wann ich überhaupt mit Computern zum ersten Mal in Berührung gekommen bin - wenn ich es nicht schlicht vergessen hätte. Und in unserem Dialog war dieses Vergessen zusätzlich darin aufgehoben, dass gar nicht klar ist, was denn Computer in diesem Zusammenhang heissen soll. Alle erinnerten sich an irgendwelche Geräte, aber was diese Geräte zu Computern der ersten Erfahrung machte, wurde mir nicht klar. Ein anschauliches Beispiel war die Lochkartenmaschine von Remington und ein anderes die Schreibmaschine mit einer Displayzeile. Inwiefern das Computer sind und über welche Assoziationen diese  Geräte zu Computererfahrungen werden, habe ich als Folge des jeweiligen Berichtens begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Dialogen kann ich mir aber umgekehrt bewusst machen, was ich als Computer bezeichne, gerade weil andere den Begriff ganz anders verwenden. Und weil ich im Dialog keine wir-Formulierung suche, entfalten sich viele Auffassungen, die nicht unter einen Hut müssen. Dialog begründet Vielfalt nicht herrschendes Wissen. Erste Computer gibt es offenbar so viele, wie es Menschen gibt, die sich daran erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme jetzt zurück zur Problematik der ich-Formulierung, respektive zu einer spezifischen Komplikation, die in unserem Dialog zur Sprache kam. Die ich-Formulierungen werden gesellschaftlich tabuisiert, was sich mir darin zeigt, dass sie oft als Ausdruck eines vermeintlichen &amp;quot;Egoismus&amp;quot; zurückgewiesen werden. Es galt lange Zeit als unsittlich, einen Brief oder sogar einzelne Sätze in einem Brief mit &amp;quot;ich&amp;quot; zu beginnen. Es gibt im Sinne von N. Luhmann zwei gesellschaftliche Diskurse, die ich hervorheben will. Der eine ist die Wissenschaft, die beschreiben will, was wirklich und objektiv der Fall ist, und die andere Ideologie ist die Wirtschaft in Form von Aktiengesellschaften, die zum Wohlstand der&lt;br /&gt;
Nation beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vermeintlichen Wissenschaft kann ich die Tabuisierung der ich-Formulierung jederzeit experimentell verifizieren, indem ich einen ich-Eintrag in die Wikipedia mache. Ich behaupte hier nicht, dass in der Wikipedia keine ich-Formulierungen zugelassen werden, sondern ich berichte hier über meine Erfahrung, dass alle meine ich-Formulierungen innert kürzester Zeit gelöscht werden. In der jeweils uniformen Begründung steht, dass meine Meinung niemanden interessiere. Ich meine weder dass die Wikipedia für die Wissenschaft repräsentativ sei, noch dass meine Experimente die Substanz einer Wissenschaft ausmachen. Ich berichte einfach von einem Experiment, das ich schon mehrfach gemacht habe und dass das zu Geboten passt, die ich in der Proseminaren der Uni gelehrt bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaft suche ich nicht nach der Wahrheit von Aussagen, ich rechne viel mehr damit, über den Tisch gezogen zu werden. Als Wirtschaft bezeichne ich den Ort, an dem kein gemeinschaftliches Interesse wahrgenommen wird, sondern ein gesellschaftliches - durch Warentausch und Grundrenten vermitteltes - Interesse. Wenn ich in Verhandlungen &amp;quot;ich&amp;quot; sage, also von mir anstatt von der Ware spreche, erscheine ich egoistisch oder dumm. Als Egoist, weil ich dann scheinbar meine Meinung durchsetzen will. Als Idiot, weil ich das zugebe oder publik mache. In vielen Situationen - an der MMK etwa bei Frage zur Organisation - merke ich, dass ich nicht ernst genommen werden, wenn ich nicht sage, was wirklich und objektiv der Fall ist, sondern erzähle, wie ich ein Verhältnis rekonstruiere und einschätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich an die MMK komme, habe ich weder Wissenschaft noch Wirtschaft im Sinn. An dieser MMK sagte man mir, dass diese meine Behinderung im Sinne einer Inklusion ausgehalten wird. Und ich realisiere, was ich hier alles nicht berichten kann, es wird aber sicher nicht alles vergessen, weil ich ja auch an anderen Orten davon erzähle, was mir an der MMK wieder sehr gut gefallen hat. Ich komme sehr gerne auch an die nächste MMK.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ein Rückblick auf die AG 3 Dialog von Antje Eske===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich an die AG 3 zurückdenke, erinnere ich mich an unterschiedlichste Momente. Einen Bericht darüber kann auch ich nicht liefern, denn es ging in unserer Arbeitsgemeinschaft ja nicht, wie Rolf schon geschrieben hat, um die Reduktion von Komplexität, sondern eher darum, vom Hundertsten ins Tausendste zu kommen, um mit unseren Gedanken in Bereiche zu gelangen, die nicht vom Common Sense vernebelt sind, der Gefühle und Vorstellungen erzeugt, die mit uns persönlich nichts zu tun haben. Es ging mir darum, mich zu finden und im Gruppenaustausch mit Glück die eigene, beschränkte Perspektive zu erweitern, also eine Grenzerweiterung zu erleben und das hat geklappt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefreut hat mich, dass der Austausch von ganz allein nicht nur ´durch das Wort´ stattfand, sondern über diverse Sinneskanäle lief. Wir tauschten uns dabei auch über unterschiedliche Konversationsspiele und über das Schweigen aus. So erweiterte sich der Dialog wie von selbst zur Konversation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr beeindruckt hat mich auch Rolfs Erörterung der Ich-Form und der Gebrauch im Austausch innerhalb der Gruppe. Deutlich wurde für mich dabei an unseren Äußerungen, die Anfangs sehr stark immer in Allgemeinheiten wie ´man´ oder die Anbindung an irgendeine ´Autorität´ zurückfielen, wie normal es ist, die eigenen Interessen oder Meinungen aus dem Auge zu verlieren und sich selbst hinter irgendeiner Floskel zu verbergen. Nach einiger Zeit und vielen Übungsansätzen begannen sich unsere Ausdrucksweise und wohl auch unser Selbstverständnis zu verändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich war die MMK eine Bereicherung und auch ich komme sehr gerne zur nächsten MMK.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;amp;nbsp;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17949</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-23T11:04:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* Dialog-Computer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst. Der Benutzer rückte in den Focus - und in den Focus der dazu ins Leben gerufenen MMK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialog-Computer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dialektik besteht zwischen zwei Perspektiven, in welchen die Benutzer vordergründig den Programmierern gegenüberstehen. Diese Dialektik erscheint als MMK-Kommunikation, die ihre Parteien fingiert. Die Benutzer - gemeint sind die im neuen Paradigma fingierten Anwender von Software - sahen (und sehen) Computer als Maschinen, die effektiver werden sollten. Programmierer sind in dieser Perspektive die, die Computer den - tacit - Wünschen der Benutzer gemäss konstruieren. Die &amp;quot;Programmierer&amp;quot; - gemeint sind nicht die konkreten Menschen, die Programme herstellen, sondern die Vertreter des alten Paradigmas - sahen (und sehen) Computer als Maschinen, die das, was sie machen, immer effizienter machen sollen. Die Benutzer sind in dieser Perspektive das, was durch die Computer geführt und gesteuert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei, Führung und Organisation von sogenannten Mitarbeitern ist ein Diskurs, der sich an der MMK auch ausgebreitet hat, weil er ziemlich gut widerspiegelt, was das Anliegen der hier &amp;quot;Programmierer&amp;quot; genannten Partei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im neuen Paradigma ist die Frage, ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17948</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17948"/>
		<updated>2014-11-23T10:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* Dialog-Computer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst. Der Benutzer rückte in den Focus - und in den Focus der dazu ins Leben gerufenen MMK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialog-Computer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dialektik besteht zwischen zwei Perspektiven, in welchen die Benutzer vordergründig den Programmierern gegenüberstehen. Die &amp;quot;Programmierer&amp;quot; - gemeint sind nicht die konkreten Menschen, die Programme herstellen, sondern die Vertreter des alten Paradigmas - sahen (und sehen) den Computer als Maschine, die das, was sie macht, immer effizienter machen soll. Die Benutzer sind in dieser Perspektive das, was durch die Computer geführt und gesteuert werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benutzer - gemeint sind die im neuen Paradigma fingierten Anwender der Software - sahen (und sehen) den Computer als Maschine, die effektiver soll. Programmierer sind in dieser Perspektive die, die Computer den Wünschen der Benutzer gemäss konstruieren. Diese Dialektik erscheint als Kommunikation, die ihre Sprecher fingiert, weil die Benutzer nicht wissen, was sie sich wünschen und die Programmierer die Benutzer nicht steuern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil sich in den Anfängen der MMK hauptsächlich Programmierer trafen, wurden die Computer gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17947</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17947"/>
		<updated>2014-11-22T19:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* Dialog-Computer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst. Der Benutzer rückte in den Focus - und in den Focus der dazu ins Leben gerufenen MMK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialog-Computer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dialektik besteht zwischen zwei Perspektiven, in welchen die Benutzer vordergründig den Programmierern gegenüberstehen. Die &amp;quot;Programmierer&amp;quot; - gemeint sind nicht die konkreten Menschen, die Programme herstellen, sondern die Vertreter des alten Paradigmas - sahen (und sehen) den Computer als Maschine, die das, was sie macht, immer effizienter machen soll. Die Benutzer sind in dieser Perspektive das, was durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17946</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17946"/>
		<updated>2014-11-22T19:02:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* Vorwort: Was ist die MMK */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
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Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
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[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
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&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst. Der Benutzer rückte in den Focus - und in den Focus der dazu ins Leben gerufenen MMK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dialog-Computer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17945</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17945"/>
		<updated>2014-11-22T18:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* Vorwort: Was ist die MMK */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der neuen Entwicklung, in welcher der Computer ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Hardware ist der Bildschirm, der in Mehrplatzsystemen eingebunden ist, die Grundlage einer Inversion. Solange die Computer entwickelt wurden, wurden die Benutzer in dem Sinne als Anhängsel gesehen, als sie mit den Computern einfach das machen konnten oder mussten, was der Computer möglich machte. Im neuen Paradigma wurden die Computern den Bedürfnissen der Benutzer in einem dialektischen Prozess angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-22T18:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: /* Vorwort: Was ist die MMK */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;1980&amp;quot; sehe ich als Zeitpunkt eines Paradigmenwechsels. Bis &amp;quot;1980&amp;quot; wurden die Computer entwickelt und nach 1980 wurde erkannt, was Computer sind. Die MMK-Gründer - die ersten eigentlichen Informatiker im deutschsprachigen Gebiet, wo Informatik-Studiengänge erst im Laufe der 70er Jahre eingerichtet wurden - gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der Entwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem der Computer zunächst ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1980 Pr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17943</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17943"/>
		<updated>2014-11-22T18:10:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Moderationspapier Dialog zur und über MMK==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorwort: Was ist die MMK===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980, als die MMK gegründet wurde, gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Computer waren weitgehend Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. Natürlich gab es sehr viele Anwendungen in grossen Administrationen wie Banken. Aber dass man sich deswegen mit der sogenannten Schnittstelle befassen sollte, schien kaum jemand zu merken. Die Schnittstellen waren naturwüchsig aus den zu verwaltenden Datenbeständen abgeleitet. Das, was gemeinhin &amp;quot;Textverarbeitung&amp;quot; genannt wird, gab es noch kaum, obwohl der unsinnige Ausdruck schon seit Ende der 60er Jahre für allerlei IBM-Geräte verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem der Computer zunächst ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1980 Pr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Rolf_Todesco&amp;diff=17942</id>
		<title>Rolf Todesco</title>
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		<updated>2014-11-22T15:42:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
moderiert die [[AG3 MMK 2014 | AG 3: Dialog und Dialogcomputer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[AG3 MMK 2014 | Moderationspapier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog| Schlussbericht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<updated>2014-11-22T15:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - Übersicht - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Mmk2014.png]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Mensch-Maschine-Kommunikation 2014&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die 34. MMK (erstmalig 1980) findet vom 14.11. bis 17.11.2014 im [http://www.naturfreundehaus-elmstein.de Naturfreundehaus Elmstein (Pfälzer Wald)] statt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2014: [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau]&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MMK-Arbeitsgruppen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2014 | Methoden des Usability-Improvements]] - Moderation: Dirk Fischer&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2014 | Sprachlos zwischen unsichtbaren Prozessen]] - Moderation: René Hoffmann&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2014 | Dialog]] - Moderation: [[Rolf Todesco]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2014 | 3D-Printing]] - Moderation: Hansjürgen Paul&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Vorschlag zur Arbeit in den Arbeitsgruppen möchte ich eine Sammlung von [[Kreativ-Techniken]] anlegen, aus der sich jede Arbeitsgruppe das Passende raussuchen kann.&lt;br /&gt;
== Das [http://www.mmktagung.de/wiki/mmk/Ritual_der_MMK MMK-Ritual] ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Jährlich stattfindende Tagung mit Klausur-Charakter in mehreren Arbeitsgruppen (s.o.)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ausgangspunkt sind Fragestellungen zur Gestaltung von Mensch-Maschinen-Schnittstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Tagungs-Ablauf:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Freitag Abend: Eröffnungsvortrag&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sonnabend/Sonntag: Arbeit in den Arbeitsgruppen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sonnabend Abend: Drachenfels-Lecture (Überraschungsvortrag)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Montag Vormittag: Ergebnisse der Arbeitsgruppen und Planung der nächsten MMK&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Anmeldung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Email an [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau] mit Entscheidung für eine AG (s.o)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abfassung eines Thesenpapiers durch den Anmeldenden als Antwort auf die Arbeitsthese des Moderators&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bezahlung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Das MMK-Wiki == &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Jeder kann frei im Wiki mitarbeiten!&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Das betrifft vor allem die &amp;lt;b&amp;gt;Thesenpapiere&amp;lt;/b&amp;gt; bei Anmeldung. &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Als Veranstalter behalte ich, [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau], es mir vor, redaktionell einzugreifen, wenn etwas aus meiner Sicht aus dem Ruder läuft.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bitte jeden Beitrag mit Namen hinterlegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Das MMK-Netzwerk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[http://www.linkedin.com/company/conference-mensch-maschine-kommunikation-mmk-?trk=company_name MMK auf LinkedIn]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Gunter Dubrau|Gunter Dubrau]] 15:58, 2. Dez. 2013 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Rolf_Todesco&amp;diff=17940</id>
		<title>Rolf Todesco</title>
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		<updated>2014-11-22T15:38:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
moderiert die AG3&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17939</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-22T15:03:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt; Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Bis die MMK gegründet wurde, waren Computer Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem der Computer zunächst ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1980 Pr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17938</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-22T15:01:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialogcomputer und Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b Moderation:&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]] von:&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog|ein Bericht von Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Bis die MMK gegründet wurde, waren Computer Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem der Computer zunächst ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1980 Pr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17937</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17937"/>
		<updated>2014-11-22T14:56:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Schlussbericht|Schlussbericht(e)]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog&lt;br /&gt;
|ein Bericht von Rolf Todesco]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Bis die MMK gegründet wurde, waren Computer Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem der Computer zunächst ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1980 Pr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=17936</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-22T14:53:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein Thesenpapier mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Antje Eske und Kurd Alsleben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Thesenpapiere AG3|Gunter Dubrau]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat womöglich auch einen Schlussbericht mit allfälligen Kommentaren:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[http://www.mmktagung.de/wiki/2014/Schlussbericht#Ein_.28Zwischen-Schluss.29-Bericht_aus_der_AG_3_Dialog&lt;br /&gt;
|ein Bericht von Rolf Todesco]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln und in dieses Wiki zu schreiben !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon etwas intensiver mit der &amp;quot;Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Computer befasst. Bis die MMK gegründet wurde, waren Computer Spezialmaschinen, die nur von Fachleuten eher entwickelt als benutzt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem der Computer zunächst ein Werkzeug für Jedermann wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis 1980 Pr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Thesenpapiere_AG3&amp;diff=17935</id>
		<title>Thesenpapiere AG3</title>
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		<updated>2014-11-22T14:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Thesenpapiere und Kommentare&lt;br /&gt;
zur &amp;lt;big&amp;gt;[[AG3_MMK_2014 | AG 3: Dialog ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thesenpapier von Antje Eske und Kurd Alsleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterstützen voll den thematischen Ansatz von Rolf: &amp;quot;Nun nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferenziell nachzudenken, Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen was es mit Dialogcomputern auf sich hat.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Auch wir haben die Auseinandersetzung darüber über Jahrzehnte schmerzlich entbehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns in der Kunst war der Computer von Anfang an (seit 1960) ein Medium. Mediens des Computers gewann Bedeutungsaustausch erneut wieder an Wert. &lt;br /&gt;
Als Künstler wissen wir, dass der zwischenmenschliche Austausch nicht allein über das Wort läuft, sondern auch über viele andere Kanäle. Sich vernünftig auseinanderzusetzen, hat Claudia Schmölders uns vermittelt, ist nur über das Wort möglich. Zusammensetzen läuft über die ´Melodien des Meinens´, also das Ansinnen, lehrte uns die Philosophin Heidi Salaverría.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns Konversationskünstler (ein Teil des Wortes Konversation lautet schon konvers) gehört Diversität der Ansichten wesentlich zum Austausch, weil sie neue Perspektiven einbringt. Diese eröffnen Perspektivwechsel. Als nächste Möglichkeit kann Grenzerweiterung eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Austausch über Dialogcomputer werden wir berücksichtigen müssen, dass wir automatisch im gegenwärtigen Common Sense über das Thema sprechen. Viel hat sich über die Jahre verändert: konfektionierte Austauschdienste sind etabliert, z.B. Twitter, Facebook, FaceTime ... . Wahrscheinlich werden wir uns nicht zuletzt über die Art und Weise und den Wert des Austauschens in nichtdiskursiver Weise austauschen müssen, weil unsere Gesamtsinnesorganisation 3 Kategorien umfasst: leiblich, seelisch, geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Dialogsysteme das Bewusstsein von einer Werkzeug-Benutzung verändern und der Mensch zum Objekt werden kann, wo bleibt in diesem Denken die Subjektivität? Und welche Interessen stehen hinter dem Computer und den Dialogsystemen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend eine Auswahl unserer bisherigen Versuche:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;ZKM Karlsruhe: http://m.youtube.com/user/konversationskunst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://konversationskunst.org/&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://www02.zkm.de/videocast/index.php/aus-dem-archiv/300-zkm-konversationskunst.html&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Konversatorium Paulinenallee: https://www.youtube.com/watch?v=CeWnZwXByE8&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Museum für Hamburgische Geschichte: http://books.google.gr/books?id=T5ZOBAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== eine kleine Anmerkung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr öffnet mit Euren hier nur knapp angerissenen Ideen den von mir gemeinten Bereich um ein Vielfaches. Darin sehe ich den Sinn des Dialoges. Ich dachte zunächst viel enger an die Vorstellung, dass Computer mit Bildschirmen &amp;quot;Dialogcomputer genannt wurden, lange bevor sie vernetzt und als Bildtelefone wie im Chat verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte an das Schreiben am Computer, so wie Ihr es damals gemacht habt, als Ihr dann Disketten per Post (snail-mail) verschickt hattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich Rolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zu[[AG3 MMK 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thesenpapier [http://de.linkedin.com/in/gunterdubrau/ Gunter Dubrau] ==&lt;br /&gt;
Als Organisator habe ich für jede AG ein paar Thesen formuliert, um mit gutem Beispiel voranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: &lt;br /&gt;
* Das Format der MMK hat sich gewandelt und ist immer mehr zu einer Klausurtagung geworden. Den Teilnehmern wird ein geschützter, kloster-ähnlicher Raum geboten, losgelöst von Alltag, Familie etc. über das zu reflektieren (allein oder in der Gruppe), was 5/7 Ihrer Lebenszeit bestimmt: Ihre Arbeit an der Mensch-Maschine-Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2:&lt;br /&gt;
* Dialog führt immer zu Erkenntnisgewinn, denn keine Erkenntnis ist auch eine Erkenntnis. Die MMK bietet den Raum dafür, ein Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3:&lt;br /&gt;
* Es ist nicht eine Frage der Redner, ob der Erkenntnisgewinn wirklich befriedigend ist, sondern die Diversität aller Beteiligten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== eine kleine Anmerkung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Thesen gefallen mir perfekt als Voraussetzungen zu unserer AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich Rolf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Thesenpapiere_AG3&amp;diff=17934</id>
		<title>Thesenpapiere AG3</title>
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		<updated>2014-11-22T14:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Thesenpapiere und Kommentare&lt;br /&gt;
zur &amp;lt;big&amp;gt;[[AG3_MMK_2014 | AG 3: Dialog ]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thesenpapier von Antje Eske und Kurd Alsleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterstützen voll den thematischen Ansatz von Rolf: &amp;quot;Nun nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferenziell nachzudenken, Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen was es mit Dialogcomputern auf sich hat.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Auch wir haben die Auseinandersetzung darüber über Jahrzehnte schmerzlich entbehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns in der Kunst war der Computer von Anfang an (seit 1960) ein Medium. Mediens des Computers gewann Bedeutungsaustausch erneut wieder an Wert. &lt;br /&gt;
Als Künstler wissen wir, dass der zwischenmenschliche Austausch nicht allein über das Wort läuft, sondern auch über viele andere Kanäle. Sich vernünftig auseinanderzusetzen, hat Claudia Schmölders uns vermittelt, ist nur über das Wort möglich. Zusammensetzen läuft über die ´Melodien des Meinens´, also das Ansinnen, lehrte uns die Philosophin Heidi Salaverría.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns Konversationskünstler (ein Teil des Wortes Konversation lautet schon konvers) gehört Diversität der Ansichten wesentlich zum Austausch, weil sie neue Perspektiven einbringt. Diese eröffnen Perspektivwechsel. Als nächste Möglichkeit kann Grenzerweiterung eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Austausch über Dialogcomputer werden wir berücksichtigen müssen, dass wir automatisch im gegenwärtigen Common Sense über das Thema sprechen. Viel hat sich über die Jahre verändert: konfektionierte Austauschdienste sind etabliert, z.B. Twitter, Facebook, FaceTime ... . Wahrscheinlich werden wir uns nicht zuletzt über die Art und Weise und den Wert des Austauschens in nichtdiskursiver Weise austauschen müssen, weil unsere Gesamtsinnesorganisation 3 Kategorien umfasst: leiblich, seelisch, geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Dialogsysteme das Bewusstsein von einer Werkzeug-Benutzung verändern und der Mensch zum Objekt werden kann, wo bleibt in diesem Denken die Subjektivität? Und welche Interessen stehen hinter dem Computer und den Dialogsystemen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend eine Auswahl unserer bisherigen Versuche:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;ZKM Karlsruhe: http://m.youtube.com/user/konversationskunst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://konversationskunst.org/&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://www02.zkm.de/videocast/index.php/aus-dem-archiv/300-zkm-konversationskunst.html&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Konversatorium Paulinenallee: https://www.youtube.com/watch?v=CeWnZwXByE8&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Museum für Hamburgische Geschichte: http://books.google.gr/books?id=T5ZOBAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== ein kleine Anmerkung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr öffnet mit Euren hier nur knapp angerissenen Ideen den von mir gemeinten Bereich um ein Vielfaches. Darin sehe ich den Sinn des Dialoges. Ich dachte zunächst viel enger an die Vorstellung, dass Computer mit Bildschirmen &amp;quot;Dialogcomputer genannt wurden, lange bevor sie vernetzt und als Bildtelefone wie im Chat verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte an das Schreiben am Computer, so wie Ihr es damals gemacht habt, als Ihr dann Disketten per Post (snail-mail) verschickt hattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich&lt;br /&gt;
ROlf&lt;br /&gt;
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Als Organisator habe ich für jede AG ein paar Thesen formuliert, um mit gutem Beispiel voranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: &lt;br /&gt;
* Das Format der MMK hat sich gewandelt und ist immer mehr zu einer Klausurtagung geworden. Den Teilnehmern wird ein geschützter, kloster-ähnlicher Raum geboten, losgelöst von Alltag, Familie etc. über das zu reflektieren (allein oder in der Gruppe), was 5/7 Ihrer Lebenszeit bestimmt: Ihre Arbeit an der Mensch-Maschine-Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2:&lt;br /&gt;
* Dialog führt immer zu Erkenntnisgewinn, denn keine Erkenntnis ist auch eine Erkenntnis. Die MMK bietet den Raum dafür, ein Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3:&lt;br /&gt;
* Es ist nicht eine Frage der Redner, ob der Erkenntnisgewinn wirklich befriedigend ist, sondern die Diversität aller Beteiligten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:AG3_MMK_2014&amp;diff=17933</id>
		<title>Diskussion:AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-11-22T14:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Thesenpapiere der AG 3 wurden verschoben nach&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;[[Thesenpapiere_AG3]]&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<updated>2014-11-22T14:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Thesenpapier von Antje Eske und Kurd Alsleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterstützen voll den thematischen Ansatz von Rolf: &amp;quot;Nun nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferenziell nachzudenken, Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen was es mit Dialogcomputern auf sich hat.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Auch wir haben die Auseinandersetzung darüber über Jahrzehnte schmerzlich entbehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns in der Kunst war der Computer von Anfang an (seit 1960) ein Medium. Mediens des Computers gewann Bedeutungsaustausch erneut wieder an Wert. &lt;br /&gt;
Als Künstler wissen wir, dass der zwischenmenschliche Austausch nicht allein über das Wort läuft, sondern auch über viele andere Kanäle. Sich vernünftig auseinanderzusetzen, hat Claudia Schmölders uns vermittelt, ist nur über das Wort möglich. Zusammensetzen läuft über die ´Melodien des Meinens´, also das Ansinnen, lehrte uns die Philosophin Heidi Salaverría.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns Konversationskünstler (ein Teil des Wortes Konversation lautet schon konvers) gehört Diversität der Ansichten wesentlich zum Austausch, weil sie neue Perspektiven einbringt. Diese eröffnen Perspektivwechsel. Als nächste Möglichkeit kann Grenzerweiterung eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Austausch über Dialogcomputer werden wir berücksichtigen müssen, dass wir automatisch im gegenwärtigen Common Sense über das Thema sprechen. Viel hat sich über die Jahre verändert: konfektionierte Austauschdienste sind etabliert, z.B. Twitter, Facebook, FaceTime ... . Wahrscheinlich werden wir uns nicht zuletzt über die Art und Weise und den Wert des Austauschens in nichtdiskursiver Weise austauschen müssen, weil unsere Gesamtsinnesorganisation 3 Kategorien umfasst: leiblich, seelisch, geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Dialogsysteme das Bewusstsein von einer Werkzeug-Benutzung verändern und der Mensch zum Objekt werden kann, wo bleibt in diesem Denken die Subjektivität? Und welche Interessen stehen hinter dem Computer und den Dialogsystemen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend eine Auswahl unserer bisherigen Versuche:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;ZKM Karlsruhe: http://m.youtube.com/user/konversationskunst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://konversationskunst.org/&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://www02.zkm.de/videocast/index.php/aus-dem-archiv/300-zkm-konversationskunst.html&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Konversatorium Paulinenallee: https://www.youtube.com/watch?v=CeWnZwXByE8&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Museum für Hamburgische Geschichte: http://books.google.gr/books?id=T5ZOBAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Als Organisator habe ich für jede AG ein paar Thesen formuliert, um mit gutem Beispiel voranzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 1: &lt;br /&gt;
* Das Format der MMK hat sich gewandelt und ist immer mehr zu einer Klausurtagung geworden. Den Teilnehmern wird ein geschützter, kloster-ähnlicher Raum geboten, losgelöst von Alltag, Familie etc. über das zu reflektieren (allein oder in der Gruppe), was 5/7 Ihrer Lebenszeit bestimmt: Ihre Arbeit an der Mensch-Maschine-Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2:&lt;br /&gt;
* Dialog führt immer zu Erkenntnisgewinn, denn keine Erkenntnis ist auch eine Erkenntnis. Die MMK bietet den Raum dafür, ein Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3:&lt;br /&gt;
* Es ist nicht eine Frage der Redner, ob der Erkenntnisgewinn wirklich befriedigend ist, sondern die Diversität aller Beteiligten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<updated>2014-11-22T14:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „Die Thesenpapire wurden verschoben nach
Thesenpapiere_AG3“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Thesenpapire wurden verschoben nach&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere_AG3]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<updated>2014-11-22T14:26:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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[[AG3_MMK_2014 | AG 3: Dialog ]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Wir unterstützen voll den thematischen Ansatz von Rolf: &amp;quot;Nun nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferenziell nachzudenken, Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen was es mit Dialogcomputern auf sich hat.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Auch wir haben die Auseinandersetzung darüber über Jahrzehnte schmerzlich entbehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns in der Kunst war der Computer von Anfang an (seit 1960) ein Medium. Mediens des Computers gewann Bedeutungsaustausch erneut wieder an Wert. &lt;br /&gt;
Als Künstler wissen wir, dass der zwischenmenschliche Austausch nicht allein über das Wort läuft, sondern auch über viele andere Kanäle. Sich vernünftig auseinanderzusetzen, hat Claudia Schmölders uns vermittelt, ist nur über das Wort möglich. Zusammensetzen läuft über die ´Melodien des Meinens´, also das Ansinnen, lehrte uns die Philosophin Heidi Salaverría.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns Konversationskünstler (ein Teil des Wortes Konversation lautet schon konvers) gehört Diversität der Ansichten wesentlich zum Austausch, weil sie neue Perspektiven einbringt. Diese eröffnen Perspektivwechsel. Als nächste Möglichkeit kann Grenzerweiterung eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Austausch über Dialogcomputer werden wir berücksichtigen müssen, dass wir automatisch im gegenwärtigen Common Sense über das Thema sprechen. Viel hat sich über die Jahre verändert: konfektionierte Austauschdienste sind etabliert, z.B. Twitter, Facebook, FaceTime ... . Wahrscheinlich werden wir uns nicht zuletzt über die Art und Weise und den Wert des Austauschens in nichtdiskursiver Weise austauschen müssen, weil unsere Gesamtsinnesorganisation 3 Kategorien umfasst: leiblich, seelisch, geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Dialogsysteme das Bewusstsein von einer Werkzeug-Benutzung verändern und der Mensch zum Objekt werden kann, wo bleibt in diesem Denken die Subjektivität? Und welche Interessen stehen hinter dem Computer und den Dialogsystemen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend eine Auswahl unserer bisherigen Versuche:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;ZKM Karlsruhe: http://m.youtube.com/user/konversationskunst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://konversationskunst.org/&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;Konversatorium Paulinenallee: https://www.youtube.com/watch?v=CeWnZwXByE8&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Museum für Hamburgische Geschichte: http://books.google.gr/books?id=T5ZOBAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
These 1: &lt;br /&gt;
* Das Format der MMK hat sich gewandelt und ist immer mehr zu einer Klausurtagung geworden. Den Teilnehmern wird ein geschützter, kloster-ähnlicher Raum geboten, losgelöst von Alltag, Familie etc. über das zu reflektieren (allein oder in der Gruppe), was 5/7 Ihrer Lebenszeit bestimmt: Ihre Arbeit an der Mensch-Maschine-Kommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 2:&lt;br /&gt;
* Dialog führt immer zu Erkenntnisgewinn, denn keine Erkenntnis ist auch eine Erkenntnis. Die MMK bietet den Raum dafür, ein Alleinstellungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
These 3:&lt;br /&gt;
* Es ist nicht eine Frage der Redner, ob der Erkenntnisgewinn wirklich befriedigend ist, sondern die Diversität aller Beteiligten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=17929</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2014-11-22T12:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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[[Datei:Mmk2014.png]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;Mensch-Maschine-Kommunikation 2014&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die 34. MMK (erstmalig 1980) findet vom 14.11. bis 17.11.2014 im [http://www.naturfreundehaus-elmstein.de Naturfreundehaus Elmstein (Pfälzer Wald)] statt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2014: [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau]&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Telefon: +49 6227 385 173 - Handy: +49 152 337 110 01&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MMK-Arbeitsgruppen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2014 | Methoden des Usability-Improvements]] und deren Skalierbarkeit für KMUs - Leider ausgefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2014 | Sprachlos zwischen unsichtbaren Prozessen]] - Moderation: [http://www.xing.com/profile/Rene_Hoffmann René Hoffmann]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2014 | Dialog]] - Moderation: [[Rolf Todesco]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2014 | 3D-Printing]] - Moderation: [http://www.xing.com/profile/Hansjuergen_Paul2 Hansjürgen Paul]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Vorschlag zur Arbeit in den Arbeitsgruppen möchte ich eine Sammlung von [[Kreativ-Techniken]] anlegen, aus der sich jede Arbeitsgruppe das Passende raussuchen kann.&lt;br /&gt;
== Das MMK-Ritual ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Jährlich stattfindende Tagung mit Klausur-Charakter in mehreren Arbeitsgruppen (s.o.)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ausgangspunkt sind Fragestellungen zur Gestaltung von Mensch-Maschinen-Schnittstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Tagungs-Ablauf:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Freitag Abend: [[Eröffnungsvortrag]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sonnabend/Sonntag: Arbeit in den Arbeitsgruppen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sonnabend Abend: [[Drachenfels-Lecture]] (Überraschungsvortrag)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Montag Vormittag: Ergebnisse der Arbeitsgruppen und Planung der nächsten MMK&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Anmeldung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Email an [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau] mit Entscheidung für eine AG (s.o)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abfassung eines Thesenpapiers durch den Anmeldenden als Antwort auf die Arbeitsthese des Moderators&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bezahlung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schlussberichte der MMK 2014== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[[Schlussbericht| Schlussbericht des Veranstalters]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[[Schlussbericht#Ein (Zwischen-Schluss)-Bericht aus der AG 3 Dialog |  Bericht aus der AG 3 Dialog]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das MMK-Wiki == &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Jeder kann frei im Wiki mitarbeiten!&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Das betrifft vor allem die &amp;lt;b&amp;gt;Thesenpapiere&amp;lt;/b&amp;gt; bei Anmeldung. &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Als Veranstalter behalte ich, [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau], es mir vor, redaktionell einzugreifen, wenn etwas aus meiner Sicht aus dem Ruder läuft.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bitte jeden Beitrag mit Namen hinterlegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Das MMK-Netzwerk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[http://www.linkedin.com/company/conference-mensch-maschine-kommunikation-mmk-?trk=company_name MMK auf LinkedIn]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Gunter Dubrau|Gunter Dubrau]] 15:58, 2. Dez. 2013 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Rolf_Todesco&amp;diff=17928</id>
		<title>Rolf Todesco</title>
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		<updated>2014-11-22T12:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - Übersicht - Programmablauf - Anmeldungen - Schlussbericht - Ausblick ----“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<title>Schlussbericht</title>
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		<updated>2014-11-22T12:29:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist geschafft, 3 Holonen haben sich 2 x 8 Stunden mit ihren Themen befasst und im Interesse des Ganzen die Vorbereitungen für die MMK 2015 gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich (Gunter Dubrau) war es wieder Mal eine wunderbar typische MMK. 15 Teilnehmer, gut gelaunt und entspannt, ein paar neue Gesichter und mind. 2 davon wollen auf jeden Fall wieder kommen. Besser geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch deswegen, weil ich mich am Sonnabend Mittag gefragt habe: Ist das jetzt die [[AG2 MMK 2014 | Sprachlos zwischen unsichtbaren Prozessen]], die mir etwas bringt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mmk2014.jpg|200px|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was passierte? Mit etwas Geduld, die ich mir bei 2 x 8 Stunden locker erlauben konnte, tauchten im [[AG3 MMK 2014 | Dialog]] bei den Teilnehmern, und auch bei mir, Gedankengänge auf, die aufregend bis revolutionär sind. Ganz im Sinne Autonomer Zellen einer Holokratie, übrigens wohl bereits in den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts erstmalig formuliert, als Gegenentwurf zum Taylorismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Erkenntnisgewinn garantiert. Meine Erwartungshaltung wurde komplett erfüllt. Mehr noch, ich bekam diese gold-gelbe Medaille von der [[AG4 MMK 2014 | AG 3D-Printing]] verliehen, danke!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ein (Zwischen-Schluss)-Bericht aus der AG 3 Dialog ==&lt;br /&gt;
[[Rolf Todesco]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das MMK-Ritual sieht im Prinzip vor, dass die verschiedenen Arbeitsgruppen am letzten Tage über ihre Arbeit und die dabei geschaffenen Resultate berichten. Ich habe aber an der MMK an einem Dialog teilgenommen, in welchem ich mir ein paar Beobachtungen bewusster gemacht habe, die insbesondere nicht zulassen, dass eine Arbeitsgruppe im Sinne eines Dialoges etwas berichten kann. Meine Komplikation besteht darin, dass ich im Dialog in der ich-Form spreche. Ich sehe nicht, wie die Arbeitsgruppe in der ich-Form sprechen könnte. Ich und jedes andere Mitglied der Arbeitsgruppe kann in der ich-Form sprechen. Dabei berichte ich aber über meine Erfahrungen und Erkenntnisse, nicht über jene der andern Arbeitsgruppenmitglieder und schon gar nicht über jene der Gruppe. Für mich war die&lt;br /&gt;
Erörterung dieser ich-Form ein wesentlicher Teil des Dialoges. Ich habe realisiert, welche Probleme mit dieser ich-Form verbunden werden (könn(t)en). Eine scheinbar wichtige Komplikation besteht eben darin, dass die Arbeitsgruppe keinen Bericht verfassen kann. Ich komme darauf zurück, ich will aber zuerst etwas zum Berichten und etwas zum vermeintlichen Thema der AG sagen, was mir im Dialog der AG auch bewusster geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich berichte und durch dieses Berichten vergesse ich, was auch zu berichten wäre, weil ich es zunächst im Bericht weglasse und später nicht mehr erinnern kann, weil es im Bericht nicht vorkommt. Im Bericht reduziere ich Komplexität. Ich schliesse ein paar Aspekte des Geschehens ein und anderes aus. Wenn ich in der ich-Form berichte, mache ich mir bewusst, dass und was ich berichte und allenfalls, was ich nicht berichte, weil es mir nicht wichtig genug ist oder meinen roten Faden in meinem Bericht auflösen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anliegen, das ich in den Dialog mitgebracht habe, war anhand des Wortes &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; eine Einsicht in die ursprüngliche Motivation der MMK zu generieren. Meiner Vorstellung nach ist die MMK ursprünglich ein Versuch gewesen, sogenannte &amp;quot;Computerdialoge&amp;quot; sinnvoll zu gestalten. Dabei ging es aber natürlich nicht um die Gestaltung eines Dialoges, sondern um die Gestaltung von sogenannten Schnittstellen, über welche Dialoge fingiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J. Weizenbaum hat diese Dialog-Perversion bereits 1966 als Eliza beschrieben (äh .. ich bemerke, dass auch das keine ich-Formulierung ist: Ich erkenne in Weizenbaum's Beschreibung ...). Im deutschsprachigen Raum wurde Informatik als Studium erst im Laufe der 1970er Jahre, also nachdem die Entwicklung der Computer weitgehend abgeschlossen war, angeboten. Die ersten ausgebildeten Informatiker, die den Rechner - eben weil sie Informatik und nicht Mathematik studiert haben - nicht mehr (nur) als Rechner begriffen, suchten 1980 nach Gleichgesinnten, die sich auch mit dem Büro-Werkzeug oder dem Medium befassen wollten. Dazu haben sie die MMK erfunden. Ein wesentlicher Aspekt der sogenannten Schnittstellenproblematik war damals aber als Windows von MS bereits fast marktreif &lt;br /&gt;
vorhanden. Und weil sich daran praktisch nichts mehr verbessern liess - wie die Differenz zwischen dem ersten Windows 3.1 und dem letzen zeigt, mussten die MMKler eben andere Felder erschliessen - bis hin zur Reflexion im Dialog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dialog könnte ich beispielsweise trefflich darüber berichten, wann ich überhaupt mit Computern zum ersten Mal in Berührung gekommen bin - wenn ich es nicht schlicht vergessen hätte. Und in unserem Dialog war dieses Vergessen zusätzlich darin aufgehoben, dass gar nicht klar ist, was denn Computer in diesem Zusammenhang heissen soll. Alle erinnerten sich an irgendwelche Geräte, aber was diese Geräte zu Computern der ersten Erfahrung machte, wurde mir nicht klar. Ein anschauliches Beispiel war die Lochkartenmaschine von Remington und ein anderes die Schreibmaschine mit einer Displayzeile. Inwiefern das Computer sind und über welche Assoziationen diese  Geräte zu Computererfahrungen werden, habe ich als Folge des jeweiligen Berichtens begriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Dialogen kann ich mir aber umgekehrt bewusst machen, was ich als Computer bezeichne, gerade weil andere den Begriff ganz anders verwenden. Und weil ich im Dialog keine wir-Formulierung suche, entfalten sich viele Auffassungen, die nicht unter einen Hut müssen. Dialog begründet Vielfalt nicht herrschendes Wissen. Erste Computer gibt es offenbar so viele, wie es Menschen gibt, die sich daran erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich komme jetzt zurück zur Problematik der ich-Formulierung, respektive zu einer spezifischen Komplikation, die in unserem Dialog zur Sprache kam. Die ich-Formulierungen werden gesellschaftlich tabuisiert, was sich mir darin zeigt, dass sie oft als Ausdruck eines vermeintlichen &amp;quot;Egoismus&amp;quot; zurückgewiesen werden. Es galt lange Zeit als unsittlich, einen Brief oder sogar einzelne Sätze in einem Brief mit &amp;quot;ich&amp;quot; zu beginnen. Es gibt im Sinne von N. Luhmann zwei gesellschaftliche Diskurse, die ich hervorheben will. Der eine ist die Wissenschaft, die beschreiben will, was wirklich und objektiv der Fall ist, und die andere Ideologie ist die Wirtschaft in Form von Aktiengesellschaften, die zum Wohlstand der&lt;br /&gt;
Nation beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der vermeintlichen Wissenschaft kann ich die Tabuisierung der ich-Formulierung jederzeit experimentell verifizieren, indem ich einen ich-Eintrag in die Wikipedia mache. Ich behaupte hier nicht, dass in der Wikipedia keine ich-Formulierungen zugelassen werden, sondern ich berichte hier über meine Erfahrung, dass alle meine ich-Formulierungen innert kürzester Zeit gelöscht werden. In der jeweils uniformen Begründung steht, dass meine Meinung niemanden interessiere. Ich meine weder dass die Wikipedia für die Wissenschaft repräsentativ sei, noch dass meine Experimente die Substanz einer Wissenschaft ausmachen. Ich berichte einfach von einem Experiment, das ich schon mehrfach gemacht habe und dass das zu Geboten passt, die ich in der Proseminaren der Uni gelehrt bekommen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wirtschaft suche ich nicht nach der Wahrheit von Aussagen, ich rechne viel mehr damit, über den Tisch gezogen zu werden. Als Wirtschaft bezeichne ich den Ort, an dem kein gemeinschaftliches Interesse wahrgenommen wird, sondern ein gesellschaftliches - durch Warentausch und Grundrenten vermitteltes - Interesse. Wenn ich in Verhandlungen &amp;quot;ich&amp;quot; sage, also von mir anstatt von der Ware spreche, erscheine ich egoistisch oder dumm. Als Egoist, weil ich dann scheinbar meine Meinung durchsetzen will. Als Idiot, weil ich das zugebe oder publik mache. In vielen Situationen - an der MMK etwa bei Frage zur Organisation - merke ich, dass ich nicht ernst genommen werden, wenn ich nicht sage, was wirklich und objektiv der Fall ist, sondern erzähle, wie ich ein Verhältnis rekonstruiere und einschätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich an die MMK komme, habe ich weder Wissenschaft noch Wirtschaft im Sinn. An dieser MMK sagte man mir, dass diese meine Behinderung im Sinne einer Inklusion ausgehalten wird. Und ich realisiere, was ich hier alles nicht berichten kann, es wird aber sicher nicht alles vergessen, weil ich ja auch an anderen Orten davon erzähle, was mir an der MMK wieder sehr gut gefallen hat. Ich komme sehr gerne auch an die nächste MMK.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Schlussbericht&amp;diff=17926</id>
		<title>Schlussbericht</title>
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		<updated>2014-11-20T17:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Es ist geschafft, 3 Holonen haben sich 2 x 8 Stunden mit ihren Themen befasst und im Interesse des Ganzen die Vorbereitungen für die MMK 2015 gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich (Gunter Dubrau) war es wieder Mal eine wunderbar typische MMK. 15 Teilnehmer, gut gelaunt und entspannt, ein paar neue Gesichter und mind. 2 davon wollen auf jeden Fall wieder kommen. Besser geht es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch deswegen, weil ich mich am Sonnabend Mittag gefragt habe: Ist das jetzt die [[AG2 MMK 2014 | Sprachlos zwischen unsichtbaren Prozessen]], die mir etwas bringt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mmk2014.jpg|200px|thumb|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was passierte? Mit etwas Geduld, die ich mir bei 2 x 8 Stunden locker erlauben konnte, tauchten im [[AG3 MMK 2014 | Dialog]] bei den Teilnehmern, und auch bei mir, Gedankengänge auf, die aufregend bis revolutionär sind. Ganz im Sinne Autonomer Zellen einer Holokratie, übrigens wohl bereits in den 20-er Jahren des letzten Jahrhunderts erstmalig formuliert, als Gegenentwurf zum Taylorismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt: Erkenntnisgewinn garantiert. Meine Erwartungshaltung wurde komplett erfüllt. Mehr noch, ich bekam diese gold-gelbe Medaille von der [[AG4 MMK 2014 | AG 3D-Printing]] verliehen, danke!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=17923</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2014-11-19T17:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h1&amp;gt;Mensch-Maschine-Kommunikation 2014&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Die 34. MMK (erstmalig 1980) findet vom 14.11. bis 17.11.2014 im [http://www.naturfreundehaus-elmstein.de Naturfreundehaus Elmstein (Pfälzer Wald)] statt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Veranstalter 2014: [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau]&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;p&amp;gt;Telefon: +49 6227 385 173 - Handy: +49 152 337 110 01&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MMK-Arbeitsgruppen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 1: [[AG1 MMK 2014 | Methoden des Usability-Improvements]] und deren Skalierbarkeit für KMUs - Leider ausgefallen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 2: [[AG2 MMK 2014 | Sprachlos zwischen unsichtbaren Prozessen]] - Moderation: [http://www.xing.com/profile/Rene_Hoffmann René Hoffmann]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 3: [[AG3 MMK 2014 | Dialog]] - Moderation: [http://www.linkedin.com/profile/view?id=23987877&amp;amp;authType=NAME_SEARCH&amp;amp;authToken=kxLo&amp;amp;locale=en_US&amp;amp;trk=tyah2&amp;amp;trkInfo=tarId%3A1415377081463%2Ctas%3Arolf%20todesco%2Cidx%3A1-1-1 Rolf Todesco]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;AG 4: [[AG4 MMK 2014 | 3D-Printing]] - Moderation: [http://www.xing.com/profile/Hansjuergen_Paul2 Hansjürgen Paul]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Als Vorschlag zur Arbeit in den Arbeitsgruppen möchte ich eine Sammlung von [[Kreativ-Techniken]] anlegen, aus der sich jede Arbeitsgruppe das Passende raussuchen kann.&lt;br /&gt;
== Das MMK-Ritual ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Jährlich stattfindende Tagung mit Klausur-Charakter in mehreren Arbeitsgruppen (s.o.)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Ausgangspunkt sind Fragestellungen zur Gestaltung von Mensch-Maschinen-Schnittstellen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Tagungs-Ablauf:&lt;br /&gt;
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&amp;lt;li&amp;gt;Freitag Abend: [[Eröffnungsvortrag]]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sonnabend/Sonntag: Arbeit in den Arbeitsgruppen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Sonnabend Abend: [[Drachenfels-Lecture]] (Überraschungsvortrag)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Montag Vormittag: Ergebnisse der Arbeitsgruppen und Planung der nächsten MMK&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;li&amp;gt;Email an [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau] mit Entscheidung für eine AG (s.o)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Abfassung eines Thesenpapiers durch den Anmeldenden als Antwort auf die Arbeitsthese des Moderators&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bezahlung&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Das MMK-Wiki == &lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Jeder kann frei im Wiki mitarbeiten!&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Das betrifft vor allem die &amp;lt;b&amp;gt;Thesenpapiere&amp;lt;/b&amp;gt; bei Anmeldung. &amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Als Veranstalter behalte ich, [mailto:gunter.dubrau@icw.de Gunter Dubrau], es mir vor, redaktionell einzugreifen, wenn etwas aus meiner Sicht aus dem Ruder läuft.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;Bitte jeden Beitrag mit Namen hinterlegen&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Das MMK-Netzwerk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[http://www.facebook.com/pages/MMK-Mensch-Maschine-Kommunikation/349087673595 MMK im Facebook]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;li&amp;gt;[http://www.linkedin.com/company/conference-mensch-maschine-kommunikation-mmk-?trk=company_name MMK auf LinkedIn]&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Gunter Dubrau|Gunter Dubrau]] 15:58, 2. Dez. 2013 (UTC)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<title>Benutzer:Rolf Todesco</title>
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		<updated>2014-11-19T17:37:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hyperkommunikation.ch/todesco/index.htm meine Homepage]&lt;br /&gt;
und meine [[AG3_MMK_2014 | MMK-AG 2014: Dialog und Dialog-Computer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Benutzer:Rolf_Todesco&amp;diff=17921</id>
		<title>Benutzer:Rolf Todesco</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Benutzer:Rolf_Todesco&amp;diff=17921"/>
		<updated>2014-11-19T17:36:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Schützte „Benutzer:Rolf Todesco“ ([edit=autoconfirmed] (unbeschränkt) [move=autoconfirmed] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hyperkommunikation.ch/todesco/index.htm meine Homepage]&lt;br /&gt;
und meine [[AG3_MMK_2014 | MMK-AG 2014: Dialog und Dialog-Computer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Benutzer:Rolf_Todesco&amp;diff=17920</id>
		<title>Benutzer:Rolf Todesco</title>
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		<updated>2014-11-19T17:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hyperkommunikation.ch/todesco/index.htm meine Homepage]&lt;br /&gt;
und meine [[AG3_MMK_2014 | MMK-AG 2014: Dialog und Dialog-Computer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Benutzer:Rolf_Todesco&amp;diff=17919</id>
		<title>Benutzer:Rolf Todesco</title>
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		<updated>2014-11-19T17:34:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde neu angelegt: „[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - Hauptseite - Programmablauf - Anmeldungen - Schlussbericht - Ausblick ----  [http://www.hyperkommun…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.hyperkommunikation.ch/todesco/index.htm meine Homepage]&lt;br /&gt;
und meine [[MMK-AG 2014 | AG3_MMK_2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=17918</id>
		<title>Diskussion:Wie funktioniert ein Computer?</title>
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		<updated>2014-11-19T17:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=17917</id>
		<title>Diskussion:Wie funktioniert ein Computer?</title>
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		<updated>2014-11-19T17:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Schützte „Diskussion:Wie funktioniert ein Computer?“ ([edit=autoconfirmed] (unbeschränkt) [move=autoconfirmed] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;A book of First Class stamps http://www.gsi-net.com/purchase-cefaclor.html buy cefaclor  Friday&amp;amp;#8217;s order from administrative law judge Robert N. Spencer says Masterpiece Cakeshop in suburban Denver will face fines if it continues to turn away gay couples who want to buy cakes for their wedding celebrations.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=17916</id>
		<title>Wie funktioniert ein Computer?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=17916"/>
		<updated>2014-11-19T17:20:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Schützte „Wie funktioniert ein Computer?“: Weblink-Spam ([edit=autoconfirmed] (unbeschränkt) [move=autoconfirmed] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Hauptseite]] - [[Programm]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Diskussionsbeitrag zur [[AG3_MMK_2014]]&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rolf Todesco&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Wie funktioniert ein Computer?&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Funktion und Funktionsweise&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich könnte die Frage, wie ein Computer funktioniert, direkt angehen. Ich könnte voraussetzen, was ein Computer ist und beispielsweise seine elektronischen Bauteile erläutern, oder erklären, wie er mit bits und bytes rechnet. Wenn ich mit der Frage &amp;quot;wie funktionier ein Computer&amp;quot; google, kriege ich beliebig viele solche Antworten. Ich könnte aber auch zuerst die Frage selbst etwas anschauen, also einen kleinen Umweg machen und mir überlegen, wie ich der Frage gerecht werden könnte. Ich könnte dabei nach dem Sinn der Frage fragen, etwa wer sie wann warum oder wozu stellen könnte. Ich könnte nach Voraussetzungen der Frage fragen, mich also fragen, was in der Beantwortung der Frage vorausgesetzt bleiben und was erläutert werden soll. Ich könnte davon ausgehen, dass klar ist, was ein Computer ist, und dass nur nach dessen Funktionsweise gefragt wird. &amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:blackbox.jpg]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die Frage aber operativ verstehen, also so, dass durch die Beschreibung der Funktionsweise erst geklärt werden soll, was als Computer bezeichnet wird. Ich bestimme also eine Funktion des Computers und zeige, wie diese Funktion realisiert wird. Es geht mir also nicht darum, zu definieren, was ein Computer ist, sondern darum, die zu erläuternde Funktionsweise an eine bestimmte Funktion des Computers zu binden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese von mir gewählte Funktion des Computers bestimme ich operativ ohne mich vom Ausdruck &amp;quot;Rechner&amp;quot; (oder to compute) irreführen zu lassen. Ich beobachte, was ich mit dem Computer mache, wie ich ihn verwende. Ich rechne ganz selten mit dem Computer und selbst dann schaue ich vor allem auf den Bildschirm, wo Zeichen oder Bilder erscheinen. Wenn ich den Computer benutze, geht es mir darum, auf dem Bildschirm Darstellungen zu hervorzubringen, die ich brauchen kann. Ich klicke beispielsweise auf das Icon der Textverarbeitung, damit die Textverarbeitung am Bildschirm erscheint, oder ich tippe einen Text auf der Tastatur, damit der Text am Bildschirm erscheint. Ich frage mich also, wie ich mit dem Computer bestimmte Darstellungen herstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will die Inversion nochmals hervorheben, in welcher der Computer konventionellerweise gesehen wird. Üblicherweise erscheint die Funktion des Computers als irgendeine Art des Rechnens - schliesslich heisst der Computer ja so. Dabei wird der Bildschirm lediglich als Peripheriegerät gesehen, das Ergebnisse, die zuvor errechnet wurden, noch anzeigt. Wenn ich mit dieser Vorstellung erklären will, wie ein Computer funktioniert, muss ich erklären, wie der Computer rechnet. Wenn ich dagegen die hier vorgeschlagene, dazu inverse Vorstellung verwende, muss ich erklären, wie die jeweiligen Bildschirmanzeigen zustande kommen. Je nachdem, wie ich den Computer sehe, verschiebt sich die Fragestellung, obwohl der Computer, dessen Funktionsweise ich erkläre, natürlich derselbe bleibt. Meine Erklärung ist also nicht direkt an den Computer gebunden, sondern an eine Sichtweisen auf das, was gemeinhin als Computer bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erkläre die Funktion, die ein Computer erfüllt, mit einem Mechanismus, aber nicht, weil ein Computer ein Mechanismus ist, sondern weil ich Erklärungen generell als Beschreibungen von Mechanismen betrachte, mit welchen ein zu erklärendes Phänomen erzeugt werden kann. Wenn ich beispielsweise erkläre, wie ich meine Körpertemperatur konstant halte, beschreibe ich einen Mechanismus, obwohl ich keine Maschine bin. Und wenn ich erklären will, wie ein bestimmter Bildschirminhalt hervorgebracht werden kann, beschreibe ich einen Mechanismus, mit welchem diese Funktion realisierbar ist. Diese erklärenden Mechanismen bezeichne ich als System. Ein konkreter Computer kann anders konstruiert sein - es gibt ja auch sehr verschiedene Computer -, in einer Erklärung beschreibe ich ein bestimmte Möglichkeit. Ich erkläre also einen bestimmten Computer und kann auch deshalb nicht so tun, als ob der Computer unabhängig von meiner Erklärung definiert wäre. Die Erklärung eines Computers erklärt immer auch, was für ein Computer erklärt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mechanismus, den ich für die Erklärung verwende, bezeichne ich als Automaten, dessen In- und Output-Zustände ich als Symbole deute. Als Automaten bezeichne ich das System, weil es bestimmte Dinge quasi automatisch macht. Solch automatische Systeme erklär ich damit, dass sie einen Prozessor enthalten, der der Steuerung des Systems dient. Ein typischer Automat ist etwa die thermostatengeregelten Heizung. Als Funktion der Heizung sehe ich die Produktion von Wärme in einem Haus. Sie enthält aber einen Thermostaten, der keine Wärme produziert, sondern den funktionsorientierten Teil der Maschine, also den Ölbrenner steuert, so dass ich nicht nur Temperatur, sondern eine bestimmte Temperatur im Haus habe. Beim Computer wird die Anzeige auf dem Bildschirm gesteuert, so dass ich die erwartete Anzeige - sei dies nun ein Bild, ein Computerspiel oder ein Rechnungsresultat - erkennen kann. Bei beiden Systemen beschreibe ich den Steuerungsmechanismus als eine eigenständige Konstruktion mit einem eigenen Energiekreis. Ich bezeichne diese Mechanismen als Prozessoren. Automaten haben also immer einen Energiekreis, der der eigentlichen Funktion des Automaten dient, den ich als primären Energiekreis bezeichne, und einen Energiekreis, der der Steuerung des primären Energiekreises dient, den ich als sekundären Energiekreis bezeichne. Bei der thermostatengeregelten Heizung wird im primären Energiekreis Öl in Wärme umgesetzt, und im sekundären Energiekreis des Thermostaten wird Strom verbraucht, um die Heizung zu steuern. Bei einem Computer wird im primären Ernergiekreis mit Strom ein Bildschirminhalt angezeigt (weil ich eben hier die Funktion des Computers so bestimmt habe), und im sekundären Energiekreis des Prozessors wird Strom verbraucht, um die Bildschirmanzeige zu steuern. Die primäre Energie sorgt dafür, dass etwas angezeigt wird, die sekundäre dafür, was angezeigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meiner Erläuterung der Funktionsweise des Computers beginne ich also mit der funktionalen Bestimmung. Ich frage mich, wie es möglich ist, dass der Bildschirm zeigt, was er zeigen soll. Ich beginne mit dem funktional primärgesetzten Energiekreis, welcher den Bildschirm zu leuchten bringt und führe schrittweise relativ sekundäre Energiekreise ein, die den primären Energiekreis so steuern, dass die gewünschte Darstellung am Bildschirm erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Ein ganz einfacher Bildschirm&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die einfachste Form - bei welcher noch fast gar nichts passiert - ist eine Lampe mit einem Schalter zum Ein- und Ausschalten. Die Glühbirne repräsentiert den Bildschirm und der Schalter repräsentiert die Tastatur dieses einfachen Computers. Durch &amp;quot;Eingaben&amp;quot; auf der Tastatur, wird bestimmt, was der Bildschirm zeigt. In diesem Modell ist noch kein Prozessor vorhanden, und deshalb auch nur der primäre Energiekreis, der der Funktion der Lampe dient, also den &amp;quot;Bildschirm&amp;quot; hell macht. S. Morse hat gezeigt, dass man auch mit einem so primitiven &amp;quot;Bildschirm&amp;quot; beliebig differenzierte Darstellungen codieren kann: --- ... --- usw.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:lampe.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;[[Datei:lampe1.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Ein ganz einfache Steuerung&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun mache ich die Lampe in einer Analogie zur thermostatengeregelten Heizung etwas komplizierter. Ich will zunächst, dass die Lampe jeweils zwischen 8 Uhr und 2 Uhr brennt, also automatisch ein- und ausgeschaltet wird. Dazu muss ich einen einfachen Steuerungsmechanismus und mithin einen zweiten Energiekreis einführen. Ich verwende dazu eine Uhr, die mit ihrem Zeiger einen Stromkreis schliesst, wenn der Zeiger zwischen 8 Uhr und 2 Uhr steht und andernfalls den Stromkreis unterbricht, indem ich auf dem Zifferblatt eine Stromleiste anbringe und den Stundenzeiger unter Strom setze. Wenn der Zeiger zwischen 8 und 2 Uhr steht, fliesst der Strom, andernfalls nicht. Mit diesem sekundären Energiekreis verbinde ich einen elektromagnetischen Schalter, der den primären Stromkreis schliesst, wenn er unter Strom steht. Der sekundäre Energiekreis trägt also nichts zur Helligkeit der Lampe bei, sondern steuert nur, wann sie brennt und wann nicht. Und ich will hier ausser Acht lassen, dass die Uhr selbst natürlich auch einen Antrieb braucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann viele kleine Lampen nebeneinander stellen und so einen Bildschirm bauen, bei welchem verschiedene Pixel zu verschiedenen Zeiten leuchten, so dass man beispielsweise die Uhrzeit am Bildschirm darstellen kann. Dazu muss man sich überlegen, welche Lampen wann brennen müssen und welche nicht und dementsprechend für jede Lampe die zugehörige Uhr entsprechend konfigurieren. Wenn man sich vorstellt, wie man welche Uhren einrichten muss, damit der Bildschirm jeweils die Uhrzeit anzeigt, bekommt man eine erste Ahnung davon, was programmieren - auf so einfachen Maschinen - heissen könnte. Und nur nebenbei: Die ersten Computer, die gebaut wurden, waren in der Tat riesige Ungetüme mit einem ebenfalls riesigen Stromverbrauch, auch wenn sie nicht so primitiv waren, wie das aktuell beschriebene Modell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann man ohne weiteres noch mehr Bedingungen in den Steuermechanismus einfügen. Man könnte etwa eine Jahresuhr in den Energiekreis der Tagesuhr einfügen und so bewirken, dass die Lampe nur während der Sommermonate brennt. Oder man kann dort auch wieder Tasten einfügen, die von Hand bedient werden, so dass der Benutzer entscheiden kann, wann der Automat in Betrieb ist und wann nicht. Dabei wird der Steuerungsmechanismus immer komplizierter, ich würde allerdings nicht sagen, dass er etwas rechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man die Jahresuhr so einfügt, wie ich es nebenan gezeichnet habe, kann man sagen, dass die Jahresuhr die Tagesuhr steuert, weil die Tagesuhr ja nur Strom leitet, wenn die Jahresuhr den entsprechenden Stromkreis schliesst. Der Stromkreis der Jahresuhr ist dann sekundär zu jenem der Tagesuhr, deren Stromkreis sekundär zu jenem der Bildschirm-Lampe ist. Diese Art von Verschachtelung ist ein ganz wesentliches Element von Steuerungsmechanismen, die kompliziert genug sind, dass ich sie Prozessoren nenne. So kann man beliebige Kombinationen aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem einfachen Modell kann ich sehen, wie die Bildschirmanzeige über einen Mechanismus gesteuert wird. Nun wende ich mich diesem Steuerungsmechanismus zu. Im Beispiel ist ein Uhr, die einen Stromkreis steuert, der einen Magnetschalter steuert. Die Uhr schliesst den Stromkreis zwischen 8 Uhr und 2 Uhr, weil in diesem Bereich der Zeiger eine Stromleiste berührt. Nun kann man diese Stromleiste durch viele kurze Leisten-Punkte ersetzen, beispielsweise jede Minute. Dann kann man für jeden Zeitpunkt einen eigenen Stromkreis anlegen und so für jeden einzelnen Zeitpunkt von weiteren Bedingungen abhängig machen, ob der Stromkreis geschlossen ist oder nicht. So werden beliebig viele Muster möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Eine leicht modifizierbare Steuerung (soft-Ware)&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Steuerungsmechanismus modifizierbar macht, kann man mit derselben Maschine verschiedene Funktionen realisieren. Bei meinem Bildschirm-Modell kann man die Verknüpfung der Schalter verändern und so verschiedene Bildschirminhalte generieren. Man kann beispielsweise bei der Uhr die Kontaktstellen anders verdrahten, so dass man beispielsweise zwischen 10 und 12 ein brennende Lampe hat. Diese Modifikationen sind allerdings nicht leicht zu machen, man muss dazu die Maschine umbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt sind die Maschinen von Black&amp;amp;Decker, bei welchen verschiedene Werkzeuge eingesetzt werden können. Dort wird nicht die Steuerung modifiziert, sondern der Maschinenzweck. Bei Computern bleibt der Maschinenzweck aber immer eine Darstellung am Bildschirm, deren Zweck der Benutzer des Computers realisiert. Verschiedene Zustände der Steuerung bewirken verschiedene Zustände am Bildschirm. Deshalb hätte A. Turing besser von einer universellen Steuerung als von einer universellen Maschine gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Musikwalze etwa müsste man die Nocken auf der Walze verschieben, um eine neue Melodie zu hören. Praktischer ist es natürlich in diesem Fall, die ganze Walze auszuwechseln. Wenn man anstelle von Musikwalzen Schallplatten nimmt, findet man in der Jukebox eine Möglichkeit das per Knopfdruck zu tun, weil sie genau dafür konstruiert worden ist.&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Eine einfache Form von modifizierbaren Steuerungen sind solche, die Lochkarten verwenden. Man steckt eine andere Lochkarte in die Steuerung, und die Maschine zeigt ein anderes Verhalten. In meinem Modell kann man beispielsweise die Kontaktstellen bei der Uhr alle fest verdrahten, aber dann verschiedene Lochkarten auf die Uhr schieben, so dass je nach Lochkarte verschiedene Stellen Kontakt oder eben keinen Kontakt ergeben. Die Webstühle von J. Jacquard webten auf diese Art mit verschiedenen Lochkarten verschiedene Stoffmuster. Jedes Mal bevor das Webschiffchen geschossen wird, werden die Kettfäden durch den Abtastmechanismus der Lochkarten neu in Position gebracht. Man kann - im Rahmen der hier vorgeschlagenen Modellierung - das gewobene Tuch als &amp;quot;Bildschirm&amp;quot; sehen, dessen Muster durch die Webstuhlsteuerung bestimmt wird. Dann kann man erkennen, dass mit einer relativ einfachen Steuerung ziemlich komplizierte &amp;quot;Bildschirme&amp;quot; generiert werden können.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Schallplatten in einer Jukebox entsprechen verschiedene Lochkarten oder Musikwalzen. Bei der Jukebox ist das Auswechseln der Lochkarten mechanisiert, man muss die Lochkarten also nicht von Hand einschieben, aber man natürlich wählen, was man hören will. Beim Webstuhl von Jacquard werden die Lochkarten auch mechanisch ausgetauscht. Vor jedem Webfaden wird eine neue Lochkarte eingespannt, aber auch hier muss jemand die Reihenfolge der Karten festlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Diskretes Steuern&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spreche im Zusammenhang mit der Steuerung von Schaltern, weil beispielsweise Stromkreise &amp;quot;geschaltet&amp;quot; werden. Das einfachste Bildschirmmodell, mit welchem ich die Erläuterung angefangen habe, hat einen solchen Schalter. Beim durch die Uhr gesteuerten Modell ist im primären Energiekreis der Schalter noch gut zu erkennen. Ich spreche dort aber auch im sekundären Energiekreis von einem Schalter, der eben durch die Bewegung des Uhrzeigers - quasi automatisch - ein- und ausgeschaltet wird. Wenn der Lochkartenmechanismus - wie in meinem Beispiel mit der Uhr - dazu verwendet wird, Energiekreise zu steuern, ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- -------------------------&lt;br /&gt;
ist der Schalter eine Art Abtastgerät, das den Stromkreis schliesst, wenn in der Lochkarte ein Loch vorhanden ist. Die Schalter-Metapher : der Mechanismus operiert in der Zeit: er muss auf der Lochkarte nachsehen, abtasten, ob er den Kreis schliessen muss. dh er muss immer wieder nachschauen, weil ja eine andere Karte dort sein könnte, deshalb brauch es einen Takt und mithin Zeit. Der Mechanismus Bei modifizierbaren Steuerungen sind die Schalter festgelegt, aber deren Stellung (Strom/kein Strom) wird durch den Mechanismus gesteuert. Die Lochkarte ist ebenfalls festgelegt, man kann sie nicht leicht modifizieren, man kann sie nur leicht ersetzen.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Forts. folgt&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Zur_Geschichte_des_Computers&amp;diff=17915</id>
		<title>Diskussion:Zur Geschichte des Computers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Zur_Geschichte_des_Computers&amp;diff=17915"/>
		<updated>2014-11-19T17:19:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Zur_Geschichte_des_Computers&amp;diff=17914</id>
		<title>Diskussion:Zur Geschichte des Computers</title>
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		<updated>2014-11-19T17:19:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Schützte „Diskussion:Zur Geschichte des Computers“: Weblink-Spam ([edit=autoconfirmed] (unbeschränkt) [move=autoconfirmed] (unbeschränkt))&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt; http://www.genericviagraonlinerl.com/ Generic viagra&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Thesenpapiere_AG3&amp;diff=16581</id>
		<title>Diskussion:Thesenpapiere AG3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Thesenpapiere_AG3&amp;diff=16581"/>
		<updated>2014-11-13T19:50:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Zur_Geschichte_des_Computers&amp;diff=16580</id>
		<title>Diskussion:Zur Geschichte des Computers</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Zur_Geschichte_des_Computers&amp;diff=16580"/>
		<updated>2014-11-13T19:47:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=16577</id>
		<title>Diskussion:Wie funktioniert ein Computer?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=16577"/>
		<updated>2014-11-13T19:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Änderungen von Rolf Todesco (Diskussion) rückgängig gemacht und letzte Version von 37.187.144.114 wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;I'd like to order some foreign currency &amp;lt;a href=&amp;quot; http://www.elinternacional.net/index.php/inicio/internacional &amp;quot;&amp;gt;order femara&amp;lt;/a&amp;gt;  On his Google  page, Barra said yesterday: &amp;quot;In a few weeks, I'll be joining the Xiaomi team in China to help them expand their incredible product portfolio and business globally â¦ and am particularly excited about the opportunity to continue to help drive the Android ecosystem.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=16576</id>
		<title>Diskussion:Wie funktioniert ein Computer?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Diskussion:Wie_funktioniert_ein_Computer%3F&amp;diff=16576"/>
		<updated>2014-11-13T19:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Änderungen von 37.187.144.114 (Diskussion) rückgängig gemacht und letzte Version von 37.239.46.26 wiederhergestellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Very funny pictures http://badusability.com/purchase-chloramphenicol-online/ order chloromycetin online  These rules have been developed together by the member states themselves together including the United Kingdom. This is part of the single market which the UK appreciates so much in the European Union.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Thesenpapiere_AG3&amp;diff=13021</id>
		<title>Thesenpapiere AG3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=Thesenpapiere_AG3&amp;diff=13021"/>
		<updated>2014-11-03T12:22:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: Änderung 7530 von 91.207.4.242 (Diskussion) wurde rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h3&amp;gt;Thesenpapier von Antje Eske und Kurd Alsleben&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zur &amp;lt;h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[AG3_MMK_2014 | AG 3: Dialog ]]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir unterstützen voll den thematischen Ansatz von Rolf: &amp;quot;Nun nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferenziell nachzudenken, Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen was es mit Dialogcomputern auf sich hat.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Auch wir haben die Auseinandersetzung darüber über Jahrzehnte schmerzlich entbehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns in der Kunst war der Computer von Anfang an (seit 1960) ein Medium. Mediens des Computers gewann Bedeutungsaustausch erneut wieder an Wert. &lt;br /&gt;
Als Künstler wissen wir, dass der zwischenmenschliche Austausch nicht allein über das Wort läuft, sondern auch über viele andere Kanäle. Sich vernünftig auseinanderzusetzen, hat Claudia Schmölders uns vermittelt, ist nur über das Wort möglich. Zusammensetzen läuft über die ´Melodien des Meinens´, also das Ansinnen, lehrte uns die Philosophin Heidi Salaverría.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für uns Konversationskünstler (ein Teil des Wortes Konversation lautet schon konvers) gehört Diversität der Ansichten wesentlich zum Austausch, weil sie neue Perspektiven einbringt. Diese eröffnen Perspektivwechsel. Als nächste Möglichkeit kann Grenzerweiterung eintreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Austausch über Dialogcomputer werden wir berücksichtigen müssen, dass wir automatisch im gegenwärtigen Common Sense über das Thema sprechen. Viel hat sich über die Jahre verändert: konfektionierte Austauschdienste sind etabliert, z.B. Twitter, Facebook, FaceTime ... . Wahrscheinlich werden wir uns nicht zuletzt über die Art und Weise und den Wert des Austauschens in nichtdiskursiver Weise austauschen müssen, weil unsere Gesamtsinnesorganisation 3 Kategorien umfasst: leiblich, seelisch, geistig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Dialogsysteme das Bewusstsein von einer Werkzeug-Benutzung verändern und der Mensch zum Objekt werden kann, wo bleibt in diesem Denken die Subjektivität? Und welche Interessen stehen hinter dem Computer und den Dialogsystemen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend eine Auswahl unserer bisherigen Versuche:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;ZKM Karlsruhe: http://m.youtube.com/user/konversationskunst&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://konversationskunst.org/&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;http://www02.zkm.de/videocast/index.php/aus-dem-archiv/300-zkm-konversationskunst.html&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Konversatorium Paulinenallee: https://www.youtube.com/watch?v=CeWnZwXByE8&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Museum für Hamburgische Geschichte: http://books.google.gr/books?id=T5ZOBAAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6890</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6890"/>
		<updated>2014-08-28T16:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig und unreflektiert ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird). Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon mit der &amp;quot;Terminal-Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Maschine befasst. Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Problemen und Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, dass ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm. Die Programme vermitteln zwischen den Ein- und Ausgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
---------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6889</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6889"/>
		<updated>2014-08-28T15:43:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig und unreflektiert ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird). Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon mit der &amp;quot;Terminal-Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Maschine befasst. Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Problemen und Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
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&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat und woher die Idee einer Kommunikation mit Maschinen stammen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann, die verschiedenste Funktionen repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- -----------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6888</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6888"/>
		<updated>2014-08-28T15:39:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig und unreflektiert ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird). Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon mit der &amp;quot;Terminal-Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Maschine befasst. Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Problemen und Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat und woher die Idee einer Kommunikation mit Maschinen stammen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBM wurde zum Weltkonzern und Tausende von Freaks machten die IBM-Fabrikate für allerlei Sachen brauchbar, indem sie Programme schrieben, damit die sogenannte Hardware einen Sinn bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-08-28T15:33:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3]]&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig und unreflektiert ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird). Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon mit der &amp;quot;Terminal-Schnittstelle&amp;quot; zwischen Mensch und Maschine befasst. Die MMK-Gründer gehörten mit ihren Problemen und Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung. Die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen. Es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die (zeit)logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern dieses Fach in ihren Selbstverständnis erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design, das - wenn von euphemistischen Formulierungen abgesehen wird - den Benutzer effizienter machen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, nach 34 Jahren MMK schlage ich vor, über die impliziten Weltbilder selbstreferentiell nachzudenken. Ich schlage vor, im Dialog zu untersuchen, was es mit Dialogcomputern auf sich hat und woher die Idee einer Kommunikation mit Maschinen stammen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- -----------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6886</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6886"/>
		<updated>2014-08-28T15:19:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln !&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig und unreflektiert ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows in der 3. Version auf dem Markt war und damit alle Bildschirmdesignprobleme gelöst waren, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte (deine Waschmaschine ist auch ein Computer) und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird). Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon mit der Terminal-Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine befasst. Die MMK-Gründer gehöten mit ihren Problemen und Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung, die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
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[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern das Fach erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.hyperkommunikation.ch/wiki/2014/index.php?title=AG3_MMK_2014&amp;diff=6885</id>
		<title>AG3 MMK 2014</title>
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		<updated>2014-08-28T15:13:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rolf Todesco: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[http://www.mmktagung.de/wiki/ MMK Home] - [[Übersicht]] - [[Programmablauf]] - [[Anmeldungen]] - [[Schlussbericht]] - [[Ausblick]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;h1&amp;gt;Dialog&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;h4&amp;gt;Moderation: [http://www.hyperkommunikation.ch/personen/todesco.htm Rolf Todesco]&amp;lt;/h4&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede AG hat ein Moderationspapier und pro Teilnehmer ein&lt;br /&gt;
[[Thesenpapiere AG3]]&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Moderationspapier&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;b&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Dialog zur und über MMK&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt; &amp;lt;/b&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;font color=red&amp;gt;im allmählichen Entstehen, wobei auch andere Texte mitentstehen, weil ich schreibenderweise erkenne, was ich alles noch nicht bedacht habe. Im Dialog werden andere mir noch ganz anderes sagen ...&amp;lt;/font&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;Als Dialog bezeichne ich die Reflexion in Worten. &amp;quot;Dia Logos&amp;quot; verwende/übersetze ich dabei als &amp;quot;durch das Wort&amp;quot;. Es geht also darum die Tagung und deren Gegenstand zu reflektieren. Schön wäre, wenn sich Diversität der Ansichten entwickeln würde, so dass jeder sagen könnte: ahh.. so habe ich das noch nicht gesehen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;siehe auch &amp;lt;b&amp;gt;[[zur Geschichte des Computers]]&amp;lt;/b&amp;gt; und &amp;lt;b&amp;gt;[[Wie funktioniert ein Computer?]]&amp;lt;/b&amp;gt; und nimm es Anlass auch eigene Seiten zu eigenen Themen zu entwickeln !&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Vorwort: Was ist die MMK&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;table cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=0&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;tr&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;td valign=&amp;quot;top&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die MMK wurde 1980 ins Leben gerufen, weil durch die Entwicklung des Computers zwei Kulturen aufeinander prallten, die sich zuvor besser aus dem Weg gehen konnten. Vordergründig und unreflektiert ging es darum, &amp;quot;Computeranwendungen&amp;quot; zu &amp;quot;gestalten&amp;quot;, wofür sich rasch das denglische &amp;quot;Design&amp;quot; eingebürgert hat. Zuerst war &amp;quot;Software&amp;quot; gemeint, ohne dass klar war, was als Software bezeichnet wurde. Nachdem Windows auf dem Markt war, hat sich die Designfrage zuerst auf allerlei ubiquitäre Geräte und das Internet verschoben und dann auf Verwendungszusammenhänge wie e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird). Zunächst aber ging es an der MMK um eine vermeintliche &amp;lt;b&amp;gt;K&amp;lt;/b&amp;gt;ommunikation zwischen &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;aschine und &amp;lt;b&amp;gt;M&amp;lt;/b&amp;gt;ensch (also KMM), die ohne Gestaltung nicht recht funktionierten wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 gab es weder Mac noch Windows auf dem Markt, nur Xerox hatte sich im Labor schon mit der Terminal-Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine befasst. Die MMK-Gründer gehöten mit ihren Problemen und Fragestellungen zur Avantgarde der Computerentwicklung, die meisten von ihnen waren Vertreter von einschlägigen Forschungsinstitutionen an verschiedenen Hochschulen. Sie arbeiteten an einem Paradigmenwechsel, in welchem die User genannten Benutzer durch die Computer geführt und gesteuert werden sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge, sondern als Medien wahrgenommen - was heute im Ausdruck Social-Media immer noch durchschimmert.&lt;br /&gt;
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[[Datei:Dialogcomputer1.png|left]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Quelle: Wikipedia&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die MMK verfolgte zunächst ganz praktische Anliegen es ging - auch das wenig reflektiert - um die Verbesserung von Software, die von kapitalistischen Unternehmen vermarktet wurde. Anfänglich trafen sich an der MMK Informatiker, die logischerweise nie Informatik studiert hatten, sondern das Fach erst entwickelten. Zwar ging es namentlich um Kommunikation, aber im Selbstverständnis war die mathematische Kommunikationstheorie von C. Shannon gemeint, sozialwissenschaftliche Vorstellungen von Kommunikation und Arbeit kamen erst später, und dann zunächst in Form von Arbeitswissenschaften wie Ergonomie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Sache war der der MMK so klar, wie ihr jede Reflexion der verwendeten Sprache fremd war. Es ging um Software-Design.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;Dialog-Computer und Computer-Dialog&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Software&amp;quot; bezeichnet eigentümliche Verhältnisse. Der Ausdruck wurde und wird umgangssprachlich diffus für Computerprogramme verwendet, er charakterisiert aber zunächst vor allem, dass die Hersteller der davon unterschiedenen Hardware eigentliche Halbfabrikate produzierten, die für sich alleine keinen zu nichts zu brauchen sind. Eigenartig ist, dass Halbfabrikatehersteller grosse Industrien aufbauten, während die Produzenten von verwendbaren Werkzeugen sehr lange Zeit praktisch unerheblich geblieben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem begrifflichen Sinn verwende ich den Ausdruck &amp;quot;Software&amp;quot; für physische, anfassbare Maschinen, deren Funktion in dem Sinne &amp;quot;soft&amp;quot; bestimmt ist, als sie sehr einfach verändert werden kann. Aus einer Buchhaltungsmaschine wird praktisch per Knopfdruck eine Textbearbeitungsmaschine oder eine Spielkonsole. Diese einfache Veränderung der Funktion der Maschine beruht darauf, dass alle Funktionen, die ein Computer übernehmen kann, seiner eigentlichen Funktion unterliegen, die darin besteht, ich am Bildschirm Symbole erzeugen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In solchen Auffassungen sagt der Computer seinem Benutzer quasi, was er von ihm erwartet, er spricht mit seinem Benutzer, weshalb von Dialogsystemen gesprochen wurde. Zunächst war der Ausdruck &amp;quot;Dialogsystem&amp;quot; unverfänglich, weil damit im Wesentlichen die Tatsache gemeint war, dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten. Dialog-Computer war ein umgangssprachlicher Ausdruck - wohl aus den Werbeabteilungen der Computerhersteller - der ein paar wichtige Aspekte der Computerentwicklung ziemlich undifferenziert, aber &amp;quot;werbig&amp;quot; darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie antizipierten den Paradigmenwechsel, in welchem die Werkzeuge nicht mehr nur von den Benutzern gesteuert werden, sondern die Benutzer auch steuern sollten. Auch deshalb wurden die Computer in den Anfängen der MMK gar nicht als Werkzeuge sondern als Medien wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkzeuge vermitteln zwischen ihrem Benutzer und dem von ihm intendierten Resultat. Ein Hammer beispielsweise muss dazu in der Hand des Benutzers liegen und den Nagel einschlagen, also den Bedürfnissen des Benutzers in beiden Hinsichten angepasst sein. Der Hammer sagt seinem Benutzer aber nicht, was dieser mit ihm tun soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer sind in dem Sinne spezielle Werkzeuge, sondern ihren Eigenzustand des Bildschirmes so verändern&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich programmierbare Automaten mit Ein- und Ausgabegeräten wie Tastatur und Bildschirm, die ich als Symbolträger deute. Die inverse Funktion des Computers ist, einen Benutzer zu &amp;quot;steuern&amp;quot;, ihn mittels erwartbaren Ausgaben zu bestimmten Eingaben zu veranlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Computer bezeichne ich mithin funktional einen Automaten zur Symbolproduktion. Den Steuerungsteil des Computers bezeichne ich als Prozessor, er wird durch Eingabegeräte gesteuert und steuert Ausgabegeräte. In anderen - generelleren - Automaten, die keine symbolische Funktion, sondern eine Werkzeug-Funktion erfüllen, werden Prozessoren funktional anders verwendet, in der Heizung etwa wird mittels Prozessoren keine Symbolanzeige, sondern die Temperatur gesteuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK begriff sich als Mediation zwischen Benutzern und Entwicklern, wobei sie - da sie ja Entwickler organisierte - die praktische Entwicklung der Computer vor- und nachzeichnete. 1980 ging es darum, eine gute Schnittstelle zu finden. Wie man weiss, ist dieser Prozess in Bezug auf Software mit Windows 1992 abgeschlossen gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ihren Benutzer Symbole zurückgeben, die das Verhalten des Benutzers steuern quasi interaktiv. Der Benutzer muss mit dem Computer in einem Kommunikationsprozess klarkommen, in welchem der Computer als Werkzeug eines anderen fungiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK hat sich dann - wie die Computerbranche insgesamt - mit allerlei Apparaten wie Handys, Tablets und Netzwerken befasst, und andrerseits mit gesellschaftlichen Verhältnissen, die zunehmend von Computern durchdrungen wurden, exemplarisch mit den e-teaching (was meistens als e-learning bezeichnet wird).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die MMK befasste sich nie mit Sprachkritik, im Gegenteil. Sie befasst sich damit, was an den Bildschirmen - und ein wenig dahinter - passierte oder besser passieren sollte. Die MMK war lange Zeit befangen im Design von guter Mensch-Maschine-Kommunikation und nahm nicht nur in Kauf, dass von Kommunikation und Dialog gesprochen wurde, sondern half kräftig mit dabei, den Computer nicht als Maschine, sondern als Medium zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- -----------------&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;&amp;lt;b&amp;gt;cc&amp;lt;/b&amp;gt;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Technologisch waren verschiedene Entwicklungsstufen des Computers im Spiel, die im Ausdruck &amp;quot;Dialog&amp;quot; aufgehoben wurden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;1.) bietet das Bildschirm-Terminal ein gewisses Feedback bei der Dateneingabe, was als Antwort im weitesten Sinne gesehen werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;2.) gibt eine Maskenfolge am Bildschirm eine Art Fragen, die beantwortet werden müssen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;3.) gibt eine Menü-Funktion am Bildschirm dem Benutzer die Möglichkeit zwischen verschiedenen Angeboten auszuwählen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;4.) kann die bedingte Anzeige am Bildschirm als Antwort aufgefasst werden. Ich kann etwa die Eingabe &amp;quot;2 + 3&amp;quot; als Frage verstehen und die am Bildschirm ausgegeben &amp;quot;5&amp;quot; als Antwort des Systems dazu. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;5.) schliesslich kann die Ausgabe - wie bei Eliza - aus ganzen Sätzen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet eine Echtzeit-Reaktion (im Unterschied zu Batch-Verfahren) und eine Form der Ausgabe, die in dem Sinne als interaktiv auf die Eingaben bezogen werden kann, als die Eingaben von den vorgängigen Ausgaben mitbestimmt werden. Natürlich ist das zeitlich stark verzögert bei jedem Computer, also auch bei lochkartengesteuerten Computern der Fall. Die zeitliche Distanz verwischt aber solche Zusammenhänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgangssprachlich ist mit Dialog gemeint, dass man mit dem Computer irgendwie sprechen kann. Dieses vermeintliche &amp;quot;Sprechen&amp;quot; hat J. Weizenbaum mit seiner Eliza dialektisch entfaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
Das umgangssprachliche &amp;quot;Dialog-Computer&amp;quot; bezeichnet mithin eine Deutung eines Phänomens, in welcher ein Computer sprechen kann und in welcher Dialog für ein wechselseitiges Reagieren auf ausgegebene Wörter steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachkritisch: &lt;br /&gt;
In meiner Sprache sind Dialoge Gespräche und Computer Artefakte, die sich innerhalb einer Technologie als Automaten beschreiben lassen. &lt;br /&gt;
Wer mit Computern Dialoge führt, beseelt diese und komplementär entseelt er sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dass der Computer einen Bildschirm bekommen hatte, auf welchem die Ein- und Ausgaben in Formularform wie Fragen und Antworten interpretiert werden konnten.&lt;br /&gt;
--------------- --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.urz.uni-heidelberg.de/orginfo/berichte/festschrift.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rolf Todesco</name></author>
		
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